Tablets

Schafft es die Tablet-Konkurrenz dieses Jahr zum iPad aufzuschließen?

Letztes Jahr zu dieser Zeit wussten wir nicht einmal wie ein iPad aussieht, geschweige denn wer eins kaufen würde. Apple hat bewiesen, dass Technologie im Tablet-Format sich verkauft wie geschnitten Brot und dieses Jahr wollen alle anderen mit dabei sein.

Diese Woche startet die Consumer Electronics Show (CES) 2011 in Las Vegas. Ohne uns sehr weit aus dem Fenster zu lehnen können wir jetzt schon sagen, dass es das Jahr der Tablet-Computer sein wird. Diesen Monat werden Tablets von Asus, HP, RIM und vielen anderen erwartet. Einen ähnlichen Goldrausch haben wir auf der CES 2010 schon mit den eReadern gesehen. Die meisten sind nie auf den Markt gekommen. Aber die Tablets könnten es schaffen.
AOC, die von sich behaupten der weltweit größte Hersteller von LCD-Bildschirmen und HD-Fernsehern zu sein, kündigte gerade den Verkaufsstart des Breeze an. Das ist ein durch seine kleinen Ausmaße sehr portables Tablet mit einem 8-Zoll, 800 x 600 pixel Touchscreen. Natürlich wird das Gerät von Android betrieben.
Außerdem sieht es so aus als würde Toshiba auch ein Tablet veröffentlichen, das, so munkelt man, auf den einfallsreichen Namen “Toshiba Tablet” getauft sein soll. Darauf soll eine zukünftige Version von Android namens Honeycomb laufen.
Das Rudel von Tablets all dieser Hersteller wird alles daran setzen Boden gegenüber dem iPad gut zu machen. Um eine Chance zu haben, müssen sie am besten dem iPad und wenigstens den Konkurrenten einige Schritte voraus sein. Und manche schaffen das eine oder das andere vielleicht sogar. Hier sind die aussichtsreichen Kandidaten.

Die meisten Experten freuen sich darauf das Playbook von RIM aus der Nähe sehen zu dürfen. Dieses Gerät läuft auf einem speziellen Betriebssystem, das von QNX ersonnen wurde, einer Firma, die RIM kürzlich aufgekauft hat.
Außerdem sehen wir zum ersten Mal eine echte Tablet-Version von Android. Wir haben zwar schon ältere Versionen auf dem Samsung Galaxy Tab gesehen, aber die waren nicht für die Benutzung auf Tablets optimiert. Der neuste Spross aus Googles Mobile-Computing-Abteilung, Honeycomb, hat dieses Defizit aufgeholt und wird auf der CES auf Geräten von Herstellern wie Motorola und Dell zu sehen sein.

In Anbetracht ihrer Bemühungen werden die Hersteller gespannt erwarten, ob sich die Gerüchte als wahr erweisen und Apple zum ersten Geburtstag seines iPad mit dem zweiten Streich nachlegt. Doch auf der CES wird davon nichts zu hören oder zu sehen sein. Apple hält sich traditionell von Massenveranstaltungen fern, um seine eigenen exklusiven Veranstaltungen abzuhalten.

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Wie sieht die Zukunft des Verlagswesens aus?

Die Frage ist immernoch nicht abschließend beantwortet: Werden auf Papier gedruckte Bücher irgendwann komplett von elektronischen abgelöst werden?
Nicholas Negroponte hat schon vor über einem Jahrzent angemerkt, dass sich die Verlage endlich entscheiden dürfen, ob sie nun Informationen bereitstellen oder nur Bücher produzieren. Damals schloss er, dass es wirklich schwierig wäre gegenüber den Vorteilen eines gedruckten Buches zu bestehen, aber sagte auch voraus, dass sich das schnell ändern werde.
Inzwischen gibt es erste Hinweise, wie aus dem Liefern von Information Profit geschlagen werden könnte, aber selbst die Visionen großer Verlagshäuser scheinen noch recht unscharf zu sein.
Vordenker des elektronischen Verlagswesens, wie zum Beispiel Nick Bilton von der New York Times, erklären ihre Visionen anhand des Gedankens, dass es beim Mitteilen von Informationen auch um das erzählen von Geschichten geht – egal, ob das Medium gedruckt oder digital ist. Und von letzterem Fall mag das Erzählen von Geschichten viel mehr profitieren, als wir es heute schon abschätzen können.
Dieser Gedanke scheint inzwischen auch schon weitere Kreise zu ziehen. So ruft der australische Minister für Innovation, Industrie, Forschung und Wissenschaft sein Volk dazu auf Vorschläge und Meinungen zu äußern, wie die Zukunft des Verlagswesens wohl aussehen wird.
Wir leben nicht nur in einer Zeit, in der jeder die Möglichkeiten hat etwas zu veröffentlichen, sondern immermehr Leute können Technologie auch dazu nutzen ihren Standpunkt klar zu machen, eine Geschichte zu erzählen oder eine Community Gleichgesinnter zu beeinflussen.
Im Moment werden ebooks zu Ungunsten von gedruckten Büchern immer populärer. Dabei geht es nicht nur um den Preis. Jeder, der mehrere hundert Euro für einen eReader ausgibt, macht das nicht in erster Linie um Geld zu sparen.
Da ist zum Beispiel der Aspekt, dass ein gekauftes Ebook sofort verfügbar ist. Durch drahtlose Vernetzung lässt sich ein Buch mit dem iPhone um drei Uhr nachts auf Reisen kaufen und sofort anlesen. Zuhause angekommen kann ich dann auf meinem iPad oder Kindle an der Stelle weiterlesen, wo ich aufgehört hatte.
Natürlich gibt es auch noch Menschen, die einfach den Geruch oder das haptische Gefühl beim Lesen eines Buchs mögen. Und auch diese werden zumindest anfangen diese verschiedenen Möglichkeiten des Leseerlebnisses zu kombinieren. Sie kaufen einfach gedruckte und elektronische Bücher.

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PC-Technologie zur Leistungssteigerung hält Einzug im Mobile Computing

Nvidia will mehr CPU-Kerne in mobile Geräte wie Smartphones und Tablets stecken, um die Leistung ohne zusätzlichen Engergiebedarf zu steigern.
Die meisten aktuellen Mobilgeräte laufen mit Single-Core-Prozessoren, die aber nicht ausreichen, um anspruchsvolle Applikationen, die neuerdings auch mobil genutzt werden, wie 3D-Spiele oder Video-Anwendungen, zu betreiben.
Das Erhöhen der Anzahl der verbauten Prozessor-Kerne ist einer der beiden Wege, die zur Leistungssteigerung offenstehen. Alternativ kann die Taktrate der CPU erhöht werden. Dies geht allerdings mit sehr viel Hitzeentwicklung und Energieverbrauch einher – Nachteile, die sich durch mehr Prozessorkerne vermeiden lassen.
Damit folgt das Mobile Computing demselben Trend, der auch schon bei Notebooks und Desktops beobachtet werden konnte. AMD und Intel haben PCs immermehr Prozessor-Kerne spendiert, um die Leistungssteigerung energie-effizient zu erreichen. Aktuelle PCs werden von Doppel-, Vierfach- und Sechsfachkernen betrieben.
Für Tablets gibt es schon den Dual-Core-Prozessor Tegra 2, der aus zwei Arm-Rechenkernen und einem GeForce Grafikchip besteht. Demnächst wird dieser Prozessor auch für Smartphones verfügbar sein.

Nicht nur Nvidia folgt diesem Trend. Die Konkurrenz schläft nicht. Qualcomm kann schon mit fertigen Produkten im Multi-Core-Bereich aufwarten. Der Dual-Core MSM8660 ist schon verfügbar und in Kürze werden noch schnellere Varianten folgen.
Texas Instruments hat schon den Dual-Core OMAP4430 angekündigt. Nächstes Jahr soll es dann wirklich so weit sein, dass dieser Chip mobile Endgeräte betreibt.

Marvell hat die Konkurenz mit einem etwas ausgefeilteren System, das über die reine Erhöhung der Kernzahl hinausgeht, überrascht. Der Dreifachkern-Prozessor für Tablet PCs lässt zwei Kerne mit der Höchstgeschwindigkeit von 1.5 GHz laufen, während der dritte nur bei 624 MHz werkelt und dafür für Berechnungen bei niedrigem Stromverbrauch optimiert ist. Dieser Prozessor soll ab September erhältlich sein.
Obwohl ihr Erscheinen wohl nur eine Frage der Zeit ist, wurden mobile Quad-Core-Prozessoren noch nicht angekündigt. Allerdings lässt sich die Anzahl der Prozessorkerne auch nicht einfach beliebig erhöhen. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass sich auch andere Trends, die sich in der PC-Industrie schon lange abzeichnen, auch auf mobile Endgeräte übertragen werden. Ein Beispiel ist die Möglichkeit Virtualisierung zur Leistungssteigerung heranzuziehen. Virtualiserung nutzt vorhandene Resourcen komplett aus, um die Anforderungen modernster Applikationen zu bedienen.

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Und noch ein iPad-Konkurrent

Apples iPad bekommt noch einen Wettbewerber. Der zweitgrößte Computer-Hersteller der Welt, Acer, hat eine Dreierserie von Tablet-Computern enthüllt, um den Platzhirsch anzugreifen.
Zwei der Tablets greifen auf Googles Android-Plattform zurück und präsentieren sich über 7- und 10,1-Zoll Bildschirme, während der dritte auch die größere Bildschirmvariante nutzt, aber die neuste mobile Software von Microsoft verwendet. Das alles hat Acer gestern in New York verkündet.
Die Taiwanesen, die auch Mobiltelefone produzieren, zielen darauf ab 10 Prozent des Marktes zu erobern, der die Lücke zwischen Laptops und Smartphones schließt. Bisherige Vertreter sind hier Research in Motion (RIM) mit dem BlackBerry und Apple mit dem iPhone. Apple haben vorgemacht wie es geht, indem sie 3 Millionen iPads in den ersten 80 Tagen, nachdem das Produkt im April das Licht der Welt erblickt hatte, verkauft haben.
Acer betritt ein Spielfeld, das von Apple dominiert wird. Die Überflieger aus Cupertino hielten zum letzten Quartalsbericht 95 Prozent der Anteile am Tablet-Markt. Kein Wunder, dass diese Verhältnisse die anlockt, die glauben sich ein Stück vom Kuchen abschneiden zu können. Samsung hat kürzlich sein Galaxy Tab veröffentlicht und RIM plant sein 7-Zoll PlayBook nächstes Quartal auf den Markt zu bringen.
Acer, jedenfalls, erwartet, dass nächstes Jahr weiltweit 40 bis 50 Millionen Tablet-Computer über die Ladentisch gehen werden.
Die neuen Tablet-Computer könnten kostenbewusste Konsumenten ansprechen. Während das 9,7-Zoll iPad je nach Ausstattung bei Preisen zwischen 500 und 800 Euro liegt, könnten Käufer, die nach günstigeren Alternativen suchen, an anderen Tablets unter 400 Euro interessiert sein. Trotzdem erwartet Acer nicht sehr bald sehr große Stückzahlen seiner Tablets abzusetzen. Daher scheinen die Taiwanesen zu versuchen ihr Risiko zu streuen, in dem sie Geräte in verschiedenen Größen herausbringen. Davon, dass Steve Jobs Geräte, die kleiner sind als das iPad als “Totgeburten” bezeichnet hat, sollten sie sich nicht beeindrucken lassen.
Die beiden Androids-Tablets werden im April verfügbar sein und das Microsoft-Gerät kommt im Februar in den Verkauf. Alle drei werden WiFi haben und es dem Nutzer erlauben das Internet über eine 3G-Verbindung zu erkunden. Die Preise für die Geräte werden sich höchstwahrscheinlich zwischen 300 und 700 Euro bewegen.

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Vergleich Galaxy Tab gegen iPad

Mit der Vorstellung des Galaxy Tab von Samsung ist ein interessanter Konkurrent für das Apple iPad auf dem Tablet-Markt erschienen. Bei dem Kampf um die Gunst der Kunden erscheint einem der Vergleich David gegen Goliath nicht nur in Bezug auf die Marktstellung von Apple passend. Das Galaxy Tab ist im Vergleich zum iPad wesentlich kleiner und leichter. Steve Jobs lehnte sich bereits weit aus seinem Palast als er die 7-Zoll Tablet-Konkurrenz als Totgeburten ohne Marktpotential beschimpfte.

Doch das kleine Samsung Galaxy Tab hat nicht nur einige Vorteile und Annehmlichkeiten durch seine Abmessungen sondern inzwischen auch schon viele Freunde und Anhänger um sich gesammelt.

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