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Galaxy Tab 10.1 in Deutschland weiterhin verboten
Der Antrag von Samsung Electronics das Verkaufsverbot seines Galaxy Tab 10.1 in Deutschland aufzuheben, wurde abgelehnt. Damit hat Apple einen symbolischen Sieg bei seinen Anstrengungen die Führungsposition im Markt der Tablet-Computer zu behalten gewonnen.
Das zuständige Düsseldorfer Gericht sagte am Dienstag, dass Samsung die ältere Version seines Galaxy Tab in Europas größter Wirschaftsmacht nicht verkaufen darf.
Apple bekämpft weltweit verschiedene konkurrierende Hersteller von Smartphones und Tablet-PCs wegen Urheberrechtsverletzungen vor Gericht.
Der Kampf mit Samsung, dessen Tablets auf Googles Android-Software basieren, ist besonders erbittert, da die Galaxy-Geräte die größten Herausforderer von Apples mobilen Produkten.
Apple behauptet, dass die Galaxy-Serie von Mobiltelefonen und Tablets das iPhone und das iPad “unverschämt genau” kopierten. Daher verklagt Apple das koreanische Unternehmen in den Vereinigten Staaten von Amerika, Australien, Japan und Korea genau so wie in Europa.
Im September gewann Apple eine einstweilige Verfügung, die es Samsung Deutschland verbietet das Galaxy 10.1 Tablet im Großteil Europas zu verkaufen, da das Gericht das allgemeine Design des Tablets dem Apple iPad als zu ähnlich erachtete.
Seitdem haben verschiedene Länder, darunter die Niederlande, die USA und Australien beschlossen Samsung den Verkauf des Galaxy Tablet wieder zu erlauben.
Samsung, das sowohl Apples Zulieferer als auch Wettbewerber ist, hat versucht die deutsche Entscheidung zu revidieren, während auch andere Wege gesucht wurden, um Apple zu bekämpfen.
So wurde das Galaxy Tab 10.1 nur für den deutschen Markt überarbeitet und in Galaxy Tab 10.1N umbeannt, um das Verkaufsverbot zu umgehen.
Apple hat auch versucht die überarbeitete Version anzufechten, aber ein deutsches Gericht wies die Klage Apples in einer vorläufigen Einschätzung letzten Monat zurück. Eine endgültige Entscheidung in diesem Fall wird für den 9. Februar erwartet.
Samsung platzierte in Deutschlang auch Gegenklagen in Richtung Apple, die die Verletzung von Patenten zur mobilen Technologien betreffen. Ein Gericht in Mannheim hat in den Fällen über zwei der Patente gegen Samsung entschieden und soll am 2. März über ein drittes richten.
MacWorld: Die Messe funktioniert auch ohne Apples Anwesenheit
Wer braucht eigentlich Apple? Zumindest die Aussteller auf der MacWorld-iWorld Expo diese Woche tun das schon noch - auch wenn das hocherfolgreiche Mutterunternehmen seit ein paar Jahren nicht mehr selbst teilnimmt.
Apple kümmert sich immer noch rührend um seine Gemeinde von App-Entwicklern, missachtet aber andere nahe Ecosysteme wie Case-Designer, Hersteller von Keyboard-Docks, Zulieferer externer Festplatten und all die anderen Firmen, die im Schatten des Elektronikriesen gedeihen.
Also ist die MacWorld nicht mehr das große Spektakel, das sie noch war, als Apple sie noch als Plattform für den Start neuer Produkte wie das erste iPhone und das revolutionäre MacBook Air genutzt hat. Es kommt nur noch die Hälfte der Teilnehmer aus dieser Zeit und die Messe kämpft noch damit sich ohne Apples Präsentationen ein eigenes Gesicht zu geben.
Dabei gibt es schon entsprechende Versuche. IDG, der Ausrichter der MacWorld, hat dem Messenamen ein “iWorld” hinzugefügt, um “die Essenz des mobilen Lebensstils” wiederzugeben, wie der Direktor Paul Kent es kürzlich mitteilte.
Auf dem Messegelände ist das mehr als offensichtlich. Ein verschwindend geringer Teil der Apps und Zubehörgeräte, die angeboten werden, haben irgendetwas mit Mac-Computern zu tun, aber man sieht überall Verbindungen zu iPhone und iPad.
Vielleicht ist es sogar gut, dass Apple sich schließlich von dieser Messe zurückgezogen hat und so den Anbietern ermöglicht hat, ihre Waren außerhalb seines riesigen Schattens auszustellen. Die Hersteller von Produkten wie iBallz und Snaptotes mögen die hässlichen Entlein des Apple-Imperiums sein, aber sie bieten etwas an, das die Kontrollfreaks aus Cupertino vielleicht erst viel später wertschätzen werden: Andere und spannende Wege Apples Technologie so ins Leben zu integrieren, dass wir nicht nur auf die Weltsicht eines einzelnen riesigen Unternehmens angewiesen sind.
Gäbe es sonst Kopfhörer, die extra darauf ausgelegt sind, dass sie beim Trampolinspringen nicht aus den Ohren fallen? Polk Audio demonstriert sein Selbstbewusstsein solche Kopfhörer entwickelt zu haben, indem es auf der MacWorld ein paar Akrobaten mit ihren Steckhörern im Ohr auf Trampolins springen lässt - Saltos inklusive. Die Massen waren begeistert und klatschten frenetisch Applaus.
Sonys neuer HDR-Fotochip passt ideal zum nächsten iPhone
Es wird weithin angenommen, dass Apples nächstes iPhone dünner und leichter als sein Vorgänger, das 9,3 mm dicke iPhone 4S, sein wird. Allerdings schrumpfen die Kamera-Module für Smartphones nicht so schnell wie andere winzige Komponenten und dies wird mehr und mehr zum Flaschenhals bei der Entwicklung extrem dünner Geräte. Falls Apple sich dafür entscheidet ein dünneres iPhone zu entwickeln, wird das Unternehmen wahrscheinlich das Kamerasystem komplett überholen. Praktischerweise hat Sony nun einen nagelneuen CMOS-Bildsensor in Arbeit, der sehr gut zur nächsten iPhone-Generation passen könnte.
Der Chip, der am Montag präsentiert wurde, separiert den CMOS-Sensor von Schaltkreis zur Bildverarbeitung.
Es lässt sich nicht vorhersehen, ob Apple den neuen CMOS-Sensor in das nächste iPhone stecken wird. Sonys Chip profitiert auch von neuen Weißlicht-Sensoren (RGBW Coding), die klarere Bilder mit weniger Verzerrung bei schlechten Lichtverhältnissen und durch das größere Lichtspektrum auch schärfere Videos ermöglichen.
Weiterhin gibt es die Option auf HDR-Filme. So wird hier die aus der Fotografie bekannte HDR-Technologie auf Filme übertragen. Die Kamera kominiert zwei verschiedene Blenden, die während des Videodrehs simultan aufgenommen werden - eine für den Vordergrund und eine für den Hintergrund. In sehr hellen oder sehr dunklen Situationen bedeutet diese Technik einen enormen Unterschied.
Was hätte also Apple davon? Die Schaltkreise zur Bildverarbeitung sind von der restlichen Logik getrennt. Letztere kann also von Drittanbietern nach eigenen Vorstellungen entworfen werden. Daraus würden für Apple einige Vorteile erwachsen. Zum Einen erlauben das neue Design und der innovative Herstellungsprozess von Sonys Bildsensor den Entwurf eines dünneren iPhones. Zusätzlich ist der neue Herstelllungsprozess günstiger während die Bildqualität sogar besser ist. Beides sind wichtige Faktoren für Apple. Das Kameramodul soll schneller sein, weniger Energie benötigen und höhere Megapixelzahlen erreichen. Theoretisch ermöglicht die Trennung von Bildverarbeitung und Sensor Apple mehr Freiheiten bezüglich der genauen Gestaltung des Kamerasystems.
Sony hat mitgeteilt, dass die Verteilung der ersten Testversionen eines 8-Megapixel-Moduls im März beginnen, gefolgt von einer 13-Megapixel-Version im Juni. Die Massenproduktion soll im Herbst starten.
Erster Untethered Jailbreak für iPhone 4S und iPad 2 erschienen
January 24, 2012 by pacco
Kategorie: Apple, Gratis Apps, iPad, iPhone, iPhone Applikationen
Gute Nachrichten für freiheitsliebende Insassen des vergitterten iPhone-Verlies: “The Chronic Dev Team” und “pod2g” haben endlich den ersten “Untethered Jailbreak” für das iPhone 4S und das iPad 2 veröffentlicht.
Der eine oder andere mag vielleicht einwänden, dass für diese Geräte schon seit Monaten Jailbreaks verfügbar wären. Allerdings ist dem bei genauer Betrachtung nicht so. Es besteht ein Unterschied zwischen dem Jailbreak eines iPhone 4S und eines iPad 2 zu dem Jailbreak von iOS 5. Das liegt an dem neuen Dual-Core A5-Prozessor, der in diesen beiden Geräten arbeitet. Vor dem sogenannten “Absinthe A5”-Jailbreak gab es keinen Hack für das iPhone 4S und das iPad 2. Alle anderen Apple-Geräte, auf denen schon iOS 5 läuft, kamen seit Oktober in den Genuss eines “Tethered Jailbreak”. Das war nur eine Woche nach dem Start von iOS 5. Erst im Dezember kam dann der “Untethered Jailbreak”.
Posts des Chronic Dev Team deuten an, dass es kein leichtes Unterfangen war, die neusten Apple-Geräte zu knacken. Erst als die Hacker die Segnungen des Crowdsourcing für sich nutzten, machten sie Fortschritte. Sie verwendeten eine Software namens “CDevReporter”, um innerhalb weniger Tage Millionen von Absturzberichten von den Geräten ihrer Helfer zu sammeln. Aus dieser Datenmenge konnte das Team Schwachstellen in der Panzerung der A5-Geräte ablesen.
Was sind also die Vorteile des Jailbreak eines Apple-Produkts? Unauthorisierte Apps - insbesondere die App-Stores von Drittanbietern wie Cydia, die ansonsten unauffindbare Apps enthalten. Damit lässt sich das Gerät umfassender auf die eigenen Bedürfnisse zuschneiden, als Apple es je erlauben würde.
Gibt es auch Nachteile? Die Apple-Garantie verfällt. Außerdem ist man beim nächsten iOS-Update zum Warten verdammt, da zunächst unklar sein wird, ob der Jailbreak nach dem Update noch funktionieren wird. Diese Information oder entsprechende neue Jailbreaks lassen meistens unbestimmte Zeit auf sich warten.
Insofern Du die Vorteile gewissenhaft mit den potentiellen Risiken abgewogen hast, findest Du den neuen Unthethered Jailbreak, der bisher nur für den Mac verfügbar ist, auf greenpois0n.com.
Apple führt interaktive Schulbücher für das iPad ein
Apple hat seinen Versuch, aus dem iPad einen Ersatz für einen Ranzen voller Schulbücher zu machen, gestartet, indem jetzt einige Standard-Bücher amerikanischer Highschools als elektronische Versionen verfügbar sind.
Die digitalen Schulbücher enthalten Videos und andere interaktive Elemente. Bis jetzt gibt es unter anderem “Biology” und “Environmental Science” vom Pearson Verlag sowie “Algebra 1” und “Chemistry” von McGraw-Hill.
Allerdings ist lange noch nicht klar, ob es selbst ein Unternehmen von der Reichweite Apples schafft, den Markt der Schulbücher umzukrempeln. Die gedruckten Bücher werden von Schulen gekauft, nicht von den Schülern, und sie werden Jahr für Jahr wiederverwendet. Letzteres ist mit den elektronsichen Versionen nur über spezielle Vereinbarungen zwischen Apple und den Schulen sowie entsprechenden technischen Änderungen möglich. Außerdem werden neue Bücher zunächst durch lange Bewilligungsverfahren der Schulbehörden geschickt.
Große Schulbuchverlage machen schon seit Jahren elektronische Versionen ihrer Produkte. Allerdings gab es bis vor Kurzem keine passende Hardware, um sie anzuzeigen. PCs sind zu teuer und aufwändig, um gute eBook-Geräte für Schüler zu sein. Reine eBook-Reader wie der Kindle haben kleine Bildschirme und beherrschen die Farbanzeige nicht. iPads und andere Tablets funktionieren dagege gut, kosten allerdings auch mindestens 400 Euro. Apple hat bisher kein neues Programm angekündigt, das die Kosten für Tablet-Computer für Schüler senken würde.
Das bedeutet, dass die Akzeptanz digitaler Schulbücher bisher der Beliebtheit anderer eBooks hinterherhinkt.
Forrester Research berichtet, dass eBooks 2010 nur 2,8 Prozent des US-Marktes für Schulbücher von 8 Milliarden US-Dollar ausmachten.
Die digitalen Schulbücher sollen maximal 15 US-Dollar (12 Euro) kosten, sagte Phil Schiller, Apples Marketing-Chef. Die Schulen werden die Bücher für ihre Schüler kaufen und sie auch mit vergünstigenden Gutscheinen versorgen können.
Albert Greco, ein Professor für Marketing an der Fordham University in New York und ein früherer Highschool-Rektor sagte, dass Schulen ihren Schülern iPads werden kaufen müssen, falls die gedruckten Bücher ersetzt werden sollen.
“Das Problem der digitalen Teilung [von Schülern mit und ohne iPad] könnte sehr diskriminierend sein.”
Kommt das iPad 3 mit HD-Display und Quad-Core-Chip?
Laut eines Berichts, der von der Nachrichtenagentur Bloomberg veröffentlicht wurde, wird Apples iPad der nächsten Generation im März in die Läden kommen. Das neue Gerät soll mit einem Quad Core Prozessor, der Fähigkeit zur Mobilfunkverbindung im aktuell schnellsten LTE-Standard und einem Display ausgestattet sein, das eine bessere Auflösung hat als die meisten der heutigen HD-Fernseher.
Die Nachrichtenagentur zitierte in diesem Bericht drei anonyme Quellen, die “mit dem Produkt vertraut” sein sollen. Eine Quelle vertraute Bloomberg an, dass Apples asiatische Produktionspartner damit begonnen haben die Produktion des Tablets der nächsten Generation, das wohl schlicht und ergreifend iPad 3 heißen wird, hochzufahren. Foxconn, der Hauptpartner in der Herstellung des Geräts, lässt seine Fabriken 24 Stunden am Tag durchlaufen, um das Produkt rechtzeitig in den erforderlichen Mengen liefern zu können.
Die Quellen haben gegenüber der Agentur auch angegeben, dass das neue iPad mit einem Quad Core Prozessor laufen wird. Falls das wahr wäre, würde das einen Bericht bestätigen, der zuerst von 9t05Mac.com Anfang des Monats in Umlauf gebracht worden war. Der Blog hat Hinweise auf Fähigkeiten zur Steuerung von Quad Core Prozessoren entdeckt, die tief in Apples Beta-Code für iOS 5.1 schlummerten.
Weiterhin sollen auch Dank großen Zuwachses bezüglich der Verarbeitungskapazität grafischer Informationen “Videos fast sofort mit dem Abspielen anfangen”, wusste eine Quelle gegenüber Bloomberg zu berichten.
Es gab bisher schon eine Reihe von Spekulationen, dass das iPad 3 einen besseren Bildschirm haben würde, da es in dieser Beziehung vom iPad der ersten Generation zum iPad 2 keine Änderungen gab. Ende letzten Jahres sollen Apples taiwanesische Zulieferer schon iPad3-Displays ausgeliefert haben.
Apple wird LTE wahrscheinlich zuerst auf das iPad bringen, bevor das iPhone in den Genuss dieser schnellen Verbindungstechnik kommt, da die neue Technologie sehr energiehungrig ist und im iPad eine größere Batterie Platz hat.
Bezüglich einer Bekanntgabe des Veröffentlichungsdatums wird Apple wie immer seinen eigenen Regeln folgen. Gerüchte nennen den Zeitraum von Ende Februar bis Ende März als wahrscheinlich.
Action-Figur von Steve Jobs originalgetreu und unlizensiert
Das chinesische Unternehmen In Icons hat (noch eine) Steve Jobs Action-Figur entwickelt. Die knapp 30,5 Zentimeter große Puppe sieht dem verstorbenen Mitgründer von Apple täuschend ähnlich. Schließlich steckt sie auch in seiner typischen Uniform aus blauen Jeans und schwarzem Rollkragenpullover. In Icons schrieb auf seiner Webseite, dass das Sammlerstück “dem Genie, großen Erfinder und Visionär Steve Jobs gewidmet” ist.
Die Figur bietet eine “realistische Kopfskulptur”, zwei Brillen, einen “wohlgeformten Körper”, (komischerweise) drei Paar Hände, ein schwarzer Rollkragenpullover, ein schwarzer Ledergürtel und ein Paar schwarze Socken samt Turnschuhen.
Die Action-Figur von Steve bringt auch einige Accessoirs mit. Zwei Stühle, zwei Äpfel (einer davon angebissen) und ein Aufsteller mit der Aufschrift “one more thing” sind dabei.
Ob Apples Anwälte bei dieser Nutzung der Berühmtheit von Jobs wohl ein Auge zudrücken werden? Die Puppe soll noch diesen Monat ausgeliefert werden, aber Vorbestellungen zu 99 US-Dollar werden schon nicht mehr angenommen. Die Seite behauptet, dass die Vorbestellungen “bald” wieder möglich wären, aber falls Apples früheres Verhalten in Bezug auf die Einmischung Dritter einen Schluss zulassen, dann werden diese Aktivitäten sicher bald unterbunden werden.
Vor einem Jahr erst hat Apple schon eine Action-Figur von Steve Jobs, die durch ein anderes chinesisches Unternehmen namens M.I.C. Gadget hergestellt wurde, gestoppt. Die detailreiche Figur, die 79 US-Dollar kosten sollte präsentierte Jobs ebenfalls in seinem berühmten Outfit aus Jeans und schwarzem Rollkragenpullover, während sie ein iPhone 4 hielt. Käufer hätten auch “Sprechblasen” dazubekommen, in die bekannte Aussprüche des Apple-Chefs geschrieben werden konnten.
Apple setzte M.I.C. Gadget davon in Kenntnis, dass die Action-Figur eine Verletzung der Markenrechte darstelle. Vielleicht hat Apples Rechtsabteilung auch schon auf In Icons reagiert. Die Seite scheint offline zu sein.
Letzten Monat hatte das ungarische Software-Unternehmen Graphisoft eine Bronze-Statue von Steve Jobs als Huldigung seines Lebens und als Dankeschön für die Unterstützung, die er Graphisoft in den 80er-Jahren hatte zukommen lassen, enthüllt.
Worum wird sich die Apple-Veranstaltung Ende Januar drehen?
Die Technologie-Blogs brummen mit Spekulationen darüber, was Apple wohl auf einer speziellen Veranstaltung, die noch diesen Monat in New York stattfinden soll, ankündigen könnte. Zumindest scheinen sich alle einig zu sein, dass der Event sich nicht um eine bevorstehende Neuerung im TV-Bereich oder um das iPad 3 drehen wird.
All Things Digital bezieht sich auf verschiedene Quellen, die sich sicher sind, dass die bevorstehenden Ankündigung wohl eher moderaten Charakters sein wird, die sich eher auf veränderte mediale Angebote beziehen wird.
Als Gründe für diese Annahme wird zum einen aufgeführt, dass eine Neuerung im Fernsehmarkt wohl eher im Silicon Valley oder gleich in Hollywood enthüllt werden würde.
Zum anderen ist New York die Hauptstadt der Medien in den USA. Ein weiterer klarer Hinweis ist, dass die Ankündigung von Apples Hauptverantworlichem für Internet-Dienste, Eddy Cue, koordiniert wird. Apple hat mit Newsstand schon bewiesen, dass es mit dem Verlagswesen etwas anfangen kann, mit dem iAd-Network hat das Unternehmen sich in der mobilen Werbung etabliert und in der digitalen Unterhaltung fühlt sich Apple seit iTunes sowieso zuhause.
Was könnte Apple also vorhaben?
Die nächste große Innovation von Apple könnte in einer Kombination von Themen aus den Bereichen Verlag, Werbung und Unterhaltung liegen, die eine klare Strategie oder genauer definierte Produkte umfasst.
Allerdings braucht Apple auch Erfolge in der Social-Media. Ping hat versagt und sein etwaiges Potential wird durch Angebote wie Spotify, Deezer oder Grooveshark völlig in den Schatten gestellt. Und ein Unternehmen mit den Ambitionen von Apple braucht die soziale Verknüpfung, damit seine Investitionen in mobile Werbung auch wirklich funktionieren.
Die Spekulation, dass Apple sein eigenes soziales Netzwerk aufzieht, mag vielleicht im Moment etwas an den Haaren herbeigezogen wirken, aber so sah das noch ein Jahr bevor Google+ herauskam auch mit derselben Annahme für Google aus.
Wenn die Zukunft wirklich “social” ist, dann könnte es für Apple wirklich wertvoll sein, entschlossen in diesen Ring zu steigen. Apple ist inzwischen wieder sehr gut darin, die richtigen Verknüpfungen herzustellen.
Trotzdem bleibt das wilde Spekulation und wir werden erst Ende Januar nach der geplanten Veranstaltung wirklich wieder Bescheid wissen.
Apple schlägt Android bei Smartphone-Aktivierungen über Weihnachten
Andy Rubin von Google sagt, dass die Aktivierungen von Android-Geräten über Weihnachten 3,7 Millionen erreicht haben, aber ein Vergleich der Zahlen zeigt, dass fast doppelt so viele Apple-Geräte aktiviert wurden.
Vor kurzem hat Google enthüllt, dass jeden Tag 700.000 Android-Geräte aktiviert werden. Und auch Weihnachten war in dieser Beziehung gut für Google. Andy Rubin, der Chef von Android, berichtete über Twitter, dass 3,7 Millionen Android-Geräte über den 24. und 25. Dezember hinweg aktiviert worden sind. Das heißt eine Menge Leute haben zu Weihnachten ein neues Smartphone bekommen.
Die Zahl der Aktivierungen von iOS-Geräten könnte, zumindest in den USA, sogar noch höher liegen. Entsprechend einer Veröffentlichung von Flurry, die 140.000 Apps verfolgen, die ihre Analyse-Dienste nutzen, wurden allein an Heilig Abend 6,8 Millionen neue iOS- und Android-Geräte aktiviert. Das heißt, außer beide Hersteller teilten unverhältnismäßig ungenaue und niedrige Zahlen mit, dass höchst wahrscheinlich viel mehr iOS- als Android-Geräte aktiviert wurden. Sogar wenn Google 80 Prozent seiner Aktivierungen über Weihnachten an Heilig Abend hatte, heißt das, dass nur 3 Millionen Android-Geräte aktiviert wurden, sodass 3,8 Millionen Aktivierungen auf iOS fallen würden. Allerdings muss man dazu sagen, dass die Datenbasis nicht zwangsläufig ausreichend ist. Die Zahl der aktivierten Geräte hat sich im Vergleich zu den ersten 20 Tagen im Dezember um 353 Prozent erhöht und im Vergleich zu Weihnachten 2010 immerhin noch um 140 Prozent.
Localytics berichten, dass das Wachstum der Aktivierungen von iPod, iPad und iPhone zusammen Android leicht übertrifft, obwohl ohne echte Verkaufszahlen schwer zu sagen ist, ob iOS Android wirklich bezüglich der Aktivierungen hinter sich gelassen hat. In anderen Regionen der Welt wie zum Beispiel Schweden und Süd Korea, dem Heimatland von Samsung, konnte Android bezüglich der Aktivierungen solide in Führung gehen.
Auf jeden Fall klingt es so, als ob beide Unternehmen sehr fröhliche Weihnachten hatten. Habt Ihr ein iPhone oder ein Android-Gerät zu Weihnachten bekommen? Wie sieht’s mit Euren Kumpels aus? Vielleicht lässt sich an Euren Kommentaren ein Trend ablesen, wo die Vorlieben unerer Leser liegen.
Apple wird das Samsung Galaxy 10.1N in Deutschland nicht stoppen können
December 23, 2011 by pacco
Kategorie: Apple, Samsung, Tablet Computer
Eine Richterin des zuständigen Düsseldorfer Gerichts hat heute die Einschätzung geäußert, dass Apple höchst wahrscheinlich keinen Erfolg damit haben wird, das modifizierte Tablet Samsung Galaxy Tab 10.1N in Deutschland zu verbieten.
Richterin Johanna Brückner-Hofmann meint, dass Samsung das Galaxy Tab 10.1 mit der Versionsbezeichnung “N” wahrscheinlich so weit verändert habe, dass es keine Apple-Patente mehr verletzt.
“Die Endverbraucher sind sich sehr wohl bewusst, dass es das Original gibt und dass Wettbewerber versuchen ähnliche Designs zu verwenden. Käufer informieren sich sehr aufmerksam über interessante Produkte”, sagte Brückner-Hofmann. “Wir glauben nicht, dass jemand ein Samsung kauft, um seinem Tischnachbarn im Café weis zu machen, dass er ein iPad hätte.”
Ein Samsung-Sprecher sagte, dass sein Unternehmen nicht kommentieren wolle.
Apple und Samsung führen überall auf der Welt einen Patentkrieg gegeneinander seit Apple im April den Kampf eröffnet hat.
Im August verhinderte das Düsseldorfer Gericht den Verkauf des Galaxy Tab 10.1 überall in Europa außer in den Niederlanden. Aufgrund gewisser Unsicherheit, ob ein deutsches Gericht überhaupt einem koreanischen Unternehmen verbieten dürfe seine Waren außerhalb von Deutschland zu verkaufen, beschränkte das Gericht seinen Richterspruch später auf das Verbot des Verkaufs innerhalb Deutschlands.
Um dies zu umgehen, stellte Samsung ein verändertes Tablet vor, das nun Galaxy Tab 10.1N heißt. Es hat einnen Metallrahmen, der sich rings um die Kante des Tablets legt. Es ist unverändert dünner und leichter als das iPad 2 und Samsungs TouchWiz UX Benutzeroberfläche für Android 3.1 Honeycomb ist hell und einladend. Dadurch fühlt es sich an, als sei es anderen Android-Tablets gleich eine ganze Generation voraus, obwohl die grundlegende Technologie weitgehend dieselbe ist. Es kam in Deutschland in der Woche vom 21. November auf den Markt und, wenig überraschend, hat Apple gleich versucht das 10.1N in das Gerichtsverfahren ein zu beziehen.
Ein endgültiger Richterspruch wird für den 9. Februar erwartet.
Apple hatte auch in Australien Erfolg damit, den Verkaufsstart des Galaxy Tab 10.1 zu verzögern, aber inzwischen hat ein Gericht die Erlaubnis für den Verkauf des Geräts in Down-Under erteilt.


