Gratis Apps

Mit dem iPhone wurde die Nutzung von Applikationen, kleinen Programmen, erst so richtig beliebt. Die Installation ist sehr einfach und die Kosten oft gering für ein kleines nützliches Tool. Heute bietet der App-Store mehr als 100.000 Applikationen und es gibt mehr als 2.000.000.000 Downloads.
Mit der Einführung des Apple iPad werden die iPhone Apps wohl noch beliebter werden.
Das tolle ist, dass nicht alle angebotenen Apps etwas kosten. Inzwischen werden sehr viele Applikationen für das iPhone und den iPad kostenlos zum Download angeboten. Darunter befinden sich auch sehr viele leistungsfähige Programme oder Apps die einfach nur Spass machen können.

Erster Untethered Jailbreak für iPhone 4S und iPad 2 erschienen

Gute Nachrichten für freiheitsliebende Insassen des vergitterten iPhone-Verlies: “The Chronic Dev Team” und “pod2g” haben endlich den ersten “Untethered Jailbreak” für das iPhone 4S und das iPad 2 veröffentlicht.
Der eine oder andere mag vielleicht einwänden, dass für diese Geräte schon seit Monaten Jailbreaks verfügbar wären. Allerdings ist dem bei genauer Betrachtung nicht so. Es besteht ein Unterschied zwischen dem Jailbreak eines iPhone 4S und eines iPad 2 zu dem Jailbreak von iOS 5. Das liegt an dem neuen Dual-Core A5-Prozessor, der in diesen beiden Geräten arbeitet. Vor dem sogenannten “Absinthe A5”-Jailbreak gab es keinen Hack für das iPhone 4S und das iPad 2. Alle anderen Apple-Geräte, auf denen schon iOS 5 läuft, kamen seit Oktober in den Genuss eines “Tethered Jailbreak”. Das war nur eine Woche nach dem Start von iOS 5. Erst im Dezember kam dann der “Untethered Jailbreak”.
Posts des Chronic Dev Team deuten an, dass es kein leichtes Unterfangen war, die neusten Apple-Geräte zu knacken. Erst als die Hacker die Segnungen des Crowdsourcing für sich nutzten, machten sie Fortschritte. Sie verwendeten eine Software namens “CDevReporter”, um innerhalb weniger Tage Millionen von Absturzberichten von den Geräten ihrer Helfer zu sammeln. Aus dieser Datenmenge konnte das Team Schwachstellen in der Panzerung der A5-Geräte ablesen.
Was sind also die Vorteile des Jailbreak eines Apple-Produkts? Unauthorisierte Apps - insbesondere die App-Stores von Drittanbietern wie Cydia, die ansonsten unauffindbare Apps enthalten. Damit lässt sich das Gerät umfassender auf die eigenen Bedürfnisse zuschneiden, als Apple es je erlauben würde.
Gibt es auch Nachteile? Die Apple-Garantie verfällt. Außerdem ist man beim nächsten iOS-Update zum Warten verdammt, da zunächst unklar sein wird, ob der Jailbreak nach dem Update noch funktionieren wird. Diese Information oder entsprechende neue Jailbreaks lassen meistens unbestimmte Zeit auf sich warten.
Insofern Du die Vorteile gewissenhaft mit den potentiellen Risiken abgewogen hast, findest Du den neuen Unthethered Jailbreak, der bisher nur für den Mac verfügbar ist, auf greenpois0n.com.

Nikes FuelBand macht aus dem Alltag ein sportliches Spiel

Nike hat am Donnerstag das Nike+ FuelBand enthüllt. Das ist ein Bewegungsmesser, der die Aktivität seines Trägers protokolliert. Nike nennt diese Bewegungen im dreidimensionalen Raum „Fuel“. Seit gestern können US-Kunden das FuelBand für 150 US-Dollar im Nike Online-Store vorbestellen.
Mit dem Slogan „Life is a sport“ erweitert Nikes FuelBand das Konzept des Schrittmessers noch etwas. Das Unternehmen behauptet, dass das Armband von Breakdance bis Basketball alles außer Schwimmen messen kann. Jede Bewegung trägt zum täglichen Pensum des „Fuel“, das man verbraucht hat, bei. Diese Größe kann auf dem Armband oder auch auf dem PC oder einer angebundenen Smartphone-App verfolgt werden.
Das FuelBand scheint dem FitBit Ultra, das es für etwas günstigere 100 US-Dollar gibt, recht ähnlich zu sein. Das FuelBand kann auch als die nächste Generation des Nike+ SportBand, einem anderen Armband, das Nike 2009 eingeführt hat, erachtet werden.
Das Armband hat zwei Anzeigen aus mehreren LED-Lichtern. Eine horizontal angeordnete Linie zeigt den Fortschritt im Hinblick auf die Tagesziele an. Je mehr man sich bewegt, desto mehr Lichter leuchten und schalten von rot auf grün sobald ein Ziel erreicht ist. Einige weiße Lichter darüber dienen als ein einfaches Display zur Anzeige der Kategorien „steps“, „cals“ (für Kalorien) und „fuel“, die das FuelBand verfolgt.
Die Inbetriebnahme des FuelBand geht auf dem PC los. Dort wird das FuelBand geladen und zur Programmierung angeschlossen. Man kann sich für Tagesziele entscheiden, den eigenen Fortschritt verfolgen und in Diagrammen darstellen lassen sowie Erfolge teilen, für die Nike dann „rewards“ spendiert. Um den Fortschritt unterwegs zu überwachen kann man sein Smartphone mit der entsprechenden App ausstatten und beide Geräte über Bluetooth verbinden. Im Moment gibt es die App nur für iOS ab Version 4. Android-Versionen sollen bald folgen.
Das Armband gibt es in drei Größen und es wiegt in der größten Ausführung 32 Gramm. Das Gehäuse besteht aus einer Materialmischung aus thermoplastischem Gummi und Polypropylen.

Die Top-Apps 2011

December 29, 2011 by pacco  
Kategorie: Android, Gratis Apps, iPhone Applikationen

Es war ein geschäftiges Jahr für Smartphones. Und egal, ob es sich um ein iPhone, ein Android-Gerät, ein BlackBerry oder ein Windows Phone 7 handelt, es geht immer um die Apps.
Hier ist eine Übersicht der acht erfolgreichsten Apps 2011. Die meisten gibt es für verschiedene Plattformen - eine sehr erfolgreiche haben wir mit dazugenommen, die es nur für iOS gibt.
Jeder hat die Facebook-App, so scheint es, und in Anbetracht der Allgegenwärtigkeit des sozialen Netzwerks, darf sie in dieser Liste nicht fehlen. Mit dieser App kann man seinen Status mitteilen, mit Freunden chatten, auf Mitteilungen antworten und im Allgemeinen mit Freunden, Kollegen und Kunden kommunizieren.
Für sämtliche Plattformen gibt es native Apps. Windows Phone 7 geht noch einen Schritt weiter und integriert Facebook in jede einzelne Funktion.
Ebenfalls im Bereich der Social Media, hat Twitter auch auf jeder erfolgreichen Smartphone-Plattform seinen Platz gefunden. Man kann über die offiziellen Twitter-Apps tweeten, retweeten, Hashtags verwenden und Fotos hinzufügen so viel man will.
Wenn man sich verlaufen hat und sich wieder zurechtfinden will, liefert Google Maps einem auf dem iPhone, Android, BlackBerry oder Windows Phone die Wegbeschreibung genauso wie auf dem Desktop-Computer. Wenn man es auf Android verwendet, bekommt man sogar Schritt-für-Schritt Stimmanweisungen wie bei einem vollwertigen GPS-Navigationssystem.
An der Spitze der Apps des Jahres auf iTunes steht Instagram, eine kostenlose App zum Teilen von Fotos für das iPhones, die es dem Nutzer erlaubt Filter über seine Bilder zu legen, bevor sie auf soziale Netzwerke wie Flickr, Facebook, Twitter oder Foursquare hochgeladen werden.
Skype hat schon Desktop-Nutzern durch VoIP- und Video-Telefonie seit einigen Jahren viel Geld gespart und jetzt läuft es auch auf Smartphones. Seine Bedeutung zeigt sich auch an dem fünften Platz, auf dem Skype bei den Top-Download-Charts 2011 auf iTunes steht.
Wenn man auf verschiedenen Geräten arbeitet, kann eine App wie Evernote ein echter Lebensretter sein. Die Software erlaubt es Webseiten und Informationen in allen möglichen anderen Formen von allen Geräten zu erreichen, indem sie in der Cloud gespeichert werden.
Und jetzt Ihr: Was sind Eure Apps des Jahres? Lasst es uns über die Kommentare wissen.

Extrem windiger Hack soll Siri aufs iPhone 4 bringen

December 6, 2011 by pacco  
Kategorie: Apple, Gratis Apps, iPhone, iPhone Applikationen

Wir wissen, dass Ihr iPhones am liebsten mit Jailbreak habt. Es ist auch ein gewisser Nervenkitzel, Apps und Features, die offiziell nicht unterstützt werden, auf ältere Hardware zu packen und sie richtig gut zum Laufen zu bringen. Allerdings kann auch genau dieser Reiz zu einer Menge Problemen führen.
Das neuste Beispiel dafür ist unter dem Namen “H1Siri” bekannt. Das ist eine veränderte Version von Siri, die Nutzern ermöglichen soll, den begehrten persönlichen virtuellen Assistenten auch auf das iPhone 4 zu bringen. Hinter dem Hack steckt eine Gruppe, die sich “CD-DEV Team” nennt und die anscheinend von China aus operiert. Sie haben gerade neue Updates für den Hack über das chinesische Twitter-Pendant, Weibo, veröffentlicht. Sie selbst behaupten, dass sie ursprünglich eigentlich nur einen kleinen Test starten wollten, der Code dann allerdings ungewollt an die Öffentlichkeit geriet und ihre Server nun dem Ansturm nicht standhalten können.
Der Hack funktioniert anscheinend so, dass ein Proxy verwendet wird, der es Siri erlaubt Apples Server zu ignorieren und stattdessen solche zu verwenden, die von den Hackern aufgesetzt wurden. Sollte das noch nicht genug Skepsis bezüglich der Vertrauenswürdigkeit dieser Server hervorrufen, so kommt noch dazu, dass viele, die den Hack sofort ausprobiert haben, berichten, dass sie eine ganze Batallion von Problemen mit der Software haben, die sich von Kameraausfällen, plötzlichem Neustarten, Fehlern in den Einstellungen, über eingefrorene Startbildschirme bis hin zum irreversiblen Ausfall des Smartphones erstrecken. Außerdem wollen wir darauf hinweisen, dass die Nutzung eines wenig vertrauenswürdigen Servers bedeutet, dass sämtliche persönlichen Daten von den Betreibern abgefangen werden können.
Und als ob das noch nicht genug wäre, könnte der Hack dem Nutzer sogar rechtliche Schwierigkeiten bescheren, da offensichtlich gestohlener Code verwendet wurde, wie der bekannte iPhone-Hacker @chpwn berichtet. Er meint, dass in der Software urheberrechtlich geschütze Binärdateien aus dem iPhone 4S verwendet wurden. Dieser Vorgang ist illegal und könnte Nutzer in Schwierigkeiten bringen, falls Apple sich entschließen sollte etwas dagegen zu unternehmen. Schließlich ist Apple den Nutzern von Jailbreaks nicht gerade freundlich gesinnt.
Auch wenn Euch das alles nicht abschreckt und Ihr dazu tendiert Euer iPhone 4 mit diesem wilden Hack zu versehen, dann raten wir Euch wenigstens noch etwas zu warten bis eindeutig bestätigt ist, dass keine Schäden zu befürchten sind.

Apples Server verursachen Ausfall von Siri

November 8, 2011 by pacco  
Kategorie: Apple, Gratis Apps, iPhone, iPhone Applikationen

Siri ist vielleicht das Feature auf dem iPhone 4S, das am meisten heraussticht. Aber tatsächlich befindet es sich nur teilweise “auf” dem iPhone, wie Störungen im Zusammenhang mit der Vernetzung letzte Woche gezeigt haben. Nutzer des iPhone 4S waren von ihrem virtuellen Assistenten abgeschnitten und Siri beantwortete Fragen nur mit der Nachricht, dass keine Netzwerkverbindung hergestellt werden konnte.
Der Ausfall, über den zuerst von VentureBeat berichtet worden war, dauerte fast einen ganzen Tag. Auch auf Anfrage äußerte Apple sich nicht dazu.
Es ist zwar nicht überraschend, dass ein Netzwerk-Problem Siri davon abhalten kann Websuchen durchzuführen, aber viele Nutzer wissen gar nicht, dass auch die Spracherkennung komplett von einer Netzwerkverbindung abhängig ist. Ein Ausfall hat zur Folge, dass Siri nicht einmal Aufgaben wie Einträge in den Terminkalender oder das Stellen des Timers übernehmen kann.
Theoretisch führt diese Abhängigkeit von einer Netzwerkverbindung dazu, dass Siris Antworten schnell geliefert werden: Anstatt die Spracheingabe auf dem Smartphone selbst zu verarbeiten, schickt iOS die Aufnahme an Apples Rechenzentrum, wo Computer, die bezüglich der Rechenleistung weitaus stärker sind als ein iPhone, die Daten bearbeiten.
Wenn auf jener Seite des Systems allerdings Ausfälle auftreten, ist Siri ganz schnell kein sympathischer Klugscheißer mehr, sondern ein schweigsamer Idiot.
Dasselbe gilt für Apples Software für Diktate, die Spracheingaben auf ganz ähnliche Art und Weise verarbeitet.
Als Apple das iPhone 4S ankündigte, wurde Siri als Beta-Software bezeichnet, wobei der Anschein erweckt wurde, dass sich das eher auf die spätere Unterstützung weiterer Sprachen und zusätzlicher Dienste bezog.
Die Abhängigkeit von einer Netzwerkverbindung ist zwar Teil dessen, was Siri überhaupt möglich macht, aber es ist offensichtlich, dass dieser Ansatz auch seine Nachteile hat - nicht nur im Fall unerwarteter Ausfälle, sondern auch in Situationen, wo üblicherweise keine Verbindung zu einem Netzwerk hergestellt werden kann: in der U-Bahn oder zum Beispiel im Flugzeug. Es ist sehr wahrscheinlich, dass mit der steigenden Rechenleistung von Smartphones, die Technologie, die Siri ermöglicht, schließlich komplett auf dem Gerät arbeiten wird, aber das dauert wahrscheinlich noch eine ganze Weile.
Im Moment kann der Nutzer nichts gegen einen solchen Ausfall tun.

Native Gmail-App für iOS

November 3, 2011 by pacco  
Kategorie: Google, Gratis Apps, iPad, iPhone Applikationen

Es hat schon länger Gerüchte gegeben, dass es eine offizielle Gmail-App direkt aus dem Hause Google geben sollte. Heute hat Apple diese Gmail-App also für das iPhone und das iPad durchgewunken. Die App bietet dem iOS-Nutzer ein ähnliches Bedienungsgefühl wie Android-Nutzer es schon seit einer ganzen Weile haben.
Laut des offiziellen Gmail-Blog ist die Gmail-App ein Wunschkind der mobilen Gmail-Seite und des werksseitig vorinstallierten Email-Client auf iOS-Geräten. Die Gmail-App sieht der mobilen Seite daher auch sehr ähnlich, bietet aber ein flüssigeres Bediengefühl. So wie das native Apps so an sich haben.
Ich habe die App heruntergeladen und sie ausprobiert. Die App ist ziemlich schnell. Man kann die Hauptansicht zur Seite “swipen”, um Zugriff auf die Lables, Ordner und andere Gmail-Inhalte wie die Priority Inbox zu bekommen. Das Durchstöbern der eigenen Inbox läuft flüssig. Man kann Nachrichten sehr schnell mit Labels ausstatten, archivieren oder löschen, indem man die Checkboxen neben der jeweiligen Email markiert. Es ist leicht auf eine Email zu antworten, egal ob man noch zusätzliche Dateien anhängen will oder den Entwurf erst einmal zwischenspeichert.
Ein Wermutstropfen ist das Fehlen der Möglichkeit mehrere Gmail-Accounts über die App verwalten zu können.
Insgesamt werden diejenigen, die schon die Chance hatten, sich Gmail auf einem Android-Gerät anzuschauen, bestätigen, dass die Gmail-App für iOS sich in der Bedienung doch recht ähnlich anfühlt.
So, und normalerweise würde ich nun empfehlen die App doch einmal selbst auszuprobieren und darum bitten doch den einen oder anderen Kommentar dazu zu hinterlassen. Nun hat Google, während ich diese kleine Übersicht verfasste, die App allerdings wieder aus dem App Store zurückgezogen, da sie einen Bug enthielt. Ich hatte die Fehlernachricht ignoriert und war direkt dazu übergegangen die App auszuprobieren.
Es wird Euch also nicht anderes übrig bleiben als regelmäßig im App Store nachzuschauen, ob die Gmail-App inzwischen wieder aufgetaucht ist. Sobald es soweit ist, ladet sie doch herunter und gebt Eure Meinung dazu in den Kommentaren kund.

Jailbreak für iOS 5 erschienen

October 21, 2011 by pacco  
Kategorie: Apple, Gratis Apps, iPad, iPhone, iPhone Applikationen

Der Jailbreak für iOS 5 auf Eurem iPhone 4, iPhone 3GS oder iPad ist bereit zum Laden. Die Bleeding-Edge-Crew hat alle Bugs behoben, damit Ihr Euch von Apples totalitärem goldenen Käfig befreien könnt.
Wir teilen hier einige Fakten zum Thema des Jailbreak mit Euch, damit Ihr keinen Zombie aus Eurem iOS-Gerät macht:
Seit Euch über den Unterschied zwischen einem “Jailbreak” und einem “Unlock” bewusst. Ein Jailbreak ermöglicht es Apps aus anderen Quellen, als dem App Store zu installieren. Ein Unlock erlaubt die Verwendung eines anderen Mobilfunkanbieters, als dem, der Euch das Gerät verkauft hat. Letzteres erfordert meistens allerdings einen vorherigen Jailbreak. Der Vorwand Jailbreaking würde zur Software-Piraterie ermutigen, greift nicht - egal was Apples PR-Maschinerie versucht zu vermitteln.
Weiterhin ist es wichtig den Unterschied zwischen einem “tethered” Jailbreak und einem “untethered” Jailbreak zu kennen. Falls die Rede von einem tethered Jailbreak ist, heißt das, dass der Jailbreak rückgängig gemacht wird, sobald das Gerät einem System-Neustart unterzogen wird. Man muss das iPhone oder iPad also an einen PC oder einen Mac anschließen, um es ordnungsgemäß booten zu können. Ein untethered Jailbreak ist der Königsweg, da man sich dabei mit obigen Einschränkungen nicht herumschlagen muss. Der Jailbreak, der zur Zeit für iOS 5 zur Verfügung steht, ist tethered.
Wer sich an dem Abenteuer versuchen will, benötigt ein Jailbreaking-Tool, um seine Version von iOS zu verändern. Das könnte zum Beispiel Redsn0w sein. Einige Windows-Nutzer haben auch von guten Erfahrungen mit Sn0wbreeze berichtet. Außerdem braucht man iTunes in Version 10.5, sowie den lokal auf dem iTunes-Rechner verfügbaren Download von iOS 5 (eine ungefähr 500 MB große IPSW-Datei).
Es folgen noch ein paar gute Ratschläge, die Euch vor dem größten Übel bewahren sollen:

  • Bevor Ihr irgendetwas anderes tut, macht ein Back-Up von Eurem mobilen Betriebssystem.
  • Stellt sicher, dass iTunes so eingestellt ist, dass es sich nicht selbst updatet. Schließlich könnte Apple jederzeit eine Version herausbringen, die Jailbreaks unterbindet.
  • Steckt Euer iOS-Gerät direkt am USB-Anschluss des iTunes-Rechners ein. Benutzt also keinen USB-Hub!
  • Seit geduldig. Einige der Schritte eines Jailbreaks brauchen länger, als man glauben mag. Selbst wenn es so aussieht, als ob der Prozess hängengeblieben wäre, ist dem wahrscheinlich nicht so. Bringt reichlich Zeit mit, um alle Schritte komplett durchzuführen.

Und jetzt? Sobald der Jailbreak vollständig ist, sollte eine App mit dem Namen “Cydia” auftauchen. Öffnet sie und die weite Welt freier iOS-Apps gehört Euch.

Photovine veröffentlicht App zum Foto-Austausch

August 18, 2011 by pacco  
Kategorie: Google, Gratis Apps, iPhone Applikationen

Anfang des Sommers erschien eine von Google finanzierte Webseite zum Austausch von Fotos namens Photovine online auf, aber nähere Details waren kaum zu erfahren. Ein Foto pflanzen und ihm beim Wachsen zusehen? Worum soll es dabei gehn?
Jetzt haben wir ein paar Antworten, da die Photovine-App heute im App Store erschienen ist. Die erlaubt einem quasi Konversationen mit einem Foto zu starten oder zu einer laufenden beizutragen. Man postet, zum Beispiel, ein Foto von dem, was man gerade isst, schreibt als Bildunterschrift “Frühstück für Gewinner” und wartet darauf, dass andere Nutzer Fotos ihrer eigenen bemerkenswerten Mahlzeiten hinzufügen.
Photovine wurde von Slide entwickelt, das 2010 von Google gekauft worden ist. Das Unternehmen beschreibt einen “vine” als “einen Satz von Fotos, der durch eine einzige Bildunterschrift miteinander verbunden ist und Sie, Ihre Freunde und Menschen von überall aus der ganzen Welt dazu beitragen.”
Die kostenlose App erfragt zur Anmeldung die Email-Adresse, einen Nutzernamen und ein Passwort. Außerdem gibt es die Möglichkeit den eigenen Aufenthaltsort und die eigene Telefonnummer für SMS-Einladungen mitzuteilen. Sobald man angemeldet ist, klickt man auf den “Vines”-Link am Fuß des Bildschirms und erkundet die hochgeladenen Fotos. Man kann neue, populäre oder Lieblings-Vines durchstöbern oder die Aktivität auf den eigenen Vines oder denen der Freunde über eine Art Newsfeed verfolgen.
Man kann die Fotos in einem einzelnen Vine durchblättern oder in eine gekachelte Ansicht springen. Eine Suchmaske hilft bei der Suche nach Vines zu einem bestimmten Thema. Wenn man es nicht findet, startet man es halt selbst.
Um mit Bekannten zu interagieren, lassen sich die Freunde auf Facebook, Twitter oder im Telefonbuch von der App durchchecken. Oder man lädt spezifische Leute per Email oder SMS ein. Im Moment wird man kaum jemanden auf Photovine kennen. Die Anonymität kann aber auch ganz angenehm sein. Nicht, dass man unbedingt etwas Skandalöses gepostet hätte, aber Bilder betrunkener Freunde und ihrer Babies (nicht notwendigerweise in einem Bild) kann man zu Genüge auf Facebook sehen. Die Fotos, die auf Photovine gepostet werden sind schon jetzt recht interessant. Und da es sich um ein Google-Unternehmen handelt, wird man nicht lange auf die Integration mit Google+, Gmail oder Google Search und die Schwärme von Bekannten, die diese Dienste anziehen, warten müssen.

Amazon etabliert das Ausleihen digitaler Fachbücher

July 18, 2011 by pacco  
Kategorie: Gratis Apps, Web 2.0

Amazon hat am Montag “Kindle Textbook Rental” angekündigt. Der Dienst wird Studenten ermöglichen bis zu 80% des Kaufpreises von Büchern zu sparen, indem sie eBooks aus dem Kindle Store ausleihen, anstatt sie direkt zu kaufen. Der Service funktioniert also wie eine Bibliothek. Mit dem Unterschied, dass man für das Privileg des Ausleihens zahlt.
Amazon sagt, dass “zehntausende Bücher für das Schul- und Uni-Jahr 2011 verfügbar sind”, inklusive renommierter Verlage wie John Wiley & Sons, Elsevier und Taylor & Francis. Schüler und Studenten müssen sich für eine der möglichen Zeiträume für den Verleih entscheiden. Diese liegen zwischen 30 und 360 Tagen. Dann zahlen sie nur für die Zeit während sie das Buch wirklich benötigen. Man kann die Ausleihe in Einheiten beginnend mit einem Tag verlängern oder auch in einen Kauf zu reduziertem Preis umwandeln. Die Schüler und Studenten haben über Amazons Webseite sogar nach dem Ende der Ausleihfrist noch Zugriff auf Notizen und Markierungen, die sie im Text vorgenommen haben.
Als ein Beispiel für die möglichen Einsparungen haben wir uns “Prometheus: Lernatlas der Anatomie” im Paket mit drei Büchern angeschaut: Amazon listet das Buch für Eur 139. Die Kindle-Ausgabe würde wohl auf ca. 100 Euro kommen. Die neue Ausleihe beträgt für 30 Tage im Schnitt die Hälfte der Kindle-Version, damit also in diesem Beispiel 50 Euro. Amazons neue Benutzeroberfläche für den Dienst beinhaltet einen Kalender, der den Leihpreis abhängig von der gewählten Leihdauer per Pop-Up anzeigt.
Fachbücher sind häufig sehr teuer und Studenten haben schon immer versucht sie so günstig wie möglich zu bekommen, indem sie zum Beispiel gebrauchte Exemplare erworben haben. Amazon hat seine größere Kindle-Version, den Kindle DX, ursprünglich verstärkt auf Studenten als Zielgruppe ausgerichtet, da der größere Bildschirm sich scheinbar für Fachbücher anbot. Dadurch, dass es aber keinen Markt für “gebrauchte” eBooks gab, waren gebrauchte Papierausgaben der Fachbücher oft günstiger als die entsprechenden Kindle-Ausgaben.
Kindle Textbook Rentals scheint gute Karten zu haben dieses Preisproblem umzudrehen. Bücher, die über Textbook Rental ausgeliehen wurden, können auf der Kindle-Hardware, sowie über die Kindle-Apps für den Mac, PC, sämtliche iOS- und andere mobile Geräte gelesen werden. In Deutschland ist Kindle Textbook Rental noch nicht verfügbar, wird aber erfahrungsgemäß nicht lange auf sich warten lassen.

Die neue Sprachsuche-App Dragon Go! ist einen Blick wert

July 15, 2011 by pacco  
Kategorie: Gratis Apps

Sag’s einfach und die Software von Dragon erkennt Deine Worte (zumindest meistens). Am Donnerstag hat Nuance, der Hersteller von Dragon, seiner Software-Familie mit einer kostenlosen iPhone-App namens Dragon Go! ein weiteres Mitglied zur Seite gestellt. Go! ist grundsätzlich die nächste Generation von Dragon Search. Daher wird letzteres in Zukunft auch nicht mehr im App Store erscheinen.
Wenn man seine Stimme nutzt, um mit Go! etwas zu suchen, hört Dragon nicht nur, was man zu sagen hat, sondern leitet einen auch in die Richtung einer möglichen Lösung ausgehend von seinen Annahmen über die Intention des Nutzers. Mit anderen Worten: Man sieht nicht einfach nur eine Liste von Suchergebnissen, sondern man wird direkt dorthin weitergeleitet, wo Dragon die höchste Relevanz für die Anfrage sieht.
Zum Beispiel zur Anfrage “Wo gibt es das beste Sushi in meiner Nähe?” öffnet Go! die Webseite des lokalen Branchenverzeichnis mit Bewertungen zu verschiedenen japanischen Restaurants. “Spiel Paul McCartney” schlägt Last.fm vor. Wenn man Last.fm noch nicht als App installiert hat, kann man das mit einem Klick nachholen.
Last.fm gehört zu den Anbietern von Inhalten, zu denen Nuance direkten Zugang hat, eine Liste von 180 Quellen, die unter anderem Bing, Facebook, iTunes, Rotten Tomatoes, Twitter, Wikipedia und Yahoo enthält.
Nur Anbieter, die für die aktuelle Stimm-Anfage relevant sind, werden angezeigt. Falls es verschiedene mögliche Anbieter für eine Anfrage gibt, kann man diese bequem durchgehen und den bevorzugten auswählen.
Go! kann auch Wegbeschreibungen liefern, die auf es auf der bevorzugten Karten-App anzeigt. Außerdem funktioniert Go! mit Telefonnummern, sodass die Anfrage nach “Media Markt in meiner Nähe anrufen” eine Liste möglicher Telefonnummern zurückgibt.
Die neue Dragon-App liefert nicht unbedingt zu jeder Anfrage sinnvolle Ergebnisse und macht auch nicht ganz so viel Spaß wie der virtuelle persönliche Assistent Siri. Aber die beiden Apps funktionieren gut komplementär nebeneinander. Gut, dass Nuance und Siri auch schon eine Partnerschaft eingegangen sind.
Go! ist kostenlos und kann schon hin und wieder nützlich sein. Daher ist die App auf jeden Fall einen Blick wert.

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