Tablet Computer

Moderne Tablet Computer sind schlanke Geräte die Smartphone und Laptop vereinen und die ebook-Reader ablösen. Mit Ihnen kann man im Internet surfen, ebooks lesen, Fotos und Videos betrachten, Multimediaanwendungen nutzen und vieles mehr. Telefonieren ist häufig nur über VoiP möglich. Manche unterstützen auch DVBT-Sticks.
Tablet Computer kommen immer häufiger in der Slate-Bauform auf den Markt. Schlank und ohne Tastatur. Die Komplette Höhe und Breite wird von einem Touchdisplay eingenommen. Die Bedienung erfolgt fast ausschließlich über das Touch-Display. Bedienknöpfe gibt es nur noch vereinzelt und übernehmen nur noch elemtare Funktionen wie an und aus oder Lautstärke.
Durch die kompakte und gewichtsreduzierte Bauform dieser Geräte sind sie sehr mobil und ermöglichen ein längeres Arbeiten auf dem Arm. Laufwerke haben solches Geräte nicht. Diese müssen über USB oder Firewire angeschlossen werden.

CES: Die besten Ultrabooks

January 12, 2012 by pacco  
Kategorie: Netbook, Notebook, Tablet Computer

Auf ein Ergebnis der CES 2012 kann man wirklich Gift nehmen: Die Form von Laptops verändert sich, wird dünner, schlanker und viel transportabler. Ultrabooks dominieren die Laptop-Neuigkeiten, die von der CES zu berichten sind. Wir haben einige besondere Exemplare herausgepickt:

HP Envy 14 Spectre

Mit einem Gewicht von nur 1,8 kg und einer Dicke von gerade einmal 20 Millimetern, ist der Aspekt am Spctre, der einem als erstes ins Auge fällt, die komplette Verglasung, die nicht nur den Bildschrim umfasst, sondern auch den Deckel und die Handablage. Dieses Gerät ist völlig anders als das Apple MacBook Air mit seinem Aluminium-Gehäuse und es ist genau der mutige Schritt, den es braucht, um Ultrabooks zu einer eigenen Klasse zu machen.
Das HP Envy 14 Spectre kann außerdem mit einem 14-Zoll-Display inklusive einer Auflösung von 1600 x 900 Pixeln aufwarten. Das ist auf jeden Fall ein Laptop, den man im Auge behalten sollte.

Samsung Series 9 (2012)

Samsungs ultratransportables Series 9 kommt eigentlich aus einer Zeit, die vor der Definition der Kategorie der Ultrabooks liegt, und hat dadurch stark zur Entstehung dieser Laptop-Klasse beigetragen. Mit der neusten Ausprägung der Samsung Series 9 hat Samsung noch einmal einen draufgesetzt und noch einmal 0,2 kg abgespeckt. Es ist jetzt in den beiden Varianten mit 13 und 15 Zoll verfügbar. Zieht man die Auflösung des Bildschirm von 1600 x 900 Pixel, die Leichtbauweise aus Aluminium, die beleuchtete Tastatur und eine Menge leicht zugänglicher Anschlüsse in Betracht, ist es schwer nicht beeindruckt zu sein. Samsungs Laptops waren schon dünn, bevor es den Begriff des Ultrabooks überhaupt gab. Daher setzt das Unternehmen diese Tradition einfach fort und drückt der neuen Klasse damit seinen Stempel auf.

Lenovo IdeaPad YOGA

Last, but not least, schafft es Lenovo mit dem IdeaPad YOGA auf diese Liste. Das IdeaPad YOGA, das in der zweiten Hälfte des Jahres auf den Markt kommen soll, verspricht die Kategorie der Ultrabooks noch einmal grundlegend zu verändern, indem es einen Touch-Screen bietet und auf Microsofts Windows 8 läuft, das direkt für Touch-Bedienung ausgelegt ist. Es ist das erste Ultrabook, das einen Touch-Screen hat und Dank Lenovos 360-Grad-Scharnier kann man das YOGA als Laptop und als Tablet verwenden.

CES: Vorschau auf die Consumer Electronics Show in Las Vegas

January 10, 2012 by pacco  
Kategorie: Digitalkameras, Notebook, Tablet Computer

Auf der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas werden die Tablets noch günstiger, die Laptops dünner und die Kameras mehr zu Mobiltelefonen werden. Apps werden überall sein - sogar in Autos.
Im Hintergrund zieht jedenfalls mobile Technologie die Fäden und bestimmt damit die Trends der CES 2012 in Las Vegas, die heute beginnt.
Ein typisches Beispiel sind die Ultrabooks. Ultrabooks sind hauchdünn und leicht. aber anders als die billigen Netbooks vor ein paar Jahren, wollen sie schöne, ausgefeilte Designs und genug Power bieten, um die Aufgaben des täglichen Lebens mit Leichtigkeit zu bestehen. Ultrabooks sind so etwas wie die Windows-Version des MacBook Air. Und genauso sind die Ultrabooks eine Antwort auf die wachsende Beliebtheit der Tablets. Indem das Gewicht auf ein Maß heruntergefahren wird, das nur noch knapp über dem eines ausgewachsenen Tablets liegt, und indem viel mehr Augenmerk auf das Design gelegt wird, können die Laptop-Hersteller behaupten, dass ihre Ultrabooks schon fast so portabel und schick wie die Tablets wären. Gleichzeitig haben sie durch das eingebaute Keyboard und die Möglichkeit leistungsfähigere Software zu betreiben den Vorteil größerer Funktionalität.
Kein Produkt ist durch mobile Technologie mehr bedroht als die gute alte Fotokamera. In den letzten Jahren sind die Kamera-Hersteller mit unglaublichen Innovationen auf den Markt gekommen. Da sind zum Beispiel Modelle in Taschengröße mit herausragendem Zoom und kompakte Kameras mit austauschbaren Linsen, die Schnappschuss-Geräte mit Fähigkeiten ausstatten, die einer DSLR nahe kommen. Aber Geräte, die einzig und allein den Zweck haben Fotos zu schießen, haben es nicht geschafft den Vorteil an Bequemlichkeit auszustechen, den Mobiltelefone mit guter Linse bieten.
Die Smartphones von heute machen ordentliche Fotos. Sie befinden sich praktisch 24 Stunden lang immer griffbereit in der Hosentasche. Und in dem Moment, wo man ein tolles Foto gemacht hat, kann man es durch einen Knopfdruck mit allen seinen Freunden teilen. Also müssen Kameras mehr zu Telefonen werden, wenn sie sich gegen die Telefone behaupten wollen. Auf der CES darf man also jede Menge Kameras erwarten, die es dem Fotografen erlauben, Fotos auf Facebook hochzuladen, sie Freunden per Email zu schicken und sie auf flickr und ähnlichen Diensten zu teilen.

Apple wird das Samsung Galaxy 10.1N in Deutschland nicht stoppen können

December 23, 2011 by pacco  
Kategorie: Apple, Samsung, Tablet Computer

Eine Richterin des zuständigen Düsseldorfer Gerichts hat heute die Einschätzung geäußert, dass Apple höchst wahrscheinlich keinen Erfolg damit haben wird, das modifizierte Tablet Samsung Galaxy Tab 10.1N in Deutschland zu verbieten.
Richterin Johanna Brückner-Hofmann meint, dass Samsung das Galaxy Tab 10.1 mit der Versionsbezeichnung “N” wahrscheinlich so weit verändert habe, dass es keine Apple-Patente mehr verletzt.
“Die Endverbraucher sind sich sehr wohl bewusst, dass es das Original gibt und dass Wettbewerber versuchen ähnliche Designs zu verwenden. Käufer informieren sich sehr aufmerksam über interessante Produkte”, sagte Brückner-Hofmann. “Wir glauben nicht, dass jemand ein Samsung kauft, um seinem Tischnachbarn im Café weis zu machen, dass er ein iPad hätte.”
Ein Samsung-Sprecher sagte, dass sein Unternehmen nicht kommentieren wolle.
Apple und Samsung führen überall auf der Welt einen Patentkrieg gegeneinander seit Apple im April den Kampf eröffnet hat.
Im August verhinderte das Düsseldorfer Gericht den Verkauf des Galaxy Tab 10.1 überall in Europa außer in den Niederlanden. Aufgrund gewisser Unsicherheit, ob ein deutsches Gericht überhaupt einem koreanischen Unternehmen verbieten dürfe seine Waren außerhalb von Deutschland zu verkaufen, beschränkte das Gericht seinen Richterspruch später auf das Verbot des Verkaufs innerhalb Deutschlands.
Um dies zu umgehen, stellte Samsung ein verändertes Tablet vor, das nun Galaxy Tab 10.1N heißt. Es hat einnen Metallrahmen, der sich rings um die Kante des Tablets legt. Es ist unverändert dünner und leichter als das iPad 2 und Samsungs TouchWiz UX Benutzeroberfläche für Android 3.1 Honeycomb ist hell und einladend. Dadurch fühlt es sich an, als sei es anderen Android-Tablets gleich eine ganze Generation voraus, obwohl die grundlegende Technologie weitgehend dieselbe ist. Es kam in Deutschland in der Woche vom 21. November auf den Markt und, wenig überraschend, hat Apple gleich versucht das 10.1N in das Gerichtsverfahren ein zu beziehen.
Ein endgültiger Richterspruch wird für den 9. Februar erwartet.
Apple hatte auch in Australien Erfolg damit, den Verkaufsstart des Galaxy Tab 10.1 zu verzögern, aber inzwischen hat ein Gericht die Erlaubnis für den Verkauf des Geräts in Down-Under erteilt.

Verlängerung der Batterielaufzeit von Android-Tablets

October 27, 2011 by pacco  
Kategorie: Android, Tablet Computer

Jeder Android-Nutzer weiß, dass die Batterie-Laufzeit seines kommunikativen Begleiters manchmal sehr kurz ausfallen kann. Die meisten Geräte erleben den nächsten Morgen nicht, wenn ihnen ein Stromanschluss verwehrt bleibt.
Bei Smartphones ist das noch zu verstehen, das sie permanent synchronisieren und die Verfügbarkeit von irgendwelchen Datennetzen checken. Aber Tablets sollten schon ein paar Tage durchhalten, bevor sie wieder an den Stecker müssen. iPads zeigen, dass das möglich ist.
Diese Diskrepanz liegt an einigen “Phone Services”, die im Android-Betriebssystem aktiv sind. Auf einem Tablet haben sie nichts zu suchen, aber sie sind nun mal da und saugen unnötigerweise die Batterie aus.
Zum Glück lassen sich diese Dienste entfernen. Der Effekt ist eine enorm verbesserte Batterie-Laufzeit. Je nach Tablet mag der Zuwachs unterschiedlich ausfallen, aber es sollte sich in jedem Fall lohnen. Schließlich gibt es als angnehmen Nebeneffekt noch schnelleres Starten und Herunterfahren dazu.
Zwei Warnungen müssen noch abgegeben werden: 1. Die folgenden Schritte erfordern, dass das Tablet “ge-rootet” wird. Anleitungen dazu für sämtliche Modelle finden sich per Google oder auf YouTube. 2. Falls diese Anleitung hier irgendwelche Unklarheiten lässt, sollte von einer Umsetzung abgesehen werden. Die Manipulation von Android-System-Dateien kann das Betriebssystem komplett lahmlegen.

  1. Zunächst muss File Expert [https://market.android.com/details?id=xcxin.filexpert] auf dem Tablet installiert werden. Das gibt es kostenlos im Android Market.
  2. Starte File Expert. Stelle dabei sicher, dass Superuser-Zugriff erlaubt ist.
  3. Schalte den Root Explorer unter ‘Menu’, ‘Settings’, ‘File Explorer Settings’ ein.
  4. Öffne den Ordner ‘/data/data’ und suche nach ‘com.android.phone’.
  5. Halte ‘com.android.phone’ gedrückt und wähle im Kontext-Menü ‘File Operations’ und dann ‘Delete’.
  6. Gehe wieder zum root-Verzeichnis (/) und dann in ‘system/app’.
  7. Tappe auf den ‘Menu’-Button des Tablets, wähle ‘Mount’ und dann ‘Mount as Read Write’.
  8. Scrolle hinunter bis zur Datei ‘Phone.apk’, rufe wieder das Kontext-Menü und auch hier ‘File Operations’, ‘Delete’ auf.
  9. Schalte jetzt das Tablet komplett ab und starte es neu.

Das war’s schon! Sobald das Tablet wieder hochgefahren ist, sind die ‘Phone Services’ verschwunden und die Batterie-Laufzeit ist viel länger - inbesondere solange das Gerät nicht verwendet wird.

Amazon will Buch-Verleger arbeitslos machen

October 19, 2011 by pacco  
Kategorie: Tablet Computer

Amazon schreibt die Regeln des Verlagswesens seit Jahren neu. Und jetzt fängt das Unternehmen an die Verlage, Kritiker und Agenten völlig vor die Tür zu setzen.
Nach einem Bericht der New York Times ist Amazon hinter einigen Bestseller-Autoren her und hat zum Beispiel schon Verträge mit dem Selbsthilfe-Guru Tim Ferriss abgeschlossen. Letzte Woche wurde angekündigt, dass die Memoiren der Schauspielerin und Regisseurin Penny Marshall direkt von Amazon publiziert werden. Im Rahmen des Deals soll eine Summe von 800.0000 US-Dollar an Marshall geflossen sein, wie die Times behauptet.
Das Unternehmen baut seine Aktivitäten als Verleger aus. 122 Bücher verschiedener Genres hat Amazon schon als E-book oder Printausgabe verlegt. Auch die Riege der eigenen Redakteure wird erweitert. Schlussendlich heißt das, dass Amazon weder Verlage noch Agenten benötigt, um Bücher zu veröffentlichen. Inzwischen haben die das auch gemerkt und werden daher etwas nervös. “Alle fürchten Amazon”, sagte der Literatur-Agent und Ebook-Verleger Richard Curtis der Times. “Wenn man eine Buchhandlung hat, kennt man Amazon als Wettbewerber schon eine ganze Weile. Wenn man ein Verleger ist, wird man auch eines Tages aufwachen und Amazon zur Konkurrenz haben. Und wenn man ein Agent ist, klaut Amazon einem vielleicht bald die Butter vom Brot, weil es Autoren die Möglichkeit gibt direkt zu publizieren und Dich außen vor lässt.”
Die Verlage kommentieren Amazons Strategie bisher nicht. Amazon legt auch weder seine genaue Arbeitsweise, noch wieviele Menschen schon für das Unternehmen in diesem Bereich arbeiten öffentlich dar. Aber ein Verantwortlicher bestätigt die Veränderung innerhalb der Branche.
Amazons Vizepräsident für den Buch-Bereich, Russell Grandinetti sagte “die einzigen, die im Prozess des Buch-Verlags wirklich gebraucht werden, sind der Schriftsteller und der Leser. Alle, die sich dazwischen befinden, sehen sich sowohl Risiken, also auch Chancen gegenüber.”
Gleichzeitig wird der neue Kindle Fire Amazon helfen seine Ambitionen im Verlagswesen voran zu bringen. Der Tablet-Computer geht in den USA am 15. November in den Verkauf.

Amazon Kindle Fire bietet viel fürs Geld

September 29, 2011 by pacco  
Kategorie: Tablet Computer

Endlich wurde das Tablet “Kindle Fire” von Amazon enthüllt. Und es hat den Eintritt in den hart umkämpften Markt der Tablets mit einem Knall geschafft. Der Preis von 199 US-Dollar ist eine Ansage, die sich nur schwer überhören lässt.
Bisher durfte das neue Tablet noch keine Jounalist in den Händen halten, aber es gibt eine Reihe von Demos, die das Gerät aus der Nähe zeigen.
Das Kindle Fire hat eine gute Größe für den einhändigen Gebrauch. Oberflächlich erinnert das Tablet an das BlackBerry PlayBook. Wie dieses hat auch das Fire einen dicken Rand um sein 7-Zoll-Display herum. Allerdings gibt es keine Kamera und der Rand ist nicht berührungsempfindlich. Wir haben hier ein sehr einfaches und leicht verständliches Tablet.
Der Bildschirm des Fire ist spiegelnd und bietet ein extrem scharfes Bild. Auf Fotos kann man sehen, dass leicht Reflexionen entstehen können. Die Verwendung unter freiem Himmel muss sich also erst noch bewähren. Gleichzeitig bietet das Fire eine höhere Pixeldichte als das iPad 2 und damit als die meisten aktuellen Tablets. Text wird also sehr gut angezeigt.
Weiterhin finden sich Stereo-Lautsprecher an der Unterseite und eine Kopfhörerbuchse an der Oberseite. Es gibt keine physischen Knöpfe, da die Buttons für die “Home”- und die “Back”-Funktion durch die Software umgesetzt werden.
Das Benutzer-Interface des Fire zeigt sich als ein Bücher-Regal. An der Oberseite ist eine Leiste für die Suchfunktion und Links zu den Hauptkategorien: Magazine, Bücher, Music, Video, persönliche Dokumente, Apps und das Web. Das Tablet ist also eindeutig darauf ausgelegt den Konsum von Medien zu ermöglichen, anstatt generelle Arbeitsaufgaben wie ein iPad oder die größeren Android-Geräte zu übernehmen.
An Bord finden sich 8 GB Speicher und alle eigenen Medien sind gleichzeitig in der Cloud gespeichert. Der Austausch von Daten ist über Wlan jederzeit möglich.
Bücher und Magazine werden über die Kindle-App gelesen, die genauso funktioniert wie jede andere Kindle-App. Tatsächlich handelt es sich um die Android 2.3 Kindle-App.
Das Tablet ist also in erster Linie ein Kindle. Der Farbbildschirm ist dafür da, um Magazine in vollem Glanz darzustellen, Kinderbücher anzuzeigen, Fernsehsendungen zu schauen, durch das Web zu surfen und Spiele zu spielen. Es ist also kein Business-Tablet.

Microsoft stellt Test-Version von Windows 8 zum Download bereit

September 19, 2011 by pacco  
Kategorie: Microsoft, Tablet Computer

Microsoft hat mit einer Vorschau auf Windows 8 gezeigt, dass es seine Pläne Windows komplett zu überholen wahr gemacht hat. Die Vorschau auf die nächste Generation des Betriebssystems ist seit Dienstag-Nacht verfügbar. Zunächst richtet sich die Veröffentlichung an Entwickler, aber jeder, der möchte, kann das Betriebssystem herunterladen und es ausprobieren, solange man bereit ist die Risiken, die mit Beta-Software verbunden sind, zu akteptieren. Microsoft bietet keinen Support für die Version vor der offiziellen Veröffentlichung.
Es ist kaum überraschend, dass viele diesem Angebot gefolgt sind. Der Vorstandsvorsitzende von Microsoft, Steve Balmer, sagte, dass mehr als 500.000 Interessierte Windowns 8 in den ersten 12 Stunden, nachdem die Vorschau online gegangen war, heruntergeladen haben. Und viele von ihnen drückten ihre Begeisterung, Zufriedenheit oder Frustration über das Betriebssystem per Twitter aus.
Es gab ja schon vorher Nachrichten zu Windows 8, aber nun hatten Windows-Nutzer zum ersten Mal die Gelegenheit es auszuprobieren und sich kleinere Details selbst anzuschauen.
Das Betriebssystem ist von Grund auf darauf ausgerichtet mit berührungsempfindlichen Bildschirmen zusammenzuarbeiten - nicht nur Tablets, sondern auch Laptops und Desktops mit entsprechenden Fähigkeiten. Microsoft betont natürlich, dass Windows 8 auch genauso gut mit Tastatur und Maus funktioniert und diese Behauptung kann jetzt überprüft werden.
Auch die Umsetzung des Benutzeroberfläche “Metro”, die wir schon von Windows Phone 7 kennen, kann unter die Lupe genommen werden. Kacheln, die auf Berührung reagieren, Apps, die im Vollbildmodus funktionieren und Gestensteuerung sind jetzt auch auf Windows Standard. Das ist nicht schlecht für ein Betriebssystem, das offensichtlich weniger Speicherplatz benötigt, als seine Vorgänger. Microsoft hat in einer Demo einen Rechner gezeigt, der Windows 8 mit 100 MB weniger RAM betreibt als Windows 7.
Ein großer Teil der Begeisterung über Windows 8 hat damit zu tun, dass Microsoft das Betriebssystem darauf zugeschnitten hat nicht nur auf der herkömmlichen Kombination aus Intel-Prozessor und Windows-Betriebssystem zu laufen, sondern auch auf Geräten, die auf der ARM-Architektur basieren
Wir dürfen gespannt sein, ob Windows 8 so revolutionär ist, wie Microsoft behauptet oder ob es ein weiteres Vista wird.

LeapPad als iPad-Alternative für Kids

September 5, 2011 by pacco  
Kategorie: Tablet Computer

LeapFrog hofft am Erfolg des iPads von Apple direkt partizipieren zu können, indem das Unternehmen ein kinderfreundliches Gerät, das dem iPad sehr ähnlich ist, namens LeapPad entwickelt hat.
Das LeapPad ist ein Tablet für Kinder, mit dem sie hauptsächlich lernen sollen. Es kann verschiedene Apps laden, die vom eigenen LeapFrog-Store heruntergeladen werden. Das LeapPad unterstützt auch eine robuste physische Darreichungsform der Spiele, die sogenannten Learning Game Cartridges, die man oben in das Gerät einsteckt. Das Sahnehäubchen auf dieses neue Tablet ist allerdings eine neue Art von digitalem Buch, sogenannte LeapPad Ultra eBooks.
Der 5-Zoll-Bildschirm des LeapPad ist um Einiges kleiner als der des iPad mit 9,7 Zoll, aber er wird von einem stabilen Gehäuse geschützt, das darauf ausgerichtet ist, auch einen Sturz zu überstehen. Die Kinder können entweder mit dem Finger oder dem integrierten Stift mit dem berührungsempfindlichen Bildschirm interagieren. Ein eingebauter Beschleunigungssensor erlaubt die Steuerung durch entsprechende Bewegung des Tablets.
Das Tablet hat eine Kamera, mit der auch Videos in den 2GB großen Speicher aufgenommen werden können. Ein Mikrofon für Sprachsteuerung und Audio-Aufnahmen darf natürlich auch nicht fehlen. Ein entscheidender Unterschied zum iPad ist auch die Verwendung handelsüblicher Batterien beziehungsweise entsprechender Akkus als Energiequelle.
Im Kaufpreis von ungefähr 100 US-Dollar ist eine Reihe von Software für Kinder enthalten. Die verschiedenen Apps erlauben den Kids erste Erfahrungen mit der Erstellung von Grafiken und dem Umgang mit Bildern und Videos.
Insgesamt gibt es über 60 apps, viele Videos und eine Reihe eBooks und Ultra eBook, die Kinder über das LeapPad erkunden können und ihnen so viele Stunden unterhaltenden Lernens bieten. Es ist viel günstiger als ein iPad und auch um Einiges robuster. Allerdings kosten zusätzliche Inhalte bei Stückpreisen zwischen 5 und 25 US-Dollar deutlich mehr als Lern-Apps im iTunes App Store. Familien, die kleine Kinder haben und ihnen kein iPad zur Verfügung stellen wollen, haben mit dem LeapPad eine ausgezeichnete Alternative, solange sie sich beim Kauf von zusätzlichen Inhalten beschränken.

iCade bringt Arcade-Feeling auf’s iPad

August 23, 2011 by pacco  
Kategorie: Gadgets, Games, Tablet Computer

Vor ein paar Jahren hatte die Seite für allemöglichen Geek-Devotionalien ThinkGeek die Idee einen Arcade-Ständer für das iPad zu entwerfen. Es sollte ein Aprilscherz werden, aber der kam so gut an, dass Ion Audio sich entschied ein richtiges Produkt daraus zu machen.
Bevor man mit dem Spielen loslegen kann, muss man noch etwas ackern. Fast wie ein Regal von Ikea, muss man das iCade erst einmal zusammenbauen. Allerdings ist es auch nicht so schwer. Man steckt einfach die Teile zusammen. Es kann höchstens passieren, dass man Deckel und Boden vertauscht. Sobald alles zusammengesteckt ist, kommt der Einbau des iPad dran. Das iCade verbindet sich mit dem iPad über Bluetooth, wird also quasi als ein Bluetooth-Keyboard behandelt.
Wenn man dann das iCade mit dem iPad verbindet, muss man am iCade einen PIN eingeben, aber da es keine Nummerntasten gibt, müssen die verschiedenen Arcade-Kontrollelemente als numerische Werte hinhalten. Es kann also ein paar Versuche brauchen, bis man die richtige Kombination erwischt hat.
Im Moment funktioniert nur eine offizielle App mit dem iCade - Ataris “Greatest Hits for iPad”. Über diese App kann man dutzende Atari-Klassiker herunterladen und spielen. Aber nur ein Spiel gibt es kostenlos - Mission Command. Das komplette Set von 99 Spielen kann man über die In-App-Kauffunktion erwerben und verschiedene Vierer-Sets gibt es für weniger als einen Euro.
Sobald man alles richtig eingestellt hat, ist es Zeit zu spielen. Zum Test haben Mission Command und Pong hergehalten. An die Steuerung muss man sich erst gewöhnen: Sie fühlt sich etwas ungenau an, vorallem wenn man gewohnt ist Spiele auf dem iPad zu spielen.
Das iCade ist darauf ausgelegt das iPad hochkant zu verwenden. Das wirft einige Schwierigkeiten auf, wenn man ein Spiel, wie zum Beispiel Pong, im Querformat spielen will. Es geht zwar, aber man muss das iPad aus der iCade-Halterung nehmen.
Im Moment ist das iCade nicht viel mehr als eine neue Spielerei. Trotzdem ist es eine schöne Idee und wenn noch ein paar mehr Studios anfangen für das iCade zu entwickeln, kann es schon für den einen oder anderen echten Arcade-Fan interessant werden.

Google startet neue Dienste “Catalogs” und “Related”

August 17, 2011 by pacco  
Kategorie: Google, Tablet Computer, Web 2.0

Google hat am Dienstag seinen neuen Service “Google Catalogs” gestartet. Dabei handelt es sich um eine Tablet-App, die es dem Nutzer ermöglicht verschiedene Multimedia-Kataloge unterschiedlicher Marken zu durchstöbern.
Google Catalogs liefert zum Start schon Einblick in einige US-amerikanische Marken wie Anthropologie, L.L. Bean, Macy’s, Urban Outfitters und vielen weiteren.
Im Moment gibt es die App nur für das iPad von Apple. Google verspricht aber bald eine Android-Version nachzuliefern. Die App bietet den direkten Kauf online und liefert auch die Wegbeschreibung zum nächsten Shop für den Fall, dass der Nutzer den Kauf vor Ort tätigen will oder das Objekt der Begierde online nicht verfügbar ist.
Kinnari Jhaveri, zuständig für das Management strategischer Partner, ist überzeugt, dass “mobile Technologien den Katalog-Einkauf spannender, sozialer und kreativer gestalten können.”
Google Catalogs ermöglicht dem Nutzer mit den Produktbildern zu interagieren, Kandidaten für den Kauf in einer Collage zu sammeln, die einzelnen Produkte oder ganze Collagen mit Freunden zu teilen, Updates zu bekommen sobald neue Kataloge verfügbar sind und über mehrere Kataloge hinweg zu suchen.
Google verbessert auch die Suche nach Inhalten im Web. Das Unternehmen hat ein Werkzeug veröffentlicht, das sich “Google Related” nennt. Der Dienst ist als Chrome-Extension und als eingebautes Feature in den neusten Google Toolbar verfügbar.
Google Related versucht Information, die mit der Webseite, die man gerade betrachtet, in Verbindung steht, zu präsentieren. Zum Beispiel könnte der Besuch einer Restaurant-Webseite Erfahrungsberichte und andere gastronomische Betriebe in der Nähe zu Tage fördern. Google Related zeigt die Ergebnisse in einer Menü-Zeile, die am Fuß des Browser-Bildschirms auftaucht und sich erst bei Benutzung aufklappt. Der Google +1-Button für soziale Empfehlungen ist direkt eingebaut.
Ran Ben-Yair, Produkt-Manager im Team von Google Related, merkt an, dass Google Related Informationen über die Seite, die der Nutzer betrachtet, an Google zurücksenden muss, um funktionieren zu können. Wer sich deshalb sorgen macht, sollte Googles Datenschutzrichtlinien zu der Chrome-Extension oder zum Google Toolbar konsultieren.

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