Und noch ein iPad-Konkurrent

Datum: Autor: Pacco Kategorie: Tablets

Apples iPad bekommt noch einen Wettbewerber. Der zweitgrößte Computer-Hersteller der Welt, Acer, hat eine Dreierserie von Tablet-Computern enthüllt, um den Platzhirsch anzugreifen.
Zwei der Tablets greifen auf Googles Android-Plattform zurück und präsentieren sich über 7- und 10,1-Zoll Bildschirme, während der dritte auch die größere Bildschirmvariante nutzt, aber die neuste mobile Software von Microsoft verwendet. Das alles hat Acer gestern in New York verkündet.
Die Taiwanesen, die auch Mobiltelefone produzieren, zielen darauf ab 10 Prozent des Marktes zu erobern, der die Lücke zwischen Laptops und Smartphones schließt. Bisherige Vertreter sind hier Research in Motion (RIM) mit dem BlackBerry und Apple mit dem iPhone. Apple haben vorgemacht wie es geht, indem sie 3 Millionen iPads in den ersten 80 Tagen, nachdem das Produkt im April das Licht der Welt erblickt hatte, verkauft haben.
Acer betritt ein Spielfeld, das von Apple dominiert wird. Die Überflieger aus Cupertino hielten zum letzten Quartalsbericht 95 Prozent der Anteile am Tablet-Markt. Kein Wunder, dass diese Verhältnisse die anlockt, die glauben sich ein Stück vom Kuchen abschneiden zu können. Samsung hat kürzlich sein Galaxy Tab veröffentlicht und RIM plant sein 7-Zoll PlayBook nächstes Quartal auf den Markt zu bringen.
Acer, jedenfalls, erwartet, dass nächstes Jahr weiltweit 40 bis 50 Millionen Tablet-Computer über die Ladentisch gehen werden.
Die neuen Tablet-Computer könnten kostenbewusste Konsumenten ansprechen. Während das 9,7-Zoll iPad je nach Ausstattung bei Preisen zwischen 500 und 800 Euro liegt, könnten Käufer, die nach günstigeren Alternativen suchen, an anderen Tablets unter 400 Euro interessiert sein. Trotzdem erwartet Acer nicht sehr bald sehr große Stückzahlen seiner Tablets abzusetzen. Daher scheinen die Taiwanesen zu versuchen ihr Risiko zu streuen, in dem sie Geräte in verschiedenen Größen herausbringen. Davon, dass Steve Jobs Geräte, die kleiner sind als das iPad als “Totgeburten” bezeichnet hat, sollten sie sich nicht beeindrucken lassen.
Die beiden Androids-Tablets werden im April verfügbar sein und das Microsoft-Gerät kommt im Februar in den Verkauf. Alle drei werden WiFi haben und es dem Nutzer erlauben das Internet über eine 3G-Verbindung zu erkunden. Die Preise für die Geräte werden sich höchstwahrscheinlich zwischen 300 und 700 Euro bewegen.

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