Download-Spiele

Ob Xbox LIVE Arcade, PlayStation Network oder Virtual Console und WiiWare - hier gibt’s Neuigkeiten zu Spielen, die online gekauft werden.

Minecraft-Entwickler wendet sich neuem Projekt zu

December 5, 2011 by pacco  
Kategorie: Download-Spiele, News

Der Vater von “Minecraft” Markus “Notch” Persson enthüllte gestern, dass er von seiner Rolle als Chef-Entwickler des Independent-Games zurücktreten wird. Seine Position wird sein Partner Jens Bergensten einnehmen.
Das Spiel, das mehr als zwei Jahre Entwicklungszeit benötigte, ist letztes Jahr veröffentlicht worden. Persson wird sich innerhalb seines Mojang Entwicklungsstudios mit einem neuen Projekt befassen und überlässt daher Bergensten die Führung von “Minecraft”.
“[Es ist ein] angsteinflößender Schritt, aber ich fühle mich komischerweise sehr wohl damit,” sagte Persson. “I glaube wir haben lange genug eng genug zusammengearbeitet, dass ich mich wohl dabei fühle.”
“Er ist genau das, was im Moment ‘Minecraft’ braucht. Er ist mods gegenüber etwas freundlicher gesonnen als ich und wir müssen mods miteinbeziehen.”
Persoon gab zu, dass es keine leichte Entscheidung war, die Kontrolle über das Spiel abzugeben. “Ja, es war [schwer]… nicht es ihm zu übergeben - er ist genau der richtige dafür - aber einfach zu dieser Entscheidung zu kommen. Es ist immernoch mein Baby!”
Laut Bergensten war über diesen Schritt schon lange nachgedacht worden.
“Ich bin mir nicht sicher, wann die Idee zum ersten Mal aufkam, aber es ist inzwischen schon ein paar Monate her,” sagte er. “Wir wussten alle, dass Notch nach der Veröffentlichung an anderen Sachen arbeiten wollte, also erschien es mir nur natürlich, dass ich übernehme.”
Bergenstens nächster Schritt besteht darin an der API für mods von “Minecraft” zu arbeiten. Das ist ein Feature, auf das die Spieler schon lange warten.
“Bis Januar werde ich der einzige Entwickler sein, der an Minecraft arbeitet, also wird es zunächst etwas langsamer vorangehen. Aber meine absolute Hauptpriorität ist der Aufbau einer mod-API, weil es verdammt noch mal nicht möglich ist, dass ich so viel Inhalt hinzufügen kann, wie das dem ganzen Internet möglich ist,” lachte er.
“Das Spiel braucht eine API, damit die Spieler ohne Schwierigkeiten an die mods kommen… Ich werde das aber nicht alles alleine tun. Wir haben einen neuen Programmierer, der im Januar anfängt und wir reden mit den bestehenden Mod-API-Teams, wie Bukkit, Minecraft Forge und Minecraft Coder Pack.”
Die API wird es wohl nicht vor März 2012 geben.
Perssons neues Projekt wird wohl schon bald das Licht der Öffentlichkeit erblicken. Sobald er “einen Prototypen erstellt hat, der nach Spaß aussieht,” will er ihn auch schon präsentieren.

Cheater fliegen massenhaft aus “Call of Duty: Modern Warfare 3″

“Call of Duty: Modern Warfare 3” ist kein Spiel, das sich mit Cyber-Kriegsführung befasst, aber das “modern” im Titel könnte sich jetzt schon als veraltet erweisen. Die wahre Bedrohung moderner Kriegsführung sind Cyber-Angriffe, die es in der Realität wirklich stattfinden. Schließlich hat sich gezeigt, dass der wahre Krieg hinter den Kulissen von “Modern Warfare 3” (MW3) ausgetragen wird und es ein Kampf unter Einsatz von High-Tech zwischen den Infinity Ward, den Entwicklern des Spiels, und Hackern ist, die Schlupflöcher im Spiel ausnutzen, um sich unrechtmäßige Vorteile zu verschaffen - also zu “cheaten”.
Das Sprichwort sagt: “Ehrlich währt am längsten.” Auch wenn das nicht immer stimmt, wird es eine riesige Menge von Cheatern geben, die “Call of Duty: Modern Warfare 3” nie zuende spielen werden. Infinity Ward hat über 1.600 Spieler aus “Modern Warfare 3” verbannt, weil sie Schwächen in der Programmierung des neuen Spiels ausgenutzt haben, um zu cheaten.
Es wird erwartet, dass die Zahl der verbannten Spieler sich noch weiter erhöhen wird, da sicher noch mehr die entsprechenden Schlupflöcher ausnutzen.
Der Creative Strategist von Infinity Ward, Robert Bowling, erklärte auf Twitter: “Kein Versuch in #MW3 zu cheaten [...] wird toleriert werden. 1600+ wurden schon verbannt. Updates sind in Arbeit. Weitere Verstöße bitte melden.”
Später fügte er hoch hinzu: “Wir schmeißen auch auf dem PC massenhaft Leute hinaus, während wir an den Updates arbeiten.” Und weiter sagte er, dass Infinity Ward kontinuierlich daran arbeite die Schwachstellen aufzudecken und sie entsprechend über “hot fixes” zu beseitigen.
Vielleicht wird “Modern Warfare 4” ja komplett im Cyber-Space stattfinden - also eine Kreuzung aus “The Matrix” und “Call of Duty”.
Man kann das ganze natürlich auch positiv sehen. Die Hacker helfen Infinity Ward die eigenen Programmierfehler im Spiel zu finden.
Zum Glück für die Entwickler ist das Spiel zu einem großen Erfolg avanciert, der bis jetzt über 575 Millionen Euro Umsatz eingebracht hat.

Independent-Game “Limbo” mit über 1 Mio. Verkäufen

November 14, 2011 by pacco  
Kategorie: Download-Spiele, Spiele Neuheiten

Der Mac ist traditionell die Plattform, die in die Röhre schaut, wenn es um die Veröffentlichung von Videospielen geht. Wegen der schieren Übermacht an Windows-Nutzern gegenüber der Anzahl an Mac-Besitzern, entscheiden sich die meisten Entwickler-Studios dafür den Mac komplett zu ignorieren und ihre Spiele nur für Windows herauszubringen.
Zum Glück für Mac-Enthusiasten müssen kleine unabhängige Entwickler-Studios so viele Spiele wie möglich verkaufen, sodass es in den letzen Jahren mehr und mehr Spiele zusätzlich zu den Windwos-Versionen auf den Mac geschafft haben.
Playdead Games, die Entwickler hinter dem beliebten Indie-Sidescroller “Limbo”, sind so ein Studio.
Der Spieler wird in die Rolle eines kleinen Jungen versetzt, der sich auf einer Erkundungsreise befindet und nicht weiß was mit seiner Schwester passiert ist. “Limbo” hat für seine traumartigen und ausschließlich in schwarz-weiß gehaltenen Welten schon einen Preis auf dem Independent Games Festival gewonnen. Es ist aber nicht nur schön umgesetzt, sondern provoziert auch. Das Spiel basiert auf einem Mechanismus, der inzwischen als “Trial by Death” bekannt ist. Der Spieler muss im Spiel sterben, um die Lösung zu den gestellten Aufgaben zu erfahren.
Playdead hat jetzt verkündet, dass sich “Limbo” alles in allem eine Million Mal verkauft hat und um das zu feiern, wollen sie “Limbo” bis zum Ende des Jahres auf Mac OS portieren. Die Mac-Version von “Limbo” wird SteamPlay unterstützen, sodass man die Mac-Version kostenlos bekommt, falls man sich schon die PC-Version, die im August veröffentlicht worden war, gekauft hat.
Außerdem wird “Limbo” für diejenigen, die nicht dauernd zwischen Mac und Windows hin und herwechseln, im Mac App Store verfügbar sein. Falls Ihr “Limbo” noch nicht ausprobiert habt, wird es höchste Zeit, dass Ihr es tut. Es ist ein kleines Plattform-Spiel, das den Spieler zwischen all den riesigen Spinnen und scheinbar unmotiviertem, grauenhaftem Sterben vor beängstigende Herausforderungen stellt.
Bisher gibt es noch keine offiziellen Angaben zu Preisen, aber es ist sehr wahrscheinlich, dass die Mac-Version von “Limbo” weniger als 10 Euro kosten wird - ähnlich wie auf den anderen Plattformen. Es gibt im Moment auch keine näheren Informationen zu einem genauen Veröffentlichungsdatum.
Werdet Ihr Euch “Limbo” für den Mac holen, sobald es herausgekommen ist, oder habt Ihr es schon für eine andere Plattform? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Nintendo kündigt diverse Neuerungen für 3DS an

September 14, 2011 by pacco  
Kategorie: Download-Spiele, Nintendo DS, Spiele Neuheiten

Ihr wusstet schon, dass es 3D-Fotos schießen kann, aber wusstet Ihr auch, dass es 3D-Video aufnehmen kann? Nintendo hat auf einer Veranstaltung, die sich ausschließlich mit dem portablen Spielgerät befasste, vor der Tokyo Game Show offiziell die Fähigkeit seiner 3DS-Konsole zur Aufnahme von 3D-Video verkündet. Dieses Feature wird im November allen 3DS-Besitzern kostenlos über ein System-Update per Download zur Verfügung gestellt werden.
Es ist natürlich irgendwie schon toll 3D-Video aufzunehmen. Auf der anderen Seiten kann man solche Videos nirgendwohin als zur 3DS selbst hochladen, exportieren oder sonstwie übertragen - zumindest noch nicht. Wir dürfen uns also etwas gedulden bis Nintendo weitere Einzelheiten bekannt gibt.
Dieses Update im November bringt auch Fans des “StreetPass” etwas. StreetPass ist Nintendos “stille” Kommunikationsfunktion, über die zwei 3DS-Geräte, die sich einander nah genug kommen, automatisch Daten austauschen können. Nintendo will noch nicht sagen, was genau die SteetPass-Fans erwartet und behauptet, dass es um “neue Erlebnisse” geht.
Die Erweiterung um ein zweites analoges Steuerungs-Pad, über das wir schon berichtet haben, kommt übrigens auf jeden Fall, wie Nintendo bestätigte. Eine zusätzliche gute Nachricht ist, dass es umgerechnet unter 20 Euro kosten wird.
Außerdem gibt es grobe Zeitpläne für “Super Mario 3D Land” und “Mario Kart 3D”. Ersteres dürfen wir am 13. November erwarten und letzteres am 4. Dezember.
Für Fans von “Kid Icarus” gibt es leider schlechte Nachrichten: Das Spiel wurde nun mit der Begründung, dass das Entwickler-Team “mehr Zeit brauche, um das Spiel fertig zu stellen”, offiziell auf 2012 verschoben
So, und jetzt noch ein ganz besonderes Schmankerl: Nintendo wird zwischen dem 28. September 2011 und dem 20. Februar 2012 die Jubiläums-Edition von “The Legend of Zelda: Four Swords” kostenlos über die jeweiligen Online-Shops der DSi und der 3DS zum Download bereitstellen!
Last, but not least: Nintendo bringt eine Version der 3DS in der Farbe “Misty Pink” heraus, die wohl potentielle weibliche 3DS-Spieler ansprechen soll. Da habt Ihr also schon das Weihnachtsgeschenk für Eure Freundin, die sich immer aufregt, dass Ihr zu viel zockt.

Jetpack Joyride: Die neue Droge aus dem Hause Halfbrick

Jetpack Joyride, das neue endlose Spiel von Halfbrick, ist das neuste in einer langen Reihe von günstigen iPhone-Spielen, die manchen erfolgreich von Konsolen- und Computer-Spielen fernhalten. Die Entwickler des App-Store-Hits “Fruit Ninja” haben eine ansprechende Welt in ein paar Megabytes gepackt.
Jetpack Joyride besteht aus dem folgenden Szenario: Der harte Kerl Barry Steakfries bricht durch eine Wand, schnallt sich ein experimentelles Jetpack um und fliegt durch ein Labor, das sich nach rechts auf immer verrücktere Art und Weise ausbreitet. Barry fliegt unausweichlich gegen ein Hindernis, stirbt und das Spiel beginnt von Neuem. Wie die besten endlosen Spiele auf dem iPhone - Canabalt, Bumpy Road, Hook Worlds, Doodle Jump, Mechanic Panic und Solipskier - ist es darauf ausgelegt mal eben zwischendurch zwischen zwei Aufgaben gespielt zu werden.
Barry versucht also den “Zappern”, die über den Bildschirm schweben, genauso auszuweichen wie den Lasern und Raketen. Der Spieler schickt ihn mit einer kurzen Berührung nach oben. Je weiter er kommt, desto schneller fliegt er und schließlich wird er einfach zu schnell, als dass man ihn noch retten kann. Eine leicht suboptimale Berührung und Barry ist Geschichte. Es geht also darum langsam genug zu bleiben, dass man schnell genug reagieren kann und schnell genug zu werden, dass die eigenen Reflexe herausgefordert werden.
Aber ein einfaches Ausweichspiel wäre nicht genug. Man kann riesige Gefährte bewegen, unter anderem ein Motorrad oder einen Teleporter, die einzigartige Eigenschaften haben. Zwischen den Zappern sammelt man Münzen, die man später dazu verwenden kann neue Klamotten, Jetpacks oder Upgrages für Barry zu kaufen.
Wie Fruit Ninja von Halfbrick, dieses bekloppte Spiel über das Zerstückeln von Früchten, ist dieshier gute Unterhaltung. Während die Minuten und Stunden des Spielens verstreichen, gaukelt Jetpack Joyride dem Spieler vor, viel größer zu sein, als es wirklich ist. Die Frage, wie unterhalte ich diejenigen, die eigentlich keine Zeit für Ablenkung haben, wurde hier exzellent beantwortet.

“Shoot Many Robots” sieht nach Spaß aus

“Shoot Many Robots” ist ein vielversprechender Side-Scrolling-Shooter und ein Titel, der von manchen schon sehnsüchtig erwartet wird. Manchmal gibt es also ein Spiel das so getauft wurde, dass sein Name perfekt beschreibt, was man als Spieler tun wird. Dieser Action-Knaller lässt einen ganze Armeen an Robotern mit Hilfe verschiedener Waffen pulverisieren. Das Spiel soll auf der Xbox, der Playstation und dem PC als digitaler Download herauskommen. Außerdem wurde jetzt verkündet, dass Ubisoft den Shooter veröffentlichen wird.
Ubisoft hielt es anscheinend nicht für ausreichend das Spiel “Side-Scrolling” zu nennen. Eine Pressemitteilung, die heute ausgegeben wurde, enthält die Beschreibung, dass es ein “Vier-Spieler Coop Run-N-Gun Side-Scrolling RPG-Shooter” wäre. Neben dem traditionellen Side-Scrolling-Modus wird es auch einen “Survival-Modus” geben.
Falls das ein bisschen wie “Borderlands” klingt - schließlich haben wir hier auch Cartoon-artige Grafik und eine Menge Waffen - dann könnte das daran liegen, dass die Entwicklungsschmiede Demiurge Studios dabei geholfen hat den Arena-Modus des Spiels zu entwerfen. Sie haben auch an einer Reihe von anderen Titeln gearbeitet, seitdem sie sich 2002 gegründet haben. Sie haben Mass Effect auf den PC portiert, entwickelten die Pinnacle Station DLC und haben dabei geholfen die Eröffnungssequenz von BioShock zu entwerfen.
“Shoot Many Robots” nimmt sich selbst nicht zu ernst. Der erste Trailer lässt seinen Helden Pickles Walter Tugnut Geräusche einer qualvollen Verstopfung aus seinem Wohnwagen heraus abgeben. Auch sein Name würde sicher zur Sperrung seines Kontos auf Google+ führen. Pickles Walter Tugnut klingt wie irgendetwas zwischem einem Pseudonym, das sich jemand für einen Telefonstreich ausgedacht hat und einer unverschämten Grausamkeit, die Eltern verbrochen haben, die nicht sehr erfreut darüber waren Nachwuchs zu bekommen. Man braucht sich also keine Sorgen darüber machen, dass es sich hier um eine dialektische Erörterung einer möglichen Zukunft handelt, in der intelligente und philosophisch bewanderte Killer-Roboter versuchen die Menschheit auszurotten, um der Schöpfung einen gefallen zu tun. Nein, hier geht es einfach nur darum zu ballern was die Rohre hergeben.
Das Spiel wird irgendwann nächstes Jahr erscheinen. Einen ersten Einblick soll es schon dieses Wochenende auf der PAX Prime geben.

Team Fortress 2 kostenlos zum Download!

Team Fortress 2 wird bald kostenlos zum Download zur Verfügung stehen und Umsätze durch den Verkauf von zusätzlichen Items und Features aus dem Spiel heraus generieren. Das kündigte Valve, das Entwickler-Studio des Spiels, am Freitag an.
Einmal mehr wird also das sogenannte “Freemium”-Modell angewandt, das darauf angelegt ist Spieler auf den Geschmack zu bringen und sie dann zum Kauf von virtuellen Objekten etc. anzuregen. Team Fortess 2 ist der erste große und bekannte Konsolen- und PC-Ego-Shooter, der kostenlos angeboten wird. Spieler werden die Möglichkeit haben zum Beispiel Hüte oder andere Objekte zur kosmetischen Verschönerung ihrer Charaktere zu kaufen, aber auch neue Waffen stehen zur Auswahl. Valve war allerdings schnell dabei zu vermitteln, dass Spieler, die nichts kaufen keinen großen Nachteil gegenüber Spielern hätten, die Geld für die virtuellen Waren ausgeben.
Team Fortess 2 ist ein Multiplayer-Ego-Shooter, in dem sich die Spieler zu Teams zusammenschließen und in Wettbewerbe von der Art “Capture-The-Flag” oder “King-Of-The-Hill” treten. Zu Beginn entscheidet man sich für eine der verschiedenen Rollen, mit der besondere Fähigkeiten verbunden sind. So gibt es zum Beispiel den schnellen Scout, der die Flagge trägt oder den Medic, der befreundete Spieler heilen kann.
Das Spiel ist eines der wenigen auf dem Markt, das hauptsächlich durch Teamgeist funktioniert, anstatt den Einzelnen zum Helden zu machen. Die meisten Ego-Shooter bieten schon auch sogenannte Deathmates an, bei denen das Team mit den meisten Kills gewinnt, aber Teamwork wird eigentlich nicht gefördert oder gar verlangt. Bei Team Fortress 2 ist Teamwork essentiell - auch für Casual Gamer, die nur mal kurz in der Mittagspause eine schnelle Runde spielen möchten.
Außerdem ist es insofern ein ungewöhnlicher Ego-Shooter, dass es eher künstlerisch aufbereitet ist. Anstatt extrem realistischer Grafik, wie in Battlefield und Call of Duty, verwendet das Spiel eine Cartoon-Optik. Die Charaktere haben überdimensionale Extremitäten, wie eine Minigun anstatt eines Arms und riesige Muskeln.

E3: Trommelwirbel für die größte Videospielmesse

Die Electronic Entertainment Expo 2011, kurz E3, öffnet seine Pforten für uns erst heute Nacht, wenn es in L.A. Mittag ist, aber das Getöse geht schon vorher los, wenn die großen Namen der Branche ihre Pressekonferenzen abhalten.
Sony, Microsoft, Electronic Arts und Ubisoft empfangen am Tag vor der E3 Journalisten und Nintendo hält seine eigene Großveranstaltung kurz bevor die Messe losgeht ab.
Microsoft war bisher sehr zurückhaltend, was seinen Beitrag zur E3 angeht. Das könnte ein Hinweis auf die Enthüllung neuer Hardware oder möglicherweise eine überraschende Ankündigung von “Halo 4” sein.
Die Pressekonferenz von EA wird die bevorstehenden und unausweichlichen Blockbuster der dritten Auflage “Battlefield 3” und “Mass Effect 3” beleuchten. Andere erwähnenswerte Titel, die auf der Agenda der Präsentation stehen, sind “Star Wars: The Old Republic”, das schon früher gezeigt wurde und eine Entwicklung von Bioware, desselben Teams wie von “Mass Effect 3”, ist; weiterhin “Need for Speed: The Run”, “Kingdoms of Amalur: The Reckoning” und “SSX”. Dabei deckt das Unternehmen das ganze Spektrum der Genres vom MMO bis zum Snowboard-Spiel ab.
Neue Spiele werden auch bei Ubisoft angekündigt, während die alten Helden wohl noch die Hauptrolle spielen. “Assassin’s Creed: Revelations” wird deshalb im Zentrum der Konferenz stehen. Außerdem wird es einen Ausblick auf “Assassin’s Creed 3” geben, deren Meuchelmörder des 11. und 15. Jahrhunderts durch andere ersetzt werden, um die Serie voranzubringen. Obwohl der Held von “Splinter Cell”, Sam Fisher, kein Attentäter ist, kann er es doch mit Alteir und Ezio aufnehmen, wenn es um’s Meucheln geht. Daher wird er wahrscheinlich auch ein bisschen Aufmerksamkeit genießen dürfen. Und vielleicht wird es den einen oder anderen Hinweis auf eine neue Episode von “Splinter Cell” geben.
Sony wird dann ein wahres Feuerwerk abbrennen. Alles wird sich um die “Next-Generation Portable” (NGP) drehen. Neben weiteren Produktdetails können wir auf die Erwähnung des Preisrahmens und ein Datum für die Veröffentlichung hoffen.
Die dicksten Nachrichten kommen dann am Dienstag von Nintendo, wenn die Japaner Details zu ihrer bisher namenlosen neuen Konsole aus dem Sack lassen. Neben dem neuen System dürfen wir zu “The Legend of Zelda: Skyward Sword” und natürlich zu einem Haufen von Nintendo 3DS-Inhalten einiges erwarten. In perfektem Timing geht gleichzeitig der 3DS eShop online.
Freut Euch also auf diesen Vorlauf zur E3 und das anschließende Spektakel der Videospiele-Welt selbst.

Australische High-Tech-Unternehmen machen Kasse

Robert Murray hat sein beliiebtes Spiel “Flight Control” für iPhone und iPad in drei Wochen und zu einer Investition von 50.000 Dollar geschrieben. Jetzt ist er Australiens neuster High-Tech-Millionär, nachdem er sein Unternehmen für geschätzte 20 - 40 Millionen Dollar an den amerikanischen Computerspielgiganten Electronic Arts verkauft hat.
Murrays Firma “Firemint”, die ihr Hauptquartier mit 60 Angestellten in Melbourne hat, entwickelt einige der beliebtesten Smartphone-Spiele wie eben “Flight Control”, “Real Racing” und “Puzzle Quest”.
Electronic Arts und Firemint haben sich bisher geweigert die finanziellen Vereinbarungen des Verkaufs zu veröffentlichen. Eine Quelle, die um die Einnahmen von Firemint weiß, sagte jedoch, dass das Unternehmen im Jahr 10 Millionen Dollar einspielt. Auf Basis dieser Zahl schätzen Technologie-Investoren, dass der Verkaufspreis zwischen 20 und 40 Millionen Dollar liegt.
Allein “Flight Control” hat sich zwei Millionen Mal zu 1,19 Dollar pro Download verkauft, wie Firemint im Januar letzten Jahres verkündete.
Eine andere Quelle mit Verbindungen zu einer großen Venture-Capital-Firma, die in Technologie-Unternehmen investiert, schätzte, dass das Unternehmen für 25 - 100 Millionen Dollar verkauft worden wäre.
Murray hat Firemint 1999 gegründet, nachdem er seinen Abschluss als Ingenieur auf der University von Queensland gemacht hatte. Zuerst erledigte er Programmierarbeiten für andere Unternehmen bis er das iPhone und seinen lukrativen App Store für sich entdeckte.
Die Übernahme von Firemint ist das i-Tüpfelchen auf einem unglaublichen Jahr für australische Technologie-Unternehmer.
Juli letzten Jahres machte der Australier Andrew Lacy Millionen, indem er sein Startup für Spiele-Apps Tapulous, das für die Hit-Serie “Tap Tap Revenges” verantwortlich zeichnet, an Disney verkaufte. Vorher hatte er bei einem befreundeten Startup-Unternehmer im Silicon Valley auf der Couch geschlafen.
Atlassian, ein Entwickler von Unternehmens-Software, deren Gründer Mike Cannon-Brookes und Scott Farquahar, die sich an der University of New South Wales getroffen, trieb 60 Millionen Dollar durch den Verkauf von Unternehmensanteilen an eine amerikanische VC-Firma auf. Die Gründer hatten das Unternehmen mit Kredit von 10.000 Dollar aus einer Garage heraus in Sydney gestartet.
In die Liste reiht sich auch eine Reihe weiterer australischer Unternehmen ein: OzForex, ein Dienst für Auslandszahlungen über das Internet, 99designs, ein Online-Service für Design, der auf Crowdsourcing basiert und ein Service für Gruppenkauf in Melbourne, der von Groupon gekauft worden ist.

Apples GarageBand für das iPad macht jeden zum Musiker

Das neue GarageBand von Apple ist ein echter Knüller für das iPad und macht sogar Spaß, wenn man überhaupt keine Ahnung hat, was der Unterschied zwischen einem Dreiklang und einem Basslauf ist.
Die App richtet sich nicht nur an Musiker, sondern auch an musikalisch völlig Unbegabte und ist daher quasi ein Spiel, das erlaubt automatisch Akkorde und Noten zu kombinieren und aufzunehmen. Dabei sind die sogenannten “Smart Instruments” behilflich, die einem eine Menge der musikalischen Arbeit abnehmen. Es gibt das Smart Keyboard, den Smart Bass, das Smart Drum und besonders die Smart Guitar. Sobald man auf das icon der Smart Guitar tippt, präsentieren sich die sechs Saiten einer Akustik-Gitarre. Die Saiten können durch antippen einzeln gespielt werden oder man spielt einen Akkord, indem man über mehrere Seiten wischt.
Musiker holen einfach noch mehr aus der Software heraus: Zum Beispiel können Gitarristen mit ihrem Saiteninstrument in einer Art Karaoke über die Hintergrundmusik spielen.
Es macht wirklich Spaß und es ist sehr einfach wohlklingende Musik selbst zusammenzustellen. Es gibt eine große Auswahl an sich am Stück wiederholender Akkorde und das Abspielen von aufgenommen Bassläufen liefert erstaunlich satten Klang. Gitarren können zum Beispiel über New Jam, Zubehör von Apogee, über den gleichen Apple-Stecker wie das Ladegerät angeschlossen werden. Apple hat hier mit dem Ziel einen echten Verstärker zu simulieren ganze Arbeit geleistet - inklusive des Halls und der Rückkopplungen, die man von einem riesigen Verstärker erwartet, wenn er voll aufgedreht ist.
Den einen oder anderen Kritikpunkt haben wir neben dem ganzen Lob auch:
Software, die gleichzeitig sehr leicht zu bedienen ist und ein endliches Reportoir an Einstellungen bietet, unterliegt immer der Gefahr schnell langweilig zu werden. Daher wäre die Möglichkeit die Gitarrenläufe, derer man schon überdrüssig geworden ist, abzuändern sehr zu begrüßen.
Leider ist das visuelle Feedback, wo die jeweiligen Tracks im Vergleich zu anderen anfangen und enden während der Aufnahme einer zusätzlichen Spur nicht sichtbar. Mit diesem Feature ließe sich die Musik noch genauer abstimmen.
Allerdings kostet die App weniger als 5 Euro und dafür bekommt man ein kleines, kompaktes Aufnahmestudio, mit dem man doch recht viel experimentieren kann. Und das ist doch schon allerhand.

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