Tablets

Honeycomb bedeutet echte Konkurrenz für das iPad

Apple-Chef Steve Jobs’ wurde während einer Konferenz im Oktober berühmt, berüchtigte ausfällig gegenüber Google Android, als er dem rivalisierenden Betriebssystem die Fähigkeit absprach mit dem iPad wirklich konkurrieren zu können.

Damals teilte Jobs den lauschenden Analysten und Medienvertretern mit, dass das böse Erwachen für Android-Systeme käme, sobald sie erkannten, dass ihre Tablet-Computer zu klein seien.

Google hat jetzt die Chance zurückzuschlagen. Am 2. Februar wird Google den Medien einen Einblick in Android 3.0, auch bekannt unter dem Code-Namen “Honeycomb”, geben. Honeycomb wurde im Hinblick auf größere Bildschirme entwickelt. Dafür enthält es auch eine virtuelle Tastatur, die gut auf Tablets funktioniert und eine nagelneue Systemleiste am unteren Rand des Bildschirms. Außerdem hat Google am Browser gebastelt. Er erlaubt jetzt das surfen mit mehreren offenen Tabs und unterstützt 3D-Grafik.

Der wichtigste Unterschied zwischen Honeycomb und seinen Vorgängern mag allerdings in der Optimierung des Betriebs von Apps, die für größere Bildschirme konzipiert wurden, liegen. Android 2.2 war für Smartphones entwickelt worden. Das hat viele Geräte-Hersteller allerdings nicht davon abgehalten die Software auf Tablet-Systeme zu portieren.

Es steht außer Frage, dass Google damit versucht die Welt der iPads anzugreifen. Die Fähigkeit Apps auf Bildschirmen mit 7 oder 9 Zoll laufen zu lassen erhöht die Attraktivität des Android Market enorm. Der hatte trotz eines ähnlich großen Angebots, wie das des Apple App Store, bisher nicht dieselbe Dynamik entwickeln können.

Ein extra für Tablets entwickeltes Android hat auch das Potential Unternehmen die Entscheidung für eine Tablet abseits von iOS leichter zu machen. Der Durchbruch wäre auf jeden Fall geschafft, wenn Branchen-Riesen, wie SAP, IBM, Microsoft oder Oracle, anfangen würden die Plattform zu unterstützen. Auch wenn das iPad seit iOS 4.2 durch Dreingaben wie Wireless Printing und erhöhte Sicherheitsvorkehrungen einige Fortschritte bei unternehmensrelevanten Funktionen gemacht hat, sind Android-basierte Tablets sehr beliebt bei Angestellten. Und eine robustere Plattform findet auf jeden Fall Anklang bei IT-Administratoren und -Einkäufern.

Das iPad wird es also vielleicht nicht ganz so leicht haben, wie Steve Jobs sich das wünscht.

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CES 2011: Epochenwechsel vom Fernsehen zum Mobile-Computing

Wir können jeden fragen worum es bei der CES 2011 ging und die Antwort wird garantiert “Tablets” sein. Alles drehte sich um die offizielle Enthüllung der Tablets, die von Android 3.0 “Honeycomb” betrieben werden, das Erscheinen von Handies mit Dual-Core-Prozessoren, wie zum Beispiel dem Motorola Atrix und dem LG Optimus 2X oder der Ankündigung von Microsoft Windows mit den mobilen ARM-Prozessoren kompatibel zu machen.
Gleichzeitig hatten die ehemaligen Giganten der Elektronikmesse nichts zu melden. 3D-Fernsehen konnte das Publikum wenigstens nicht vom Hocker holen. Hersteller wie Toshiba, Panasonic oder Sony hatten nichts mitgebracht, das für Aufruhr hätte sorgen können. Es gab zwar auch 3D-Displays auf der CES 2011, aber keine, die einen Durchbruck für die Technologie hätte bedeuten können. Sonys Technologie, die ohne 3D-Brille funktioniert ist eine Erwähnung wert, aber die vorgestellten Geräte sind nur Prototypen. Außerdem fehlt es immernoch an hochwertigen 3D-Inhalten, sodass beim Konsumenten kein Verlangen nach der Technologie entsteht .
Auch in allen anderen Bereichen hat das Fernsehen seine Dominanz bei der CES abgegeben. TV mit Internetkonnektivität gab es natürlich an jeder Ecke, aber die Idee ist zehn Jahre alt. Weder Google noch Microsoft haben es bisher geschafft diese Technologie im Massenmarkt zu verankern. Dann wird wohl erst einmal nichts daraus werden.
Einige Hersteller präsentierten Auflösungen von 4000 Pixeln, aber 1080p sind völlig ausreichend, außer man will eine ganze Wand zum Fernseher machen.
Den freien Raum füllte die Mobil-Industrie gerne aus. Motorola wurde durchgehend von Messebesuchern belagert, die das Xoom-Tablet und das Atrix-Handy, das zum Notebook umfunktioniert werden kann, ausprobieren wollten. HTC tapezierte ganze Gebäude mit Bildern seiner Smartphones und Samsung konnte mit seinem neuen Handy und einem kleinen Tablet mehr Aufmerksamkeit erheischen als mit dem ganzen Stall seiner extrem dünnen und brillianten Fernsehbildschirme.
Diese Veränderung der Machtverhältnisse zwischen Fernsehen und Mobile-Computing hängt freilich mit den entsprechenden Verschiebungen von einer verkabelten zu einer kabellos vernetzten Gesellschaft zusammen. Dieses Jahr wird sich diese Verschiebung noch beschleunigen. Der Kunde will auf alle Medien von unterwegs aus zugreifen. Fernsehen wird es zwar in Zukunft immernoch geben, aber es wird zum Teil von mobilen Geräten gesteuert werden und nur noch im Verbund mit Mobile-Computing vorkommen.
Solange die neuen Platzhirsche den Kundenwillen befriedigen, werden sie auch auf zukünftigen CES dominieren.

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CES 2011: Einige der besten Tablets

Android 3.0 ist als das neue Google-OS, das gut mit Tablets zusammenarbeitet einer der Stars der CES 2011. Es läuft auf einigen der neuen Tablet-Computer, die hoffen sich eine Scheibe des Erfolgs des Apple iPad abschneiden zu können. Wir stellen hier einige der besten etwas genauer vor.

Motorola Xoom
Das Motorola Xoom hat auf der CES schon einiges an Aufmerksamkeit einheimsen können. Das knapp mehr als 10-Zoll große Tablet, kann eine Auflösung von 1200 x 800 Pixeln aufweisen und mit einem Dual-Core-Prozessor protzen. Auch auf dem Xoom läuft Android 3.0, auch bekannt unter dem Namen Honeycomb. HD-Video-Qualität und die komplette Bandbreite der Verbindungsmöglichkeiten wie 3G, 4G und WiFi runden das Paket noch nicht ab. Erst wurden noch die inzwischen fast schon obligatorischen beiden Kameras, die jeweils nach vorne und hinten weisen, mit in die Waagschale geworfen. Die fünf Megapixel der rückwertigen Linse erlauben die Aufnahme von 720p-Videomaterial. Die Videochat-Kamera hat immerhin noch zwei Megapixel. Da sieht das iPad der ersten Generation ziemlich alt aus.

BlackBerry PlayBook
RIMs Tablet kennen wir schon seit September. Mit seinem 7-Zoll-Bildschirm ähnelt es dem Samsung Galaxy Tab, aber es hat auch noch einige Asse im Ärmel, die das iPad schocken können.
Auch hier liegen diese Attribute teilweise im Kamerabereich: Drei Megapixel nach vorne und fünf nach hinten. Als eines der wenigen Geräte auf der CES wird es nicht von Android, sondern vom sogenannten Blackberry OS betrieben. Dieses Betriebssystem könnte sogar iOS in den Schatten stellen.

Das ist natürlich bei weitem nicht alles, was auf der CES in puncto Tablet präsentiert wird. Asus hat gleich vier Geräte mitgebracht. Das Eee Slate und drei Versionen des Eee Pad, in Größen von 7 bis 10 Zoll und mit oder ohne Tastatur.
Fujitsu, Sharp, Vizio, Notion Ink, MSI und Netbook Navigator sind nur einige weitere der Kandidaten. Wir werden in Zukunft sicher noch auf den einen oder anderen zu sprechen kommen.
Zur Zeit wäre natürlich kein Tablet-Artikel komplett, wenn nicht wenigstens kurz und am Rande das iPad 2 erwähnt würde. Verglichen mit, beispielsweise, dem Motorola Xoom und dem Asus Eee Pad hinkt das iPad der ersten Generation bezüglich der Technologie jetzt etwas hinterher. Aber wer mal bei den iPad 2-Gerüchteseiten vorbeischaut und nur die Hälfte wahr ist, wird sehen, dass Apple da schnell wieder aufgeholt haben wird.

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CES 2011: Die stärksten Trends

Die Consumer Electronics Show, kurz CES, die heute in Las Vegas begonnen hat, hat eine mehr als 40 Jahre währende glorreiche Vergangenheit, wenn es darum geht der Öffentlichkeit neue Produkte zu präsentieren. Und dieses Jahr wird das nicht anders sein.
Auf der CES debütierte 1970 der Videorekorder und 1981 die CD, genauso wie 1996 die DVD und 1998 High-Definition-Fernsehbilder.
Die diesjährige Ausgabe der CES verspricht eine der umtriebigsten der letzten 10 Jahre zu werden. Einige der vorraussichtlichen Trends geifen wir hier auf:

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Diesen, möglicherweise mächtigsten, CES-Trend haben wir auf c-kn.de schon erwähnt. Es ist fast wie bei Harry Potter. “Du weißt schon wer”, der, über den alle reden, ist nicht da. Apple lässt sich wie üblich nicht in die Niederungen der Massenelektronik herab und bleibt der CES fern. Jobs erfolgreiches iPad bekommt Anfang dieses Jahres einen Nachfolger und die ambitionierten Konkurrenten, wie RIM, HP und Microsoft versuchen Boden gut zu machen. Diese und diverse andere werden ihre neuen Tablets präsentieren. Es bleibt abzuwarten welche Größen- und Preisvarianten eine Chance gegen Apple haben. Die Spiele sind eröffnet!

3D-Heimkino
Traditionell war und ist die CES eine Messe, bei der es sich um das Fernsehen dreht. Letztes Jahr wurde in diesem Bereich das 3D-Heimkino gehypet, aber irgendwie ist die Öffentlichkeit seitdem nicht richtig darauf angesprungen. Das liegt wohl hauptsächlich daran, dass das 3D-Erlebnis sich nicht so leicht von der Kinoleinwand auf der Fernseher zuhause übertragen lässt. Die meisten Systeme brauchen ungeliebte und teure Extra-Brillen und es gibt auch nicht genügend Inhalte. Bis auf einige kleine Systeme mit passiven Brillen, haben die meisten Hersteller von Bildschirmtechnologie aufgehört 3D zu vermarkten.

Interkonnektivität des Fernsehens
Da 3D bis auf weiteres erstmal tot ist, konzentrieren die Hersteller sich auf das, was die Zuschauer wirklich wollen. Und das sind mehr und bessere Inhalte. Dazu wird der Fernseher im Wohnzimmer mit dem Internet verbunden, wo eine Fülle an Videomaterial verfügbar ist. Fast jedes präsentierte Gerät bietet Internetkonnektivität. Das ermöglicht Zugang zu den Video-Anbietern wie Netflix und Amazon oder auch Social-Media wie Twitter und Facebook. Hier haben wir mit Sicherheit einen weiteren starken Trend für das Jahr 2011.

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Toshiba präsentiert Neuerungen auf der CES

Toshiba wird dieses Jahr noch mit einem Android-betriebenen Flachmann in den immer härter umkämpften Tablet-Markt einsteigen. Damit wurden am Dienstag auf der Elektronikmesse Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas schon vorher umgehende Gerüchte bestätigt.

Chris Casper, Manager in der Abteilung für digitale Produkte bei Toshiba, kündigte an, dass das Gerät, das bisher noch keinen Namen trägt, im Frühling auf den Markt kommen wird, aber noch kein Preis bekannt sei.
Wie auf dem entsprechenden youtube-Video zu sehen ist, läuft das Demo-Gerät mit Android 2.2, bei Verkaufsstart wird aber das Honeycomb genannte Android 3.0 mitgeliefert werden. Honeycomb ist für den Betrieb auf Tablet-Computern optimiert.
Das Display wird durch Resolution Plus von Toshiba aufgewertet , das Videomaterial auf Standard-Definition den Anschein von HD-Auflösung gibt.
Bisher wurde das von einem Toshiba-eigenen Prozessor betrieben, dem SpursEngine, aber im Tablet kommt der Nvidia Tegra zum Einsatz.
Die Maße leiten sich vom 10-Zoll-Bildschirm ab, der mit einer Auflösung von 1280 x 800 Pixeln aufwarten kann. Zwei Kameras gibt es auch noch dazu – eine nach vorne mit 2 Megapixeln und eine nach hinten mit 5 Megapixeln. Anschlüsse gibt es für USB, Mini USB, HDMI und eine SD-Karte.
Außerdem hat Toshiba noch eine neue Version seines Qosmio Multimedia-Notebooks gezeigt, das ein eingebautes 3D-Display hat. Der Bildschirm erlaubt dem menschlichen Auge 3D-Bilder wahrzunehmen ohne zusätzlich eine spezielle Brille zu tragen. Dies wird durch eine Kombination aus Kameras, die die Augen des Benutzers erkennen und verfolgen, und einem Bildschirm aus verschiedenen Lagen, die das Bild verändern, erreicht. Berichten zufolge ist die Technik noch nicht ganz perfekt. So wird in der Mitte ein gutes Bild erreicht während es am Rand verschwommen wirkt.
Wir sind gespannt auf die nächsten Neuerungen, die auf der CES enthüllt werden.

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