Android
Einige Beispiele für die aktuelle Qualität von Android-Apps
February 7, 2012 by pacco
Kategorie: Android, Download-Spiele
Seitdem man dieses Jahr immer mehr Smartphone-Nutzern mit Android-Gerät begegnet, ist es keine Wunder, dass auch die Entwickler die Plattform immer mehr für sich entdecken. Das Angebot im Android Market wird immer besser und jeden Tag erscheinen neue, qualitativ hochwertige Apps.
Wir stellen hier einige Apps vor, die uns aktuell ins Auge gefallen sind.
Spy Mouse
Spy Mouse wird von Firemint entwickelt, dem Unternehmen, das für das sehr beliebte Spiel Fllight Control verantwortlich ist. Bei Spy Mouse übernimmt man die Rolle von Agent Squeak, der Käse finden muss, der über verschiedene Level des Spiels verstreut liegt, ohne von der blöden Katze gefressen zu werden.
Mike V: Skateboard Party HD
Es gab mal eine Zeit, da sah die Mehrzahl der Android-Spiele so aus, als ob ein Fünfjähriger sie gemalt hätte. Diese Tage sind zum Glück vorbei, da die neusten Spiele wirklich anfangen von den starken 3D-Fähigkeiten heutiger Hardware zu profitieren. “Mike V: Skateboard Party HD” ist ein gutes Beispiel dafür, da die Grafik wirklich zu der Besten gehört, die zur Zeit auf irgendeiner Plattform zu finden ist.
Camera Zoom FX
Falls man sich ein Upgrade der vorinstallierten Android-Kamera-App gönnen möchte, ist Camera Zoom FX definitiv einen Blick wert. Man kann Schnappschüsse direkt aus der App heraus machen und verschiedene Kontrollmöchlichkeiten sind sehr leicht zugänglich. Dazu gehören Autofokus, Weißabgleich, Nachtfoto-Einstellungen, ein Stabilisator, Selbstauslöser und verschiedene Modi, um mehrere Bilder schnell hintereinander aufzunehmen.
Firefox
Firefox ist schon seit einer Weile auf Android verfügbar, aber falls es den einen oder anderen bisher nicht zufriedengestellt hat, ist jetzt die Zeit für einen neuen Test gekommen. Vorallem, wenn man ein Android-Tablet verwendet, ist der neue Firefox interessant, da der Browser jetzt für diese Geräte-Klasse optimiert wurde. Große Bildschirme werden jetzt optimal unterstützt und eine neue Benutzeroberfläche, die mehr vom zusätzlichen Platz profitieren soll, ist verfügbar.
Real Racing 2
Real Racing hat gezeigt wie gut Rennspiele auf Smartphones aussehen können und sein Nachfolger hat es geschafft die Grafikqualität sogar noch zu erhöhen. Es hat eine ganze Weile gedauert, aber Real Racing 2 hat es endlich auf die Android-Plattform geschafft. Auch wenn es nur mit den neusten und am besten ausgestatteten Geräten kompatibel ist.
Apple schlägt Android bei Smartphone-Aktivierungen über Weihnachten
Andy Rubin von Google sagt, dass die Aktivierungen von Android-Geräten über Weihnachten 3,7 Millionen erreicht haben, aber ein Vergleich der Zahlen zeigt, dass fast doppelt so viele Apple-Geräte aktiviert wurden.
Vor kurzem hat Google enthüllt, dass jeden Tag 700.000 Android-Geräte aktiviert werden. Und auch Weihnachten war in dieser Beziehung gut für Google. Andy Rubin, der Chef von Android, berichtete über Twitter, dass 3,7 Millionen Android-Geräte über den 24. und 25. Dezember hinweg aktiviert worden sind. Das heißt eine Menge Leute haben zu Weihnachten ein neues Smartphone bekommen.
Die Zahl der Aktivierungen von iOS-Geräten könnte, zumindest in den USA, sogar noch höher liegen. Entsprechend einer Veröffentlichung von Flurry, die 140.000 Apps verfolgen, die ihre Analyse-Dienste nutzen, wurden allein an Heilig Abend 6,8 Millionen neue iOS- und Android-Geräte aktiviert. Das heißt, außer beide Hersteller teilten unverhältnismäßig ungenaue und niedrige Zahlen mit, dass höchst wahrscheinlich viel mehr iOS- als Android-Geräte aktiviert wurden. Sogar wenn Google 80 Prozent seiner Aktivierungen über Weihnachten an Heilig Abend hatte, heißt das, dass nur 3 Millionen Android-Geräte aktiviert wurden, sodass 3,8 Millionen Aktivierungen auf iOS fallen würden. Allerdings muss man dazu sagen, dass die Datenbasis nicht zwangsläufig ausreichend ist. Die Zahl der aktivierten Geräte hat sich im Vergleich zu den ersten 20 Tagen im Dezember um 353 Prozent erhöht und im Vergleich zu Weihnachten 2010 immerhin noch um 140 Prozent.
Localytics berichten, dass das Wachstum der Aktivierungen von iPod, iPad und iPhone zusammen Android leicht übertrifft, obwohl ohne echte Verkaufszahlen schwer zu sagen ist, ob iOS Android wirklich bezüglich der Aktivierungen hinter sich gelassen hat. In anderen Regionen der Welt wie zum Beispiel Schweden und Süd Korea, dem Heimatland von Samsung, konnte Android bezüglich der Aktivierungen solide in Führung gehen.
Auf jeden Fall klingt es so, als ob beide Unternehmen sehr fröhliche Weihnachten hatten. Habt Ihr ein iPhone oder ein Android-Gerät zu Weihnachten bekommen? Wie sieht’s mit Euren Kumpels aus? Vielleicht lässt sich an Euren Kommentaren ein Trend ablesen, wo die Vorlieben unerer Leser liegen.
Die Top-Apps 2011
December 29, 2011 by pacco
Kategorie: Android, Gratis Apps, iPhone Applikationen
Es war ein geschäftiges Jahr für Smartphones. Und egal, ob es sich um ein iPhone, ein Android-Gerät, ein BlackBerry oder ein Windows Phone 7 handelt, es geht immer um die Apps.
Hier ist eine Übersicht der acht erfolgreichsten Apps 2011. Die meisten gibt es für verschiedene Plattformen - eine sehr erfolgreiche haben wir mit dazugenommen, die es nur für iOS gibt.
Jeder hat die Facebook-App, so scheint es, und in Anbetracht der Allgegenwärtigkeit des sozialen Netzwerks, darf sie in dieser Liste nicht fehlen. Mit dieser App kann man seinen Status mitteilen, mit Freunden chatten, auf Mitteilungen antworten und im Allgemeinen mit Freunden, Kollegen und Kunden kommunizieren.
Für sämtliche Plattformen gibt es native Apps. Windows Phone 7 geht noch einen Schritt weiter und integriert Facebook in jede einzelne Funktion.
Ebenfalls im Bereich der Social Media, hat Twitter auch auf jeder erfolgreichen Smartphone-Plattform seinen Platz gefunden. Man kann über die offiziellen Twitter-Apps tweeten, retweeten, Hashtags verwenden und Fotos hinzufügen so viel man will.
Wenn man sich verlaufen hat und sich wieder zurechtfinden will, liefert Google Maps einem auf dem iPhone, Android, BlackBerry oder Windows Phone die Wegbeschreibung genauso wie auf dem Desktop-Computer. Wenn man es auf Android verwendet, bekommt man sogar Schritt-für-Schritt Stimmanweisungen wie bei einem vollwertigen GPS-Navigationssystem.
An der Spitze der Apps des Jahres auf iTunes steht Instagram, eine kostenlose App zum Teilen von Fotos für das iPhones, die es dem Nutzer erlaubt Filter über seine Bilder zu legen, bevor sie auf soziale Netzwerke wie Flickr, Facebook, Twitter oder Foursquare hochgeladen werden.
Skype hat schon Desktop-Nutzern durch VoIP- und Video-Telefonie seit einigen Jahren viel Geld gespart und jetzt läuft es auch auf Smartphones. Seine Bedeutung zeigt sich auch an dem fünften Platz, auf dem Skype bei den Top-Download-Charts 2011 auf iTunes steht.
Wenn man auf verschiedenen Geräten arbeitet, kann eine App wie Evernote ein echter Lebensretter sein. Die Software erlaubt es Webseiten und Informationen in allen möglichen anderen Formen von allen Geräten zu erreichen, indem sie in der Cloud gespeichert werden.
Und jetzt Ihr: Was sind Eure Apps des Jahres? Lasst es uns über die Kommentare wissen.
Microsoft verschenkt Windows Phones zum Schutz gegen Android
Microsoft will von den kürzlich aufgetauchten Berichten über Schadsoftware im Android Market profitieren, indem sie Windows Phones an fünf Android-Nutzer verschenken, die ihre schlimmsten Horror-Stories im Zusammenhang mit Schadsoftware teilen. Ben Rudolph, der Zuständige für Windows Phone bei Microsoft, kündigte den Wettbewerb auf Twitter mit dem hashtag #droidrage an. Microsoft folgte Rudolph und veröffentlichte den Wettbewerb auf seinem offiziellen Twitter-Account.
Google hat kürzlich 22 schädliche Apps aus dem Android Market entfernt, die sich als Versionen beliebter Programme wie “Cut the Rope” und “Angry Birds” getarnt hatten. Die Apps enthielten Schadsoftware, die SMS an teure Telefonnummern sendet.
Der sogenannte RuFraud-Betrug zielte auf Europa ab und betraf keine Android-Smartphones in Nordamerika. Lookout Security, das Unternehmen, das Google als erstes auf den Betrug aufmerksam machte, sagt, dass es seitdem fünf weitere RuFraud-Apps im Android Market entdeckt hat. Damit liegt die Anzahl bisher gefundener schädlicher Apps bei 27.
Microsofts #droidrage-Kampagne hat schon eine Reihe von Antwort-Tweets von betroffenen Android-Nutzern motiviert. “Hatte Kosten für 100,00 auf meiner Telefonrechnung [...] eine App hatte teure SMS verschickt,” schreibt ein SMS-Nutzer.
“Hab meiner Mutter ein Droid als ihr erstes Smartphone geschenkt. Malware lässt ihr Handy die ganze Zeit abstürzen. Sie wünscht sich sie hätte es nie bekommen,” sagte ein anderer. Die Geschichten, die erzählt werden, um eins der Windows Phones zu ergattern, ähneln sich.
Microsoft versucht einen Zeitpunkt für sich zu nutzen, zu dem Googles Betriebssystem mit einem besonders schlechten Image zu ringen hat, da sich die Bedenken bezüglich der Schadprogramme auf Android häufen. Lookout Mobile Security berichtete kürzlich, dass ein Android-Nutzer in den USA eine Chance von 40 Prozent hat auf einen schädlichen Link zu klicken. Weltweit liegt die Wahrscheinlichkeit laut Lookout bei 36 Prozent.
Das Antivirus-Unternehmen McAfee berichtete im November, dass Schadprogramme auf Android im dritten Quartal 2011 im Vergleich zum vorhergehenden um 37 Prozent gestiegen sind. Im November kam auch ein reißerischer Bericht von Juniper Networks auf, der behauptete, dass Schadprogramme auf Android seit Juli um 472 Prozent gestiegen seien.
Cluzee ist die Android-Konkurrenz für Siri
Apples Siri stellt die Geburt einer neuen Art sprachgesteuerter Smartphones dar und es ist nur eine Frage der Zeit bis andere Unternehmen anfangen ihre entsprechenden Angebote auszurollen. Während Microsoft und Google zweifellos daran arbeiten ihre eigenen Dienste zur Sprachsteuerung zu verbessern, hat am Dienstag eine neue App eines Drittanbieters ihren Weg in den Android Market gefunden, die der erste ernst zu nehmende Gegner von Siri sein könnte.
Cluzee beschreibt sich als ein intelligenter persönlicher Assistent und bietet Android-Nutzern einen Service, der Siri sehr ähnlich ist und umfasst auch Fähigkeiten, die sogar noch beeindruckender als bei Siri sind.
Ein Video von Tronton, dem Unternehmen hinter der App, zeigt ein Beispiel, wo Cluzee eine einfache Frage wie “welche Termine habe ich heute?” gestellt wird und das System die entsprechende Liste vom Kalender abliest.
Über das einfach Aufzählen von Ereignissen hinaus, kombiniert die App auch Daten, die aus dem Netz gezogen wurden auf intelligente Art und Weise. Zum Beispiel fügt Cluzee der Erwähnung eines Arzt-Termins hinzu, dass “[Sie] um die Arzt-Praxis noch rechtzeitig zu erreichen, [...] die Hauptstraße wegen einer Baustelle [meiden sollten].”
Cluzee kann auch Schnäppchen suchen, die zum Kaufverhalten des Nutzers passen, Emails und SMS laut vorlesen, Hotels und Flüge heraussuchen, Restaurants finden, die nach dem Geschmack des Nutzers sind, Spracheingaben in Text umwandeln, um Emails oder SMS zu versenden und vieles mehr.
“Die Leute ertrinken in der Informationsflut,” lässt der CEO von Tronton, Ashish Patwa in einer Erklärung verlauten. “Wir brauchen nicht immer alle Informationen, die verfügbar sind.” Wir brauchen nur die passende Information zum richtigen Zeitpunkt. Das liefert Cluzee auf intelligente Art und Weise und macht uns so produktiver. Technologie hat dieses Problem ausgelöst, aber wir nutzen intelligentere Technolgie, um es zu lösen.”
In den USA ist Cluzee seit Dienstag für Android-Smartphones verfügbar. Wann Cluzee in Deutschland zugänglich sein wird, ist noch nicht bekannt. Tronton plant zukünftig eine Cloud-basierte Version herauszugeben, die von jedem Smartphone, Tablet, PC oder sonstigem Gerät, das Verbindung mit dem Internet hat, zugänglich sein wird.
Android bringt Marktanteile und iOS bringt Geld
November 23, 2011 by pacco
Kategorie: Android, Apple, Google, iPhone Applikationen
Wenn man ein Entwickler ist, der mit seinen Smartphone- und Tablet-Apps einen möglichst großen Markt erreichen will, sollte man Software für Android-Geräte schreiben. Und wenn man Geld damit verdienen will, sollte man für das iPhone und das iPad entwickeln.
Das ist das Ergebnis von zwei kürzlich veröffentlichten Berichten. Die Studie “Mobile Mix” von Millennial Media bestätigt, was schon seit mehreren Monaten bekannt ist: Android betreibt weit mehr Smartphones und andere mobile Geräte, wie zum Beispiel Tablets, als iOS. Die Marktanteile belaufen sich auf 54 beziehungsweise 28 Prozent.
Allerdings bedeutet ein großer Anteil am Markt noch nicht unbedingt, dass große Profite für die Entwickler winken.
Eine andere Studie, die von Gene Munster, einem Chef-Analysten von Piper Jaffray, veröffentlicht wurde, behauptet, dass iOS-Entwickler bis September 2011 mehr als 3,4 Milliarden US-Dollar eingenommen haben, während sich die Einkünfte der Android-Entwickler nur auf 240 Millionen US-Dollar belaufen.
Wie die meisten Studien, ist auch diese mit Vorsicht zu genießen. Zum Einen stammen die Ergebnisse von Millennial Media aus einer Analyse des eigenen, wenn auch riesigen, Werbenetzwerks und die Statistiken von Munster haben eine noch dünnere Grundlage: Apples Veröffentlichungen zu dem Thema sowie Schätzungen seines eigenen Hauses und anderer externer Marktforscher.
Weiterhin muss man der Fairness wegen erwähnen, dass Apples iOS App Store schon seit Juli 2008 existiert und Googles Android Market erst seit Ende Februar 2009 kostenpflichtige Apps anbietet.
Noch ein Aspekt der Studie von Munster, der dazu beitragen soll das Ergebnis der Studie ins rechte Licht zu rücken, ist, dass nur 1,3 Prozent der Android-Apps im Vergleich zu 13,5 Prozent der iOS-Apps überhaupt etwas kosten.
Lässt man diese Anmerkungen bei Seite und nimmt an, dass die Zahlen auch nur annähernd stimmen, dann ist das Verhältnis der Umsätze von 14:1 ein riesiger Anreiz anstatt für Android lieber für iOS zu entwickeln. Zumindest, wenn man es schafft eine App zu ersinnen, die sich gegen die unglaubliche Konkurrenz von einer halben Million anderer Apps, die den Store verstopfen, durchsetzt.
Welle von Schadprogrammen trifft Android
Android-Nutzer aufgepasst: Sicherheitsexperten haben seit dem Sommer einen unglaublichen Anstieg von Schadprogrammen, die sich gegen Android richten, von 472 Prozent festgestellt. Der kostenlose Android Market wurde seit Juli viel häufiger angegriffen als vorher, nachdem die Angreifer immer geschickter im Entwurf ihrer Programme werden, wie Juniper Networks berichet.
Im Oktober und November wurde über Stichproben der größte Zuwachs an Android-Schadprogrammen in der ganzen Zeit, seitdem Googles Betriebssystem gestartet ist, festgestellt. Im September stieg die Anzahl der sich im Umlauf befindlichen Programme um 28 Prozent, um dann im Oktober auf 110 Prozent beziehungsweise im November auf 111 Prozent zu explodieren. Die Zahlen werden dadurch, dass Juniper für den Zeitraum von 2009 bis zum Sommer 2010 einen Anstieg von 400 Prozent festgestellt hat, noch alarmierender.
Die Mehrheit dieser bösartigen Android-Apps (55 Prozent) hat es auf persönliche Informationen, die auf den Smartphones gespeichert sind, abgesehen, während 44 Prozent als SMS-Trojaner daherkommen, die im Hintergrund SMS an teure Nummern schicken, die dem Angreifer gehören. Juniper glaubt, dass die Leute hinter diesen schadhaften Applikationen dieselben sind, die bösartige Programme für ältere Versionen von Windows Mobile und Symbian geschrieben haben, sich nun aber auf Android konzentrieren, da dieses mobile Betriebssystem nun 43 Prozent des US-Markts beherrscht und die offene Struktur des Android Market ihnen viele Möglichkeiten bietet.
Außerdem spielen die Nutzer dem Problem weiter in die Hände. Laut einer Studie vom Sommer, sind Android-Nutzer die Gruppe mit dem niedrigsten Bewusstsein für Sicherheitsfragen und am wenigsten darauf vorbereitet ihr Smartphone vor Schadprogrammen zu schützen. 4 von 10 Nutzern tun überhaupt nichts, um ihr Handy zu sichern, und weniger als die Hälfte der Android-Nutzer sperrt das Gerät mit einem Passwort.
Die Debatte um Android-Schadprogramme wird unweigerlich zu einem Vergleich mit Apples stark kontrolliertem iOS führen, das selbst auch Sicherheitsschwächen hat. Jeder Entwickler mit bösen Absichten kann einfach 25 US-Dollar zahlen und Apps in den Android Market stellen, ohne dass diese jemals danach untersucht werden, ob sie überhaupt das tun, was sie behaupten.
Zusammengenommen mit der Achtlosigkeit der Nutzer, wächst Androids Problem mit den Schadprogrammen. Darum setzen einige der Hersteller von Android-Geräten, wie Amazon, Barnes & Noble und andere, auch ihre eigenen gepflegten Android-Märkte nach dem Vorbild des Apple App Store auf.
Verlängerung der Batterielaufzeit von Android-Tablets
October 27, 2011 by pacco
Kategorie: Android, Tablet Computer
Jeder Android-Nutzer weiß, dass die Batterie-Laufzeit seines kommunikativen Begleiters manchmal sehr kurz ausfallen kann. Die meisten Geräte erleben den nächsten Morgen nicht, wenn ihnen ein Stromanschluss verwehrt bleibt.
Bei Smartphones ist das noch zu verstehen, das sie permanent synchronisieren und die Verfügbarkeit von irgendwelchen Datennetzen checken. Aber Tablets sollten schon ein paar Tage durchhalten, bevor sie wieder an den Stecker müssen. iPads zeigen, dass das möglich ist.
Diese Diskrepanz liegt an einigen “Phone Services”, die im Android-Betriebssystem aktiv sind. Auf einem Tablet haben sie nichts zu suchen, aber sie sind nun mal da und saugen unnötigerweise die Batterie aus.
Zum Glück lassen sich diese Dienste entfernen. Der Effekt ist eine enorm verbesserte Batterie-Laufzeit. Je nach Tablet mag der Zuwachs unterschiedlich ausfallen, aber es sollte sich in jedem Fall lohnen. Schließlich gibt es als angnehmen Nebeneffekt noch schnelleres Starten und Herunterfahren dazu.
Zwei Warnungen müssen noch abgegeben werden: 1. Die folgenden Schritte erfordern, dass das Tablet “ge-rootet” wird. Anleitungen dazu für sämtliche Modelle finden sich per Google oder auf YouTube. 2. Falls diese Anleitung hier irgendwelche Unklarheiten lässt, sollte von einer Umsetzung abgesehen werden. Die Manipulation von Android-System-Dateien kann das Betriebssystem komplett lahmlegen.
- Zunächst muss File Expert [https://market.android.com/details?id=xcxin.filexpert] auf dem Tablet installiert werden. Das gibt es kostenlos im Android Market.
- Starte File Expert. Stelle dabei sicher, dass Superuser-Zugriff erlaubt ist.
- Schalte den Root Explorer unter ‘Menu’, ‘Settings’, ‘File Explorer Settings’ ein.
- Öffne den Ordner ‘/data/data’ und suche nach ‘com.android.phone’.
- Halte ‘com.android.phone’ gedrückt und wähle im Kontext-Menü ‘File Operations’ und dann ‘Delete’.
- Gehe wieder zum root-Verzeichnis (/) und dann in ‘system/app’.
- Tappe auf den ‘Menu’-Button des Tablets, wähle ‘Mount’ und dann ‘Mount as Read Write’.
- Scrolle hinunter bis zur Datei ‘Phone.apk’, rufe wieder das Kontext-Menü und auch hier ‘File Operations’, ‘Delete’ auf.
- Schalte jetzt das Tablet komplett ab und starte es neu.
Das war’s schon! Sobald das Tablet wieder hochgefahren ist, sind die ‘Phone Services’ verschwunden und die Batterie-Laufzeit ist viel länger - inbesondere solange das Gerät nicht verwendet wird.
Google und Samsung präsentieren Galaxy Nexus mit Ice Cream Sandwich
Die Smartphone-Entwickler von Google haben Samsungs Galaxy Nexus, das mit Android 4.0 Ice Cream Sandwich läuft, präsentiert.
Nachdem Google und Samsung die Präsentation für das Galaxy Nexus, von dem im Vorfeld erwartet worden war, dass es Nexus Prime heißen wird, schon einmal verschoben hatten, enthüllte das Konsortium nun das Android-Gerät der Extraklasse, das einen ganzen Haufen neuer Features bietet.
Googles Veranstaltung drehte sich mehr um Android 4.0 als das dazu passende Mobiltelefon.. Schließlich gibt es eine Menge Android-Geräte, die mit Apples 4S mithalten können. Und Google hat es geschafft die entsprechende Software zu liefern. Das Unternehmen präsentierte Features wie Gesichtserkennung zum Entsperren des Smartphones, die Fähigkeit der Datenübermittlung durch Near-Field-Communication (NFC), besseres Multitasking und engere Integration mit Google+ und Hangout. Eins fehlte jedoch: Die Erwähnung eines verbesserten Spracherkennungssystems, das sich mit Siri messen könnte.
Samsungs Galaxy Nexus wird nicht das einzige Smartphone sein, das mit Android 4.0 läuft. Google teilt mit, dass das Nexus S auch ein Update bekommen wird. Ältere Geräte werden unter Umständen auf Drittanbieter von Android-Distributionen warten müssen, bis sie Android 4.0 ausprobieren können.
Da Google bestätigt hat, dass Ice Cream Sandwich sowohl auf Smartphones als auch Tablets laufen wird, war es keine Überraschung zu hören, dass das Unternehmen das Betriebssystem bezüglich High-Definition-Bildschirmen optimiert hat. „Wir haben eine neue Schriftart kreiert, die für HD-Displays optimiert ist und wir haben alle Hardware-Knöpfe zu Gunsten anpassbarer Software-Knöpfe abgeschafft. Weiterhin haben wir die Tastatur dramatisch verbessert.“ Außerdem soll der Web-Browser „eindeutig schneller“ sein.
Das Galaxy Nexus soll ab November praktisch überall verfügbar sein. Es blieb allerdings unbekannt zu welchem Preis das Gerät zu haben sei. Das Galaxy Nexus könnte das letzte Android-Gerät sein, an dem Samsung und Google zusammen arbeiten, falls der Kauf von Motorola wie geplant über die Bühne geht.
Mit obigen Features ist das neue Android 4.0 Ice Cream Sandwich trotz des bescheuerten Namens eindeutig fähige Konkurrenz zu Apples neustem Betriebssystem iOS 5. Android liefert sogar um einiges mehr Features. Einzig Siri auf dem iPhone 4S lässt Apple im Moment noch besser aussehen - vorausgesetzt es bewährt sich in der Praxis.
Android-Performance-Tools: Android Assistant
Wir haben kürzlich eine Serie zu Android-Performance-Tools gestartet. Heute ist das nächste Werkzeug dran, das sich zur Leistungsverbesserung von Android-Geräten verwenden lässt.
Android Assistant
Android Assistant ist eine kostenlose App, die eine Vielzahl an Funktionen und Werkzeugen anbietet, um dabei behilflich zu sein das Verhalten eines Android-Geräts nachzuvollziehen, es von ungewollten Datenansammlungen frei zu halten und verschiedene Funktionen zu kontrollieren. Die App hat drei Ansichten. Die erste ist der “Monitor”, der den Status des Prozessors, des Hauptspeichers und der Batterie anzeigt. Außerdem wird ein “Quick Boost”-Knopf geboten, der vorher ausgewählte Apps und Prozesse automatisch stoppt, um System-Resourcen freizugeben.
Die zweite Ansicht ist der “Prozess Manager”. Hier werden aktive Apps und Prozesse angezeigt, die manuell gestoppt werden können.
Die übrigen Werkzeuge sind unter der “Tools”-Ansicht zu finden. Der “Cache Cleaner” zeigt die Größe der temporären Dateien an, die von jeder App verwendet werden, und erlaubt diese zu löschen um Speicherplatz freizugeben. “Batch Uninstall” listet alle installierten Apps auf und ermöglicht solche auszuwählen, die entfernt werden sollen. Danach werden alle ausgewählten Apps automatisch nacheinander deinstalliert, wobei allerdings jede einzelne separat bestätigt werden muss. Wer hier einen effizienteren Prozess sucht, sollte sich Apps wie Gemini App Manager oder Silent App Uninstaller anschauen, die die Konfiguration der Root Permissions berücksichtigen, sodass man nicht jede Deinstallation einzeln bestätigen muss.
Der “Startup Manager” erlaubt es ausgewählte User und System-Apps daran zu hindern automatisch mit dem Anschalten des Android-Geräts zu laden. Die Funktion “App 2 SD” schlägt eine Liste von Apps vor, die vom Speicher des Smarthphones auf die SD-Karte verschoben werden können, um internen Speicher freizugeben.
Android Assistant ist intuitiv gestaltet und dadurch einfach zu nutzen. Obwohl es eine Menge Werkzeuge liefert, sind nicht alle so mächtig wie manch andere App von Drittanbietern, die man separat installierten könnte. Das nützlichste Tool scheint der Startup Manager zu sein, da man ungeliebte Apps daran hindern kann zu starten, anstatt sie nachträglich zu stoppen.


