Tablets

Cebit: Tablets waren das Thema

Die Cebit ist vorbei und, wie bei jedem großen IT-Event dieses Jahr, ging es hauptächlich um Tablet-Computer. Also, Cloud-Computing und IT für sehr große Unternehmen kamen auch irgendwie vor, und trotzdem wollen die Kunden davon gar nicht so viel hören. Schließlich ist ERP-Software nur für das Büro und  Tablets sind dafür da, um mit ihen unterhaltsame Dinge zu tun.
Asus zeigte auf der Cebit einige Tablets, die dieses Jahr erscheinen werden. Das Eee Slate EP121 ist für den High-End-Bereich ausgelegt und soll daher auch um die 1000 Euro kosten. Es ist mit einem Intel i5 Dual-Core-Prozessor, Windows Home Premium 7 und einem 12,1-Zoll-LED-Bildschirm  ausgestattet. Bezüglich der Festplatte und des Hauptspeichers ist es mit 32 oder 64 GB SSD-Speicher beziehungsweise 4 GB DDR3-RAM zu bekommen.
Das Tablet Asus Transformer wird von einm Nvidia Tegra 2-Prozessor und Android 3.0 Honeycomb betrieben werden. Es kommt mit Unterstützung für Adobe Flash, einem 10,1-Zoll-Bildschirm und kann über HDMI an einen Fernseher angeschlossen werden. Diese Möglichkeit besteht beim großen Bruder, dem Slate EP121, übrigens auch.
Das 10,1-Zoll kleine Eee Pad Slider bietet eine eingebaute Hardware-Tastatur, wodurch es geeigneter zum Schreiben von Emails und produktivem Arbeiten wird, als Geräte, die sich über die Touchscreen-Bedienung in erster Linie zum Spielen von Apps und betrachten von Youtube-Videos anbieten.
Das Eee Pad Memo von Asus, das auf einem Dual-Core Qualcomm Snapdragon-Prozessor aufbaut, ist nur 7 Zoll klein und liefert einen Stylus-Stift mit, mit dem Notizen digital niedergeschrieben werden können. Außerdem kommt das Gerät mit 1080p-HD-Video klar und hat einen Micro-HDMI-Anschluss.

Doch nicht nur Asus konnte mit neuen Tablets aufwarten. Der chinesische Hersteller ODM Yifang Digital hatte auch einige Tablets auf der Cebit dabei. Von diesen war das M707 Handwriting Android Tablet das interessanteste. Es verbindet ein 7-Zoll-Android-Tablet und einen normalen Block Papier über einen digitalen Stift. Alles was auf den Block geschrieben, gemalt, gezeichnet oder gekritzelt wird, landet direkt im Tablet. Es spielt 720p-Video und kann neben Wifi auch mit 3G geliefert werden.
In Deutschland könnte es dieses Jahr vielleicht sogar über Aldi oder Lidl bezogen werden, da Medion ein Partner des Unternehmens zu sein scheint.

zum Artikel

Tablets und neue Apps: Es tut sich einiges in der Android-Welt

Googles Tablet-Betriebssystem ist jetzt erhältlich. Das erste Tablet, auf dem man Android 3.0 testen kann, ist das Motorola Xoom. Dabei werden die ersten positiven Aspekte, wie zum Beispiel das funktionale Benachrichtigungssystem oder herausragende Erfahrungen mit den vorinstallierten Google-Apps, wie Mail, Music und Maps, kommentiert. Die Honeycomb-Oberfläche scheint im Vergleich zu Android für Smartphones ein großer Schritt in die richtige Richtung zu sein.
Neben den Google-Apps fehlt Honeycomb allerdings noch Tiefe. Ende dieser Woche gibt es im Android Market nur 16 Apps, die speziell auf Tablets ausgelegt sind. Während die Smartphone-Apps auch auf dem Xoom und anderen Android-Tablets laufen, die demnächst auf den Markt kommen, wird bei vielen davon einfach die Auflösung auf den größeren Bildschirm gedehnt. Es könnte sein, dass Honeycomb noch etwas Zeit braucht, um zu reifen und, dass Motorola das Zoom vielleicht schnell auf den Markt bringen wollte. Ein weiterer Hinweis darauf ist ein Erweiterungssteckplatz für Speicherkarten, der nicht ohne ein Software-Update funktioniert.
Zeitgleich wurde auch die eine oder andere Software im Beta-Status veröffentlicht. Mozilla stellt die fünfte Ausgabe von Firefox für mobile Geräte zum Download zur Verfügung und damit steht nicht nur eine funktionierende, sondern auch eine wirklich schnelle App für das Browsen im Internet bereit.
Außerdem gibt es seit neustem e-books im Android Market und es gibt Hinweise, dass es bald Filme und Musik geben wird.
Aus dem Angebot von Googles eigenem eBookstore, der im Dezember gestartet ist, bietet der Android Market eine große Auswahl an Titeln zum durchstöbern, kaufen und herunterladen an. Man kann in verschiedenen Kategorien, wie “Biografien” oder “Sience Fiction” nach Büchern Ausschau halten oder nach spezifischen Titeln suchen. Nachdem man ein Buch gewählt hat, darf man es direkt im Web lesen oder auf das Android-Gerät herunterladen, wo man es mit der kostenlosen Google Books App lesen kann.
Seit über einem Jahr gibt es auch Gerüchte, dass Google in den Musik-Verkauf gehen würde. Diese Berichte nehmen in letzter Zeit wieder zu und legen sogar den baldigen Start eines solchen Dienstes für Online-Musik nahe. Um seinen Android Market weiter zu verbessern, hat Google seinen Shop für Apps kürzlich umgebaut und bietet nun Web-basierte Downloads und mehr Informationen zu den jeweiligen Apps an. Google hat im Moment zwar die populärste Quelle für Android-Software im Netz, wird in Zukunft aber auch Wettbewerb von Amazon bekommen. Der Online-Handelsriese plant seinen eigenen Shop für Android-Apps ins Web zu bringen.

zum Artikel

Ein paar Tipps zum Aufwerten alter Android-Tablets

Google hat kürzlich die neuste Version seines Betriebssystems Android angekündigt: Honeycomb, das auch unter der Versionsbezeichnung 3.0 bekannt ist. Seine Benutzerschnittstelle ist komplett neu aufgelegt, um Tablet-PCs optimal zu bedienen. Google hielt diese Tablet-Variante für nötig, zum Einen wegen des großen Booms der Geräte im Käuferinteresse und zum Anderen, weil die Vorgänger-Versionen ausschließlich auf Smartphones ausgerichtet gewesen waren. Das hat die Tablet-Hersteller dazu gezwungen sich ins Zeug zu legen, um Android an Tablets anzupassen.
Auch wenn Honeycomb sicher toll wird, gibt es immer noch sehr viele Tablets mit Android 2.2, das auch unter dem Decknamen Froyo bekannt ist, die vielleicht nie wieder ein Update bekommen. Diese älteren Tablets haben entweder unter suboptimalen Hersteller-Oberflächen zu leiden, die das grundsätzlich positive Bedienungserlebnis eines Android zerstören, um Tablet-Funktionalität zu bieten, oder sie bleiben den Wurzeln treu, bieten aber kaum mehr als Smartphone-Bedienung auf einem größeren Bildschirm.
Und es gibt Hoffnung! Auch ohne Honeycomb ist überraschend viel möglich.

Machen Sie aus Ihrem Tablet ein Telefon
Die meisten Tablets bieten keine Telefon-Funktion an. Dass man keinen Anruf über das Mobilnetz tätigen kann, heißt aber nicht, dass man keinen Anruf über ein Datennetz machen kann. Alles was man braucht, ist ein SIP-Konto und eine Telefonnummer und schon kann man Telefonanrufe direkt vom Tablet-Computer machen und empfangen.
Allerdings müssen schon ein paar Voraussetzungen dafür erfüllt sein. Zuallererst braucht man die SIP-Telefonnummer, auch als Voice-over-IP- oder VoIP-Nummer bekannt. Das lässt sich zum Beispiel mit Skype und einem Google Voice-Konto realisieren. Danenben gibt es auch einige andere Services, wie zum Beispiel SipGate, die die komplette Funktionalität aus einer Hand anbieten – und dies zum Teil sogar kostenlos.
Geben Sie sich nicht mit der Standard-Tastatur zufrieden
Bevor es Android 3.0 Honeycomb gab, waren Android-Tablets berühmt berüchtigt dafür überhaupt nicht wie ein Tablet, also ein iPad, zu sein. Einer der Hauptkritikpunkte war dabei immer die virtuelle Tastatur. Viele Modelle verwendeten dieselbe Tastatur, wie sie auf dem herkömmlichen Android-Smartphone zu finden ist. Die ist viel zu breit, um alle Tasten mit dem Daumen zu erreichen und gleichzeitig zu schlecht gestaltet, als dass man sie als Standard-Tastatur verwenden könnte. Manche Hersteller fügten spezialisierte Tastaturen hinzu, aber die waren oft genauso schlecht oder sogar noch schlechter als die jungfräuliche Android-Tastatur.
Zum Glück konnten einige App-Entwickler hier nachhelfen. Der Android Market hat einige Alternativen zu bieten, die sehr gut zur Bedienung eines Tablet passen. Thumb Keyboard ist so ein Vertreter, der extra für Tablets gestaltet wurde. Sogar im Breitbildformat sind alle Tasten bequem mit den Daumen zu erreichen.
Sie sehen, auch mit Froyo lässt sich noch einiges anstellen.

zum Artikel

Dells Roadmap für mobile Geräte 2011 ist an die Öffentlichkeit geraten

Den Gadget-Blogs AndroidCentral und WPCentral wurde Dells Plan für die Veröffentlichung neuer Smartphones in diesem Jahr zugespielt.
Der interessanteste Teil dieser Informationen, die offensichtlich durch einen Maulwurf bei Dell an die Öffentlichkeit gelangten, ist das neue Windows 8 Tablet, das Anfang 2012 herauskommen soll.
Die neuen Tablets von Dell nennen sich Peju und Rosemount. Peju, ist ein 10-Zoll-Tablet, das wohl vom Betriebssystem Windows 8 betrieben werden wird. Damit wäre es das erste Gerät mit dem Betriebssystem das noch nicht einmal veröffentlicht wurde.
Es wird erwartet, dass Rosemount das erste Tablet mit Windows 7 von Dell wird. Es besteht aus einem 1366 x 768 HD-Display mit einer Abmessung von 7 Zoll. Die Roadmap plant den Verkaufsstart für Juni 2011. Das Peju und das Rosemount-Tablet vordern den Wettbewerb mit ähnlichen Geräten, wie dem Apple iPad 2, dem Motorola Xoom und dem Notion Ink Adam heraus.
Allerdings besteht einiger Zweifel wieviel Wahrheitsgehalt die an die Öffentlichkeit gesickerte Liste hat. Schließlich hat Microsoft letzten Oktober verlauten lassen, dass die nächste Windows-Version erst in zwei Jahren käme. Windows 8 soll Eigenschaften von Windows 7 und Windows XP kombinieren.
Ein Schwung anderer Tablets, die die Codenamen Gallo, Sterling, Opus One und Silver Oak tragen, scheinen Android-Geräte und für Googles Honeycomb ausgelegt zu sein. Sie sollen zwischen April diesen Jahres und dem ersten Quartal 2012 herauskommen. Gallo ist ein 10-Zoll- und Sterling ein 7-Zoll-Tablet. Ersteres soll im April, letzteres im Oktober auf den Markt kommen. Ein weiteres 7-Zoll-Gerät ist Silver Oak, Opus One ist mit 5 Zoll etwas handlicher. Die beiden sollen Ende März an den Start gehen.

Außerdem wird es Geräte mit Windows Phone 7 geben. So zeigt die Tabelle auch die Nachfolger des Venue Pro mit QWERTY-Tastatur zum herausschieben. Mit 4-Zoll-WVGA-Bildschirmen werden sie eher kompakt und sind videotauglich ausgestattet. Die 8 Megapixel-Kamera zeichnet 720p HD-Material auf.

In Sachen Video setzt das Smartphone Hancock noch einen drauf. Es kann mit einer zusätzlichen Front-Kamera aufwarten und nimmt sogar 1080p HD auf. Die letzte aufgeführte Neuheit ist das Millenium, das dem Hancock in seiner Ausstattung sehr ähnelt und im Vergleich zum 4-Zoll-Display des Hancock mit 4,3 Zoll aufwarten kann.

All diese Smartphones werden sich gegen das Motorola Atrix, das Droid Bionic, das HTC Thunderbolt, das HTC Inspire und das Samsung Infuse durchsetzen müssen, die auf der CES 2011 angekündigt wurden und ungefähr zur selben Zeit auf den Markt kommen.

zum Artikel

Androids Attraktivität für Spielentwickler steigt

Apple hat in puncto 3D-Spielen auf seinen iPhone- und iPad-Geräten bisher alle anderen vergleichbaren Plattformen geschlagen. Seit heute weiß auch die Öffentlichkeit, dass Android zur Aufholjagd geblasen hat, schnelle und begeisternde 3D-Spiele zeigen zu können. Das neuste mobile Betriebssystem aus dem Hause Google, Deckname Honeycomb, beinhaltet 3D-Optimierungsalgorithmen und nutzt Hardware-Beschleunigung durch Prozessoren wie den Dual-Core Nvidia Tegra 2. Schon in ein paar Wochen werden wir die ersten Android 3.0-Tablets in den Händen halten.
Das bedeutet, dass Google eine reelle Chance hat aufzuholen und von der riesigen mobilen Spielindustrie, die auch iPhone und iPad zu ihrem umfassenden Markterfolg verholfen hat, zu profitieren. Bisher war Google in diesem Segment nicht sehr erfolgreich gewesen.
Seit Honeycomb können Android-Spiele dasselbe Niveau von 3D-Grafik wiedergeben, das iPad- und PC-Spiele vorgelegt haben. Jetzt besteht Zugang zu 3D-Enginges wie der Unreal Engine 3. Vor noch günstigere und einfachere Verwendung hat Google seine eigene einfache 3D-Grafik-Engine, Render Script, zusammengestellt.
Alles in allem folgen daraus visuell ansprechendere 3D-Animationen, schnellere 3D-Action, ein höherer Detailgrad und kontinuierlich hohe Performanz weitestgehend unabhängig von der dargestellten Szenenkomplexität.
In gewissem Maße kommt diese Entwicklung auch den Benutzungsoberflächen zu Gute und Geräte wie das Motorola Xoom haben das Platzangebot auf dem Bildschirm und die Rechenkapazität, um Spiele auf eine Art und Weise zu spielen, wie es angemessen ist.
Ein weiterer großer Schritt für Google ist die Einführung von in-App-Verkäufen. Dieser Vertriebskanal erlaubt Spielentwicklern die Nutzung des lukrativsten Geschäftsmodells, dass App-Märkte zu bieten haben: Der Verkauf virtueller Waren. Indem ermöglicht wird aus einer App heraus virtuelle Produkte zu kaufen, ist das Spiel selbst für den Nutzer kostenlos.
Die Möglichkeit von In-App-Käufen hat Disney, Ngmoco und andere Unternehmen dazu veranlasst ihre passive Rolle aufzugeben und endlich größere Spiele für Android umzusetzen. Android hat jetzt die passende technologische Plattform und das beste Geschäftsmodell für Spiele. Jetzt muss Google nur noch mehr Entwickler von sich überzeugen.

zum Artikel

Banner buchen

Wenn du einen Bannerplatz auf unserer Website buchen, einen Linktausch vorschlagen, oder Artikel schreiben möchtest, klicke hier.