AV


CES: Vorschau auf die Consumer Electronics Show in Las Vegas

January 10, 2012 by pacco  
Kategorie: Digitalkameras, Notebook, Tablet Computer

Auf der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas werden die Tablets noch günstiger, die Laptops dünner und die Kameras mehr zu Mobiltelefonen werden. Apps werden überall sein - sogar in Autos.
Im Hintergrund zieht jedenfalls mobile Technologie die Fäden und bestimmt damit die Trends der CES 2012 in Las Vegas, die heute beginnt.
Ein typisches Beispiel sind die Ultrabooks. Ultrabooks sind hauchdünn und leicht. aber anders als die billigen Netbooks vor ein paar Jahren, wollen sie schöne, ausgefeilte Designs und genug Power bieten, um die Aufgaben des täglichen Lebens mit Leichtigkeit zu bestehen. Ultrabooks sind so etwas wie die Windows-Version des MacBook Air. Und genauso sind die Ultrabooks eine Antwort auf die wachsende Beliebtheit der Tablets. Indem das Gewicht auf ein Maß heruntergefahren wird, das nur noch knapp über dem eines ausgewachsenen Tablets liegt, und indem viel mehr Augenmerk auf das Design gelegt wird, können die Laptop-Hersteller behaupten, dass ihre Ultrabooks schon fast so portabel und schick wie die Tablets wären. Gleichzeitig haben sie durch das eingebaute Keyboard und die Möglichkeit leistungsfähigere Software zu betreiben den Vorteil größerer Funktionalität.
Kein Produkt ist durch mobile Technologie mehr bedroht als die gute alte Fotokamera. In den letzten Jahren sind die Kamera-Hersteller mit unglaublichen Innovationen auf den Markt gekommen. Da sind zum Beispiel Modelle in Taschengröße mit herausragendem Zoom und kompakte Kameras mit austauschbaren Linsen, die Schnappschuss-Geräte mit Fähigkeiten ausstatten, die einer DSLR nahe kommen. Aber Geräte, die einzig und allein den Zweck haben Fotos zu schießen, haben es nicht geschafft den Vorteil an Bequemlichkeit auszustechen, den Mobiltelefone mit guter Linse bieten.
Die Smartphones von heute machen ordentliche Fotos. Sie befinden sich praktisch 24 Stunden lang immer griffbereit in der Hosentasche. Und in dem Moment, wo man ein tolles Foto gemacht hat, kann man es durch einen Knopfdruck mit allen seinen Freunden teilen. Also müssen Kameras mehr zu Telefonen werden, wenn sie sich gegen die Telefone behaupten wollen. Auf der CES darf man also jede Menge Kameras erwarten, die es dem Fotografen erlauben, Fotos auf Facebook hochzuladen, sie Freunden per Email zu schicken und sie auf flickr und ähnlichen Diensten zu teilen.

Kommt bald der Kinect-Fernseher?

November 25, 2011 by pacco  
Kategorie: Heimkino, Microsoft, Xbox 360

In letzter Zeit haben wir viel über einen potentiellen Apple-Fernseher gehört. Die neusten Gerüchte lassen vermuten, dass das Gerät nächstes Jahr oder Anfang 2013 erscheinen soll und es unter anderem Zugriff auf Apps und iCloud bieten könnte.
Aber was wäre, wenn nicht nur Apple darüber nachdenken würde ernsthaft darüber nachdenken würde in den Markt für Fernsehgeräte vorzustoßen? Was wäre, wenn Microsoft seinen Bewegungssensor Kinect als Waffe gegen Samsung und andere Hersteller von Fernsehern einsetzen würde?
Auch in dieser Richtung werden in letzter Zeit Gerüchte laut. Schließlich hat Microsoft mit der Xbox 360 großen Erfolg im Wohnzimmer.
Microsoft macht seine Absichten zumindest in einem Teilbereich schon sehr deutlich. Die Xbox 360 wird gerade sehr interessant für diejenigen, die Fernsehprogramme empfangen wollen. Wenn man die Kinect mit auf den Plan ruft, wird schnell klar, dass dieses Zusatzgerät nicht unbedingt auf die Anwendung im Zusammenhang mit Spielen beschränkt bleiben muss. Ganz im Gegenteil: Es ist höchst wahrscheinlich, dass Microsoft die Kinect von seinen Wurzeln im Spielebereich lösen will, um jede Form von Unterhaltung damit zu erreichen.
Gleichzeitig ist die Kinect nur der erste Schritt in Microsofts Plänen mit der Bewegungssteuerung. Im Moment ist es noch ein separates Gerät, das man an die Xbox 360 anschließen muss, damit es funktioniert. Aber was würde Microsoft daran hindern das Gerät im Zuge weiterer Verbesserung in andere Geräte wie die Xbox 720 oder ein Fernsehgerät zu integrieren?
Ein Microsoft-Fernseher könnte ein sehr interessantes Gerät sein. Nutzer könnten ihren Fernseher auf ganz neue Art und Weise steuern. Man könnte den Armt bewegen, um den Kanal zu wechseln, ein Signal geben, um die Lautstärke hoch zu regeln oder einfach “Ruhe” sagen, um den Ton abzuschalten.
Vor allem wäre es spannend beide Kontrahenten, Apple und Microsoft, mit innovativen Fernseher-Modellen zu sehen - Microsoft mit intuitiver Steuerung über Kinect und Apple mit Konzentration auf Siri und Apps.
Beide hätten gute Chancen andere TV-Geräte-Hersteller mit diesen Technologien auszustechen und bessere Video- und Audio-Qualität zu liefern. Die Zukunft dieses Marktes könnte für den Konsumenten also recht rosig aussehen.

Steve Jobs hat Pläne für vier Jahre hinterlassen

October 10, 2011 by pacco  
Kategorie: Apple, Heimkino

Der ehemalige CEO von Apple, Steve Jobs, ist gestorben, aber seine Handschrift wird noch jahrelang in Produkten zu erkennen sein. Die Daily Mail berichtet, dass Jobs Pläne für mindestens vier Generationen von iPads, iPhones, iPods und MacBooks hinterlassen hat.
Um die Zukunft des Unternehmens zu sichern, das er 1976 mitgegründet hat, verbrachte Jobs ein Jahr damit Pläne für vier weitere Produktzyklen dieser Geräte vorzubereiten, so schreibt Daily Mail.
Trotz seines schlechten Gesundheitszustands, kämpfte Jobs auch für die Bewilligung der Pläne zum Bau des neuen raumschiffartigen Hauptquartiers von Apple in Cupertino. Im Juni erschien Jobs vor dem Stadtrat von Cupertino, um die Pläne für das fast 288.000 Quadratmeter große kreisförmige Gebäude vorzustellen, das 12.000 Apple-Mitarbeiter beherbergen wird.
Zusätzlich stand Jobs der Arbeit an iCloud vor, berichtet Daily Mail weiter.
Jobs Nachfolger Tim Cook kündigte am Dienstag das Smartphone der fünften Generation, das iPhone 4S, an.
Was danach kommt, weiß niemand außerhalb von Apple sicher. Wenn man in die Kristallkugel schaut, könnte das Unternehmen das Apple TV produzieren, über das die High-Tech-Industrie schon seit mindestens 5 Jahren spekuliert wie über ein mysteriöses Einhorn. Im Gegensatz zu der Set-Top-Box, die im Moment Netflix- und YouTube-Videos streamen kann und unter 100 Euro kostet, würde das komplette Apple Television dem Dienst von Google TV ähneln.
Solch ein Dienst würde einen Safari Web-Browser beinhalten und Inhalte sowie Dienste über iCloud mit allen iPhones, iPads und Macs eines Nutzers synchronisieren. Gleichzeitig gäbe es Zugriff auf die über 425.000 Appikationen in Apples App Store. Ein solches Angebot würde nicht nur mit Google TV konkurrieren, sondern auch mit Diensten wie Netflix und Amazons Instant Video.
Steve Jobs ist am Mittwoch im Alter von 56 Jahren verstorben. Auf diese Nachricht hin hatten Führungspersönlichkeiten, Technologie-Experten und Prominente dem verstorbenen Innovator Tribut gezollt. Zeitungen hatten ihre Titelseiten kurzfristig geändert, um Jobs die letzte Ehre zu erweisen. Das Time Magazine stoppte zum ersten Mal seit 30 Jahren seine Druckerpressen, um die Titelseite noch ändern zu können. Jobs Konterfei war überall im Netz zu sehen und prangte auf den Startseiten von Google, Wired, Spiegel Online und vielen mehr.

Sony sind immernoch Uber-Nerds

August 31, 2011 by pacco  
Kategorie: 3D Fernseher, Displays, Heimkino, Sony

Man fühlt sich fast als wär es wieder 1990! Sony hat heute angekündigt ein Head-Mounted-Display auf den Markt zu bringen, das 2D und 3D anzeigen kann.
Sony hat das Display auf der diesjährigen CES in Las Vegas vorgeführt. Es leuchtet natürlich als ob es direkt aus “Tron” käme. Damals dachten alle, dass es, wie so häufig auf der CES, halt eine typische Technologie-Demo sei und es schien auch nicht so, als ob Sony das Headset wirklich produzieren werde.
Wir werden eines Besseren belehrt: Sony bringt das Gerät tatsächlich diesen Herbst in Japan auf den Markt. Es hat den handlichen Namen Head Mounted Display Personal 3D Viewer HMZ-T1 und kann mit zwei 720p OLED-Bildschirmen aufwarten, die versprechen den Träger tief in optische und akustische 3D-Welten zu tauchen. Auf der CES musste Sony noch den Kopf des Trägers ausmessen, damit der Helm richtig ausgerichtet wird. Man hat auch Klagen darüber gehört, dass man das Display mit den Händen halten müsse, damit es nicht herunterfällt.
Es wirkt also alles etwas komisch und erinnert auch an antiquierte Science-Fiction-Filme. Aber das gehört wahrscheinlich einfach so bei Head-Mounted-Displays.
Man darf Sony auf jeden Fall für den Mut gratulieren etwas, das so nach Prototyp aussieht, in die Läden zu bringen. Das erinnert an frühere Zeiten, als Sony nerdige und doch auch eindrucksvolle Hardware entwickelte, die als Massenware nicht immer sinnvoll waren und sich auch nicht unbedingt gut verkauften, aber man trotzdem froh war, dass Sony es produziert hat. Schließlich geht es hier um das Unternehmen, das Roboter-Hunde hergestellt und verkauft hat.
Eine offizielle Pressemitteilung sagt, dass das Head Mounted Display Person 3D Viewer HMZ-T1 am 11. November in den Verkauf gehen wird. Der Preis wird noch als “open” geführt, aber Experten glauben, dass es wohl für 800 US-Dollar zu haben sein wird. Es wird wohl ein ordentlicher Ladenhüter werden, aber einer, der aufzeigt, dass Sony noch Nerd-Potential hat.

Steigt Apple in die Produktion von Fernseh-Bildschirmen ein?

August 30, 2011 by pacco  
Kategorie: Apple, Heimkino, iPad

An der Spitze der Gerüchte zur nächsten Version des iPads steht, dass es ein Retina-Display haben wird. Der tägliche Nutzer eines iPhone 4 erkennt vielleicht gar nicht mehr wie viel dieses Feature auf dem mobilen Gerät ausmacht. Es geht um eine Technologie, die Apple schon in das iPad 2 integrieren wollte, aber nicht rechtzeitig schaffte dafür zu optimieren (man muss dazu sagen, dass diese Informationen auf Hörensagen basieren, da Apple nie öffentlich über seine Produktentwicklung spricht).
Das Retina-Display schafft es die Pixel so engmaschig anzuordnen, dass das menschliche Auge keine einzelnen Pixel mehr erkennt. Übersetzt heißt das zum Beispiel, dass das menschliche Auge über ein Retina-Display mindestens genau so scharf liest, als wenn die Worte auf Papier gedruckt wären.
Falls das Retina-Display bereit ist, um im iPad 3 eingesetzt werden zu können, wird es ein noch viel größerer Durchbruch werden, wenn Retina-Displays für jede beliebige Bildschirmgröße eingesetzt werden können. Wenn man diesen Gedanken weiterspinnt, stellt man sich unweigerlich vor wie praktisch es wäre, verwendete man sein iPad oder iPhone, um Inhalte direkt vom kleinen auf den großen Bildschirm zu schieben.
Der Einstieg von Apple in den TV-Markt ist schon eine Weile ein Thema unter Technologie-Journalisten. VentureBeat berichtet beispielsweise darüber, dass Apple wohl an einem Fernseher arbeitet, der 2012 auf den Markt kommen soll. Der Artikel sagt, dass der Wagniskapitalgeber Stewart Alsop aus verschiedenen Quellen innerhalb des Silicon Valley davon gehört habe, dass das Apple-Projekt einen Fernseher zu produzieren in vollem Gange sei.
Apple TV gibt es in den USA schon seit 2006 und die zweite Generation, die im September 2010 auf den Markt kam, leitete die echte Verschmellzung von Online-Inhalten und Fernseh-Bildschirmen ein.
Bisher war der Erfolg von Apple TV verglichen mit iPhone und iPad noch gering, aber man stelle sich vor, dass Apple einen neuartigen Fernsehbildschirm entwickelte und diesen mit den Inhalten von Apple TV verbinde.
Die zukünftige Herausforderung für Apple wird es sein gut mit Kabel- und Mobilfunkanbietern zu verhandeln, sodass diese bei ausreichender Bandbreite faire Konditionen anbieten.

Apple will Mini-Projektoren in Smartphones bauen

August 12, 2011 by pacco  
Kategorie: Apple, Displays, Heimkino, Wireless, iPhone

Eine neue Patentanmeldung von Apple weist darauf hin, dass einestages Projektoren in Apple-Produkten landen könnten. Dazu zählen natürlich auch die Sma rtphones und Tablets des Unternehmens, damit der Austausch von Inhalten erleichtert wird.
Der Patentantrag namens “Projected display shared workspaces” wurde im Februar 2010 eingereicht und am Donnerstag von Patently Apple entdeckt. Er beschreibt ein System, das den Bildschirminhalt auf eine nahegelegene Oberfläche projiziert. Das Interessante an dem System, das in dieser Patenteinreichung beschrieben wird, ist, dass es Projektionen von mehreren Geräten in einer Anzeige kombinieren kann. Dieser Mechanismus wird dann “shared workspace” genannt.
Das Patentdokument bemerkt, dass Nutzer sich oft Daten, die auf elektronischen Geräten gespeichert sind, gegenseitig zeigen wollten, tragbare Geräte aber typischerweise kleine Bildschirme hätten, die es erschweren vor einer Gruppe zu präsentieren. Die Lösung des Unternehmens verspricht dies zu lösen, indem sie für Geräte mit Projektoren die Möglichkeit anbietet sich miteinander zu verschalten. Das Ergebnis ist eine größere Projektionsfläche zur Präsentation von verschiedenartigen Medien. Dabei wird ein Server oder eine direkte Übertragungsmöglichkeit wie Bluetooth oder Near-Field-Communication (NFC) verwendet, um die Daten zwischen den Geräten zu übertragen.
Das ist nicht das erste Apple-Patent, das sich mit der Integration von Projektoren in tragbare Geräte befasst. Ein Antrag, der im April 2010 entdeckt wurde, beschrieb den Einbau eines Projektors in ein Notebook detailiert. Nur einen Monat vorher, legte ein anderer Antrag dar wie Projektoren verwendet werden könnten, wenn sie mit einem Smartphones zusammenarbeiten.
Die Miniaturisierung von Projektoren setzt sich fort, da neue Technologien den Platz- und Energiebedarf so weit senken, dass Projektoren in tragbare Geräte eingebaut werden können. Eine neue Linse, die letzte Woche von Alps Electric angekündigt wurde, ist bei diesem Trend ganz vorne mit dabei, da sie nur einen Quadratmillimeter klein ist. Das Unternehmen plant bis Ende des Jahres in die Massenproduktion einsteigen zu können.
Projektoren, die in tragbare Geräte passen, werden häufig auch als “Pico”-Projektoren bezeichnet.

Sony revolutioniert den Digital-Zoom

July 25, 2011 by pacco  
Kategorie: Digitalkameras

Digitaler Zoom ist für gewöhlich ein Feature einer Digitalkamera, das man bei der Auswahl eines geeigneten Geräts für die eigenen Zwecke getrost ignorieren kann. Die bisherige Technologie für digitalen Zoom vergrößerte einfach gewisse Bereiche eines Fotos und setzte dabei die Auflösung und die Schärfe eines Bildes herunter. Das soll sich jetzt mit der Sony Cyber-shot DSC-TX55 ändern. Dabei handelt es sich um eine sehr schmale Schnappschuss-Kamera, die am Montag mit einem Bildbearbeitungsystem angekündigt wurde, das digitalen Zoom auf andere Art und Weise ermöglichen will.
Sony nennt seine neue Technologie “pixel super resolution technology” und behauptet, dass die TX55 bei digital gezoomten Fotos sowohl die Bildschärfe als auch die Anzahl der Megapixel erhalte.
Dabei wird eine Datenbank, die in die Kamera integriert ist, verwendet, um die Farbe und den Kontrast den Pixeln im Quellbild anzupassen, sobald der digitale Zoom verwendet wird. Insofern das so funktioniert wie beworben, könnte das zu noch kleineren Kameras und Mobiltelefonen mit simuliertem Zoom führen, der an die Qualität von Taschenkameras mit Zoomobjektiv herankommt.
Die Cyber-shot DSC-TX55 wird die TX100V in Sonys Programm von Schnappschusskameras ersetzen. Sie lässt sich über einen Touchscreen steuern und ist 1,2 cm dünn.
Die 16-Megapixel TX55 bietet einen 3.3-Zoll-OLED-Touchscreen zur Bedienung und die Linse für den fünffachen optischen Zoom reicht von 26 mm bis 130 mm. Für noch größeren Zoom wird der digitale Zoom herangezogen, der zehnfache Vergrößerung simuliert, die bis zu 260 mm bei kompletten 16 Megapixeln reicht.
Zusätzlich zu den Features des digitalen Zoom bietet die neue Bildverarbeitungslogik eine Reihe von Leistungssteigerungen im Vergleich zu früheren Generationen der Cyber-shot Kameras: Die Fähigkeit 12-Megapixel-Bilder zu schießen während man die Video-Funktion verwendet und gleichzeitig eine bessere Bildstabilisierung.
The TX55 nimmt im Video-Modus AVCHD bei 1080i auf und bietet einen 10-fps-Burst-Mode für Standbilder. Genau wie frühere Generationen der Sony Exmor R CMOS-Sensor-Kameras, kann auch die TX55 mit Spezialmodi für schlechte Lichtverhältnisse, 2D- und 3D-Panorama-Programme und einem High-Speed-Autofokus aufwarten.
Die Sony Cyber-shot TX55 kommt im September in den Farben schwarz, rot, silber und lila auf den Markt.

Roku betritt mit Angry Birds den Markt für Casual-Gaming

July 21, 2011 by pacco  
Kategorie: Games, Heimkino, Spielekonsolen

Roku hat in den USA schon eine Million seiner Set-Top-Boxen für den Fernseher verkauft, wobei die meisten sicher wegen der Möglichkeit Netflix zu streamen zugegriffen haben. Mit Roku 2 wettet der Hersteller aus Saratoga, Kalifornien, jetzt auf einen anderen sehr beliebten Star: Angry Birds.
Das Spiel des finnischen Entwickler-Studios Rovio hat sich über verschiedene Smartphones und Tablet-Computer bisher 200 Millionen Mal verkauft und Roku hofft jetzt, dass dieser Kassenschlager dabei behilflich sein wird noch mehr Kunden für Roku 2 zu gewinnen. Die neue Version ist in den USA seit Dienstag in drei verschiedenen Modellen und zu Preisen zwischen 60 und 100 US-Dollar in den Läden.
Wie spielt man also Angry Birds auf einer kleinen schwarzen Box, die dem Apple TV sehr ähnlich sieht? Das klappt mit einem bewegungssensitiven Controller, der ganz ähnlich der Nintendo Wii-Remote funktioniert.
Das Flagschiff-Modell der Roku 2, auch unter dem Namen Roku 2 XS bekannt, ist für 100 US-Dollar zu haben und beinhaltet schon den Bewegungs-Controller und Angry Birds befindet sich schon spielbereit auf der Konsole. Weiterhin sind USB- und Ethernet-Anschlüsse verfügbar, die die günstigeren Modelle nicht bieten.
Die Roku 2 XD für 80 US-Dollar hat mit ihrem teureren Verwandten gemeinsam, dass sie Full-HD-Video bei 1080p abspielen kann.
Die günstigste Version für 60 US-Dollar, Roku 2 HD, ist hingegen auf eine Auflösung von 720p beschränkt.
Alle drei Modelle bieten über das Internet Zugang zu Netflix, Hulu, Amazon Video on Demand, diversen Internet-Radios und fast 300 anderen Kanälen, wie das Unternehmen auf seiner Webseite wirbt.
Die größte Nachricht ist immer noch das Casual-Gaming-Angebot, findet Rokus CEO, Anthony Wood. Er schreibt in einem Blog-Post: “Angry Birds ist nur der Anfang. Bis Weihnachten wird die Auswahl an Spielen auf Roku dramatisch anwachsen. Es ist mein Ziel Roku zu einer echten, preisgünstigen, familien-orientierten Spiele-Plattform auszubauen, die Spiele eher zu fünf als zu 30 Dollar anbietet. So wie Netflix die Video-Industrie aufgescheucht hat, [...] so scheucht Angry Birds [...] die etablierten Spiele auf. Wir versuchen so gut wie möglich zu helfen.”
Seit Monaten gab es Gerüchte, dass die nächste Version von Apple TV auch Spiele bieten könnte.

Neuartige Kamera erlaubt das nachträgliche Verschieben des Fokus

June 22, 2011 by pacco  
Kategorie: 3D Fernseher, Digitalkameras, News

Das öffentlichkeitsscheue Start-Up Lytro veröffentlicht faszinierende neue Kamera-Technologie, die ein großer Fortschritt für die Fotografie sein könnte.
Das Unternehmen aus Mountain View, Kalifornien, entwickelt eine neuartige, auf der “Lightfield”-Technologie basierende Kamera, die noch dieses Jahr veröffentlicht werden soll. Lightfield-Bilder sind aus Forschung der Stanford University entstanden, die es ermöglicht hat alle Lichtstrahlen einer Szene, die in eine Kamera strömen, aufzufangen. Es werden also alle sichtbaren Punkte, sowohl die des Vordergrunds als auch die des Hintergrunds, abgebildet.
Das bedeutet, dass man ein Foto schießen kann ohne scharf zu stellen, um den Fokus später, nachdem man das Foto auf einen Computer übertragen hat, auf einen beliebigen Punkt im Bild zu setzen.
Ren Ng, CEO von Lytro, gründete das Unternehmen 2006, nachdem er in Stanford über Lightfield-Fotografie promoviert hatte. Vorher hatte man hunderte Kameras benötigt, die mit Hochleistungsrechnern verbunden waren, um Lightfield-Bilder aufzunehmen. Lytro hat einen neuartigen Kamera-Sensor entworfen, der den Sensor einer herkömmlichen Digitalkamera ersetzt und wirklich jeden Lichtstrahl auffängt, der auf ihn trifft. Zudem hat das Unternehmen die Software entwickelt, die die Lichtdaten in Bilder mit beweglichem Fokus überführt.
Ng legt plausibel dar, dass die neue Technologie neue Arten und Nutzungsmöglichketen der Fotografie eröffne. Man kann viel schneller Fotos machen, weil man nicht mehr fokussieren muss oder wartet bis die Kamera das automatisch erledigt hat. Außerdem wird ein neues spannendes Element hinzugefügt. Fotografen, die mit Unschärfe arbeiten wollen, können es dem Betrachter ermöglichen das Bild nach und nach zu erkunden.
Zusätzlich ermöglicht Lytro Fotos bei sehr geringer Beleuchtung, weil der Sensor sämtliches Restlicht auffängt. Und schließlich lässt sich der Umstand, dass Punkte aus dem Vorder- und Hintergrund abgebildet werden auch dazu verwenden 3D-Bilder zu generieren.
Trotzdem bleibt die Kommerzialisierung dieser Technologie eine Herausforderung. Neben der Lizensierung der Technologie will Lytro auch seine eigene Kamera entwickeln. Um dieses Ziel zu erreichen hat das Unternehmen immerhin schon 50 Million US-Dollar von verschiedenen Investoren eingeworben.

WWDC: Jobs wird iCloud präsentieren

June 1, 2011 by pacco  
Kategorie: Apple, Internet, Netzwerk, iPod

Der Chief Executive Officer von Apple, Steve Jobs, wird am 6. Juni einen öffentlichen Auftritt haben. Dabei wird er ein neues Apple-Produkt, das sich ganz um die “Cloud” dreht, und eine weiterentwickelte Version des Betriebssystems, das iPad, iPhone und iPod betreibt, enthüllen
Jobs, der am 17. Januar schon zum dritten Mal aus gesundheitlichen Gründen von seinen operative Aufgaben beurlaubt wurde, wird auf der Worldwide Developers Conference eine Ansprache halten. Das teilte das Unternehmen aus Cupertino, Kalifornien, heute mit.
Apple hat als der größte US-amerikanische Musikvertrieb Vereinbarungen mit drei von vier der großen Major-Labels getroffen, die es Nutzern des neuen Dienstes erlauben werden ihre Musiksammlung von mobilen Geräten aus über das Internet abzuspielen. So teilten Kenner der Verträge mit. Die drei Labels sind EMI Music, Warner Music und Sony Music. Diese Verträge sichern Apple die Rechte zum Vertrieb des größten Anteils der verfügbaren populären Musik. Apple folgt damit Google und Amazon auf dem Weg Nutzern das Streamen von Music über die Cloud zu gestatten, anstatt sie zunächst herunterzuladen, um sie auf einer Festplatte zwischenzuspeichern.
Apple wird allerdings wahrscheinlich mit Musik-Lizenzen starten, da diese Herangehensweise dem Unternehmen ermöglicht den Nutzern mehr Feature anzubieten. So könnte Apple zum Beispiel die Festplatten der Nutzer scannen und dann Songs streamen, ohne dass man jedes Lied einzeln hochladen müsste. Letzteres ist eine aufwändige Prozedur und bei den Diensten von Google und Amazon muss man sie durchführen.
Es bleibt unsicher, ob die Kunden sich überhaupt dafür interessieren. Es gibt jetzt drei Schwergewichte, die um den bisher noch kaum existenten Cloud-Musikmarkt kämpfen. Im Moment kennzeichnet sich digitale Musik durch feste Download-Preise und wenig Wettbewerb. Apple dominiert und alle anderen prügeln sich um die Brotkrumen, die hie und da abfallen. Nun schickt sich der Wettbewerb aber an den Sektor zu beleben und hoffentlich drückt das weiter die Preise und erhöht die Wahlmöglichkeiten der potentiellen Käufer.

vor »