iPad

Am 27. Januar stellte Steve Jobs das Apple iPad in San Francisco vor.
Im Internet surfen, E-Mails schreiben, Filme und Fotos ansehen und das ganze auf einem schneidigen Table-Netbook mit einem brillianten 9,7 Multi-Touch-Display. Im inneren schlägt ein leistungsstarker A4 Chip. Das iPad gibt es zur Zeit mit 16, 32 oder 64 GB Flash-Speicher. NAtürlich gibt es auch zahlreiches Apple iPad Zubehör.
Weiter stellen wir dem iPad einige Konkurrenten gegenüber. Ob die Konkurrenz dem iPad das Wasser reichen kann wird sich in den folgenden Vergleichenzeigen müssen:
- iPad gegen Open Tablet 7
- iPad Vergleich gegen WeTab und HPSlate
- iPad gegen TabletPC JooJoo

Erster Untethered Jailbreak für iPhone 4S und iPad 2 erschienen

Gute Nachrichten für freiheitsliebende Insassen des vergitterten iPhone-Verlies: “The Chronic Dev Team” und “pod2g” haben endlich den ersten “Untethered Jailbreak” für das iPhone 4S und das iPad 2 veröffentlicht.
Der eine oder andere mag vielleicht einwänden, dass für diese Geräte schon seit Monaten Jailbreaks verfügbar wären. Allerdings ist dem bei genauer Betrachtung nicht so. Es besteht ein Unterschied zwischen dem Jailbreak eines iPhone 4S und eines iPad 2 zu dem Jailbreak von iOS 5. Das liegt an dem neuen Dual-Core A5-Prozessor, der in diesen beiden Geräten arbeitet. Vor dem sogenannten “Absinthe A5”-Jailbreak gab es keinen Hack für das iPhone 4S und das iPad 2. Alle anderen Apple-Geräte, auf denen schon iOS 5 läuft, kamen seit Oktober in den Genuss eines “Tethered Jailbreak”. Das war nur eine Woche nach dem Start von iOS 5. Erst im Dezember kam dann der “Untethered Jailbreak”.
Posts des Chronic Dev Team deuten an, dass es kein leichtes Unterfangen war, die neusten Apple-Geräte zu knacken. Erst als die Hacker die Segnungen des Crowdsourcing für sich nutzten, machten sie Fortschritte. Sie verwendeten eine Software namens “CDevReporter”, um innerhalb weniger Tage Millionen von Absturzberichten von den Geräten ihrer Helfer zu sammeln. Aus dieser Datenmenge konnte das Team Schwachstellen in der Panzerung der A5-Geräte ablesen.
Was sind also die Vorteile des Jailbreak eines Apple-Produkts? Unauthorisierte Apps - insbesondere die App-Stores von Drittanbietern wie Cydia, die ansonsten unauffindbare Apps enthalten. Damit lässt sich das Gerät umfassender auf die eigenen Bedürfnisse zuschneiden, als Apple es je erlauben würde.
Gibt es auch Nachteile? Die Apple-Garantie verfällt. Außerdem ist man beim nächsten iOS-Update zum Warten verdammt, da zunächst unklar sein wird, ob der Jailbreak nach dem Update noch funktionieren wird. Diese Information oder entsprechende neue Jailbreaks lassen meistens unbestimmte Zeit auf sich warten.
Insofern Du die Vorteile gewissenhaft mit den potentiellen Risiken abgewogen hast, findest Du den neuen Unthethered Jailbreak, der bisher nur für den Mac verfügbar ist, auf greenpois0n.com.

Apple führt interaktive Schulbücher für das iPad ein

January 23, 2012 by pacco  
Kategorie: Apple, iPad

Apple hat seinen Versuch, aus dem iPad einen Ersatz für einen Ranzen voller Schulbücher zu machen, gestartet, indem jetzt einige Standard-Bücher amerikanischer Highschools als elektronische Versionen verfügbar sind.
Die digitalen Schulbücher enthalten Videos und andere interaktive Elemente. Bis jetzt gibt es unter anderem “Biology” und “Environmental Science” vom Pearson Verlag sowie “Algebra 1” und “Chemistry” von McGraw-Hill.
Allerdings ist lange noch nicht klar, ob es selbst ein Unternehmen von der Reichweite Apples schafft, den Markt der Schulbücher umzukrempeln. Die gedruckten Bücher werden von Schulen gekauft, nicht von den Schülern, und sie werden Jahr für Jahr wiederverwendet. Letzteres ist mit den elektronsichen Versionen nur über spezielle Vereinbarungen zwischen Apple und den Schulen sowie entsprechenden technischen Änderungen möglich. Außerdem werden neue Bücher zunächst durch lange Bewilligungsverfahren der Schulbehörden geschickt.
Große Schulbuchverlage machen schon seit Jahren elektronische Versionen ihrer Produkte. Allerdings gab es bis vor Kurzem keine passende Hardware, um sie anzuzeigen. PCs sind zu teuer und aufwändig, um gute eBook-Geräte für Schüler zu sein. Reine eBook-Reader wie der Kindle haben kleine Bildschirme und beherrschen die Farbanzeige nicht. iPads und andere Tablets funktionieren dagege gut, kosten allerdings auch mindestens 400 Euro. Apple hat bisher kein neues Programm angekündigt, das die Kosten für Tablet-Computer für Schüler senken würde.
Das bedeutet, dass die Akzeptanz digitaler Schulbücher bisher der Beliebtheit anderer eBooks hinterherhinkt.
Forrester Research berichtet, dass eBooks 2010 nur 2,8 Prozent des US-Marktes für Schulbücher von 8 Milliarden US-Dollar ausmachten.
Die digitalen Schulbücher sollen maximal 15 US-Dollar (12 Euro) kosten, sagte Phil Schiller, Apples Marketing-Chef. Die Schulen werden die Bücher für ihre Schüler kaufen und sie auch mit vergünstigenden Gutscheinen versorgen können.
Albert Greco, ein Professor für Marketing an der Fordham University in New York und ein früherer Highschool-Rektor sagte, dass Schulen ihren Schülern iPads werden kaufen müssen, falls die gedruckten Bücher ersetzt werden sollen.
“Das Problem der digitalen Teilung [von Schülern mit und ohne iPad] könnte sehr diskriminierend sein.”

Kommt das iPad 3 mit HD-Display und Quad-Core-Chip?

January 17, 2012 by pacco  
Kategorie: Apple, iPad

Laut eines Berichts, der von der Nachrichtenagentur Bloomberg veröffentlicht wurde, wird Apples iPad der nächsten Generation im März in die Läden kommen. Das neue Gerät soll mit einem Quad Core Prozessor, der Fähigkeit zur Mobilfunkverbindung im aktuell schnellsten LTE-Standard und einem Display ausgestattet sein, das eine bessere Auflösung hat als die meisten der heutigen HD-Fernseher.
Die Nachrichtenagentur zitierte in diesem Bericht drei anonyme Quellen, die “mit dem Produkt vertraut” sein sollen. Eine Quelle vertraute Bloomberg an, dass Apples asiatische Produktionspartner damit begonnen haben die Produktion des Tablets der nächsten Generation, das wohl schlicht und ergreifend iPad 3 heißen wird, hochzufahren. Foxconn, der Hauptpartner in der Herstellung des Geräts, lässt seine Fabriken 24 Stunden am Tag durchlaufen, um das Produkt rechtzeitig in den erforderlichen Mengen liefern zu können.
Die Quellen haben gegenüber der Agentur auch angegeben, dass das neue iPad mit einem Quad Core Prozessor laufen wird. Falls das wahr wäre, würde das einen Bericht bestätigen, der zuerst von 9t05Mac.com Anfang des Monats in Umlauf gebracht worden war. Der Blog hat Hinweise auf Fähigkeiten zur Steuerung von Quad Core Prozessoren entdeckt, die tief in Apples Beta-Code für iOS 5.1 schlummerten.
Weiterhin sollen auch Dank großen Zuwachses bezüglich der Verarbeitungskapazität grafischer Informationen “Videos fast sofort mit dem Abspielen anfangen”, wusste eine Quelle gegenüber Bloomberg zu berichten.
Es gab bisher schon eine Reihe von Spekulationen, dass das iPad 3 einen besseren Bildschirm haben würde, da es in dieser Beziehung vom iPad der ersten Generation zum iPad 2 keine Änderungen gab. Ende letzten Jahres sollen Apples taiwanesische Zulieferer schon  iPad3-Displays ausgeliefert haben.
Apple wird LTE wahrscheinlich zuerst auf das iPad bringen, bevor das iPhone in den Genuss dieser schnellen Verbindungstechnik kommt, da die neue Technologie sehr energiehungrig ist und im iPad eine größere Batterie Platz hat.
Bezüglich einer Bekanntgabe des Veröffentlichungsdatums wird Apple wie immer seinen eigenen Regeln folgen. Gerüchte nennen den Zeitraum von Ende Februar bis Ende März als wahrscheinlich.

Apple schlägt Android bei Smartphone-Aktivierungen über Weihnachten

December 30, 2011 by pacco  
Kategorie: Android, Apple, Google, iPad, iPhone

Andy Rubin von Google sagt, dass die Aktivierungen von Android-Geräten über Weihnachten 3,7 Millionen erreicht haben, aber ein Vergleich der Zahlen zeigt, dass fast doppelt so viele Apple-Geräte aktiviert wurden.
Vor kurzem hat Google enthüllt, dass jeden Tag 700.000 Android-Geräte aktiviert werden. Und auch Weihnachten war in dieser Beziehung gut für Google. Andy Rubin, der Chef von Android, berichtete über Twitter, dass 3,7 Millionen Android-Geräte über den 24. und 25. Dezember hinweg aktiviert worden sind. Das heißt eine Menge Leute haben zu Weihnachten ein neues Smartphone bekommen.
Die Zahl der Aktivierungen von iOS-Geräten könnte, zumindest in den USA, sogar noch höher liegen. Entsprechend einer Veröffentlichung von Flurry, die 140.000 Apps verfolgen, die ihre Analyse-Dienste nutzen, wurden allein an Heilig Abend 6,8 Millionen neue iOS- und Android-Geräte aktiviert. Das heißt, außer beide Hersteller teilten unverhältnismäßig ungenaue und niedrige Zahlen mit, dass höchst wahrscheinlich viel mehr iOS- als Android-Geräte aktiviert wurden. Sogar wenn Google 80 Prozent seiner Aktivierungen über Weihnachten an Heilig Abend hatte, heißt das, dass nur 3 Millionen Android-Geräte aktiviert wurden, sodass 3,8 Millionen Aktivierungen auf iOS fallen würden. Allerdings muss man dazu sagen, dass die Datenbasis nicht zwangsläufig ausreichend ist. Die Zahl der aktivierten Geräte hat sich im Vergleich zu den ersten 20 Tagen im Dezember um 353 Prozent erhöht und im Vergleich zu Weihnachten 2010 immerhin noch um 140 Prozent.
Localytics berichten, dass das Wachstum der Aktivierungen von iPod, iPad und iPhone zusammen Android leicht übertrifft, obwohl ohne echte Verkaufszahlen schwer zu sagen ist, ob iOS Android wirklich bezüglich der Aktivierungen hinter sich gelassen hat. In anderen Regionen der Welt wie zum Beispiel Schweden und Süd Korea, dem Heimatland von Samsung, konnte Android bezüglich der Aktivierungen solide in Führung gehen.
Auf jeden Fall klingt es so, als ob beide Unternehmen sehr fröhliche Weihnachten hatten. Habt Ihr ein iPhone oder ein Android-Gerät zu Weihnachten bekommen? Wie sieht’s mit Euren Kumpels aus? Vielleicht lässt sich an Euren Kommentaren ein Trend ablesen, wo die Vorlieben unerer Leser liegen.

Microsoft veröffentlicht erstes iOS-Spiel und kostenloses SkyDrive

December 14, 2011 by pacco  
Kategorie: Apple, Microsoft, iPad, iPhone Spiele

Microsoft hat am Dienstag zwei neue Apps für das iPhone veröffentlicht. “Kinectimals” ist das erste iOS-Spiel des Unternehmens und SkyDrive bietet Nutzern die Möglichkeit auf Speicherplatz in der Cloud zuzugreifen.

Kinectimals

Microsoft führte die Marke “Kinectimals” 2010 zusammen mit dem Start der Kinect für die Xbox 360 ein. Die iOS-Version von “Kinectimals” ist Microsofts erstes Spiel für die mobile Plattform von Apple.
Das Unternehmen hat allerdings kürzlich auch andere iOS-Apps mit Spielbezug veröffentlicht. Eine bietet die Möglichkeit sich mit dem Xbox Live Online-Dienst zu verbinden und eine andere gehört zur Spielserie “Halo”. Aber “Halo Waypoint” ist kein eigenständiges Spiel.
“Kinectimals” ist eine Universal App, läuft also sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPad. Das Spiel ist ist für Eur 2,39 im App Store zu haben. Insofern man mindestens iOS 4.2 installiert hat, kann man nach dem Download der 178 MB auf Englisch, Deutsch, Japanisch und Koreanisch spielen.
“In diesem unwiderstehlichen, mobilen Abenteuer besuchst du mit deinem Handy die Insel Lemuria. Dort kannst du mit deinem eigenen Jungen Spielen und dich um es kümmern - du wirst dich sofort verlieben!” teilt die offizielle Beschreibung mit. “Nimm dein Haustier immer mit! Wenn du bereits Kinectimals für Kinect auf Xbox 360 gespielt hast, wird dein Handy zum Schlüssel für fünf neue Jungen auf deiner Konsole. Das Handy-Spiel selbst bietet dir die typische Kinectimals-Grafik, zauberhafte Animationen und breandneue Möglichkeiten, mit deinem Jungen zu spielen!”

SkyDrive

Am Dienstag kam auch “SkyDrive” heraus, das dem Nutzer Zugriff auf Microsofts kostenlosen Speicherplatz in der Cloud erlaubt. Über SkyDrive können Nutzer 25 Gigabyte an Daten hochladen, während eine einzelne Datei maximal 100 Megabyte groß sein darf.
Die kostenlose App ist mit dem iPhone, dem iPod touch und dem iPad kompatibel. Es wird iOS 4.0 benötigt. Laut Microsoft hat die Software folgende Fähigkeiten:

  • Zugriff auf sämtliche Inhalte in SkyDrive inklusiver solcher, die mit einem geteilt wurden
  • Kürzlich verwendete Dokumente aufrufen
  • Foto- und Video-Upload direkt vom Smartphone
  • Teilen von Links auf beliebige Dateien über Email
  • Anlegen von Ordnern, löschen von Dateien und Ordnern.

Apple darf das Wort “iPad” in China nicht mehr verwenden

December 8, 2011 by pacco  
Kategorie: Apple, iPad

Wenn es um Elektronik für den Endverbraucher in China geht, dann könnte der gestrige Tag für Apple ein schwarzer gewesen sein. Die Erfinder des iPads mussten erleben wie ihr markenrechtlicher Antrag das Wort “iPad” in China schützen zu lassen von den örtlichen Gerichten abgelehnt wurde, wie Xinhua News berichtet.
Das Städtische Mittlere Volksgericht in der Stadt Shenzhen nahe Hong Kong lehnte den Antrag Apples ab, da Proview Technology, das Unternehmen, das von Apple beschuldigt wird das Markenzeichen iPad zu verletzen, das Wort 2001 legal in Festland-China registriert hat. Schon 2000 hatte sich das Unternehmen die Rechte an dem Wort in Taiwan gesichert. Obwohl Apple das Recht das Wort iPad für Taiwan 2009 gekauft hatte, hat Proview immer noch die Rechte auf das Wort in Festland-China inne, wie Xinhua mitteilt.
Proview hat Berichten zufolge in den letzten Jahren finanzielle Probleme gehabt, sodass angenommen werden könnte, dass diese Angelegenheit durch eine Zahlung unter der Hand schnell gelöst sei. Aber Apple wird es hier anscheinend nicht so leicht gemacht.
Nachdem dieses vorliegende letzte Urteil gefällt worden war, verkündete ein Offizieller der Hejun Vanguard Group aus Peking, dem Unternehmen, das Proviews Umschuldung organisiert, dass es Pläne gebe Apple ein Verfahren über 1,6 Milliarden US-Dollar wegen Urheberrechtsverletzung anzuhängen. Der Vertreter von Proview sagte, “Ihre Urheberrechtsverletzung ist offensichtlich. Die Gesetze stehen und sie verkaufen ihre Produkte in Missachtungdieser Gesetze. Je mehr Produkte sie verkaufen, desto mehr Kompensation haben sie zu entrichten.”
Dass dies schon von Bedeutung ist, kann man daran sehen, dass Apple seinen ersten Apple Store in China erst 2008 eröffnet hat. Heute generieren die stores in Shanghai und Peking im Durchschnitt die höchsten Umsätze weltweit. Und erst im Oktober hatte Apple CEO Tim Cook bemerkt, “China, der Himmel ist die Grenze.”
Das iPad war zum Start in Peking so beliebt, dass sich fast 1000 Leute anstellten bevor der Laden überhaupt geöffnet hatte. Und die Stimmung war so aufgeheizt, dass sogar Prügeleien ausbrachen.
Bisher gibt es keine Neuigkeiten darüber, ob Apple plant gegen das Urteil Berufung einzulegen.

Apple veröffentlicht iOS 5.0.1 mit Batterie-Patch

November 11, 2011 by pacco  
Kategorie: Apple, iPad, iPhone

Wie versprochen hat Apple ein Update für iOS 5 veröffentlicht, das behauptet Bugs im Betriebssystem, die die Dauer der Batterieladung der Geräte negativ beeinflussten, zu beheben. Das Update 5.0.1 ist ansonsten vergleichsweise klein - zusätzlich zu den Batterie-Bugs sagt Apple, dass verbesserte Stimmerkennung für Australier, die Siri zum Diktieren verwenden, enthalten ist, Multitasking-Gesten für das erste iPad hinzugefügt wurden und Bugs in Verbindung mit Dokumenten, die in der Cloud liegen, behoben wurden.
Apple hatte letzte Woche die Batterieprobleme bestätigt, nachdem zahlreiche Berichte darüber von unzufriedenen iPhone-Nutzers über all im Netz auftauchten. Das Problem schien zwar nicht alle heimzusuchen, die ein iPhone 4S gekauft hatten, trotzdem tauchte ein langer Thread auf Apples Diskussionsforum von Nutzern auf, deren iPhone-Akkus viel kürzer hielten als sie das erwartet hatten. Seitdem wurden eine Menge Vorschläge online gestellt, wie die Situation verbessert werden könnte. So könnte es helfen ortsbezogene Erinnerungsnachrichten (die vom Smartphone verlangen, dass der aktuelle Aufenthaltsort viel öfter überprüft wird) auszuschalten, Siri zu knebeln (oder wenigstens das Feature zur automatischen Reaktion auf Ansprache), Bluetooth abzustellen oder Push-Nachrichten auszuschalten. Außerdem bringt iOS 5.0.1 laut Apple ein paar Sicherheitsreparaturen mit sich. Insbesondere, stopft es die Lücke, die der Sicherheitsexperte Charlie Miller entdeckt hat, die es Apps erlaubt unerlaubten Code auszuführen. Miller empfiehlt allen Nutzern von iOS-Geräten das Update gerade wegen dieser essentiellen Verbesserung der Sicherheit zu installieren.
Als Apple das Problem bestätigte, sagte das Unternehmen, dass “ein kleine Zahl von Kunden mit iOS-5-Geräten kürzere Batterielaufzeiten als erwartet mitgeteilt hat. Wir haben einige Bugs gefunden, die die Batterielaufzeit beeinträchtigen und wir werden in ein paar Wochen ein Software-Update veröffentlichen, das sie beheben wird.”
Tatsächlich berichteten Entwickler, die schon etwas früher Zugriff auf iOS 5.0.1 hatten, auf Twitter, dass ihre iPhones nach dem Update etwas mehr Lebensdauer aus der Batterie zu pressen schienen. Und jetzt, wo es der Öffentlichkeit zur Verfügung steht, werden wir herausfinden, ob das wirklich der Wahrheit entspricht.

Adobe gibt Flash auf

November 10, 2011 by pacco  
Kategorie: Apple, News, Web 2.0, iPad, iPhone

Adobe Systems Inc. stoppt die Unterstützung für Flash für Web-Videos und Spiele auf Browsern von mobilen Geräten. Allerdings wird Flash weiterhin auf mobilen Apps und in den Browsern von normalen Computern funktionieren.
Dieser Schritt ist ein Sieg für Apple, die berühmt berüchtigt dafür sind, dass sie Flash unter iOS nicht unterstützt haben.
Adobe verpackt die Neuigkeit anders: “I glaube nicht, dass wir gegen Apple verloren haben. Ich würde eher sagen, dass wir auf unsere Kunden gehört haben,” sagte der Finanzchef von Adobe, Mark Garrett.
Im April 2010 schrieb Apple-Gründer Steve Jobs ein langes Pamphlet, das Flash dafür kritisierte, dass es fehlerhaft, energiehungrig und nur für PCs optimiert sei.
In einem Blog-Eintrag am Mittwoch schrieb ein Vize-Präsident von Adobe, namentlich Danny Winokur, dass Adobe sich nun auf HTML 5 konzentrieren werde. Winokur sagte, dass “HTML 5 jetzt unsiversell auf allen wichtigen mobilen Geräten unterstützt [wird] [...]. Das bedeutet, dass HTML 5 die beste Möglichkeit zur Erstellung und Veröffentlichung von Inhalten über sämtliche mobilen Plattformen hinweg ist.”
Im Schatten der Strategieänderung bezüglich Flash, gab Adobe auch einen Überblick zur großen Umstrukturierung seines Geschäftsmodells hin zu digitalen Inhalten und entsprechendem Marketing. Bisher war Adobe vorallem für seine Software-Werkzeuge zur Erstellung digitaler Inhalte bekannt - Photoshop zur Bildbearbeitung, Illustrator für Illustrationen und die Webdesign-Software Dreamweaver. Jetzt will Adobe Unternehmen nicht nur helfen diese Inhalte zu erschaffen, sondern auch sie auf dem Markt bekannt und Geld damit zu machen.
Außerdem stellt das Unternehmen sein Software-Angebot auf ein Abonnement-Modell um. Anstatt EUR 1.000 - 2.000 für sein Software-Paket Creative Suite zu verlangen, wird Adobe monatliche Gebühren anbieten, die unter 50 Euro beginnen. Die Idee dahinter ist, dass niedrigere Investitionskosten die Produkte für eine größere Gruppe von Designern und Web-Entwicklern interessant machen.
Ein anderer Teil der Restrukturierung ist auch, dass Adobe 750 Mitarbeiter entlassen will. Wieviele davon an Flash gearbeitet haben, gab das Unternehmen nicht bekannt. Adobes Aktienkurs viel auf die Nachricht hin über 7 Prozent.

Native Gmail-App für iOS

November 3, 2011 by pacco  
Kategorie: Google, Gratis Apps, iPad, iPhone Applikationen

Es hat schon länger Gerüchte gegeben, dass es eine offizielle Gmail-App direkt aus dem Hause Google geben sollte. Heute hat Apple diese Gmail-App also für das iPhone und das iPad durchgewunken. Die App bietet dem iOS-Nutzer ein ähnliches Bedienungsgefühl wie Android-Nutzer es schon seit einer ganzen Weile haben.
Laut des offiziellen Gmail-Blog ist die Gmail-App ein Wunschkind der mobilen Gmail-Seite und des werksseitig vorinstallierten Email-Client auf iOS-Geräten. Die Gmail-App sieht der mobilen Seite daher auch sehr ähnlich, bietet aber ein flüssigeres Bediengefühl. So wie das native Apps so an sich haben.
Ich habe die App heruntergeladen und sie ausprobiert. Die App ist ziemlich schnell. Man kann die Hauptansicht zur Seite “swipen”, um Zugriff auf die Lables, Ordner und andere Gmail-Inhalte wie die Priority Inbox zu bekommen. Das Durchstöbern der eigenen Inbox läuft flüssig. Man kann Nachrichten sehr schnell mit Labels ausstatten, archivieren oder löschen, indem man die Checkboxen neben der jeweiligen Email markiert. Es ist leicht auf eine Email zu antworten, egal ob man noch zusätzliche Dateien anhängen will oder den Entwurf erst einmal zwischenspeichert.
Ein Wermutstropfen ist das Fehlen der Möglichkeit mehrere Gmail-Accounts über die App verwalten zu können.
Insgesamt werden diejenigen, die schon die Chance hatten, sich Gmail auf einem Android-Gerät anzuschauen, bestätigen, dass die Gmail-App für iOS sich in der Bedienung doch recht ähnlich anfühlt.
So, und normalerweise würde ich nun empfehlen die App doch einmal selbst auszuprobieren und darum bitten doch den einen oder anderen Kommentar dazu zu hinterlassen. Nun hat Google, während ich diese kleine Übersicht verfasste, die App allerdings wieder aus dem App Store zurückgezogen, da sie einen Bug enthielt. Ich hatte die Fehlernachricht ignoriert und war direkt dazu übergegangen die App auszuprobieren.
Es wird Euch also nicht anderes übrig bleiben als regelmäßig im App Store nachzuschauen, ob die Gmail-App inzwischen wieder aufgetaucht ist. Sobald es soweit ist, ladet sie doch herunter und gebt Eure Meinung dazu in den Kommentaren kund.

Siri jetzt auch auf Jailbreak-iPads

October 25, 2011 by pacco  
Kategorie: iPad, iPhone

Vor nicht einmal einer Woche haben Entwickler das Spracherkennungssystem Siri, das eigentlich nur für das iPhone 4S bestimmt ist, auf ein iPhone 4 mit Jailbreak portiert. Das waren schon gute Neuigkeiten für alle, die ihr ansonsten völlig zufriedenstellendes iOS-Gerät noch nicht austauschen wollen.
Der Blog 9to5 Mac hatte berichtet, dass der Entwickler Steven Troughton-Smith es geschafft hat die Software auf sein iPhone 4 zu portieren, nachdem er sich mit den Dateien von Siri und Springboard auseinandergesetzt hatte. Springboard ist der Apple-Code, der steuert wie der Home-Screen von iOS sich verhält. So ist Springboard dafür verantwortlich, dass App-Icons zittern, wenn man eine lange berührt und sie sich im Modus zum Verschieben oder Löschen befinden.
Die ersten Versuche der Portierung gelangen, zeigten aber auch warum Apple auf die Unterstützung von Siri beim iPhone 4 verzichtet hat. Siri lief nicht komplett flüssig. Erst nachdem Troughton-Smith es schaffte Siri Zugriff auf die Rechenkraft der Grafikkarte zu geben, begann die Software zufriedenstellend zu arbeiten.
Aber was ist mit denen, die gerne hätten, dass auch ihr iPad ihnen per Sprachbefehl Arbeit abnimmt? Auch dieses Problem ist jetzt gelöst. Die App wurde erfolgreich auf ein iPad der ersten Generation mit Jailbreak portiert. Auf Jailbreak Story finden sich Screenshots zum Beweis der Behauptung.
Genauso wie beim Siri-Jailbreak des iPhone 4 gibt es nur einen Nachteil: Apples Server werden weder auf Anfragen durch Siri, die von einem iPhone 4, noch auf solche, die von einem iPad kommen, reagieren. Allerdings gibt es auch Berichte, dass es genügend Werkzeuge gäbe, iOS-Geräte so zu manipulieren, dass sie sich als ein iPhone 4S ausgeben und die Kommunikation mit den Servern dadurch entstehen kann.
Die meisten Fähigkeiten hat Siri auf dem iPhone 4 trotzdem. Das Feature der normalen Spracheingabe steht genauso zur Verfügung wie ein Textfeld, um Fragen und Aufgaben doch über die Tastatur einzugeben.
Damit bleibt wie üblich in diesen und ähnlichen Fällen nur eine Frage: Lohnt es sich die Garantie auf das iOS-Gerät zu verlieren, um endlich auch verbal Antworten auf die ohnehin gestellten Fragen zu bekommen?

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