Internet


Facebook-Börsengang: Interessante interne Fakten über Mark Zuckerberg

February 3, 2012 by pacco  
Kategorie: Allgemein, F, Internet, Netzwerk, Web 2.0

Jetzt, wo Facebook am Mittwoch die Papiere zu seinem Börsengang bei der entsprechenden amerikanischen Aufsichtsbehörde eingereicht hat, sind einige sehr interessante Fakten über das Unternehmen bekannt geworden.
Zwar beziehen sich die Papiere hauptsächlich auf den Umsatz des sozialen Netzwerks und das Wachstum seiner Nutzerzahlen, aber es werden auch Details über die Anzahl der Mitarbeiter, Sicherheitsmaßnahmen für den Geschäftsführer Mark Zuckerberg und die Bezahlung von Top-Managern aufgeführt.
Hier sind ein paar Fakten, die aufhorchen lassen:
Letztes Jahr hat Facebook ungefähr 700.000 US-Dollar für die Nutzung des Flugzeugs von Zuckerberg und Facebook COO Sheryl Sandberg ausgegeben. Zuckerberg darf das Flugzeug für geschäftliche und private Reisen verwenden, da es Bedenken bezüglich seiner Sicherheit gibt. Er darf auch Freunde und Familie damit transportieren.
Zuckerberg bekommt auch einen persönlichen Sicherheitsdienst zur Seite gestellt, der von Facebook bezahlt wird. Die Papiere sagen nichts darüber, wieviel das Unternehmen für dieses “umfassende Sicherheitsprogramm” ausgibt, aber die Aufwendungen umfassen auch die Installation eines Sicherheitssystem in seinem privaten Haus, sowie die Kosten für Sicherheitspersonal.
Ende letzten Jahres hatte Facebook 3200 Vollzeit-Angestellte. Damit ist die Belegschaft im Vergleich zu 2010 um 50% gewachsen.
Zynga, das Entwickler-Studio für beliebte Facebook-Spiele wie FarmVille und CityVille, trug 2011 12% des kompletten Umsatzes von Facebook bei. Diese Umsätze bestanden aus Bearbeitungsgebühren, die in Verbindung mit Zyngas Verkauf von virtuellen Waren entstanden sind und aus dem direkten Kauf von Werbung durch Zynga.
Facebook ist in mehr als 70 Sprachen verfügbar.
Das Unternehmen hat in mehr als 20 Ländern Büros oder Rechenzentren.
Die Ausgaben für Forschung & Entwicklung sind im letzten Jahr signifikant gestiegen. 2011 hat Facebook 388 Millionen US-Dollar für Forschung & Entwicklung ausgegeben. Das sind 10,5 % des Umsatzes. 2010 waren es 144 Millionen US-Dollar.
Wo ist Facebook am beliebtesten? In Chile haben über 80% der Bevölkerung Facebook-Konten. Ähnlich hohe Anteile erreicht das Netzwerk in der Türkei und in Venezuela. In Großbritannien und den USA beläuft sich die Durchdringung auf 60%. In China ist der Zugang zu Facebook beschränkt und der Anteil der Nutzer liegt nahe null.
Zuckerberg bekommt ein Grundgehalt von 500.000 US-Dollar im Jahr. Außerdem hat er letztes Jahr einen Bonus von 220.500 US-Dollar bekommen.
Sollte Zuckerberg sterben, während er bei Facebook noch die Zügeln in der Hand hat, wird die Kontrolle an eine Person oder Organisation übergehen, die er selbst als Nachfolger ausgewählt hat.

Beispiellose Protestwelle gegen US-Internetzensur SOPA und PIPA

January 19, 2012 by pacco  
Kategorie: Internet, Lebensart, News

Am gestrigen Mittwoch, den 18.01.2012, ist eine eine Welle des Protests durch das Internet geschwappt, wie es sie bisher noch nicht gegeben hat. Viele US-Internetseiten haben ihrem Unmut über die drohende Zensur des Internet durch zwei von der US-Regierung diskutierte Gesetze online Luft gemacht. Die englische Wikipedia zeigte statt seiner spendenfinanzierten und von vielen unbezahlten Kräften gepflegten Enzyklopädie nur einen schwarzen Bildschirm mit der Nachricht “Stell Dir ein Welt ohne kostenloses Wissen vor”.
Die Gesetze “Stop Online Piracy Act” (SOPA) und “Protect Intellectual Property Act” (PIPA) sollen vordergründig Medien-Piraterie über das Internet eindämmen. Warum lösen diese Gesetze so viel Protest aus?

  • Die Gesetze würden Gerichtsbeschlüsse erlauben, die Zugang zu ausländischen Webseiten, die “sich dem Diebstahl verschrieben haben”, blockieren können, indem Links zu diesen Seiten geschlossen werden.
  • Zahlungen von den USA aus an ausländische Webseiten, die mit gestohlenen Inhalten in Verbindung gebracht werden, würden verhindert.
  • Die Unterhaltungsindustrie und andere Rechteinhaber behaupten, dass die aktuellen Urheberrechtsgesetze gegen große ausländische Seiten wie PirateBay nicht ausreichten.
  • Das Weiße Haus hat am 14. Januar seine Bedenken bezüglich der Gesetzgebung ausgedrückt. Besonders im Hinblich auf Elemente, die Internet-Provider dazu verpflichtet hätte, betroffene Seiten durch sogenanntes DNS-Blocking zu sperren. Aufgrund der Proteste haben sich manche vormalige Unterstützer der Gesetze schon davon überzeugen lassen, die strittigsten Punkte erneut zu diskutieren. Allerdings sind sich Befürworter und Gegner längst nicht einig welche Punkte das sind und die Abstimmung über die Gesetze ist immer noch für den 24. Januar geplant. Die Zeit ist also viel zu knapp, um die Gesetze ausreichend zu diskutieren und neu zu formulieren.
  • Die protestierenden Technologie-Unternehmen sind gegen die geplante Gesetzgebung, weil sie glauben, dass sie das bestehende Gesetz des Digital Millennium Copyright Act unterminieren und dessen Klauseln außer Kraft setzen, die Webseiten, welche nach bestem Wissen und Gewissen handeln, einen “sicheren Hafen” einräumen.
  • Weibseiten wie Wikipedia müssten die Links, die von tausenden freiwilligen Helfern angelegt werden, permanent auf Legalität überprüfen. Dafür haben gerade gemeinnützige Organisationen wie Wikipedia keine Ressourcen.

Neue BitTorrent-App kreuzt sich mit Cloud-Speicher

January 9, 2012 by pacco  
Kategorie: Internet, Netzwerk

Es gibt eine neue App zum Teilen beliebiger Daten, die über BitTorrent läuft. Damit könnte sie eine echte Alternative zu Diensten wie Dropbox und anderen Speichersystemen darstellen, die in der Cloud arbeiten.
Nutzer können Videos, Fotos in Archiv-Dateien und alle anderen Arten großer Datenmengen in die Cloud hochladen und sie dann teilen - selbst wenn man offline ist. Die “Share”-App zum Teilen wurde am Donnerstag wieder zurückgezogen und wieder in den Status einer Beta-Version, zu deren Test man eingeladen werden muss, versetzt, bevor sie darauf wieder der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.
Share verbindet die Vorteile von BitTorrent und der Speicherung in der Cloud in einer einzigen App, wie die Share-Entwickler anführen. BitTorrent ist von seinen Ursprüngen her egal welche Art von Dateien die Nutzer teilen wollen, auch wenn die Beliebtheit der Piraterie über den Dienst nur im letzten Jahr hunderte Gerichtsverfahren nachsichgezogen hat.
BitTorrent funktioniert über das sogennante “Seeding”, bei dem ein Nutzer eine Datei auf seinem Server bereithält und eine “Tracker”-Datei veröffentlicht. Die Original-Datei wird dann in kleinere Daten-Stücke zerstückelt, die von den verschiedenen Interessenten an der Datei herungergeladen werden. Je mehr Interessenten anfangen dieselbe Datei herunterzuladen, desto schneller wird der Download, da die Teil-Dateien von mehreren Quellen gleichzeitig heruntergeladen werden können.
Das Problem bei BitTorrent war immer, dass eine Datei ohne die ursprüngliche Seed-Datei und 100 Prozent der Einzelteile nicht komplett verteilt werden kann und aus dem System verschwindet. Share bietet nun die Möglichkeit eine Kopie in die Cloud hochzuladen, sodass die ursprüngliche Seed-Datei immer vorhanden ist, auch wenn die Original-Datei oder ihr Server offline sind.
Eine Sprecherin der Entwickler sagte, “Die Download-Geschwindigkeit erhöht sich mit der Anzahl der Teilnehmer. Zuerst hat man zwei Seed-Dateien - das Original und die Kopie in der Cloud. Je mehr Leute herunterladen und die Datei wieder bereitstellen, desto schneller werden die Downloads für jeden Einzelnen.”

Worum wird sich die Apple-Veranstaltung Ende Januar drehen?

January 4, 2012 by pacco  
Kategorie: Apple, Internet

Die Technologie-Blogs brummen mit Spekulationen darüber, was Apple wohl auf einer speziellen Veranstaltung, die noch diesen Monat in New York stattfinden soll, ankündigen könnte. Zumindest scheinen sich alle einig zu sein, dass der Event sich nicht um eine bevorstehende Neuerung im TV-Bereich oder um das iPad 3 drehen wird.
All Things Digital bezieht sich auf verschiedene Quellen, die sich sicher sind, dass die bevorstehenden Ankündigung wohl eher moderaten Charakters sein wird, die sich eher auf veränderte mediale Angebote beziehen wird.
Als Gründe für diese Annahme wird zum einen aufgeführt, dass eine Neuerung im Fernsehmarkt wohl eher im Silicon Valley oder gleich in Hollywood enthüllt werden würde.
Zum anderen ist New York die Hauptstadt der Medien in den USA. Ein weiterer klarer Hinweis ist, dass die Ankündigung von Apples Hauptverantworlichem für Internet-Dienste, Eddy Cue, koordiniert wird. Apple hat mit Newsstand schon bewiesen, dass es mit dem Verlagswesen etwas anfangen kann, mit dem iAd-Network hat das Unternehmen sich in der mobilen Werbung etabliert und in der digitalen Unterhaltung fühlt sich Apple seit iTunes sowieso zuhause.
Was könnte Apple also vorhaben?
Die nächste große Innovation von Apple könnte in einer Kombination von Themen aus den Bereichen Verlag, Werbung und Unterhaltung liegen, die eine klare Strategie oder genauer definierte Produkte umfasst.
Allerdings braucht Apple auch Erfolge in der Social-Media. Ping hat versagt und sein etwaiges Potential wird durch Angebote wie Spotify, Deezer oder Grooveshark völlig in den Schatten gestellt. Und ein Unternehmen mit den Ambitionen von Apple braucht die soziale Verknüpfung, damit seine Investitionen in mobile Werbung auch wirklich funktionieren.
Die Spekulation, dass Apple sein eigenes soziales Netzwerk aufzieht, mag vielleicht im Moment etwas an den Haaren herbeigezogen wirken, aber so sah das noch ein Jahr bevor Google+ herauskam auch mit derselben Annahme für Google aus.
Wenn die Zukunft wirklich “social” ist, dann könnte es für Apple wirklich wertvoll sein, entschlossen in diesen Ring zu steigen. Apple ist inzwischen wieder sehr gut darin, die richtigen Verknüpfungen herzustellen.
Trotzdem bleibt das wilde Spekulation und wir werden erst Ende Januar nach der geplanten Veranstaltung wirklich wieder Bescheid wissen.

Anonymous spielt Robin Hood

December 28, 2011 by pacco  
Kategorie: Internet, News

Obwohl noch nicht ganz klar ist wer in das Netzwerk des Beratungsunternehmens Strafor eingebrochen ist oder was genau gestohlen wurde, sieht es so aus, als ob Mitglieder der losen Hacker-Gemeinschaft Anonymous die Lorbeeren dafür ernten wollen. Hilfsorganisationen wie CARE, Save the Children und die African Child Foundation haben Berichten zufolge Spenden erhalten, die von Kreditkarten kommen, deren Daten von Kunden des Unternehmens gestohlen wurden.
Die Hacker stahlen tausende Kreditkartennummern und andere persönlliche Daten, und sie behaupten auch, dass sie eine Liste mit geheimen Kunden des Unternehmens entwendet haben. Die Liste enthält Organisationen wie die amerikanische Luftwaffe und Polizei-Direktionen verschiedener amerikanischer Städte.
Stratfor teilte den Vorfall über seine Facebook-Seite und über Twitter mit, dementierte aber, dass die Liste geheimer Klienten kompromitiert worden sei.
Die Meinung der Mitglieder von Anonymous zu dem Hack ist offensichtlich geteilt.
Rob Enderle, Sicherheitsberater bei der Enderle Group, hält das für wenig verwunderlich und sagte der TechNewsWorld: “Anonymous ist in etwa wie die Occupy-Bewegung aufgebaut. Das ist ein Haufen von Leuten, die sich alle derselben Gruppe zuordnen, aber es gibt keine zentrale Führung.”
Stratfor teilte nur mit, dass unbekannte Täter persönliche Informationen und Kreditkartendaten einiger Kunden entwendet haben.
Diese Täter veröffentlichten auch eine Liste, die angeblich aus geheimen Kunden bestünde. Stratfor bestand darauf, dass die Liste in Wahrheit nur Abonnenten einiger Veröffentlichungen nenne.
Die veröffentlichten Daten identifizieren große Finanzdienstleister, Verteidigungs- und Technologie-Unternehmen, Medienfirmen, Regierungsagenturen und verschiedene Organisationen der vereinten Nationen als Klienten von Stratfor.
Die Hacker haben angekündigt, dass sie mit den Kreditkartendaten eine Million US-Dollar an verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen spenden wollen.
Anonymous zeichnete sich über einen Post auf Pastebin zunächst verantwortlich für den Hack, nur um kurz darauf auf demselben Forum eine Verwicklung zu dementieren.
Am Dienstag teilte der Sprecher von Anonymous, Barrett Brown mit, dass Stratfor gehackt wurde, um die 2,7 Milliionen Emails von deren Servern zu entwenden und nicht, um die Kreditkartendaten zu stehlen.
Der Hack sei Teil einer Untersuchung durch Anonymous von Verbindungen zwischen Staat und privatem Sektor, sagte Brown.

Sportwetten für Deutschland im Internet

December 16, 2011 by admin  
Kategorie: Internet

Was Sportwetten betrifft so gibt es in Deutschland seit einigen Jahren einen regelrechten Boom und der ausschlaggebende Punkt für die auch weiterhin steigende Nachfrage ist hierbei eindeutig das Sportwettenangebot im Internet. Die Möglichkeit Sportwetten klassisch in einem Wettbüro und beim Buchmacher des Vertrauens abzuschließen gibt es natürlich auch in Deutschland schon seit mehreren Jahrzehnten, doch Sportwetten im Internet sind einfach anders und so hat das Angebot zahlreicher Online-Wettanbieter für eine echte “Wett-Revolution” gesorgt.

Die technischen Möglichkeiten der Sportwetten für Deutschland im Internet sind einfach anders und so gibt es beispielsweise Live Wetten oder auch die Möglichkeit Sportereignisse per Video- oder Audiostream live von Zuhause aus mit zu verfolgen. Weiterhin stehen Sportwetten im Internet natürlich für eine enorm große Wettauswahl, denn auch Wetten für Randsportarten und eher unbekanntere Sportarten können in den zahlreichen Online-Wettbüros des Internets abgeschlossen werden. Daneben gibt es im Internet natürlich ein großes Wettangebot zu den “üblichen Verdächtigen” hierzu zählen bezogen auf den deutschen Markt beispielsweise Sportarten wie Fußball, Tennis, Basketball, Handball oder Eishockey. Ein weiterer Vorteil der Sportwetten im Internet sind die zahlreichen Bonusangebote, welche von den Wettanbietern des Internets in regelmäßigen Abständen angeboten werden. Man kann sich bei unterschiedlichen Online-Wettanbietern beispielsweise einen Willkommensbonus oder einen Einzahlungsbonus sichern, ebenfalls möglich ist die Inanspruchnahme von Freebets und Gratiswetten, welche ohne Risiko attraktive Gewinnmöglichkeiten bieten. Neben der reinen Auswahl an Wettanbietern ist das Internet für Sportwettenfans weiterhin natürlich auch noch eine Empfehlung, da es zahlreiche Wettportale und Blogs gibt. Auf derartigen Seiten können sich Sportwettenfans über die neuesten Bonusaktionen informieren und zum Teil gibt es auch interessante Tipps zu aktuellen Wetten. Das Internet bieten hinsichtlich Sportwetten letztendlich wirklich zahlreiche Vorteile, wobei der allgemeine Komfort natürlich sehr hoch ist und man Wetten bequem und einfach von Zuhause aus abschließen kann. Die Flexibilität ist sehr groß und da man sich im Internet stets den, der eigenen Ansicht nach, besten Wettanbieter auswählen kann, hat man natürlich die Möglichkeit nur auf Top-Quoten zu wetten und sich so auch wirklich die bestmöglichen Gewinnmöglichkeiten zu sichern. Wer bisher nur traditionell beim Buchmacher oder im Wettbüro um die Ecke Wetten abgeschlossen hat, der sollte sich das riesige und äußerst vielfältige Wettangebot des Internets unbedingt einmal genauer anschauen.

Registrierung von .XXX-Domains öffentlich gestartet

December 7, 2011 by pacco  
Kategorie: Internet, News

Wer sich eine .XXX-Domain sichern will, hat jetzt die Chance dazu. Gestern um 17 Uhr hat die ICM Registry den öffentlichen Registrierungsprozess von .XXX-Domains gestartet.
Die neuen Toplevel-Domains sind über verschiedene Registrierungsstellen wie zum Beispiel United Domains zugänglich.
Eine Abfrage welche Domains noch frei sind, findet sich unter buy.xxx, einer Adresse, von der die ICM Registry sagt, dass sie schon ungefähr eine Million Besuche pro Tag bekommt.
Die jeweiligen Domains werden an diejenigen verteilt, die zuerst registrieren, und die Kosten bleiben zu großen Teilen den einzelnen Registrierungsstellen überlassen. United Domains verlangt bespielsweise 79 Euro für ein Jahr.
Die “Internet Corporation for Assigned Names and Numbers” (ICANN), die Verwaltungsorganisation für das Internet, hatte die Einführung der .XXX-Domains im März offiziell beschlossen und damit den Weg für einen virtuellen Rotlichtbezirk geebnet.
“Pornografische Unterhaltung gefällt zwar vielen Erwachsenen, ist aber nicht für jedes Publikum geeignet. Wir haben .XXX eingeführt, um die besonderen Bedürfnisse der Porno-Industrie zu befriedigen,” teilte Stuart Lawley, CEO der ICM Registry in einer Stellungnahme mit. “Die öffentliche Reaktion war überwältigend, da die Verbraucher und die Anbieter pornografischer Unterhaltung sich über die Vorteile und unendlichen Möglichkeiten von .XXX freuen.”
Die ICM sagte auch, dass McAffe alle .XXX-Domains täglich auf Schadprogramme untersuchen wird. Damit ist diese Gruppe von Toplevel-Domains die einzige, die diesen Service beinhaltet. Außerdem werden alle .XXX-Seiten das elektronische “Family Safety”-Label von MetaCert tragen, damit Internet-Nutzer ihre Browser-Einstellungen anpassen und pornografisches Material meiden können.
Anfang September hatte die ICM eine geschlossene Registrierungsphase eingeleitet, die Eigentümern von Marken erlaubt hat, gewisse Domains zu beanspruchen, bevor der .XXX-Registrierungsprozess für die Öffentlichkeit geöffnet wurde.
Diese Phase richtete sich an zwei Zielgruppen. Einerseits an Unternehmen innerhalb der Pornoindustrie und andererseits an Unternehmen, die nicht mit dieser Branche in Verbindung gebracht werden wollen und entsprechende Domains für die Nutzung blockieren konnten.
Am Ende dieser Einführungsphase standen laut ICM 80.000 Anträge auf neue Domain-Namen.

Forscher entlarven nachträgliche Foto-Retouche der Stars

December 2, 2011 by pacco  
Kategorie: Internet, Lebensart, News, R, Web 2.0, Wissen

Bei Fergie von den Black-Eyed Peas wurde an pikanter Stelle Hand angelegt.

Bei Fergie von den Black-Eyed Peas wurde an pikanter Stelle Hand angelegt.

Forscher haben herausgefunden, wie festgestellt werden kann, ob Fotos von Prominenten oder Models nachträglich verändert wurden. Und sie hoffen, dass die Technologie dazu verwendet werden wird diese Bilder zu entlarven und dadurch zu einem gesünderen Schönheitsbegriff verhelfen.
Der Professor für Informatik Hany Farid und sein Doktorand Eric Kee vom Dartmouth College haben 468 Paare originaler und retouchierter Fotos von Modellen analysiert. Dann erdachten sie ein Computer-Programm, um diese Unterschiede zwischen einem natürlichen und einem veränderten Bild herauszustellen, indem sie eine mathematische Beschreibung dieser Verbesserungen fanden.
Jedes dieser veränderten Fotos wurde dann auf einer Skala von eins bis fünf bewertet, wobei fünf für starke Retouche steht. Farid und Kee baten dann 50 Probanden die Bilder selbst zu vergleichen und zu bewerten. Dabei kam heraus, dass Mensch und Maschine die Fotos ähnlich bewerteten.
“Wir haben jetzt eine mathematische Größe für Veränderungen an Fotos,” schrieb Professor Farid in einer Studie, die im Journal “Proceedings of the National Academy of Sciences” veröffentlicht wurde.
“Wir können vorhersagen wie ein durchschnittlicher Betrachter urteilen würde.” Farid sagte, er unternahm das Forschungsprojekt, um Konsumenten mehr Informationen über Bilder, die mit Photoshop bearbeitet wurden, zu liefern.
“Unmöglich dünne, große Models ohne Falten werden routine-mäßig auf Werbetafeln, Anzeigen und Magazin-Covern präsentiert,” schrieb Farid.
Weiterhin sagte er, dass diese höchst idealisierten Bilder mit Essstörungen und Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper in Verbindung gebracht werden.
Farid und Kee sagten, dass sie nach einem Weg suchen, der es den Werbetreibenden ermöglicht, das Ausmaß der Veränderungen an einem Bild zu charakterisieren, damit die Öffentlichkeit eine Grundlage für ihre Beurteilung hat.
Sie schlagen ein Bewertungssystem vor, das übliche Praktiken wie Verschlankng und Farbveränderungen berücksichtigt und gleichzeitig eine Einschätzung anderer Veränderungen liefert.
“So eine Bewertung könnte Verlagen und Models einen Anreiz bieten einige der extremsten Formen der digitalen Retouche, die heutzutage üblich sind, zu reduzieren,” schreiben die Forscher.
Allerdings lebt die Branche sehr gut von diesen Übertreibungen. Daher ist es wahrscheinlicher, dass die Technologie beim interessierten Konsumenten Anklang finden wird.
Noch mehr Vergleiche bearbeiteter Fotos finden sich hier.

Welle von Schadprogrammen trifft Android

November 21, 2011 by pacco  
Kategorie: Android, Google, Internet

Android-Nutzer aufgepasst: Sicherheitsexperten haben seit dem Sommer einen unglaublichen Anstieg von Schadprogrammen, die sich gegen Android richten, von 472 Prozent festgestellt. Der kostenlose Android Market wurde seit Juli viel häufiger angegriffen als vorher, nachdem die Angreifer immer geschickter im Entwurf ihrer Programme werden, wie Juniper Networks berichet.
Im Oktober und November wurde über Stichproben der größte Zuwachs an Android-Schadprogrammen in der ganzen Zeit, seitdem Googles Betriebssystem gestartet ist, festgestellt. Im September stieg die Anzahl der sich im Umlauf befindlichen Programme um 28 Prozent, um dann im Oktober auf 110 Prozent beziehungsweise im November auf 111 Prozent zu explodieren. Die Zahlen werden dadurch, dass Juniper für den Zeitraum von 2009 bis zum Sommer 2010 einen Anstieg von 400 Prozent festgestellt hat, noch alarmierender.
Die Mehrheit dieser bösartigen Android-Apps (55 Prozent) hat es auf persönliche Informationen, die auf den Smartphones gespeichert sind, abgesehen, während 44 Prozent als SMS-Trojaner daherkommen, die im Hintergrund SMS an teure Nummern schicken, die dem Angreifer gehören. Juniper glaubt, dass die Leute hinter diesen schadhaften Applikationen dieselben sind, die bösartige Programme für ältere Versionen von Windows Mobile und Symbian geschrieben haben, sich nun aber auf Android konzentrieren, da dieses mobile Betriebssystem nun 43 Prozent des US-Markts beherrscht und die offene Struktur des Android Market ihnen viele Möglichkeiten bietet.
Außerdem spielen die Nutzer dem Problem weiter in die Hände. Laut einer Studie vom Sommer, sind Android-Nutzer die Gruppe mit dem niedrigsten Bewusstsein für Sicherheitsfragen und am wenigsten darauf vorbereitet ihr Smartphone vor Schadprogrammen zu schützen. 4 von 10 Nutzern tun überhaupt nichts, um ihr Handy zu sichern, und weniger als die Hälfte der Android-Nutzer sperrt das Gerät mit einem Passwort.
Die Debatte um Android-Schadprogramme wird unweigerlich zu einem Vergleich mit Apples stark kontrolliertem iOS führen, das selbst auch Sicherheitsschwächen hat. Jeder Entwickler mit bösen Absichten kann einfach 25 US-Dollar zahlen und Apps in den Android Market stellen, ohne dass diese jemals danach untersucht werden, ob sie überhaupt das tun, was sie behaupten.
Zusammengenommen mit der Achtlosigkeit der Nutzer, wächst Androids Problem mit den Schadprogrammen. Darum setzen einige der Hersteller von Android-Geräten, wie Amazon, Barnes & Noble und andere, auch ihre eigenen gepflegten Android-Märkte nach dem Vorbild des Apple App Store auf.

Google veröffentlicht Änderungen an seinem Suchalgorithmus

November 17, 2011 by pacco  
Kategorie: Google, Internet

Google hat kürzlich zehn Änderungen an seinem Suchalgorithmus bekannt gegeben, die Suchergebnisse verschiedener Art von solchen, die sich auf ein bestimmtes Datum beziehen, bis hin zu anderen, die in Hindi verfasst sind.
Google nimmt jedes Jahr mehrere hundert Veränderungen an seinem Suchalgorithmus vor. Die meisten sind marginal und manche, wie zum Beispiel die kürzliche Einführung von Echtzeitergebnissen - betreffen einen großen Teil der Suchanfragen.
Aber Google veröffentlicht die Änderungen am Algorithmus selten. Ein Grund dafür ist, dass das Unternehmen es Webseiten, die versuchen den Algorithmus auszutricksen, um höhere Platzierungen in Suchergebnissen zu ergattern, nicht zu leicht machen will. Matt Cutts, ein Entwickler, der bei Google für die Suche zuständig ist, schreibt in einem Blog-Eintrag, dass sich das Unternehmen dazu entschieden die aktuellen Änderungen zu veröffentlichen, weil sie weniger anfällig für diesen Missbrauch sind.
Ein anderer Grund für die neuerliche Offenheit ist, dass Google sich unter Beschuss von Regierungsvertretern befindet, die wegen Verletzung von Kartellgesetzen ermitteln. Die größten Bedenken befassen sich damit, wie wenig Google sich bezüglich seiner Suchalgorthmen in die Karten schauen lässt, obwohl Änderungen sich dramatisch auf andere Internet-Unternehmen auswirken können.
Eine der Änderungen bezieht sich auf Suchanfragen, die vom Nutzer wortwörtlich gemeint sind. Google hatte kürzlich die Verwendung des ‘+’ zu diesem Zweck aufgehoben und erlaubt stattdessen nun die Suche nach Unternehmensseiten auf Google+ mit diesem Zeichen. In den Einstellungen lässt sich nun die wortwörtliche Suche mit der Option ‘verbatim’ einschalten.
Eine andere Änderung betrifft Suchanfragen in Sprachen, in denen das Web wenig Inhalte bereit hält, wie zum Beispiel Afrikaans, Hindi und Isländisch. Google übersetzt nun relevante Webseiten, die auf Englisch verfasst sind und zeigt diese Ergebnisse zusätzlich.
Google wird auch in den sogenannten Snippets nützlichere Informationen anzeigen. In manchen Suchanfragen, wie der nach einem Restaurant, zeigt Google jetzt mehr als nur den Link zur Homepage. Es werden auch Teilinformationen, wie die Öffnungszeiten und die Speisekarte angezeigt, sodass der Nutzer direkt zu diesen Daten findet.

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