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Beispiellose Protestwelle gegen US-Internetzensur SOPA und PIPA
Am gestrigen Mittwoch, den 18.01.2012, ist eine eine Welle des Protests durch das Internet geschwappt, wie es sie bisher noch nicht gegeben hat. Viele US-Internetseiten haben ihrem Unmut über die drohende Zensur des Internet durch zwei von der US-Regierung diskutierte Gesetze online Luft gemacht. Die englische Wikipedia zeigte statt seiner spendenfinanzierten und von vielen unbezahlten Kräften gepflegten Enzyklopädie nur einen schwarzen Bildschirm mit der Nachricht “Stell Dir ein Welt ohne kostenloses Wissen vor”.
Die Gesetze “Stop Online Piracy Act” (SOPA) und “Protect Intellectual Property Act” (PIPA) sollen vordergründig Medien-Piraterie über das Internet eindämmen. Warum lösen diese Gesetze so viel Protest aus?
- Die Gesetze würden Gerichtsbeschlüsse erlauben, die Zugang zu ausländischen Webseiten, die “sich dem Diebstahl verschrieben haben”, blockieren können, indem Links zu diesen Seiten geschlossen werden.
- Zahlungen von den USA aus an ausländische Webseiten, die mit gestohlenen Inhalten in Verbindung gebracht werden, würden verhindert.
- Die Unterhaltungsindustrie und andere Rechteinhaber behaupten, dass die aktuellen Urheberrechtsgesetze gegen große ausländische Seiten wie PirateBay nicht ausreichten.
- Das Weiße Haus hat am 14. Januar seine Bedenken bezüglich der Gesetzgebung ausgedrückt. Besonders im Hinblich auf Elemente, die Internet-Provider dazu verpflichtet hätte, betroffene Seiten durch sogenanntes DNS-Blocking zu sperren. Aufgrund der Proteste haben sich manche vormalige Unterstützer der Gesetze schon davon überzeugen lassen, die strittigsten Punkte erneut zu diskutieren. Allerdings sind sich Befürworter und Gegner längst nicht einig welche Punkte das sind und die Abstimmung über die Gesetze ist immer noch für den 24. Januar geplant. Die Zeit ist also viel zu knapp, um die Gesetze ausreichend zu diskutieren und neu zu formulieren.
- Die protestierenden Technologie-Unternehmen sind gegen die geplante Gesetzgebung, weil sie glauben, dass sie das bestehende Gesetz des Digital Millennium Copyright Act unterminieren und dessen Klauseln außer Kraft setzen, die Webseiten, welche nach bestem Wissen und Gewissen handeln, einen “sicheren Hafen” einräumen.
- Weibseiten wie Wikipedia müssten die Links, die von tausenden freiwilligen Helfern angelegt werden, permanent auf Legalität überprüfen. Dafür haben gerade gemeinnützige Organisationen wie Wikipedia keine Ressourcen.
Liquipel macht Smartphones wasserdicht
Elektronische Geräte und Wasser vertragen sich nicht besonders gut. Allerdings treffen beide in einer Welt, dessen Oberfläche zu 70 Prozent aus Wasser besteht, hin und wieder unvermeidlich aufeinander. Man kann sein Smartphone dadurch schützen, dass man es in eine wasserdichte Hülle steckt, aber das macht das Gerät weniger handlich und kann auch die Funktionalität beinträchtigen.
Das kalifornische Unternehmen Liquipel behauptet eine Nanoschicht entwickelt zu haben, die eintausend Mal dünner ist als ein menschliches Haar und ein Smartphone so überziehen kann, dass es vor Wasser komplett geschützt ist.
Die Nanoschicht von Liquipel wird in einer Vakkum-Kammer auf das mobile Geräte aufgetragen, sodass die Nanomoleküle es komplett durchdringen. Da die Beschichtung auf molekularer Ebene stattfindet, bleibt sie während der kompletten Lebensdauer des Geräts erhalten.
Das Unternehmen sagt, dass Liquipel für das bloße Auge unsichtbar ist und weder die Bedienung, noch die Leistung des Smartphones beeinflusst. Elektrische Ströme können ungehindert fließen. Man kann also weiterhin Kopfhörer verwenden, das Gerät aufladen und auf externe oder wechselbare Speichermedien zugreifen. Auch das Mikrofon wird genauso wenig beschädigt wie die Soundqualität der Lautsprecher negativ beeinflusst wird. Das Unternehmen behauptet sogar, dass die Schutzschicht verhindert, dass die Membranen von Lautsprechern durch Feuchtigkeit porös werden.
Wer Liquipel an seinem Smartphone testen will, darf es an das Unternehmen schicken und 59 US-Dollar für die Standard-Behandlung hinlegen, die einige Tage dauern soll. Für 69 US-Dollar geht es etwas schneller. Bein einem Einsatz von 79 US-Dollar bekommt man noch eine Schutzschicht dazu, die vor Kratzern schützen soll. Allerdings funktioniert der Liquipel-Prozess im Moment nur mit iPhones, dem Evo, Thunderbolt und MyTouch von HTC, dem Motorola Droid und dem Samsung Charge.
Liquipel betont, dass die Nanoschicht für den Schutz vor “unvorhergesehenem Wasserschaden” ausgelegt ist und man mit seinem Nanoschicht-Smartphone jetzt nicht unbedingt schwimmen gehen sollte. Allerdings gibt es ein Video, in dem ein iPhone komplett in Wasser eingelegt wird ohne Schaden zu nehmen.
Action-Figur von Steve Jobs originalgetreu und unlizensiert
Das chinesische Unternehmen In Icons hat (noch eine) Steve Jobs Action-Figur entwickelt. Die knapp 30,5 Zentimeter große Puppe sieht dem verstorbenen Mitgründer von Apple täuschend ähnlich. Schließlich steckt sie auch in seiner typischen Uniform aus blauen Jeans und schwarzem Rollkragenpullover. In Icons schrieb auf seiner Webseite, dass das Sammlerstück “dem Genie, großen Erfinder und Visionär Steve Jobs gewidmet” ist.
Die Figur bietet eine “realistische Kopfskulptur”, zwei Brillen, einen “wohlgeformten Körper”, (komischerweise) drei Paar Hände, ein schwarzer Rollkragenpullover, ein schwarzer Ledergürtel und ein Paar schwarze Socken samt Turnschuhen.
Die Action-Figur von Steve bringt auch einige Accessoirs mit. Zwei Stühle, zwei Äpfel (einer davon angebissen) und ein Aufsteller mit der Aufschrift “one more thing” sind dabei.
Ob Apples Anwälte bei dieser Nutzung der Berühmtheit von Jobs wohl ein Auge zudrücken werden? Die Puppe soll noch diesen Monat ausgeliefert werden, aber Vorbestellungen zu 99 US-Dollar werden schon nicht mehr angenommen. Die Seite behauptet, dass die Vorbestellungen “bald” wieder möglich wären, aber falls Apples früheres Verhalten in Bezug auf die Einmischung Dritter einen Schluss zulassen, dann werden diese Aktivitäten sicher bald unterbunden werden.
Vor einem Jahr erst hat Apple schon eine Action-Figur von Steve Jobs, die durch ein anderes chinesisches Unternehmen namens M.I.C. Gadget hergestellt wurde, gestoppt. Die detailreiche Figur, die 79 US-Dollar kosten sollte präsentierte Jobs ebenfalls in seinem berühmten Outfit aus Jeans und schwarzem Rollkragenpullover, während sie ein iPhone 4 hielt. Käufer hätten auch “Sprechblasen” dazubekommen, in die bekannte Aussprüche des Apple-Chefs geschrieben werden konnten.
Apple setzte M.I.C. Gadget davon in Kenntnis, dass die Action-Figur eine Verletzung der Markenrechte darstelle. Vielleicht hat Apples Rechtsabteilung auch schon auf In Icons reagiert. Die Seite scheint offline zu sein.
Letzten Monat hatte das ungarische Software-Unternehmen Graphisoft eine Bronze-Statue von Steve Jobs als Huldigung seines Lebens und als Dankeschön für die Unterstützung, die er Graphisoft in den 80er-Jahren hatte zukommen lassen, enthüllt.
Sims-Schöpfer entwickelt Alternate-Reality-Game
January 3, 2012 by pacco
Kategorie: Lebensart, News, Spiele Neuheiten, Web 2.0
Will Wright, der Schöpfer von Spielen wie “Die Sims” und “Sim City”, hat angekündigt, dass er an einem neuen Spiel namens “HiveMind” arbeitet. Dieses Spiel wird sich über verschiedene Plattformen und Medien erstrecken - unter anderem auch Mobiltelefone und Tablet-Computer.
“HiveMind” ist ein interessantes Spiel, nicht zuletzt, weil es von dem Mann entwickelt wird, der es mit “Sims” geschafft hat das Real-Life bis zu einem gewissen Grad widerzuspiegeln. “HiveMind” ist eine Sammlung von Applikationen, die darauf ausgelegt sind, den Alltag eines Gamers in ein Spiel zu verwandeln. Das Leben wird Teil interaktiver Erfahrungen, die durch das Anzapfen von verschiedenen Strömen persönlicher Informationen, die man online über verschiedene Plattformen generiert, auf Alternate-Reality-Games (ARGs) aufbauen.
Das klingt ganz nach einer Art von Spiel, über die man sonst Filme schaut. Virtuelle Realität mischt sich mit realem Leben, nur dass man sich in diesem speziellen Fall nicht erst in die virtuelle Welt begeben muss. Stattdessen ist das Spiel das eigene Leben. Jedes Gerät, das mit dem Internet verbunden ist, wird Teil von “HiveMind” werden können.
Das Spiel soll sich an jeden individuellen Spieler anpassen können, indem Aspekte von Real-Life-Situationen in Betracht gezogen und als Bausteine in das Spiel eingebracht werden. Es geht noch einen Schritt weiter als das Teilen von Interessen, wie es jetzt schon auf Social-Media-Plattformen stattfindet. Basierend auf den eigenen Interessen und denen anderer, kann auch auf Dinge im wahren Leben hinweisen, die der Spieler mögen könnte.
Will Wright verrät noch nicht zu viele Details seines Spiels und er hat auch noch keinen Zeitraum für die Veröffentlichung von “HiveMind” enthüllt.
Sobald mehr Informationen verfügbar sind, werden wir natürlich sofort darüber berichten.
Bei aller Begeisterung muss man auch darauf hinweisen, dass es auch Bedenken bezüglich der Warung der Privatsphäre gibt. Jeder, der sich für die Teilnahme an dem Spiel interessiert, wird sich genau überlegen wollen, ob er die abgefragten Informationen wirklich preisgeben will. Zwar sind viele auf Facebook und Twitter schon sehr mitteilsam, ein Spiel wie das von Will Wright geplante “HiveMind”, kann aber noch viel weiter gehen.
Anonymous spielt Robin Hood
Obwohl noch nicht ganz klar ist wer in das Netzwerk des Beratungsunternehmens Strafor eingebrochen ist oder was genau gestohlen wurde, sieht es so aus, als ob Mitglieder der losen Hacker-Gemeinschaft Anonymous die Lorbeeren dafür ernten wollen. Hilfsorganisationen wie CARE, Save the Children und die African Child Foundation haben Berichten zufolge Spenden erhalten, die von Kreditkarten kommen, deren Daten von Kunden des Unternehmens gestohlen wurden.
Die Hacker stahlen tausende Kreditkartennummern und andere persönlliche Daten, und sie behaupten auch, dass sie eine Liste mit geheimen Kunden des Unternehmens entwendet haben. Die Liste enthält Organisationen wie die amerikanische Luftwaffe und Polizei-Direktionen verschiedener amerikanischer Städte.
Stratfor teilte den Vorfall über seine Facebook-Seite und über Twitter mit, dementierte aber, dass die Liste geheimer Klienten kompromitiert worden sei.
Die Meinung der Mitglieder von Anonymous zu dem Hack ist offensichtlich geteilt.
Rob Enderle, Sicherheitsberater bei der Enderle Group, hält das für wenig verwunderlich und sagte der TechNewsWorld: “Anonymous ist in etwa wie die Occupy-Bewegung aufgebaut. Das ist ein Haufen von Leuten, die sich alle derselben Gruppe zuordnen, aber es gibt keine zentrale Führung.”
Stratfor teilte nur mit, dass unbekannte Täter persönliche Informationen und Kreditkartendaten einiger Kunden entwendet haben.
Diese Täter veröffentlichten auch eine Liste, die angeblich aus geheimen Kunden bestünde. Stratfor bestand darauf, dass die Liste in Wahrheit nur Abonnenten einiger Veröffentlichungen nenne.
Die veröffentlichten Daten identifizieren große Finanzdienstleister, Verteidigungs- und Technologie-Unternehmen, Medienfirmen, Regierungsagenturen und verschiedene Organisationen der vereinten Nationen als Klienten von Stratfor.
Die Hacker haben angekündigt, dass sie mit den Kreditkartendaten eine Million US-Dollar an verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen spenden wollen.
Anonymous zeichnete sich über einen Post auf Pastebin zunächst verantwortlich für den Hack, nur um kurz darauf auf demselben Forum eine Verwicklung zu dementieren.
Am Dienstag teilte der Sprecher von Anonymous, Barrett Brown mit, dass Stratfor gehackt wurde, um die 2,7 Milliionen Emails von deren Servern zu entwenden und nicht, um die Kreditkartendaten zu stehlen.
Der Hack sei Teil einer Untersuchung durch Anonymous von Verbindungen zwischen Staat und privatem Sektor, sagte Brown.
Registrierung von .XXX-Domains öffentlich gestartet
Wer sich eine .XXX-Domain sichern will, hat jetzt die Chance dazu. Gestern um 17 Uhr hat die ICM Registry den öffentlichen Registrierungsprozess von .XXX-Domains gestartet.
Die neuen Toplevel-Domains sind über verschiedene Registrierungsstellen wie zum Beispiel United Domains zugänglich.
Eine Abfrage welche Domains noch frei sind, findet sich unter buy.xxx, einer Adresse, von der die ICM Registry sagt, dass sie schon ungefähr eine Million Besuche pro Tag bekommt.
Die jeweiligen Domains werden an diejenigen verteilt, die zuerst registrieren, und die Kosten bleiben zu großen Teilen den einzelnen Registrierungsstellen überlassen. United Domains verlangt bespielsweise 79 Euro für ein Jahr.
Die “Internet Corporation for Assigned Names and Numbers” (ICANN), die Verwaltungsorganisation für das Internet, hatte die Einführung der .XXX-Domains im März offiziell beschlossen und damit den Weg für einen virtuellen Rotlichtbezirk geebnet.
“Pornografische Unterhaltung gefällt zwar vielen Erwachsenen, ist aber nicht für jedes Publikum geeignet. Wir haben .XXX eingeführt, um die besonderen Bedürfnisse der Porno-Industrie zu befriedigen,” teilte Stuart Lawley, CEO der ICM Registry in einer Stellungnahme mit. “Die öffentliche Reaktion war überwältigend, da die Verbraucher und die Anbieter pornografischer Unterhaltung sich über die Vorteile und unendlichen Möglichkeiten von .XXX freuen.”
Die ICM sagte auch, dass McAffe alle .XXX-Domains täglich auf Schadprogramme untersuchen wird. Damit ist diese Gruppe von Toplevel-Domains die einzige, die diesen Service beinhaltet. Außerdem werden alle .XXX-Seiten das elektronische “Family Safety”-Label von MetaCert tragen, damit Internet-Nutzer ihre Browser-Einstellungen anpassen und pornografisches Material meiden können.
Anfang September hatte die ICM eine geschlossene Registrierungsphase eingeleitet, die Eigentümern von Marken erlaubt hat, gewisse Domains zu beanspruchen, bevor der .XXX-Registrierungsprozess für die Öffentlichkeit geöffnet wurde.
Diese Phase richtete sich an zwei Zielgruppen. Einerseits an Unternehmen innerhalb der Pornoindustrie und andererseits an Unternehmen, die nicht mit dieser Branche in Verbindung gebracht werden wollen und entsprechende Domains für die Nutzung blockieren konnten.
Am Ende dieser Einführungsphase standen laut ICM 80.000 Anträge auf neue Domain-Namen.
Minecraft-Entwickler wendet sich neuem Projekt zu
December 5, 2011 by pacco
Kategorie: Download-Spiele, News
Der Vater von “Minecraft” Markus “Notch” Persson enthüllte gestern, dass er von seiner Rolle als Chef-Entwickler des Independent-Games zurücktreten wird. Seine Position wird sein Partner Jens Bergensten einnehmen.
Das Spiel, das mehr als zwei Jahre Entwicklungszeit benötigte, ist letztes Jahr veröffentlicht worden. Persson wird sich innerhalb seines Mojang Entwicklungsstudios mit einem neuen Projekt befassen und überlässt daher Bergensten die Führung von “Minecraft”.
“[Es ist ein] angsteinflößender Schritt, aber ich fühle mich komischerweise sehr wohl damit,” sagte Persson. “I glaube wir haben lange genug eng genug zusammengearbeitet, dass ich mich wohl dabei fühle.”
“Er ist genau das, was im Moment ‘Minecraft’ braucht. Er ist mods gegenüber etwas freundlicher gesonnen als ich und wir müssen mods miteinbeziehen.”
Persoon gab zu, dass es keine leichte Entscheidung war, die Kontrolle über das Spiel abzugeben. “Ja, es war [schwer]… nicht es ihm zu übergeben - er ist genau der richtige dafür - aber einfach zu dieser Entscheidung zu kommen. Es ist immernoch mein Baby!”
Laut Bergensten war über diesen Schritt schon lange nachgedacht worden.
“Ich bin mir nicht sicher, wann die Idee zum ersten Mal aufkam, aber es ist inzwischen schon ein paar Monate her,” sagte er. “Wir wussten alle, dass Notch nach der Veröffentlichung an anderen Sachen arbeiten wollte, also erschien es mir nur natürlich, dass ich übernehme.”
Bergenstens nächster Schritt besteht darin an der API für mods von “Minecraft” zu arbeiten. Das ist ein Feature, auf das die Spieler schon lange warten.
“Bis Januar werde ich der einzige Entwickler sein, der an Minecraft arbeitet, also wird es zunächst etwas langsamer vorangehen. Aber meine absolute Hauptpriorität ist der Aufbau einer mod-API, weil es verdammt noch mal nicht möglich ist, dass ich so viel Inhalt hinzufügen kann, wie das dem ganzen Internet möglich ist,” lachte er.
“Das Spiel braucht eine API, damit die Spieler ohne Schwierigkeiten an die mods kommen… Ich werde das aber nicht alles alleine tun. Wir haben einen neuen Programmierer, der im Januar anfängt und wir reden mit den bestehenden Mod-API-Teams, wie Bukkit, Minecraft Forge und Minecraft Coder Pack.”
Die API wird es wohl nicht vor März 2012 geben.
Perssons neues Projekt wird wohl schon bald das Licht der Öffentlichkeit erblicken. Sobald er “einen Prototypen erstellt hat, der nach Spaß aussieht,” will er ihn auch schon präsentieren.
Forscher entlarven nachträgliche Foto-Retouche der Stars

Bei Fergie von den Black-Eyed Peas wurde an pikanter Stelle Hand angelegt.
Forscher haben herausgefunden, wie festgestellt werden kann, ob Fotos von Prominenten oder Models nachträglich verändert wurden. Und sie hoffen, dass die Technologie dazu verwendet werden wird diese Bilder zu entlarven und dadurch zu einem gesünderen Schönheitsbegriff verhelfen.
Der Professor für Informatik Hany Farid und sein Doktorand Eric Kee vom Dartmouth College haben 468 Paare originaler und retouchierter Fotos von Modellen analysiert. Dann erdachten sie ein Computer-Programm, um diese Unterschiede zwischen einem natürlichen und einem veränderten Bild herauszustellen, indem sie eine mathematische Beschreibung dieser Verbesserungen fanden.
Jedes dieser veränderten Fotos wurde dann auf einer Skala von eins bis fünf bewertet, wobei fünf für starke Retouche steht. Farid und Kee baten dann 50 Probanden die Bilder selbst zu vergleichen und zu bewerten. Dabei kam heraus, dass Mensch und Maschine die Fotos ähnlich bewerteten.
“Wir haben jetzt eine mathematische Größe für Veränderungen an Fotos,” schrieb Professor Farid in einer Studie, die im Journal “Proceedings of the National Academy of Sciences” veröffentlicht wurde.
“Wir können vorhersagen wie ein durchschnittlicher Betrachter urteilen würde.” Farid sagte, er unternahm das Forschungsprojekt, um Konsumenten mehr Informationen über Bilder, die mit Photoshop bearbeitet wurden, zu liefern.
“Unmöglich dünne, große Models ohne Falten werden routine-mäßig auf Werbetafeln, Anzeigen und Magazin-Covern präsentiert,” schrieb Farid.
Weiterhin sagte er, dass diese höchst idealisierten Bilder mit Essstörungen und Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper in Verbindung gebracht werden.
Farid und Kee sagten, dass sie nach einem Weg suchen, der es den Werbetreibenden ermöglicht, das Ausmaß der Veränderungen an einem Bild zu charakterisieren, damit die Öffentlichkeit eine Grundlage für ihre Beurteilung hat.
Sie schlagen ein Bewertungssystem vor, das übliche Praktiken wie Verschlankng und Farbveränderungen berücksichtigt und gleichzeitig eine Einschätzung anderer Veränderungen liefert.
“So eine Bewertung könnte Verlagen und Models einen Anreiz bieten einige der extremsten Formen der digitalen Retouche, die heutzutage üblich sind, zu reduzieren,” schreiben die Forscher.
Allerdings lebt die Branche sehr gut von diesen Übertreibungen. Daher ist es wahrscheinlicher, dass die Technologie beim interessierten Konsumenten Anklang finden wird.
Noch mehr Vergleiche bearbeiteter Fotos finden sich hier.
Gewaltspiele machen doch bekloppt!
December 1, 2011 by pacco
Kategorie: Lebensart, News, Spielekonsolen
Vielleicht ist doch was dran an der oft hergestellten Verbindung zwischen gewalttätigen Videospielen und Aggression.
Jahrelang haben Forscher einen Schritt vor und zwei zurück gemacht, wenn es darum ging eine solche Verbindung zu belegen oder wiederlegen. Jetzt haben Wissenschaftler an der Indiana University School of Medicine in Indianapolis über funktionale Magnetresonanz-Tomographie (fMRI) Anzeichen gefunden, dass das Gehirn von gewalttägigen Spielen beeinflusst wird.
Im Rahmen der Studie, die diese Woche auf dem jährlichen Treffen der Radiological Society of North America in Chicago präsentiert wird, untersuchten die Wissenschaftler 22 gesunde Männer im Alter von 18 bis 29. Alle wurden mit fMRI gescannt und dann in zwei Gruppen von je 11 aufgeteilt: Eine Gruppe spielte eine Woche lang einen Ego-Shooter für Erwachsene über zehn Stunden hinweg und machte dann eine Woche Pause mit dem Spiel. Die andere Gruppe spielte während dieser Zeit gar keine Spiele.
Die Forscher scannten jede Gruppe nach einer und nach zwei Wochen erneut. Während des fMRI-Scans wurden den Testpersonen Aufgaben gestellt. Bei dem Test nach einer Woche zeigte die Gruppe, die gespielt hatte weniger Aktivität im linken unteren Stirnlappen während emotionaler Aufgaben und weniger Aktivität im anterioren cingulären Cortex während Zählaufgaben im Vergleich zu ihren eigenen vorhergehenden Ergebnissen und zu denen der Kontrollgruppe.
Beim Test nach zwei Wochen hatten sich diese Veränderungen in der spielenden Gruppe verringert. “Die Aktivität bewegte sich in Richtung des Standards zurück, normalisierte sich aber nicht komplett. Wir wissen nicht wie lang der Effekt bei denen anhält, die länger spielen,” sagte ein Co-Autor der Studie, Dr. Vincent Mathews. Die Ergebnisse stellen die erste Forschung mithilfe von fMRI bezüglich der Langzeiteffekte von gewalttätigen Videospielen dar, sagte einer der Autoren, Yang Wang, Assistant-Research-Professor im Fachbereich für Radiologie und Bildgebende Forschung. “Diese Forschungsergebnisse lassen vermuten, dass gewalttätige Videospiele langfristig Spuren im Gehirn hinterlassen,” sagte er.
Also bevor Ihr die nächste Runde Battlefield 3 zockt, macht schon einmal einen Termin beim Psychotherapeuten aus.
Adobe gibt Flash auf
Adobe Systems Inc. stoppt die Unterstützung für Flash für Web-Videos und Spiele auf Browsern von mobilen Geräten. Allerdings wird Flash weiterhin auf mobilen Apps und in den Browsern von normalen Computern funktionieren.
Dieser Schritt ist ein Sieg für Apple, die berühmt berüchtigt dafür sind, dass sie Flash unter iOS nicht unterstützt haben.
Adobe verpackt die Neuigkeit anders: “I glaube nicht, dass wir gegen Apple verloren haben. Ich würde eher sagen, dass wir auf unsere Kunden gehört haben,” sagte der Finanzchef von Adobe, Mark Garrett.
Im April 2010 schrieb Apple-Gründer Steve Jobs ein langes Pamphlet, das Flash dafür kritisierte, dass es fehlerhaft, energiehungrig und nur für PCs optimiert sei.
In einem Blog-Eintrag am Mittwoch schrieb ein Vize-Präsident von Adobe, namentlich Danny Winokur, dass Adobe sich nun auf HTML 5 konzentrieren werde. Winokur sagte, dass “HTML 5 jetzt unsiversell auf allen wichtigen mobilen Geräten unterstützt [wird] [...]. Das bedeutet, dass HTML 5 die beste Möglichkeit zur Erstellung und Veröffentlichung von Inhalten über sämtliche mobilen Plattformen hinweg ist.”
Im Schatten der Strategieänderung bezüglich Flash, gab Adobe auch einen Überblick zur großen Umstrukturierung seines Geschäftsmodells hin zu digitalen Inhalten und entsprechendem Marketing. Bisher war Adobe vorallem für seine Software-Werkzeuge zur Erstellung digitaler Inhalte bekannt - Photoshop zur Bildbearbeitung, Illustrator für Illustrationen und die Webdesign-Software Dreamweaver. Jetzt will Adobe Unternehmen nicht nur helfen diese Inhalte zu erschaffen, sondern auch sie auf dem Markt bekannt und Geld damit zu machen.
Außerdem stellt das Unternehmen sein Software-Angebot auf ein Abonnement-Modell um. Anstatt EUR 1.000 - 2.000 für sein Software-Paket Creative Suite zu verlangen, wird Adobe monatliche Gebühren anbieten, die unter 50 Euro beginnen. Die Idee dahinter ist, dass niedrigere Investitionskosten die Produkte für eine größere Gruppe von Designern und Web-Entwicklern interessant machen.
Ein anderer Teil der Restrukturierung ist auch, dass Adobe 750 Mitarbeiter entlassen will. Wieviele davon an Flash gearbeitet haben, gab das Unternehmen nicht bekannt. Adobes Aktienkurs viel auf die Nachricht hin über 7 Prozent.


