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Android bringt Marktanteile und iOS bringt Geld

Wenn man ein Entwickler ist, der mit seinen Smartphone- und Tablet-Apps einen möglichst großen Markt erreichen will, sollte man Software für Android-Geräte schreiben. Und wenn man Geld damit verdienen will, sollte man für das iPhone und das iPad entwickeln.
Das ist das Ergebnis von zwei kürzlich veröffentlichten Berichten. Die Studie “Mobile Mix” von Millennial Media bestätigt, was schon seit mehreren Monaten bekannt ist: Android betreibt weit mehr Smartphones und andere mobile Geräte, wie zum Beispiel Tablets, als iOS. Die Marktanteile belaufen sich auf 54 beziehungsweise 28 Prozent.
Allerdings bedeutet ein großer Anteil am Markt noch nicht unbedingt, dass große Profite für die Entwickler winken.
Eine andere Studie, die von Gene Munster, einem Chef-Analysten von Piper Jaffray, veröffentlicht wurde, behauptet, dass iOS-Entwickler bis September 2011 mehr als 3,4 Milliarden US-Dollar eingenommen haben, während sich die Einkünfte der Android-Entwickler nur auf 240 Millionen US-Dollar belaufen.
Wie die meisten Studien, ist auch diese mit Vorsicht zu genießen. Zum Einen stammen die Ergebnisse von Millennial Media aus einer Analyse des eigenen, wenn auch riesigen, Werbenetzwerks und die Statistiken von Munster haben eine noch dünnere Grundlage: Apples Veröffentlichungen zu dem Thema sowie Schätzungen seines eigenen Hauses und anderer externer Marktforscher.
Weiterhin muss man der Fairness wegen erwähnen, dass Apples iOS App Store schon seit Juli 2008 existiert und Googles Android Market erst seit Ende Februar 2009 kostenpflichtige Apps anbietet.
Noch ein Aspekt der Studie von Munster, der dazu beitragen soll das Ergebnis der Studie ins rechte Licht zu rücken, ist, dass nur 1,3 Prozent der Android-Apps im Vergleich zu 13,5 Prozent der iOS-Apps überhaupt etwas kosten.
Lässt man diese Anmerkungen bei Seite und nimmt an, dass die Zahlen auch nur annähernd stimmen, dann ist das Verhältnis der Umsätze von 14:1 ein riesiger Anreiz anstatt für Android lieber für iOS zu entwickeln. Zumindest, wenn man es schafft eine App zu ersinnen, die sich gegen die unglaubliche Konkurrenz von einer halben Million anderer Apps, die den Store verstopfen, durchsetzt.

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Welle von Schadprogrammen trifft Android

Android-Nutzer aufgepasst: Sicherheitsexperten haben seit dem Sommer einen unglaublichen Anstieg von Schadprogrammen, die sich gegen Android richten, von 472 Prozent festgestellt. Der kostenlose Android Market wurde seit Juli viel häufiger angegriffen als vorher, nachdem die Angreifer immer geschickter im Entwurf ihrer Programme werden, wie Juniper Networks berichet.
Im Oktober und November wurde über Stichproben der größte Zuwachs an Android-Schadprogrammen in der ganzen Zeit, seitdem Googles Betriebssystem gestartet ist, festgestellt. Im September stieg die Anzahl der sich im Umlauf befindlichen Programme um 28 Prozent, um dann im Oktober auf 110 Prozent beziehungsweise im November auf 111 Prozent zu explodieren. Die Zahlen werden dadurch, dass Juniper für den Zeitraum von 2009 bis zum Sommer 2010 einen Anstieg von 400 Prozent festgestellt hat, noch alarmierender.
Die Mehrheit dieser bösartigen Android-Apps (55 Prozent) hat es auf persönliche Informationen, die auf den Smartphones gespeichert sind, abgesehen, während 44 Prozent als SMS-Trojaner daherkommen, die im Hintergrund SMS an teure Nummern schicken, die dem Angreifer gehören. Juniper glaubt, dass die Leute hinter diesen schadhaften Applikationen dieselben sind, die bösartige Programme für ältere Versionen von Windows Mobile und Symbian geschrieben haben, sich nun aber auf Android konzentrieren, da dieses mobile Betriebssystem nun 43 Prozent des US-Markts beherrscht und die offene Struktur des Android Market ihnen viele Möglichkeiten bietet.
Außerdem spielen die Nutzer dem Problem weiter in die Hände. Laut einer Studie vom Sommer, sind Android-Nutzer die Gruppe mit dem niedrigsten Bewusstsein für Sicherheitsfragen und am wenigsten darauf vorbereitet ihr Smartphone vor Schadprogrammen zu schützen. 4 von 10 Nutzern tun überhaupt nichts, um ihr Handy zu sichern, und weniger als die Hälfte der Android-Nutzer sperrt das Gerät mit einem Passwort.
Die Debatte um Android-Schadprogramme wird unweigerlich zu einem Vergleich mit Apples stark kontrolliertem iOS führen, das selbst auch Sicherheitsschwächen hat. Jeder Entwickler mit bösen Absichten kann einfach 25 US-Dollar zahlen und Apps in den Android Market stellen, ohne dass diese jemals danach untersucht werden, ob sie überhaupt das tun, was sie behaupten.
Zusammengenommen mit der Achtlosigkeit der Nutzer, wächst Androids Problem mit den Schadprogrammen. Darum setzen einige der Hersteller von Android-Geräten, wie Amazon, Barnes & Noble und andere, auch ihre eigenen gepflegten Android-Märkte nach dem Vorbild des Apple App Store auf.

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Google und Samsung präsentieren Galaxy Nexus mit Ice Cream Sandwich

Die Smartphone-Entwickler von Google haben Samsungs Galaxy Nexus, das mit Android 4.0 Ice Cream Sandwich läuft, präsentiert.
Nachdem Google und Samsung die Präsentation für das Galaxy Nexus, von dem im Vorfeld erwartet worden war, dass es Nexus Prime heißen wird, schon einmal verschoben hatten, enthüllte das Konsortium nun das Android-Gerät der Extraklasse, das einen ganzen Haufen neuer Features bietet.
Googles Veranstaltung drehte sich mehr um Android 4.0 als das dazu passende Mobiltelefon.. Schließlich gibt es eine Menge Android-Geräte, die mit Apples 4S mithalten können. Und Google hat es geschafft die entsprechende Software zu liefern. Das Unternehmen präsentierte Features wie Gesichtserkennung zum Entsperren des Smartphones, die Fähigkeit der Datenübermittlung durch Near-Field-Communication (NFC), besseres Multitasking und engere Integration mit Google+ und Hangout. Eins fehlte jedoch: Die Erwähnung eines verbesserten Spracherkennungssystems, das sich mit Siri messen könnte.
Samsungs Galaxy Nexus wird nicht das einzige Smartphone sein, das mit Android 4.0 läuft. Google teilt mit, dass das Nexus S auch ein Update bekommen wird. Ältere Geräte werden unter Umständen auf Drittanbieter von Android-Distributionen warten müssen, bis sie Android 4.0 ausprobieren können.
Da Google bestätigt hat, dass Ice Cream Sandwich sowohl auf Smartphones als auch Tablets laufen wird, war es keine Überraschung zu hören, dass das Unternehmen das Betriebssystem bezüglich High-Definition-Bildschirmen optimiert hat. „Wir haben eine neue Schriftart kreiert, die für HD-Displays optimiert ist und wir haben alle Hardware-Knöpfe zu Gunsten anpassbarer Software-Knöpfe abgeschafft. Weiterhin haben wir die Tastatur dramatisch verbessert.“ Außerdem soll der Web-Browser „eindeutig schneller“ sein.
Das Galaxy Nexus soll ab November praktisch überall verfügbar sein. Es blieb allerdings unbekannt zu welchem Preis das Gerät zu haben sei. Das Galaxy Nexus könnte das letzte Android-Gerät sein, an dem Samsung und Google zusammen arbeiten, falls der Kauf von Motorola wie geplant über die Bühne geht.
Mit obigen Features ist das neue Android 4.0 Ice Cream Sandwich trotz des bescheuerten Namens eindeutig fähige Konkurrenz zu Apples neustem Betriebssystem iOS 5. Android liefert sogar um einiges mehr Features. Einzig Siri auf dem iPhone 4S lässt Apple im Moment noch besser aussehen – vorausgesetzt es bewährt sich in der Praxis.

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Android-Performance-Tools: Android Assistant

Wir haben kürzlich eine Serie zu Android-Performance-Tools gestartet. Heute ist das nächste Werkzeug dran, das sich zur Leistungsverbesserung von Android-Geräten verwenden lässt.

Android Assistant

Android Assistant ist eine kostenlose App, die eine Vielzahl an Funktionen und Werkzeugen anbietet, um dabei behilflich zu sein das Verhalten eines Android-Geräts nachzuvollziehen, es von ungewollten Datenansammlungen frei zu halten und verschiedene Funktionen zu kontrollieren. Die App hat drei Ansichten. Die erste ist der “Monitor”, der den Status des Prozessors, des Hauptspeichers und der Batterie anzeigt. Außerdem wird ein “Quick Boost”-Knopf geboten, der vorher ausgewählte Apps und Prozesse automatisch stoppt, um System-Resourcen freizugeben.
Die zweite Ansicht ist der “Prozess Manager”. Hier werden aktive Apps und Prozesse angezeigt, die manuell gestoppt werden können.
Die übrigen Werkzeuge sind unter der “Tools”-Ansicht zu finden. Der “Cache Cleaner” zeigt die Größe der temporären Dateien an, die von jeder App verwendet werden, und erlaubt diese zu löschen um Speicherplatz freizugeben. “Batch Uninstall” listet alle installierten Apps auf und ermöglicht solche auszuwählen, die entfernt werden sollen. Danach werden alle ausgewählten Apps automatisch nacheinander deinstalliert, wobei allerdings jede einzelne separat bestätigt werden muss. Wer hier einen effizienteren Prozess sucht, sollte sich Apps wie Gemini App Manager oder Silent App Uninstaller anschauen, die die Konfiguration der Root Permissions berücksichtigen, sodass man nicht jede Deinstallation einzeln bestätigen muss.
Der “Startup Manager” erlaubt es ausgewählte User und System-Apps daran zu hindern automatisch mit dem Anschalten des Android-Geräts zu laden. Die Funktion “App 2 SD” schlägt eine Liste von Apps vor, die vom Speicher des Smarthphones auf die SD-Karte verschoben werden können, um internen Speicher freizugeben.
Android Assistant ist intuitiv gestaltet und dadurch einfach zu nutzen. Obwohl es eine Menge Werkzeuge liefert, sind nicht alle so mächtig wie manch andere App von Drittanbietern, die man separat installierten könnte. Das nützlichste Tool scheint der Startup Manager zu sein, da man ungeliebte Apps daran hindern kann zu starten, anstatt sie nachträglich zu stoppen.

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Android-Performance-Tools: 1Tap Cleaner

Das mobile Betriebssystem Android für Smartphones und Tablets bietet eine große Vielzahl an Apps und kann im beruflichen und privaten Umfeld sehr nützlich sein. Aber nachdem man einige Apps hinzugefügt hat und sie eine Weile verwendet hat, kann Android auch langsamer oder weniger stabil laufen und eventuell verkürzt sich die Batterielaufzeit.
So wie größere Computersysteme, müssen auch Android-basierte Geräte gewartet werden. Die Probleme können damit beginnen, dass der interne Speicher komplett belegt ist oder, dass zu viele Apps und Hintergrundprozesse gleichzeitig laufen.
Wir zeigen hier die erste einer Reihe von Apps, die die Leistung eines Android-Geräts verbessern können.

1Tap Cleaner

1Tap Cleaner bietet einen Cache Cleaner, den History Cleaner und den Default Cleaner. Der Cache Cleaner leert Speicherplatz, indem temporäre Dateien gelöscht werden, die Apps hinterlassen haben. Man kann den Cache auch für ausgewählte Apps manuell leeren oder alle Apps auf einmal hinauswerfen. Der Cache Cleaner führt Apps auch in einer Liste auf, die nach der Größe im Cache sortiert ist, damit man die größten schnell identifizieren kann. Außerdem wird der komplette und der verfügbare interne Speicherplatz angezeigt, damit man sehen kann wieviel Platz man freischaufeln muss.
1Tap Cleaner unterstützt auch die automatische terminiert Säuberung des Caches. Die kostenlose Version der App ermöglicht die Wahl eines Intervalls von 3 oder 7 Tagen. Die kostenpflichtige Profi-Version bietet mehr Einstellungsmöglichkeiten bezüglich der Intervalle. Man kann Abständen wählen, die zwischen stündlichen und 14-tägigen liegen.
Den History Cleaner kann man dazu nutzen die Such-Historie des Web-Browsers und anderer Apps zu löschen. Dabei geht es mehr darum die Privatsphäre zu wahren, ist somit also nützlich, wenn man nicht möchte, dass andere sehen auf welche Seiten man gesurft ist oder was man sonst so nachgeschaut hat.
Der Default Cleaner listet Standard-Einstellungen auf, die man festgelegt hat. Das kann zum Beispiel die Nutzung eines Web-Browsers eines Drittanbieters neben dem werkseitig bei Android mitgelieferten sein. Der Default Cleaner ist nützlich, sobald man zur Werkseinstellung zurückkehren will.

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