Apple schlägt Android bei Smartphone-Aktivierungen über Weihnachten
Andy Rubin von Google sagt, dass die Aktivierungen von Android-Geräten über Weihnachten 3,7 Millionen erreicht haben, aber ein Vergleich der Zahlen zeigt, dass fast doppelt so viele Apple-Geräte aktiviert wurden.
Vor kurzem hat Google enthüllt, dass jeden Tag 700.000 Android-Geräte aktiviert werden. Und auch Weihnachten war in dieser Beziehung gut für Google. Andy Rubin, der Chef von Android, berichtete über Twitter, dass 3,7 Millionen Android-Geräte über den 24. und 25. Dezember hinweg aktiviert worden sind. Das heißt eine Menge Leute haben zu Weihnachten ein neues Smartphone bekommen.
Die Zahl der Aktivierungen von iOS-Geräten könnte, zumindest in den USA, sogar noch höher liegen. Entsprechend einer Veröffentlichung von Flurry, die 140.000 Apps verfolgen, die ihre Analyse-Dienste nutzen, wurden allein an Heilig Abend 6,8 Millionen neue iOS- und Android-Geräte aktiviert. Das heißt, außer beide Hersteller teilten unverhältnismäßig ungenaue und niedrige Zahlen mit, dass höchst wahrscheinlich viel mehr iOS- als Android-Geräte aktiviert wurden. Sogar wenn Google 80 Prozent seiner Aktivierungen über Weihnachten an Heilig Abend hatte, heißt das, dass nur 3 Millionen Android-Geräte aktiviert wurden, sodass 3,8 Millionen Aktivierungen auf iOS fallen würden. Allerdings muss man dazu sagen, dass die Datenbasis nicht zwangsläufig ausreichend ist. Die Zahl der aktivierten Geräte hat sich im Vergleich zu den ersten 20 Tagen im Dezember um 353 Prozent erhöht und im Vergleich zu Weihnachten 2010 immerhin noch um 140 Prozent.
Localytics berichten, dass das Wachstum der Aktivierungen von iPod, iPad und iPhone zusammen Android leicht übertrifft, obwohl ohne echte Verkaufszahlen schwer zu sagen ist, ob iOS Android wirklich bezüglich der Aktivierungen hinter sich gelassen hat. In anderen Regionen der Welt wie zum Beispiel Schweden und Süd Korea, dem Heimatland von Samsung, konnte Android bezüglich der Aktivierungen solide in Führung gehen.
Auf jeden Fall klingt es so, als ob beide Unternehmen sehr fröhliche Weihnachten hatten. Habt Ihr ein iPhone oder ein Android-Gerät zu Weihnachten bekommen? Wie sieht’s mit Euren Kumpels aus? Vielleicht lässt sich an Euren Kommentaren ein Trend ablesen, wo die Vorlieben unerer Leser liegen.
Vorhersagen zu Smartphones und Tablets 2012
Genauso wie 2011 Android seine dominierende Position eingenommen und Apple Gerichtsverfahren gegen praktisch jedes Android-Gerät eröffnet hat, wird es 2012 ähnlich gravierende Veränderungen in der Mobilfunkindustrie geben. Wir wagen einige Vorhersagen wie sie aussehen werden:
Research in Motion wird aufgekauft
Fangen wir mit der mutigsten Vorhersage an. RIM hat einen Großteil seines Bärsenwerts verloren. Letzte Woche musste das Unternehmen zugeben, dass das die nächste Version seines Smartphones BlackBerry 10 nicht vor ende nächsten Jahres herauskommen wird.
Die Haie von der Wall Street kreisen schon um das Management von RIM. Die CEOs Jim Balsillie und Mike Lazaridis sind nicht leicht abzusetzen, weil sie auch die beiden größten Aktienpakete halten, aber schlussendlich wird ein Verkauf das einzige sein, das die Aktionäre besänftigen könnte.
Windows Phone schafft den Durchbruch
Es ist immer noch völlig unklar wie sich Windows Phone im Markt schlagen wird. Microsoft hatte ein schwieriges erstes Jahr und hofft, dass das zweite Jahr etwas besser läuft.
Dabei setzt Redmond auch auf die Unterstützung der Mobilfunkanbieter. Während die meisten Hersteller sich auf die Entwicklung von Android-Geräten konzentrieren, wird Nokia die alleinige Zuständigkeit zufallen das erste Flagschiff unter den Windows Phones zu entwerfen. Ein solches Gerät muss das Potential haben große Aufmerksamkeit bei den Kunden hervorzurufen, damit Windows Phone eine Chance hat.
Google schlägt zurück
Sobald Google die Übernahme von Motorola abgeschlossen hat, wird es einen Haufen Patente haben, mit denen eine volle Breitseite gegen Apple gestartet werden kann.
Google hat sich schon angriffslustige gezeigt, indem HTC mit Patenten zur Verteidigung gegen Apple versorgt wurde.
Andere Tablets neben dem iPad werden beliebter
Die meisten Android-Tablets, die dieses Jahr herausgekommen sind, taugen überhaupt nichts. Das erste Gerät, das mit Honeycomb lief, war das Motorola Mobility Xoom. Es war so enttäuschend, dass die Nachfolger in “Xyboard” umbenannt wurden.
Doch nicht alles war schlecht: Das 200$-Kindle Fire hat echte Begeisterung hervorgerufen. Diese Stimmung wird sich nächstes Jahr halten und auf andere Unternehmen übertragen, die gute und preiswerte Geräte herausbringen werden.
Microsoft verschenkt Windows Phones zum Schutz gegen Android
Microsoft will von den kürzlich aufgetauchten Berichten über Schadsoftware im Android Market profitieren, indem sie Windows Phones an fünf Android-Nutzer verschenken, die ihre schlimmsten Horror-Stories im Zusammenhang mit Schadsoftware teilen. Ben Rudolph, der Zuständige für Windows Phone bei Microsoft, kündigte den Wettbewerb auf Twitter mit dem hashtag #droidrage an. Microsoft folgte Rudolph und veröffentlichte den Wettbewerb auf seinem offiziellen Twitter-Account.
Google hat kürzlich 22 schädliche Apps aus dem Android Market entfernt, die sich als Versionen beliebter Programme wie “Cut the Rope” und “Angry Birds” getarnt hatten. Die Apps enthielten Schadsoftware, die SMS an teure Telefonnummern sendet.
Der sogenannte RuFraud-Betrug zielte auf Europa ab und betraf keine Android-Smartphones in Nordamerika. Lookout Security, das Unternehmen, das Google als erstes auf den Betrug aufmerksam machte, sagt, dass es seitdem fünf weitere RuFraud-Apps im Android Market entdeckt hat. Damit liegt die Anzahl bisher gefundener schädlicher Apps bei 27.
Microsofts #droidrage-Kampagne hat schon eine Reihe von Antwort-Tweets von betroffenen Android-Nutzern motiviert. “Hatte Kosten für 100,00 auf meiner Telefonrechnung [...] eine App hatte teure SMS verschickt,” schreibt ein SMS-Nutzer.
“Hab meiner Mutter ein Droid als ihr erstes Smartphone geschenkt. Malware lässt ihr Handy die ganze Zeit abstürzen. Sie wünscht sich sie hätte es nie bekommen,” sagte ein anderer. Die Geschichten, die erzählt werden, um eins der Windows Phones zu ergattern, ähneln sich.
Microsoft versucht einen Zeitpunkt für sich zu nutzen, zu dem Googles Betriebssystem mit einem besonders schlechten Image zu ringen hat, da sich die Bedenken bezüglich der Schadprogramme auf Android häufen. Lookout Mobile Security berichtete kürzlich, dass ein Android-Nutzer in den USA eine Chance von 40 Prozent hat auf einen schädlichen Link zu klicken. Weltweit liegt die Wahrscheinlichkeit laut Lookout bei 36 Prozent.
Das Antivirus-Unternehmen McAfee berichtete im November, dass Schadprogramme auf Android im dritten Quartal 2011 im Vergleich zum vorhergehenden um 37 Prozent gestiegen sind. Im November kam auch ein reißerischer Bericht von Juniper Networks auf, der behauptete, dass Schadprogramme auf Android seit Juli um 472 Prozent gestiegen seien.
Android bringt Marktanteile und iOS bringt Geld
November 23, 2011 by pacco
Kategorie: Android, Apple, Google, iPhone Applikationen
Wenn man ein Entwickler ist, der mit seinen Smartphone- und Tablet-Apps einen möglichst großen Markt erreichen will, sollte man Software für Android-Geräte schreiben. Und wenn man Geld damit verdienen will, sollte man für das iPhone und das iPad entwickeln.
Das ist das Ergebnis von zwei kürzlich veröffentlichten Berichten. Die Studie “Mobile Mix” von Millennial Media bestätigt, was schon seit mehreren Monaten bekannt ist: Android betreibt weit mehr Smartphones und andere mobile Geräte, wie zum Beispiel Tablets, als iOS. Die Marktanteile belaufen sich auf 54 beziehungsweise 28 Prozent.
Allerdings bedeutet ein großer Anteil am Markt noch nicht unbedingt, dass große Profite für die Entwickler winken.
Eine andere Studie, die von Gene Munster, einem Chef-Analysten von Piper Jaffray, veröffentlicht wurde, behauptet, dass iOS-Entwickler bis September 2011 mehr als 3,4 Milliarden US-Dollar eingenommen haben, während sich die Einkünfte der Android-Entwickler nur auf 240 Millionen US-Dollar belaufen.
Wie die meisten Studien, ist auch diese mit Vorsicht zu genießen. Zum Einen stammen die Ergebnisse von Millennial Media aus einer Analyse des eigenen, wenn auch riesigen, Werbenetzwerks und die Statistiken von Munster haben eine noch dünnere Grundlage: Apples Veröffentlichungen zu dem Thema sowie Schätzungen seines eigenen Hauses und anderer externer Marktforscher.
Weiterhin muss man der Fairness wegen erwähnen, dass Apples iOS App Store schon seit Juli 2008 existiert und Googles Android Market erst seit Ende Februar 2009 kostenpflichtige Apps anbietet.
Noch ein Aspekt der Studie von Munster, der dazu beitragen soll das Ergebnis der Studie ins rechte Licht zu rücken, ist, dass nur 1,3 Prozent der Android-Apps im Vergleich zu 13,5 Prozent der iOS-Apps überhaupt etwas kosten.
Lässt man diese Anmerkungen bei Seite und nimmt an, dass die Zahlen auch nur annähernd stimmen, dann ist das Verhältnis der Umsätze von 14:1 ein riesiger Anreiz anstatt für Android lieber für iOS zu entwickeln. Zumindest, wenn man es schafft eine App zu ersinnen, die sich gegen die unglaubliche Konkurrenz von einer halben Million anderer Apps, die den Store verstopfen, durchsetzt.
Welle von Schadprogrammen trifft Android
Android-Nutzer aufgepasst: Sicherheitsexperten haben seit dem Sommer einen unglaublichen Anstieg von Schadprogrammen, die sich gegen Android richten, von 472 Prozent festgestellt. Der kostenlose Android Market wurde seit Juli viel häufiger angegriffen als vorher, nachdem die Angreifer immer geschickter im Entwurf ihrer Programme werden, wie Juniper Networks berichet.
Im Oktober und November wurde über Stichproben der größte Zuwachs an Android-Schadprogrammen in der ganzen Zeit, seitdem Googles Betriebssystem gestartet ist, festgestellt. Im September stieg die Anzahl der sich im Umlauf befindlichen Programme um 28 Prozent, um dann im Oktober auf 110 Prozent beziehungsweise im November auf 111 Prozent zu explodieren. Die Zahlen werden dadurch, dass Juniper für den Zeitraum von 2009 bis zum Sommer 2010 einen Anstieg von 400 Prozent festgestellt hat, noch alarmierender.
Die Mehrheit dieser bösartigen Android-Apps (55 Prozent) hat es auf persönliche Informationen, die auf den Smartphones gespeichert sind, abgesehen, während 44 Prozent als SMS-Trojaner daherkommen, die im Hintergrund SMS an teure Nummern schicken, die dem Angreifer gehören. Juniper glaubt, dass die Leute hinter diesen schadhaften Applikationen dieselben sind, die bösartige Programme für ältere Versionen von Windows Mobile und Symbian geschrieben haben, sich nun aber auf Android konzentrieren, da dieses mobile Betriebssystem nun 43 Prozent des US-Markts beherrscht und die offene Struktur des Android Market ihnen viele Möglichkeiten bietet.
Außerdem spielen die Nutzer dem Problem weiter in die Hände. Laut einer Studie vom Sommer, sind Android-Nutzer die Gruppe mit dem niedrigsten Bewusstsein für Sicherheitsfragen und am wenigsten darauf vorbereitet ihr Smartphone vor Schadprogrammen zu schützen. 4 von 10 Nutzern tun überhaupt nichts, um ihr Handy zu sichern, und weniger als die Hälfte der Android-Nutzer sperrt das Gerät mit einem Passwort.
Die Debatte um Android-Schadprogramme wird unweigerlich zu einem Vergleich mit Apples stark kontrolliertem iOS führen, das selbst auch Sicherheitsschwächen hat. Jeder Entwickler mit bösen Absichten kann einfach 25 US-Dollar zahlen und Apps in den Android Market stellen, ohne dass diese jemals danach untersucht werden, ob sie überhaupt das tun, was sie behaupten.
Zusammengenommen mit der Achtlosigkeit der Nutzer, wächst Androids Problem mit den Schadprogrammen. Darum setzen einige der Hersteller von Android-Geräten, wie Amazon, Barnes & Noble und andere, auch ihre eigenen gepflegten Android-Märkte nach dem Vorbild des Apple App Store auf.
Google veröffentlicht Änderungen an seinem Suchalgorithmus
Google hat kürzlich zehn Änderungen an seinem Suchalgorithmus bekannt gegeben, die Suchergebnisse verschiedener Art von solchen, die sich auf ein bestimmtes Datum beziehen, bis hin zu anderen, die in Hindi verfasst sind.
Google nimmt jedes Jahr mehrere hundert Veränderungen an seinem Suchalgorithmus vor. Die meisten sind marginal und manche, wie zum Beispiel die kürzliche Einführung von Echtzeitergebnissen - betreffen einen großen Teil der Suchanfragen.
Aber Google veröffentlicht die Änderungen am Algorithmus selten. Ein Grund dafür ist, dass das Unternehmen es Webseiten, die versuchen den Algorithmus auszutricksen, um höhere Platzierungen in Suchergebnissen zu ergattern, nicht zu leicht machen will. Matt Cutts, ein Entwickler, der bei Google für die Suche zuständig ist, schreibt in einem Blog-Eintrag, dass sich das Unternehmen dazu entschieden die aktuellen Änderungen zu veröffentlichen, weil sie weniger anfällig für diesen Missbrauch sind.
Ein anderer Grund für die neuerliche Offenheit ist, dass Google sich unter Beschuss von Regierungsvertretern befindet, die wegen Verletzung von Kartellgesetzen ermitteln. Die größten Bedenken befassen sich damit, wie wenig Google sich bezüglich seiner Suchalgorthmen in die Karten schauen lässt, obwohl Änderungen sich dramatisch auf andere Internet-Unternehmen auswirken können.
Eine der Änderungen bezieht sich auf Suchanfragen, die vom Nutzer wortwörtlich gemeint sind. Google hatte kürzlich die Verwendung des ‘+’ zu diesem Zweck aufgehoben und erlaubt stattdessen nun die Suche nach Unternehmensseiten auf Google+ mit diesem Zeichen. In den Einstellungen lässt sich nun die wortwörtliche Suche mit der Option ‘verbatim’ einschalten.
Eine andere Änderung betrifft Suchanfragen in Sprachen, in denen das Web wenig Inhalte bereit hält, wie zum Beispiel Afrikaans, Hindi und Isländisch. Google übersetzt nun relevante Webseiten, die auf Englisch verfasst sind und zeigt diese Ergebnisse zusätzlich.
Google wird auch in den sogenannten Snippets nützlichere Informationen anzeigen. In manchen Suchanfragen, wie der nach einem Restaurant, zeigt Google jetzt mehr als nur den Link zur Homepage. Es werden auch Teilinformationen, wie die Öffnungszeiten und die Speisekarte angezeigt, sodass der Nutzer direkt zu diesen Daten findet.
Google erlaubt Löschung von Router-Daten
November 16, 2011 by pacco
Kategorie: GPS, Google, Navigation, Netzwerk
Google hat sich am Dienstag dazu bereit erklärt, weltweit die Möglichkeit anzubieten Name und Ort des eigenen Wlan-Routers aus der Datenbank des Unternehmens zu löschen, nachdem Datenschutzbeauftragte aus den Niederlanden dies verlangt hatten.
Google verwendet die Daten dazu, die Lokalisierung von Mobiltelefonen und anderen mobilen Geräten, die sich in der Reichweite der Router befinden, zu verbessern.
Die Vereinbarung, die von Google und der Niederländischen Datenschutzbehörde veröffentlicht wurde, beinhaltet, dass Besitzer von Wlan-Routern “_nomap” an den Namen ihres Routers hängen können, um Google mitzuteilen, dass die Informationen nicht in die Datenbank fließen sollen.
Falls sehr viele sich für die Löschung entscheiden, könnte Googles Fähigkeit genaue ortsabhängige Dienste anzubieten beeinträchtigt werden. Das Unternehmen müsste dann Mobilfunkmasten und GPS verwenden, um den Aufenthaltsort eines mobilen Gerätes zu bestimmen. Das könnte zu weniger genauen Angaben und höherer Batterienutzung führen.
Jacob Kohnstamm, der Vorsitzende der Niederländischen Datenschutzbehörde sagte: “Wir hoffen alle, dass größere Unternehmen angesichts solcher Zwangsmaßnahmen, dazu übergehen werden den Datenschutz von sich aus und von Anfang an zu berücksichtigen, sodass wir gar nicht erst aktiv werden müssen.”
Google sah sich für seine illegale Datensammlung schon einer Strafdrohung in Höhe von einer Million Euro durch die Niederländische Behörde gegenüber.
Kohnstamm sagte, dass “angenommen Google folgt der Vereinbarung, die Strafe nicht erhoben [werde].”
Die Niederlande setzen Datenschutzgesetze in Europa mit am aggressivsten durch, indem Sanktionen und gerichtliche Schritte angewandt werden, um Unternehmen, die ihre Geschäfte über das Internet abwickeln, bezüglich des Sammelns persönlicher Daten streng zu regulieren.
Google war in den Fokus von Datenschutzbeauftragten von Europa bis Hong Kong geraten, nachdem bekannt geworden war, dass seine “Street View”-Fahrzeuge persönliche Daten über Wlan-Router sammelten, während sie Umgebungskarten anfertigten. Dieser Vorgang beschränkte sich nicht nur auf die Namen und Standorte von Routern, sondern erstreckte sich auch auf Daten, die gerade über die jeweiligen Netzwerke verschickt wurden. Google schrieb diese widerrechtliche Datensammlung einem Programmierfehler zu und entschuldigte sich öffentlich.
Native Gmail-App für iOS
November 3, 2011 by pacco
Kategorie: Google, Gratis Apps, iPad, iPhone Applikationen
Es hat schon länger Gerüchte gegeben, dass es eine offizielle Gmail-App direkt aus dem Hause Google geben sollte. Heute hat Apple diese Gmail-App also für das iPhone und das iPad durchgewunken. Die App bietet dem iOS-Nutzer ein ähnliches Bedienungsgefühl wie Android-Nutzer es schon seit einer ganzen Weile haben.
Laut des offiziellen Gmail-Blog ist die Gmail-App ein Wunschkind der mobilen Gmail-Seite und des werksseitig vorinstallierten Email-Client auf iOS-Geräten. Die Gmail-App sieht der mobilen Seite daher auch sehr ähnlich, bietet aber ein flüssigeres Bediengefühl. So wie das native Apps so an sich haben.
Ich habe die App heruntergeladen und sie ausprobiert. Die App ist ziemlich schnell. Man kann die Hauptansicht zur Seite “swipen”, um Zugriff auf die Lables, Ordner und andere Gmail-Inhalte wie die Priority Inbox zu bekommen. Das Durchstöbern der eigenen Inbox läuft flüssig. Man kann Nachrichten sehr schnell mit Labels ausstatten, archivieren oder löschen, indem man die Checkboxen neben der jeweiligen Email markiert. Es ist leicht auf eine Email zu antworten, egal ob man noch zusätzliche Dateien anhängen will oder den Entwurf erst einmal zwischenspeichert.
Ein Wermutstropfen ist das Fehlen der Möglichkeit mehrere Gmail-Accounts über die App verwalten zu können.
Insgesamt werden diejenigen, die schon die Chance hatten, sich Gmail auf einem Android-Gerät anzuschauen, bestätigen, dass die Gmail-App für iOS sich in der Bedienung doch recht ähnlich anfühlt.
So, und normalerweise würde ich nun empfehlen die App doch einmal selbst auszuprobieren und darum bitten doch den einen oder anderen Kommentar dazu zu hinterlassen. Nun hat Google, während ich diese kleine Übersicht verfasste, die App allerdings wieder aus dem App Store zurückgezogen, da sie einen Bug enthielt. Ich hatte die Fehlernachricht ignoriert und war direkt dazu übergegangen die App auszuprobieren.
Es wird Euch also nicht anderes übrig bleiben als regelmäßig im App Store nachzuschauen, ob die Gmail-App inzwischen wieder aufgetaucht ist. Sobald es soweit ist, ladet sie doch herunter und gebt Eure Meinung dazu in den Kommentaren kund.
Google und Samsung präsentieren Galaxy Nexus mit Ice Cream Sandwich
Die Smartphone-Entwickler von Google haben Samsungs Galaxy Nexus, das mit Android 4.0 Ice Cream Sandwich läuft, präsentiert.
Nachdem Google und Samsung die Präsentation für das Galaxy Nexus, von dem im Vorfeld erwartet worden war, dass es Nexus Prime heißen wird, schon einmal verschoben hatten, enthüllte das Konsortium nun das Android-Gerät der Extraklasse, das einen ganzen Haufen neuer Features bietet.
Googles Veranstaltung drehte sich mehr um Android 4.0 als das dazu passende Mobiltelefon.. Schließlich gibt es eine Menge Android-Geräte, die mit Apples 4S mithalten können. Und Google hat es geschafft die entsprechende Software zu liefern. Das Unternehmen präsentierte Features wie Gesichtserkennung zum Entsperren des Smartphones, die Fähigkeit der Datenübermittlung durch Near-Field-Communication (NFC), besseres Multitasking und engere Integration mit Google+ und Hangout. Eins fehlte jedoch: Die Erwähnung eines verbesserten Spracherkennungssystems, das sich mit Siri messen könnte.
Samsungs Galaxy Nexus wird nicht das einzige Smartphone sein, das mit Android 4.0 läuft. Google teilt mit, dass das Nexus S auch ein Update bekommen wird. Ältere Geräte werden unter Umständen auf Drittanbieter von Android-Distributionen warten müssen, bis sie Android 4.0 ausprobieren können.
Da Google bestätigt hat, dass Ice Cream Sandwich sowohl auf Smartphones als auch Tablets laufen wird, war es keine Überraschung zu hören, dass das Unternehmen das Betriebssystem bezüglich High-Definition-Bildschirmen optimiert hat. „Wir haben eine neue Schriftart kreiert, die für HD-Displays optimiert ist und wir haben alle Hardware-Knöpfe zu Gunsten anpassbarer Software-Knöpfe abgeschafft. Weiterhin haben wir die Tastatur dramatisch verbessert.“ Außerdem soll der Web-Browser „eindeutig schneller“ sein.
Das Galaxy Nexus soll ab November praktisch überall verfügbar sein. Es blieb allerdings unbekannt zu welchem Preis das Gerät zu haben sei. Das Galaxy Nexus könnte das letzte Android-Gerät sein, an dem Samsung und Google zusammen arbeiten, falls der Kauf von Motorola wie geplant über die Bühne geht.
Mit obigen Features ist das neue Android 4.0 Ice Cream Sandwich trotz des bescheuerten Namens eindeutig fähige Konkurrenz zu Apples neustem Betriebssystem iOS 5. Android liefert sogar um einiges mehr Features. Einzig Siri auf dem iPhone 4S lässt Apple im Moment noch besser aussehen - vorausgesetzt es bewährt sich in der Praxis.
Sicherheitsmängel: Browser-Hersteller sperren alle niederländischen Zertifikate
Der Netzwerk-Einbruch in die Institution zur Ausstellung von Internet-Sicherheitszertifikaten in den Niederlanden, DigiNotar, betrifft neben einer nahezu perfekten Fälschung der Zertifikate von Google.com mehr als 200 weitere SSL-Schlüssel von mehr als 20 verschiedenen Domains, so teilte ein hoher Manager der Mozilla Foundation, die den Firefox-Browser herausgibt, mit.
Als direkte Verurteilung der unzureichenden Sicherheitsstandards von DigiNotar zählte der Director of Engineering, Johnathan Nightingale, eine Reihe von Fehlern auf, die große Gruppen innerhalb des Internets Risiken aussetzt. Schlimm genug, dass die Institution ihre Zertifikate, die sie herausgibt, nicht im Griff hat. Diese Fehler werden noch weiter aggraviert, indem DigiNotar sechs Wochen gebraucht hat, um Mozilla über die gefälschen Zertifikate, von denen die Institution schon Mitte Juli gewusst hatte, in Kenntnis zu setzen.
Nightingale schrieb in einer Verwarnung an DigiNotar, dass “Zwischenfälle wie dieser den Bedarf aktiver, unmittelbarer und umfassender Kommunikation zwischen den Ausstellern der Zertifikate und den Software-Herstellern demonstrieren, damit alle unsere Nutzer online sicher bleiben.”
Nightingale bestätigte weiterhin, was schon vorher berichtet worden war: Mozilla stattet seine Software mit Updates aus, die zwei Zertifikaten von DigiNotar ab sofort sämtliches Vertrauen absprechen. Zuvor hatten Mozilla, Google und Microsoft Zertifikate akzeptiert, nachdem die niederländischen Vertreter glaubhaft versichert hatten, dass sie nicht von der Verletzung der Sicherheits-Perimeter, die am 19. Juli entdeckt worden war, in Mitleidenschaft gezogen worden wären.
“Die niederländische Regierung hat DigiNotar seitdem erneut überprüft und der bisherigen Einschätzung widersprochen,” schrieb Nightingale. “Wir entfernen nun die Ausnahmeregelung für diese Zertifikate, was bedeutet, dass alle DigiNotar-Zertifikate von Mozilla-Produkten als nicht vertrauenswürdig eingestuft werden. Wir wissen, dass andere Browser-Hersteller ähnliche Anpassungen vornehmen.”
Ungefähr um dieselbe Zeit herum, zu der Nightingale seine Mitteilung machte, brachte Google eine neue Version seines Browsers Chrome heraus, der ebenfalls allen Zertifikaten von DigiNotar das Vertrauen entzieht.
Währenddessen berichteten niederländische Nachrichtenkanäle, dass der niederländische Innenminister Piet Hein Donner am frühen Samstagmorgen eine Pressekonferenz gegeben hatte, in der er Pläne ankündigte “die Kontrolle der Intenet-Sicherheit einer anderen Firma zu übergeben.”


