Heimkino
Kommt bald der Kinect-Fernseher?
In letzter Zeit haben wir viel über einen potentiellen Apple-Fernseher gehört. Die neusten Gerüchte lassen vermuten, dass das Gerät nächstes Jahr oder Anfang 2013 erscheinen soll und es unter anderem Zugriff auf Apps und iCloud bieten könnte.
Aber was wäre, wenn nicht nur Apple darüber nachdenken würde ernsthaft darüber nachdenken würde in den Markt für Fernsehgeräte vorzustoßen? Was wäre, wenn Microsoft seinen Bewegungssensor Kinect als Waffe gegen Samsung und andere Hersteller von Fernsehern einsetzen würde?
Auch in dieser Richtung werden in letzter Zeit Gerüchte laut. Schließlich hat Microsoft mit der Xbox 360 großen Erfolg im Wohnzimmer.
Microsoft macht seine Absichten zumindest in einem Teilbereich schon sehr deutlich. Die Xbox 360 wird gerade sehr interessant für diejenigen, die Fernsehprogramme empfangen wollen. Wenn man die Kinect mit auf den Plan ruft, wird schnell klar, dass dieses Zusatzgerät nicht unbedingt auf die Anwendung im Zusammenhang mit Spielen beschränkt bleiben muss. Ganz im Gegenteil: Es ist höchst wahrscheinlich, dass Microsoft die Kinect von seinen Wurzeln im Spielebereich lösen will, um jede Form von Unterhaltung damit zu erreichen.
Gleichzeitig ist die Kinect nur der erste Schritt in Microsofts Plänen mit der Bewegungssteuerung. Im Moment ist es noch ein separates Gerät, das man an die Xbox 360 anschließen muss, damit es funktioniert. Aber was würde Microsoft daran hindern das Gerät im Zuge weiterer Verbesserung in andere Geräte wie die Xbox 720 oder ein Fernsehgerät zu integrieren?
Ein Microsoft-Fernseher könnte ein sehr interessantes Gerät sein. Nutzer könnten ihren Fernseher auf ganz neue Art und Weise steuern. Man könnte den Armt bewegen, um den Kanal zu wechseln, ein Signal geben, um die Lautstärke hoch zu regeln oder einfach “Ruhe” sagen, um den Ton abzuschalten.
Vor allem wäre es spannend beide Kontrahenten, Apple und Microsoft, mit innovativen Fernseher-Modellen zu sehen - Microsoft mit intuitiver Steuerung über Kinect und Apple mit Konzentration auf Siri und Apps.
Beide hätten gute Chancen andere TV-Geräte-Hersteller mit diesen Technologien auszustechen und bessere Video- und Audio-Qualität zu liefern. Die Zukunft dieses Marktes könnte für den Konsumenten also recht rosig aussehen.
Steve Jobs hat Pläne für vier Jahre hinterlassen
Der ehemalige CEO von Apple, Steve Jobs, ist gestorben, aber seine Handschrift wird noch jahrelang in Produkten zu erkennen sein. Die Daily Mail berichtet, dass Jobs Pläne für mindestens vier Generationen von iPads, iPhones, iPods und MacBooks hinterlassen hat.
Um die Zukunft des Unternehmens zu sichern, das er 1976 mitgegründet hat, verbrachte Jobs ein Jahr damit Pläne für vier weitere Produktzyklen dieser Geräte vorzubereiten, so schreibt Daily Mail.
Trotz seines schlechten Gesundheitszustands, kämpfte Jobs auch für die Bewilligung der Pläne zum Bau des neuen raumschiffartigen Hauptquartiers von Apple in Cupertino. Im Juni erschien Jobs vor dem Stadtrat von Cupertino, um die Pläne für das fast 288.000 Quadratmeter große kreisförmige Gebäude vorzustellen, das 12.000 Apple-Mitarbeiter beherbergen wird.
Zusätzlich stand Jobs der Arbeit an iCloud vor, berichtet Daily Mail weiter.
Jobs Nachfolger Tim Cook kündigte am Dienstag das Smartphone der fünften Generation, das iPhone 4S, an.
Was danach kommt, weiß niemand außerhalb von Apple sicher. Wenn man in die Kristallkugel schaut, könnte das Unternehmen das Apple TV produzieren, über das die High-Tech-Industrie schon seit mindestens 5 Jahren spekuliert wie über ein mysteriöses Einhorn. Im Gegensatz zu der Set-Top-Box, die im Moment Netflix- und YouTube-Videos streamen kann und unter 100 Euro kostet, würde das komplette Apple Television dem Dienst von Google TV ähneln.
Solch ein Dienst würde einen Safari Web-Browser beinhalten und Inhalte sowie Dienste über iCloud mit allen iPhones, iPads und Macs eines Nutzers synchronisieren. Gleichzeitig gäbe es Zugriff auf die über 425.000 Appikationen in Apples App Store. Ein solches Angebot würde nicht nur mit Google TV konkurrieren, sondern auch mit Diensten wie Netflix und Amazons Instant Video.
Steve Jobs ist am Mittwoch im Alter von 56 Jahren verstorben. Auf diese Nachricht hin hatten Führungspersönlichkeiten, Technologie-Experten und Prominente dem verstorbenen Innovator Tribut gezollt. Zeitungen hatten ihre Titelseiten kurzfristig geändert, um Jobs die letzte Ehre zu erweisen. Das Time Magazine stoppte zum ersten Mal seit 30 Jahren seine Druckerpressen, um die Titelseite noch ändern zu können. Jobs Konterfei war überall im Netz zu sehen und prangte auf den Startseiten von Google, Wired, Spiegel Online und vielen mehr.
Sony sind immernoch Uber-Nerds
August 31, 2011 by pacco
Kategorie: 3D Fernseher, Displays, Heimkino, Sony
Man fühlt sich fast als wär es wieder 1990! Sony hat heute angekündigt ein Head-Mounted-Display auf den Markt zu bringen, das 2D und 3D anzeigen kann.
Sony hat das Display auf der diesjährigen CES in Las Vegas vorgeführt. Es leuchtet natürlich als ob es direkt aus “Tron” käme. Damals dachten alle, dass es, wie so häufig auf der CES, halt eine typische Technologie-Demo sei und es schien auch nicht so, als ob Sony das Headset wirklich produzieren werde.
Wir werden eines Besseren belehrt: Sony bringt das Gerät tatsächlich diesen Herbst in Japan auf den Markt. Es hat den handlichen Namen Head Mounted Display Personal 3D Viewer HMZ-T1 und kann mit zwei 720p OLED-Bildschirmen aufwarten, die versprechen den Träger tief in optische und akustische 3D-Welten zu tauchen. Auf der CES musste Sony noch den Kopf des Trägers ausmessen, damit der Helm richtig ausgerichtet wird. Man hat auch Klagen darüber gehört, dass man das Display mit den Händen halten müsse, damit es nicht herunterfällt.
Es wirkt also alles etwas komisch und erinnert auch an antiquierte Science-Fiction-Filme. Aber das gehört wahrscheinlich einfach so bei Head-Mounted-Displays.
Man darf Sony auf jeden Fall für den Mut gratulieren etwas, das so nach Prototyp aussieht, in die Läden zu bringen. Das erinnert an frühere Zeiten, als Sony nerdige und doch auch eindrucksvolle Hardware entwickelte, die als Massenware nicht immer sinnvoll waren und sich auch nicht unbedingt gut verkauften, aber man trotzdem froh war, dass Sony es produziert hat. Schließlich geht es hier um das Unternehmen, das Roboter-Hunde hergestellt und verkauft hat.
Eine offizielle Pressemitteilung sagt, dass das Head Mounted Display Person 3D Viewer HMZ-T1 am 11. November in den Verkauf gehen wird. Der Preis wird noch als “open” geführt, aber Experten glauben, dass es wohl für 800 US-Dollar zu haben sein wird. Es wird wohl ein ordentlicher Ladenhüter werden, aber einer, der aufzeigt, dass Sony noch Nerd-Potential hat.
Steigt Apple in die Produktion von Fernseh-Bildschirmen ein?
An der Spitze der Gerüchte zur nächsten Version des iPads steht, dass es ein Retina-Display haben wird. Der tägliche Nutzer eines iPhone 4 erkennt vielleicht gar nicht mehr wie viel dieses Feature auf dem mobilen Gerät ausmacht. Es geht um eine Technologie, die Apple schon in das iPad 2 integrieren wollte, aber nicht rechtzeitig schaffte dafür zu optimieren (man muss dazu sagen, dass diese Informationen auf Hörensagen basieren, da Apple nie öffentlich über seine Produktentwicklung spricht).
Das Retina-Display schafft es die Pixel so engmaschig anzuordnen, dass das menschliche Auge keine einzelnen Pixel mehr erkennt. Übersetzt heißt das zum Beispiel, dass das menschliche Auge über ein Retina-Display mindestens genau so scharf liest, als wenn die Worte auf Papier gedruckt wären.
Falls das Retina-Display bereit ist, um im iPad 3 eingesetzt werden zu können, wird es ein noch viel größerer Durchbruch werden, wenn Retina-Displays für jede beliebige Bildschirmgröße eingesetzt werden können. Wenn man diesen Gedanken weiterspinnt, stellt man sich unweigerlich vor wie praktisch es wäre, verwendete man sein iPad oder iPhone, um Inhalte direkt vom kleinen auf den großen Bildschirm zu schieben.
Der Einstieg von Apple in den TV-Markt ist schon eine Weile ein Thema unter Technologie-Journalisten. VentureBeat berichtet beispielsweise darüber, dass Apple wohl an einem Fernseher arbeitet, der 2012 auf den Markt kommen soll. Der Artikel sagt, dass der Wagniskapitalgeber Stewart Alsop aus verschiedenen Quellen innerhalb des Silicon Valley davon gehört habe, dass das Apple-Projekt einen Fernseher zu produzieren in vollem Gange sei.
Apple TV gibt es in den USA schon seit 2006 und die zweite Generation, die im September 2010 auf den Markt kam, leitete die echte Verschmellzung von Online-Inhalten und Fernseh-Bildschirmen ein.
Bisher war der Erfolg von Apple TV verglichen mit iPhone und iPad noch gering, aber man stelle sich vor, dass Apple einen neuartigen Fernsehbildschirm entwickelte und diesen mit den Inhalten von Apple TV verbinde.
Die zukünftige Herausforderung für Apple wird es sein gut mit Kabel- und Mobilfunkanbietern zu verhandeln, sodass diese bei ausreichender Bandbreite faire Konditionen anbieten.
Apple will Mini-Projektoren in Smartphones bauen
Eine neue Patentanmeldung von Apple weist darauf hin, dass einestages Projektoren in Apple-Produkten landen könnten. Dazu zählen natürlich auch die Sma rtphones und Tablets des Unternehmens, damit der Austausch von Inhalten erleichtert wird.
Der Patentantrag namens “Projected display shared workspaces” wurde im Februar 2010 eingereicht und am Donnerstag von Patently Apple entdeckt. Er beschreibt ein System, das den Bildschirminhalt auf eine nahegelegene Oberfläche projiziert. Das Interessante an dem System, das in dieser Patenteinreichung beschrieben wird, ist, dass es Projektionen von mehreren Geräten in einer Anzeige kombinieren kann. Dieser Mechanismus wird dann “shared workspace” genannt.
Das Patentdokument bemerkt, dass Nutzer sich oft Daten, die auf elektronischen Geräten gespeichert sind, gegenseitig zeigen wollten, tragbare Geräte aber typischerweise kleine Bildschirme hätten, die es erschweren vor einer Gruppe zu präsentieren. Die Lösung des Unternehmens verspricht dies zu lösen, indem sie für Geräte mit Projektoren die Möglichkeit anbietet sich miteinander zu verschalten. Das Ergebnis ist eine größere Projektionsfläche zur Präsentation von verschiedenartigen Medien. Dabei wird ein Server oder eine direkte Übertragungsmöglichkeit wie Bluetooth oder Near-Field-Communication (NFC) verwendet, um die Daten zwischen den Geräten zu übertragen.
Das ist nicht das erste Apple-Patent, das sich mit der Integration von Projektoren in tragbare Geräte befasst. Ein Antrag, der im April 2010 entdeckt wurde, beschrieb den Einbau eines Projektors in ein Notebook detailiert. Nur einen Monat vorher, legte ein anderer Antrag dar wie Projektoren verwendet werden könnten, wenn sie mit einem Smartphones zusammenarbeiten.
Die Miniaturisierung von Projektoren setzt sich fort, da neue Technologien den Platz- und Energiebedarf so weit senken, dass Projektoren in tragbare Geräte eingebaut werden können. Eine neue Linse, die letzte Woche von Alps Electric angekündigt wurde, ist bei diesem Trend ganz vorne mit dabei, da sie nur einen Quadratmillimeter klein ist. Das Unternehmen plant bis Ende des Jahres in die Massenproduktion einsteigen zu können.
Projektoren, die in tragbare Geräte passen, werden häufig auch als “Pico”-Projektoren bezeichnet.
Roku betritt mit Angry Birds den Markt für Casual-Gaming
July 21, 2011 by pacco
Kategorie: Games, Heimkino, Spielekonsolen
Roku hat in den USA schon eine Million seiner Set-Top-Boxen für den Fernseher verkauft, wobei die meisten sicher wegen der Möglichkeit Netflix zu streamen zugegriffen haben. Mit Roku 2 wettet der Hersteller aus Saratoga, Kalifornien, jetzt auf einen anderen sehr beliebten Star: Angry Birds.
Das Spiel des finnischen Entwickler-Studios Rovio hat sich über verschiedene Smartphones und Tablet-Computer bisher 200 Millionen Mal verkauft und Roku hofft jetzt, dass dieser Kassenschlager dabei behilflich sein wird noch mehr Kunden für Roku 2 zu gewinnen. Die neue Version ist in den USA seit Dienstag in drei verschiedenen Modellen und zu Preisen zwischen 60 und 100 US-Dollar in den Läden.
Wie spielt man also Angry Birds auf einer kleinen schwarzen Box, die dem Apple TV sehr ähnlich sieht? Das klappt mit einem bewegungssensitiven Controller, der ganz ähnlich der Nintendo Wii-Remote funktioniert.
Das Flagschiff-Modell der Roku 2, auch unter dem Namen Roku 2 XS bekannt, ist für 100 US-Dollar zu haben und beinhaltet schon den Bewegungs-Controller und Angry Birds befindet sich schon spielbereit auf der Konsole. Weiterhin sind USB- und Ethernet-Anschlüsse verfügbar, die die günstigeren Modelle nicht bieten.
Die Roku 2 XD für 80 US-Dollar hat mit ihrem teureren Verwandten gemeinsam, dass sie Full-HD-Video bei 1080p abspielen kann.
Die günstigste Version für 60 US-Dollar, Roku 2 HD, ist hingegen auf eine Auflösung von 720p beschränkt.
Alle drei Modelle bieten über das Internet Zugang zu Netflix, Hulu, Amazon Video on Demand, diversen Internet-Radios und fast 300 anderen Kanälen, wie das Unternehmen auf seiner Webseite wirbt.
Die größte Nachricht ist immer noch das Casual-Gaming-Angebot, findet Rokus CEO, Anthony Wood. Er schreibt in einem Blog-Post: “Angry Birds ist nur der Anfang. Bis Weihnachten wird die Auswahl an Spielen auf Roku dramatisch anwachsen. Es ist mein Ziel Roku zu einer echten, preisgünstigen, familien-orientierten Spiele-Plattform auszubauen, die Spiele eher zu fünf als zu 30 Dollar anbietet. So wie Netflix die Video-Industrie aufgescheucht hat, [...] so scheucht Angry Birds [...] die etablierten Spiele auf. Wir versuchen so gut wie möglich zu helfen.”
Seit Monaten gab es Gerüchte, dass die nächste Version von Apple TV auch Spiele bieten könnte.
CES 2011: Epochenwechsel vom Fernsehen zum Mobile-Computing
January 10, 2011 by pacco
Kategorie: 3D Fernseher, Google, HTC, Heimkino, Motorola, Samsung, Tablet Computer, Wireless
Wir können jeden fragen worum es bei der CES 2011 ging und die Antwort wird garantiert “Tablets” sein. Alles drehte sich um die offizielle Enthüllung der Tablets, die von Android 3.0 “Honeycomb” betrieben werden, das Erscheinen von Handies mit Dual-Core-Prozessoren, wie zum Beispiel dem Motorola Atrix und dem LG Optimus 2X oder der Ankündigung von Microsoft Windows mit den mobilen ARM-Prozessoren kompatibel zu machen.
Gleichzeitig hatten die ehemaligen Giganten der Elektronikmesse nichts zu melden. 3D-Fernsehen konnte das Publikum wenigstens nicht vom Hocker holen. Hersteller wie Toshiba, Panasonic oder Sony hatten nichts mitgebracht, das für Aufruhr hätte sorgen können. Es gab zwar auch 3D-Displays auf der CES 2011, aber keine, die einen Durchbruck für die Technologie hätte bedeuten können. Sonys Technologie, die ohne 3D-Brille funktioniert ist eine Erwähnung wert, aber die vorgestellten Geräte sind nur Prototypen. Außerdem fehlt es immernoch an hochwertigen 3D-Inhalten, sodass beim Konsumenten kein Verlangen nach der Technologie entsteht .
Auch in allen anderen Bereichen hat das Fernsehen seine Dominanz bei der CES abgegeben. TV mit Internetkonnektivität gab es natürlich an jeder Ecke, aber die Idee ist zehn Jahre alt. Weder Google noch Microsoft haben es bisher geschafft diese Technologie im Massenmarkt zu verankern. Dann wird wohl erst einmal nichts daraus werden.
Einige Hersteller präsentierten Auflösungen von 4000 Pixeln, aber 1080p sind völlig ausreichend, außer man will eine ganze Wand zum Fernseher machen.
Den freien Raum füllte die Mobil-Industrie gerne aus. Motorola wurde durchgehend von Messebesuchern belagert, die das Xoom-Tablet und das Atrix-Handy, das zum Notebook umfunktioniert werden kann, ausprobieren wollten. HTC tapezierte ganze Gebäude mit Bildern seiner Smartphones und Samsung konnte mit seinem neuen Handy und einem kleinen Tablet mehr Aufmerksamkeit erheischen als mit dem ganzen Stall seiner extrem dünnen und brillianten Fernsehbildschirme.
Diese Veränderung der Machtverhältnisse zwischen Fernsehen und Mobile-Computing hängt freilich mit den entsprechenden Verschiebungen von einer verkabelten zu einer kabellos vernetzten Gesellschaft zusammen. Dieses Jahr wird sich diese Verschiebung noch beschleunigen. Der Kunde will auf alle Medien von unterwegs aus zugreifen. Fernsehen wird es zwar in Zukunft immernoch geben, aber es wird zum Teil von mobilen Geräten gesteuert werden und nur noch im Verbund mit Mobile-Computing vorkommen.
Solange die neuen Platzhirsche den Kundenwillen befriedigen, werden sie auch auf zukünftigen CES dominieren.
Sonys Google TV Hardware
October 14, 2010 by pacco
Kategorie: Heimkino, MP3 Player, News
Sony hat am Dienstag offiziell vier HDTV-Geräte mit der Google-TV-Schnittstelle vorgestellt. Außerdem gab es einen Google TV Blu-ray-Player zu bestaunen.
Die Google-TV-Produkte des Unternehmens werden Sony Internet TV heißen und zwischen 399,99 Dollar für den Blu-ray Player und 1,399.99 Dollar für 46-Zoll-HDTV kosten.
Sony hatte zum erten Mal auf der I/O Developer Konferenz im Mai angekündigt für Google TV zu produzieren. Dabei sollte Googles Android-Betriebssystem für HDTV-Bildschirme angepasst werden. Wie berichtet zielt Google TV darauf ab Fernsehen und Internet auf saubere und einfache Weise mit einander zu verknüpfen und Apps aller Art auf dem HDTV laufen zu lassen.
Google TV nutzt den Chrome Browser mit Flash 10.1, sodass der Sony Fernseher die meisten Webseiten korrekt anzeigt hat und sie so aussehen, wie sie auch auf dem PC aussehen würden. Derzeit gibt es nur eine Handvoll von Google TV Apps, aber Sony hat angekündigt, dass das Betriebssystem Anfang 2011 aktualisiert werden wird, um den Android App Market mit mehr Auswahl einzubeziehen.
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Apple TV vs. Google TV - ein erster Eindruck
Seit neustem können wir die beiden Fernseh-Lösungen der Rivalen Apple und Google besichtigen. Apple TV ist in Deutschland gestartet und Logitech hat die erste Hardware, die Google TV unterstützt, auf den US-Markt gebracht.
Apple geht mit seinem Angebot für den Fernseher immernoch sehr locker um, als wüssten sie noch nicht genau, ob sie wirklich voll dahinter stehen sollen. So wurde Apple TV vom eigenen Haus sogar schon als reines “Hobby” bezeichnet. Der Verkauf wollte beim ersten Start dann auch nicht so recht auf Touren kommen. Nun unternimmt Apple mit einem leicht veränderten Angebot einen erneuten Anlauf und plötzlich ist die Nachfrage so groß, dass Apple sie nicht mehr komplett bedienen kann. Nachdem alle vorbestellten Systeme ausgeliefert wurden, gab es wohl nur noch wenige Restposten, sodass die meisten Shops leer ausgingen.
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Google präsentiert die ersten Content Provider für Google TV
Langsam aber sicher sammelt Google auch potente Partner für seinen Service ein. Inzwischen können Partnerschaften mit verschiedenen Fernsehsendern und Internet-Plattformen verkündet werden. Mit HBO, Netflix und Amazon Video on Demand sind drei große kostenpflichtige Anbieter von Filmen und qualitativ hochwertigen Serien an Bord. Als Anbieter werbefinanzierter Programme konnte bisher zwar nur Turner Broadcasting und NBC gewonnen werden, aber Google ist laut des Google TV Blog zuversichtlich, dass alle anderen bald folgen werden. Damit sind die Sender TBS, TNT, CNN, Cartoon Network und Adult Swim sowie CNBC Real-Time für Börsennachrichten über Google TV zu erreichen.
Die NBA stellt mit NBA Game Time eine App bereit, die Daten und Highlight-Videos in HD zum Lieblings-Team liefert.
News und Musik werden ebenfalls über Google TV erreichbar sein. Dazu bestehen schon Kooperationen mit The New York Times und USA Today beziehungsweise Pandora und Napster.
Allerdings sind gerade die Fernsehsender nicht nur begeistert von den neuen Möglichkeiten. Erst in den letzten Jahren haben sie sich dazu durchgerungen ihre Inhalte auf eigenen Internet-Portalen auch online bereitzustellen. Nun fürchten Sie, dass ihnen die mühsam wiedererlangte Kontrolle durch Google TV wieder entgleiten könnte und Google ihnen die Werbeeinnahmen abgräbt.
Google TV braucht allerdings auch Hardware-Partner, die den neuen Service auf Set-Top-Boxen, Fernsehern und Video-Playern unterstützen. Bisher kann Google hier nur Logitech und Sony präsentieren. Auf Grund der freien Verfügbarkeit der Software für Entwickler dürften hier die Hürden jedoch relativ gering sein.
Google TV soll im Herbst in den USA starten. Ein Datum für die Verfügbarkeit in Europa ist nicht bekannt. Weitere Informationen und Einführungsvideos finden sich auf www.google.com/tv.


