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Facebook-Börsengang: Interessante interne Fakten über Mark Zuckerberg

February 3, 2012 by pacco  
Kategorie: Allgemein, F, Internet, Netzwerk, Web 2.0

Jetzt, wo Facebook am Mittwoch die Papiere zu seinem Börsengang bei der entsprechenden amerikanischen Aufsichtsbehörde eingereicht hat, sind einige sehr interessante Fakten über das Unternehmen bekannt geworden.
Zwar beziehen sich die Papiere hauptsächlich auf den Umsatz des sozialen Netzwerks und das Wachstum seiner Nutzerzahlen, aber es werden auch Details über die Anzahl der Mitarbeiter, Sicherheitsmaßnahmen für den Geschäftsführer Mark Zuckerberg und die Bezahlung von Top-Managern aufgeführt.
Hier sind ein paar Fakten, die aufhorchen lassen:
Letztes Jahr hat Facebook ungefähr 700.000 US-Dollar für die Nutzung des Flugzeugs von Zuckerberg und Facebook COO Sheryl Sandberg ausgegeben. Zuckerberg darf das Flugzeug für geschäftliche und private Reisen verwenden, da es Bedenken bezüglich seiner Sicherheit gibt. Er darf auch Freunde und Familie damit transportieren.
Zuckerberg bekommt auch einen persönlichen Sicherheitsdienst zur Seite gestellt, der von Facebook bezahlt wird. Die Papiere sagen nichts darüber, wieviel das Unternehmen für dieses “umfassende Sicherheitsprogramm” ausgibt, aber die Aufwendungen umfassen auch die Installation eines Sicherheitssystem in seinem privaten Haus, sowie die Kosten für Sicherheitspersonal.
Ende letzten Jahres hatte Facebook 3200 Vollzeit-Angestellte. Damit ist die Belegschaft im Vergleich zu 2010 um 50% gewachsen.
Zynga, das Entwickler-Studio für beliebte Facebook-Spiele wie FarmVille und CityVille, trug 2011 12% des kompletten Umsatzes von Facebook bei. Diese Umsätze bestanden aus Bearbeitungsgebühren, die in Verbindung mit Zyngas Verkauf von virtuellen Waren entstanden sind und aus dem direkten Kauf von Werbung durch Zynga.
Facebook ist in mehr als 70 Sprachen verfügbar.
Das Unternehmen hat in mehr als 20 Ländern Büros oder Rechenzentren.
Die Ausgaben für Forschung & Entwicklung sind im letzten Jahr signifikant gestiegen. 2011 hat Facebook 388 Millionen US-Dollar für Forschung & Entwicklung ausgegeben. Das sind 10,5 % des Umsatzes. 2010 waren es 144 Millionen US-Dollar.
Wo ist Facebook am beliebtesten? In Chile haben über 80% der Bevölkerung Facebook-Konten. Ähnlich hohe Anteile erreicht das Netzwerk in der Türkei und in Venezuela. In Großbritannien und den USA beläuft sich die Durchdringung auf 60%. In China ist der Zugang zu Facebook beschränkt und der Anteil der Nutzer liegt nahe null.
Zuckerberg bekommt ein Grundgehalt von 500.000 US-Dollar im Jahr. Außerdem hat er letztes Jahr einen Bonus von 220.500 US-Dollar bekommen.
Sollte Zuckerberg sterben, während er bei Facebook noch die Zügeln in der Hand hat, wird die Kontrolle an eine Person oder Organisation übergehen, die er selbst als Nachfolger ausgewählt hat.

Funktioniert Kinect auf dem Laptop?

January 31, 2012 by pacco  
Kategorie: Microsoft, Notebook

Anscheinend sind einige Unternehmen dabei das Kamerasystem zur Bewegungserkennung von Microsoft, Kinect, an Stelle von normalen Webcams in Laptops mit Windows 8 einzubauen.
Die ersten Geräte dieser Art, die jetzt gesichtet wurden, scheinen von Asus zu sein. Die Frage bleibt: Wer hat Interesse daran?
Nutzer, die aus körperlichen oder anderen Gründen Schwierigkeiten haben zu tippen, werden ein System zur Eingabe über Bewegungen wohl begrüßen. Bewegungserkennung könnte den Laptop in Kombination mit der Tastatureingabe um ein Vokabular an Gesten erweitern, die dem eines Touch-Screens nahe kommen. Diese könnten für das Gerät natürlicher und ergonomischer funktionieren als ein Touch-Screen. Spiele, das Umschalten zwischen Medien und Andwendungen, sowie umfassender Zugriff durch behinderte Nutzer sind die drei Nutzungsfelder, die im Moment hauptsächlich diskutiert werden. Diesen Punkten kann man wahrscheinlich zustimmen. Wo sind aber die Möglichkeiten darüber hinaus?
Die größte Frage ist, ob bei einem Laptop genüg Abstand zwischen dem Nutzer und der Kamera besteht, um zufriedenstellende Ergebnisse zu erreichen. Die Kinect-Kamera für die Xbox 360 braucht mindestens einen Meter Abstand, um Bewegung registrieren zu können. Wird die modifizierte Laptop-Version weniger brauchen? Die Kinect bevorzugte bisher auch gewisse Lichtverhältnisse. Würde die Laptop-Version also auch draußen funktionieren?
Spannend wäre “anfassen” und verschieben von Videos und anderen virtuellen Objekten wie in “Minority Report”. Wie von der Kinect bekannt, kann es für sehr filigrane Bewegungen wie dem Editieren von Videos (oder jede Art von Anwendung analog zu einem virtuellen Touch-Pad) Schwierigkeiten mit der Genauigkeit geben. Eine Benutzeroberfläche, die extra auf die Anwendung von Touch-Gesten ausgelegt ist, wie Metro auf Windows 8 ist dem neuen Dashboard auf der Xbox 360 sehr ähnlich. So könnte es auch für die Steuerung über Kinect mit großen Symbolen, die in einem Raster angeordnet sind, funktionieren. Allerdings könnte es neben der normalen Nutzung von Windows 8 auch eine zusätzliche Bürde sein.
Für welchen Anwendung, abgesehen von Spielen, würdet Ihr die Kinect auf einem Laptop benutzen?

Beispiellose Protestwelle gegen US-Internetzensur SOPA und PIPA

January 19, 2012 by pacco  
Kategorie: Internet, Lebensart, News

Am gestrigen Mittwoch, den 18.01.2012, ist eine eine Welle des Protests durch das Internet geschwappt, wie es sie bisher noch nicht gegeben hat. Viele US-Internetseiten haben ihrem Unmut über die drohende Zensur des Internet durch zwei von der US-Regierung diskutierte Gesetze online Luft gemacht. Die englische Wikipedia zeigte statt seiner spendenfinanzierten und von vielen unbezahlten Kräften gepflegten Enzyklopädie nur einen schwarzen Bildschirm mit der Nachricht “Stell Dir ein Welt ohne kostenloses Wissen vor”.
Die Gesetze “Stop Online Piracy Act” (SOPA) und “Protect Intellectual Property Act” (PIPA) sollen vordergründig Medien-Piraterie über das Internet eindämmen. Warum lösen diese Gesetze so viel Protest aus?

  • Die Gesetze würden Gerichtsbeschlüsse erlauben, die Zugang zu ausländischen Webseiten, die “sich dem Diebstahl verschrieben haben”, blockieren können, indem Links zu diesen Seiten geschlossen werden.
  • Zahlungen von den USA aus an ausländische Webseiten, die mit gestohlenen Inhalten in Verbindung gebracht werden, würden verhindert.
  • Die Unterhaltungsindustrie und andere Rechteinhaber behaupten, dass die aktuellen Urheberrechtsgesetze gegen große ausländische Seiten wie PirateBay nicht ausreichten.
  • Das Weiße Haus hat am 14. Januar seine Bedenken bezüglich der Gesetzgebung ausgedrückt. Besonders im Hinblich auf Elemente, die Internet-Provider dazu verpflichtet hätte, betroffene Seiten durch sogenanntes DNS-Blocking zu sperren. Aufgrund der Proteste haben sich manche vormalige Unterstützer der Gesetze schon davon überzeugen lassen, die strittigsten Punkte erneut zu diskutieren. Allerdings sind sich Befürworter und Gegner längst nicht einig welche Punkte das sind und die Abstimmung über die Gesetze ist immer noch für den 24. Januar geplant. Die Zeit ist also viel zu knapp, um die Gesetze ausreichend zu diskutieren und neu zu formulieren.
  • Die protestierenden Technologie-Unternehmen sind gegen die geplante Gesetzgebung, weil sie glauben, dass sie das bestehende Gesetz des Digital Millennium Copyright Act unterminieren und dessen Klauseln außer Kraft setzen, die Webseiten, welche nach bestem Wissen und Gewissen handeln, einen “sicheren Hafen” einräumen.
  • Weibseiten wie Wikipedia müssten die Links, die von tausenden freiwilligen Helfern angelegt werden, permanent auf Legalität überprüfen. Dafür haben gerade gemeinnützige Organisationen wie Wikipedia keine Ressourcen.

“Max Payne 3″ auf Mai verschoben

January 18, 2012 by pacco  
Kategorie: Computer, Playstation 3, Xbox 360

Rockstar hat heute angekündigt, dass die Veröffentlichung von “Max Payne 3” in den USA für die Xbox 360 und die PlayStation 3 auf den 15. Mai und für den PC auf den 29. Mai 2012 verschoben werden wird. Ursprünglich war der Verkaufsstart des Spiels für März 2012 geplant.
Laut Computer and Video Games soll mit diesem Schritt “sichergestellt [werden], dass Max Payne 3 den höchsten Qualitäts-Standards entspricht.” Es ist nicht das erste mal, dass Rockstar einen Produktstart verschiebt. Die beiden letzten Titel “L.A. Noire” und “Red Dead Redemption” kamen auch verspätet raus. Allerdings ist das Unternehmen auch stolz darauf, Qualitätsprodukte zu veröffentlichen und diesem Anspruch wird es immer wieder gerecht.
Das Mutter-Unternehmen von Rockstar, Take-Two, gibt auch ein paar Erklärungen zu der Verzögerung ab. “Nachdem ‘Max Payne 3’ jetzt auf Mai verschoben wurde, ist unser solides Programm bevorstehender Veröffentlichungen für das Geschäftsjahr 2012 sogar noch stärker, inklusive BioShock Infinite, Borderlands 2, Spec Ops: The Line, XCOM, XCOM: Enemy Unknown und anderer Titel, deren Veröffentlichung für dieses Jahr noch angekündigt wird,” sagte Strauss Zelnick, der Vorsitzende und Chief Executive Officer von Take-Two. “Wir sind in einer guten Verfassung, um langfristig zu wachsen und profitabel zu sein.” Was sich für die Zukunft positiv anhört, hat natürlich für die Gegenwart negative Folgen. Die Schätzungen zu den Verkäufen von “May Payne 3″ waren schon in die Umsatz- und Gewinnprognosen des laufen Geschäftsjahrs eingeflossen. Hier müssen Rockstar und Take-Two nun hinter den Erwartungen zurückbleiben.
“Max Payne 3” kommt fast acht Jahre nach der Veröffentlichung von “May Payne 2: The Fall of Max Payne”. Die Handlung dreht sich um den getriebenen Helden Max Payne und seine Reise von den kalten Hinterhöfen New Yorks in die exotischen Straßen Sao Paulos. Es ist wieder ein Third-Person Action-Shooter, der nun auch einen Multiplayer-Modus bietet. Das ist neu für die “Max Payne”-Reihe, hatte Rockstar kürzlich aber auch schon in sein Western-Spiel “Red Dead Redemption” eingebaut.
Die beiden ersten Teile der Reihe waren in Deutschland indiziert. Es wäre fast schon eine Enttäuschung, wenn dies nicht auch auf den dritten Teil zutreffen würde.

CES: Die ersten interessanten Windows Phones

January 13, 2012 by pacco  
Kategorie: HTC, Handy, Microsoft, Nokia

Microsofts finale Präsentation auf der Consumer Electronics Show (CES) am Dienstag wurde dafür kritisiert, dass sie keine interessanten Neuigkeiten geliefert hat. Trotzdem könnte es sein, dass der Software-Riese der heimliche Favorit dieser CES ist. Neben großen Trends wie Smart TVs, neuen Bildschirm-Technologien, Apps und Ultrabooks beieindrucken Smartphones von HTC und Nokia, die mit Microsofts Windows Phone laufen die Massen auf der CES am meisten.
Das Titan II von HTC und Nokias Lumia 900 sind zwei der meistbesprochenen Mobiltelefone auf dem diesjährigen Stelldichein ein Gadget-Produzenten. Beide Geräte werden für ihre beeindruckenden Features und das Design der Hardware gepriesen.
Das Nokia Lumia 900 hat ein 4,3-Zoll-Bildschirm mit “AMOLED ClearBlack”-Technologie und einer Auflösung von 480 x 800 Pixel. Dazu kommt ein 1,4 GHz Single-Core-Prozessor aus der Snapdragon-Reihe, 14,5 GB eingebauter Speicher samt Zugriff auf SkyDrive, eine 8-Megapixel-Kamera mit Carl-Zeiss-Optik auf der Rückseite, vorne eine 1-Megapixel-Kamera und sämtliche aktuellen Funkverbindung inklusvie LTE.
HTC verpasst seinem Ttan II überall ein bisschen mehr als Nokia springen lässt: 0,4 Zoll mehr Display, einen um 0,1 GHz schnelleren Prozessor, 1,5 GB mehr Onboard-Speicher, 8-Megapixel mehr für die Kamera auf der Rückseite und 0,3 Megapixel mehr für die Frontkamera.
Wired lässt sich sogar schon zu der Behauptung hinreißen, dass Windows Phones die Smartphones wären, die auf der CES am meisten Begeisterung auslösten. Das HTC Titan II beeindruckt vorallem mit seiner 16-Megapixel-Kamera, obwohl das 4,7-Zoll-Display und der Snapdragon S2 mit 1,5 GHz auch nicht zu verachten sind. Andere Stimmen stoßen ins selbe Horn.
Morgan Stanley sagt voraus, dass Nokia 2012 37 Millionen Windows Phones verkaufen wird, um 2013 dann die 64 Millionen zu erreichen. Um das mal ins Verhältnis zu setzen: Apple hat 2010 46,6 Millionen iPhones verkauft und im selben Jahr wurden 67 Millionen Android-Geräte verkauft.
Im Moment bekommen Windows Phones von den Smartphone-Käufern nur wenig Aufmerksamkeit. Gartner berichtete im November, dass Windows Phones im dritten Quartal 2011 weniger als 2 Prozent des weltweiten Smartphone-Marktes ausmachten.
Könnten die zwei neuen Smartphones von HTC und Nokia 2012 zum Jahr der Windows Phones machen?

CES: Die besten Ultrabooks

January 12, 2012 by pacco  
Kategorie: Netbook, Notebook, Tablet Computer

Auf ein Ergebnis der CES 2012 kann man wirklich Gift nehmen: Die Form von Laptops verändert sich, wird dünner, schlanker und viel transportabler. Ultrabooks dominieren die Laptop-Neuigkeiten, die von der CES zu berichten sind. Wir haben einige besondere Exemplare herausgepickt:

HP Envy 14 Spectre

Mit einem Gewicht von nur 1,8 kg und einer Dicke von gerade einmal 20 Millimetern, ist der Aspekt am Spctre, der einem als erstes ins Auge fällt, die komplette Verglasung, die nicht nur den Bildschrim umfasst, sondern auch den Deckel und die Handablage. Dieses Gerät ist völlig anders als das Apple MacBook Air mit seinem Aluminium-Gehäuse und es ist genau der mutige Schritt, den es braucht, um Ultrabooks zu einer eigenen Klasse zu machen.
Das HP Envy 14 Spectre kann außerdem mit einem 14-Zoll-Display inklusive einer Auflösung von 1600 x 900 Pixeln aufwarten. Das ist auf jeden Fall ein Laptop, den man im Auge behalten sollte.

Samsung Series 9 (2012)

Samsungs ultratransportables Series 9 kommt eigentlich aus einer Zeit, die vor der Definition der Kategorie der Ultrabooks liegt, und hat dadurch stark zur Entstehung dieser Laptop-Klasse beigetragen. Mit der neusten Ausprägung der Samsung Series 9 hat Samsung noch einmal einen draufgesetzt und noch einmal 0,2 kg abgespeckt. Es ist jetzt in den beiden Varianten mit 13 und 15 Zoll verfügbar. Zieht man die Auflösung des Bildschirm von 1600 x 900 Pixel, die Leichtbauweise aus Aluminium, die beleuchtete Tastatur und eine Menge leicht zugänglicher Anschlüsse in Betracht, ist es schwer nicht beeindruckt zu sein. Samsungs Laptops waren schon dünn, bevor es den Begriff des Ultrabooks überhaupt gab. Daher setzt das Unternehmen diese Tradition einfach fort und drückt der neuen Klasse damit seinen Stempel auf.

Lenovo IdeaPad YOGA

Last, but not least, schafft es Lenovo mit dem IdeaPad YOGA auf diese Liste. Das IdeaPad YOGA, das in der zweiten Hälfte des Jahres auf den Markt kommen soll, verspricht die Kategorie der Ultrabooks noch einmal grundlegend zu verändern, indem es einen Touch-Screen bietet und auf Microsofts Windows 8 läuft, das direkt für Touch-Bedienung ausgelegt ist. Es ist das erste Ultrabook, das einen Touch-Screen hat und Dank Lenovos 360-Grad-Scharnier kann man das YOGA als Laptop und als Tablet verwenden.

CES: Vorschau auf die Consumer Electronics Show in Las Vegas

January 10, 2012 by pacco  
Kategorie: Digitalkameras, Notebook, Tablet Computer

Auf der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas werden die Tablets noch günstiger, die Laptops dünner und die Kameras mehr zu Mobiltelefonen werden. Apps werden überall sein - sogar in Autos.
Im Hintergrund zieht jedenfalls mobile Technologie die Fäden und bestimmt damit die Trends der CES 2012 in Las Vegas, die heute beginnt.
Ein typisches Beispiel sind die Ultrabooks. Ultrabooks sind hauchdünn und leicht. aber anders als die billigen Netbooks vor ein paar Jahren, wollen sie schöne, ausgefeilte Designs und genug Power bieten, um die Aufgaben des täglichen Lebens mit Leichtigkeit zu bestehen. Ultrabooks sind so etwas wie die Windows-Version des MacBook Air. Und genauso sind die Ultrabooks eine Antwort auf die wachsende Beliebtheit der Tablets. Indem das Gewicht auf ein Maß heruntergefahren wird, das nur noch knapp über dem eines ausgewachsenen Tablets liegt, und indem viel mehr Augenmerk auf das Design gelegt wird, können die Laptop-Hersteller behaupten, dass ihre Ultrabooks schon fast so portabel und schick wie die Tablets wären. Gleichzeitig haben sie durch das eingebaute Keyboard und die Möglichkeit leistungsfähigere Software zu betreiben den Vorteil größerer Funktionalität.
Kein Produkt ist durch mobile Technologie mehr bedroht als die gute alte Fotokamera. In den letzten Jahren sind die Kamera-Hersteller mit unglaublichen Innovationen auf den Markt gekommen. Da sind zum Beispiel Modelle in Taschengröße mit herausragendem Zoom und kompakte Kameras mit austauschbaren Linsen, die Schnappschuss-Geräte mit Fähigkeiten ausstatten, die einer DSLR nahe kommen. Aber Geräte, die einzig und allein den Zweck haben Fotos zu schießen, haben es nicht geschafft den Vorteil an Bequemlichkeit auszustechen, den Mobiltelefone mit guter Linse bieten.
Die Smartphones von heute machen ordentliche Fotos. Sie befinden sich praktisch 24 Stunden lang immer griffbereit in der Hosentasche. Und in dem Moment, wo man ein tolles Foto gemacht hat, kann man es durch einen Knopfdruck mit allen seinen Freunden teilen. Also müssen Kameras mehr zu Telefonen werden, wenn sie sich gegen die Telefone behaupten wollen. Auf der CES darf man also jede Menge Kameras erwarten, die es dem Fotografen erlauben, Fotos auf Facebook hochzuladen, sie Freunden per Email zu schicken und sie auf flickr und ähnlichen Diensten zu teilen.

Neue BitTorrent-App kreuzt sich mit Cloud-Speicher

January 9, 2012 by pacco  
Kategorie: Internet, Netzwerk

Es gibt eine neue App zum Teilen beliebiger Daten, die über BitTorrent läuft. Damit könnte sie eine echte Alternative zu Diensten wie Dropbox und anderen Speichersystemen darstellen, die in der Cloud arbeiten.
Nutzer können Videos, Fotos in Archiv-Dateien und alle anderen Arten großer Datenmengen in die Cloud hochladen und sie dann teilen - selbst wenn man offline ist. Die “Share”-App zum Teilen wurde am Donnerstag wieder zurückgezogen und wieder in den Status einer Beta-Version, zu deren Test man eingeladen werden muss, versetzt, bevor sie darauf wieder der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.
Share verbindet die Vorteile von BitTorrent und der Speicherung in der Cloud in einer einzigen App, wie die Share-Entwickler anführen. BitTorrent ist von seinen Ursprüngen her egal welche Art von Dateien die Nutzer teilen wollen, auch wenn die Beliebtheit der Piraterie über den Dienst nur im letzten Jahr hunderte Gerichtsverfahren nachsichgezogen hat.
BitTorrent funktioniert über das sogennante “Seeding”, bei dem ein Nutzer eine Datei auf seinem Server bereithält und eine “Tracker”-Datei veröffentlicht. Die Original-Datei wird dann in kleinere Daten-Stücke zerstückelt, die von den verschiedenen Interessenten an der Datei herungergeladen werden. Je mehr Interessenten anfangen dieselbe Datei herunterzuladen, desto schneller wird der Download, da die Teil-Dateien von mehreren Quellen gleichzeitig heruntergeladen werden können.
Das Problem bei BitTorrent war immer, dass eine Datei ohne die ursprüngliche Seed-Datei und 100 Prozent der Einzelteile nicht komplett verteilt werden kann und aus dem System verschwindet. Share bietet nun die Möglichkeit eine Kopie in die Cloud hochzuladen, sodass die ursprüngliche Seed-Datei immer vorhanden ist, auch wenn die Original-Datei oder ihr Server offline sind.
Eine Sprecherin der Entwickler sagte, “Die Download-Geschwindigkeit erhöht sich mit der Anzahl der Teilnehmer. Zuerst hat man zwei Seed-Dateien - das Original und die Kopie in der Cloud. Je mehr Leute herunterladen und die Datei wieder bereitstellen, desto schneller werden die Downloads für jeden Einzelnen.”

Worum wird sich die Apple-Veranstaltung Ende Januar drehen?

January 4, 2012 by pacco  
Kategorie: Apple, Internet

Die Technologie-Blogs brummen mit Spekulationen darüber, was Apple wohl auf einer speziellen Veranstaltung, die noch diesen Monat in New York stattfinden soll, ankündigen könnte. Zumindest scheinen sich alle einig zu sein, dass der Event sich nicht um eine bevorstehende Neuerung im TV-Bereich oder um das iPad 3 drehen wird.
All Things Digital bezieht sich auf verschiedene Quellen, die sich sicher sind, dass die bevorstehenden Ankündigung wohl eher moderaten Charakters sein wird, die sich eher auf veränderte mediale Angebote beziehen wird.
Als Gründe für diese Annahme wird zum einen aufgeführt, dass eine Neuerung im Fernsehmarkt wohl eher im Silicon Valley oder gleich in Hollywood enthüllt werden würde.
Zum anderen ist New York die Hauptstadt der Medien in den USA. Ein weiterer klarer Hinweis ist, dass die Ankündigung von Apples Hauptverantworlichem für Internet-Dienste, Eddy Cue, koordiniert wird. Apple hat mit Newsstand schon bewiesen, dass es mit dem Verlagswesen etwas anfangen kann, mit dem iAd-Network hat das Unternehmen sich in der mobilen Werbung etabliert und in der digitalen Unterhaltung fühlt sich Apple seit iTunes sowieso zuhause.
Was könnte Apple also vorhaben?
Die nächste große Innovation von Apple könnte in einer Kombination von Themen aus den Bereichen Verlag, Werbung und Unterhaltung liegen, die eine klare Strategie oder genauer definierte Produkte umfasst.
Allerdings braucht Apple auch Erfolge in der Social-Media. Ping hat versagt und sein etwaiges Potential wird durch Angebote wie Spotify, Deezer oder Grooveshark völlig in den Schatten gestellt. Und ein Unternehmen mit den Ambitionen von Apple braucht die soziale Verknüpfung, damit seine Investitionen in mobile Werbung auch wirklich funktionieren.
Die Spekulation, dass Apple sein eigenes soziales Netzwerk aufzieht, mag vielleicht im Moment etwas an den Haaren herbeigezogen wirken, aber so sah das noch ein Jahr bevor Google+ herauskam auch mit derselben Annahme für Google aus.
Wenn die Zukunft wirklich “social” ist, dann könnte es für Apple wirklich wertvoll sein, entschlossen in diesen Ring zu steigen. Apple ist inzwischen wieder sehr gut darin, die richtigen Verknüpfungen herzustellen.
Trotzdem bleibt das wilde Spekulation und wir werden erst Ende Januar nach der geplanten Veranstaltung wirklich wieder Bescheid wissen.

Anonymous spielt Robin Hood

December 28, 2011 by pacco  
Kategorie: Internet, News

Obwohl noch nicht ganz klar ist wer in das Netzwerk des Beratungsunternehmens Strafor eingebrochen ist oder was genau gestohlen wurde, sieht es so aus, als ob Mitglieder der losen Hacker-Gemeinschaft Anonymous die Lorbeeren dafür ernten wollen. Hilfsorganisationen wie CARE, Save the Children und die African Child Foundation haben Berichten zufolge Spenden erhalten, die von Kreditkarten kommen, deren Daten von Kunden des Unternehmens gestohlen wurden.
Die Hacker stahlen tausende Kreditkartennummern und andere persönlliche Daten, und sie behaupten auch, dass sie eine Liste mit geheimen Kunden des Unternehmens entwendet haben. Die Liste enthält Organisationen wie die amerikanische Luftwaffe und Polizei-Direktionen verschiedener amerikanischer Städte.
Stratfor teilte den Vorfall über seine Facebook-Seite und über Twitter mit, dementierte aber, dass die Liste geheimer Klienten kompromitiert worden sei.
Die Meinung der Mitglieder von Anonymous zu dem Hack ist offensichtlich geteilt.
Rob Enderle, Sicherheitsberater bei der Enderle Group, hält das für wenig verwunderlich und sagte der TechNewsWorld: “Anonymous ist in etwa wie die Occupy-Bewegung aufgebaut. Das ist ein Haufen von Leuten, die sich alle derselben Gruppe zuordnen, aber es gibt keine zentrale Führung.”
Stratfor teilte nur mit, dass unbekannte Täter persönliche Informationen und Kreditkartendaten einiger Kunden entwendet haben.
Diese Täter veröffentlichten auch eine Liste, die angeblich aus geheimen Kunden bestünde. Stratfor bestand darauf, dass die Liste in Wahrheit nur Abonnenten einiger Veröffentlichungen nenne.
Die veröffentlichten Daten identifizieren große Finanzdienstleister, Verteidigungs- und Technologie-Unternehmen, Medienfirmen, Regierungsagenturen und verschiedene Organisationen der vereinten Nationen als Klienten von Stratfor.
Die Hacker haben angekündigt, dass sie mit den Kreditkartendaten eine Million US-Dollar an verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen spenden wollen.
Anonymous zeichnete sich über einen Post auf Pastebin zunächst verantwortlich für den Hack, nur um kurz darauf auf demselben Forum eine Verwicklung zu dementieren.
Am Dienstag teilte der Sprecher von Anonymous, Barrett Brown mit, dass Stratfor gehackt wurde, um die 2,7 Milliionen Emails von deren Servern zu entwenden und nicht, um die Kreditkartendaten zu stehlen.
Der Hack sei Teil einer Untersuchung durch Anonymous von Verbindungen zwischen Staat und privatem Sektor, sagte Brown.

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