Tablets

Google startet neue Dienste “Catalogs” und “Related”

Google hat am Dienstag seinen neuen Service “Google Catalogs” gestartet. Dabei handelt es sich um eine Tablet-App, die es dem Nutzer ermöglicht verschiedene Multimedia-Kataloge unterschiedlicher Marken zu durchstöbern.
Google Catalogs liefert zum Start schon Einblick in einige US-amerikanische Marken wie Anthropologie, L.L. Bean, Macy’s, Urban Outfitters und vielen weiteren.
Im Moment gibt es die App nur für das iPad von Apple. Google verspricht aber bald eine Android-Version nachzuliefern. Die App bietet den direkten Kauf online und liefert auch die Wegbeschreibung zum nächsten Shop für den Fall, dass der Nutzer den Kauf vor Ort tätigen will oder das Objekt der Begierde online nicht verfügbar ist.
Kinnari Jhaveri, zuständig für das Management strategischer Partner, ist überzeugt, dass “mobile Technologien den Katalog-Einkauf spannender, sozialer und kreativer gestalten können.”
Google Catalogs ermöglicht dem Nutzer mit den Produktbildern zu interagieren, Kandidaten für den Kauf in einer Collage zu sammeln, die einzelnen Produkte oder ganze Collagen mit Freunden zu teilen, Updates zu bekommen sobald neue Kataloge verfügbar sind und über mehrere Kataloge hinweg zu suchen.
Google verbessert auch die Suche nach Inhalten im Web. Das Unternehmen hat ein Werkzeug veröffentlicht, das sich “Google Related” nennt. Der Dienst ist als Chrome-Extension und als eingebautes Feature in den neusten Google Toolbar verfügbar.
Google Related versucht Information, die mit der Webseite, die man gerade betrachtet, in Verbindung steht, zu präsentieren. Zum Beispiel könnte der Besuch einer Restaurant-Webseite Erfahrungsberichte und andere gastronomische Betriebe in der Nähe zu Tage fördern. Google Related zeigt die Ergebnisse in einer Menü-Zeile, die am Fuß des Browser-Bildschirms auftaucht und sich erst bei Benutzung aufklappt. Der Google +1-Button für soziale Empfehlungen ist direkt eingebaut.
Ran Ben-Yair, Produkt-Manager im Team von Google Related, merkt an, dass Google Related Informationen über die Seite, die der Nutzer betrachtet, an Google zurücksenden muss, um funktionieren zu können. Wer sich deshalb sorgen macht, sollte Googles Datenschutzrichtlinien zu der Chrome-Extension oder zum Google Toolbar konsultieren.

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Diese Apps gehören auf jedes nagelneue Android-Tablet

Das iPad mag die Welt der Tablets im Moment bezüglich der Beliebtheit noch regieren, aber wenn man Vielfalt bei der Auswahl der Hardware bevorzugt, dann ist Android überlegen.
Es ist nur so, dass die Hardware-Hersteller im Moment schneller Android-Tablets auf den Markt bringen, als die Software-Entwickler qualitativ hochwertige Apps für die Geräte bereitstellen. Tatsächlich gibt es im Moment noch nicht sehr viele wirklich großartige Apps für Android-Tablets. Das heißt aber nicht, dass ein schönes neues Tablet völlig ohne Apps auskommen muss. Nicht alle der folgenden Google-Android-Apps wurden explizit für Tablets entwickelt, aber sie sind alle kompatibel und sie erhöhen garantiert den Nutzen des Geräts.

Kindle für Android
Ein Android-Tablet ist ein wunderbarer eReader und Kindle for Android bringt eine Sammlung von mehr als 750.000 digitalen Büchern auf das Gerät. Die App erlaubt den Kauf von Büchern zu jeder Zeit, zu der eine Datenverbindung besteht, und das Lesen solange die Batterie hält. Viele Klassiker sind kostenlos und Bestseller sind ab fünf Euro zu haben. Das ist oft weniger, als man für die gedruckte Version im Buchhandel zahlen würde. Man kann Probekapitel zum Test vor dem Kauf lesen und die Bücher auf verschiedenen Kindle-Geräten nutzen. Dabei werden durch das drahtlose Whispersync-Netzwerk alle Lesezeichen und sonstige Markierungen zwischen den verschiedenen Geräten übertragen.

Google+ für Android
Googles neues soziales Netzwerk, Google+, ist noch nicht offen für jeden, aber wenn man es geschafft hat zur Nutzung der Beta eingeladen zu werden, wird man die kostenlose App zu Google+ für Android ausprobieren wollen. Die Software bietet die meisten Funktionen, die auch über den Standard-Browser zur Verfügung stehen. Zusätzlich gibt es noch eine schlanke, nutzerfreundliche Bedienungsoberfläche.

Twitter für Android
Ausnahmslos jeder Twitter-Nutzer mit einem Android-Gerät bekommt wärmstens ans Herz gelegt die beliebteste Twitter-App auf dem Markt herunterzuladen: Das offizielle Twitter for Android. Die Software wartet mit einer intuitiven und ansprechenden Bedienoberfläche auf, auch wenn die App nicht unbedingt für Tablets optimiert ist. Es gibt Apps, die komplexer aufgebaut sind und mehr Möglichkeiten bieten wie zum Beispiel Seismic, aber Twitter for Android bietet alle Grundfunktionen von Twitter, die man benötigt – und das kostenlos und ohne Werbeeinblendungen.

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Intel portiert Android auf die eigenen Prozessoren

Der Präsident und CEO von Intel Paul Otellini hat am Dienstag während einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass das Unternehmen gerade unter Hochdruck dabei ist Googles Betriebssystem mit Tablet-Fokus Android 3.0 Honeycomb auf die x86-Architektur zu portieren.
Den Berichten nach wird Intel seine Android-basierte Plattform für x86 irgendwann im dritten Quartal 2011 als “PRC Plus” enthüllten. Acer, Asus und Lenovo haben anscheinend schon unterschrieben auf die Plattform zugeschnittene Geräte herzustellen. Die Produktion soll dann auch schon in der zweiten Jahreshälfte 2011 losgehen.
Diese Neuigkeiten treffen ein, nachdem Microsoft während der CES 2011 im Januar enthüllt hat, dass Windows 8 mit der ARM-Architektur kompatibel sein wird, die von Nvidia, Qualcomm und Texas Instruments verbaut wird.
Neben Microsoft und seiner Kooperation mit ARM-Partnern gibt es, zumindest in den USA, noch das Acer Iconia Tab W500, das von AMDs Plattform Fusion betrieben wird. AMD, der größte Konkurrent von Intel im Prozessor-Markt, hat erst kürzlich durchblicken lassen, dass das Unternehmen nach Treiber-Entwicklern sucht, um Googles Betriebssystem Android mit Fusion kompatibel zu machen. Es ist keine Frage, dass Intel noch einen weiten Weg vor sich hat, wenn es in einen Markt eindringen will, der von der ARM-Architektur schon hinreichend bedient wird. Bezüglich der reinen Rechenkapazität können aktuelle ARM-Prozessoren sicher nicht mit x86-Vertretern mithalten. Allerdings hat die x86-Architektur auch Nachteile. Technologisch ist sie geradezu aus der Steinzeit.
Nichtsdestotrotz plant Intel auch noch dieses Jahr in den Smartphone-Markt ein zu dringen. Das soll mithilfe des kurz vor der Veröffentlichung stehenden Prozessor mit dem Codenamen Medfield gelingen.
Intel hat im Februar angefangen den Medfield zu produzieren. Der Prozessor soll ein Paket aus einer Atom-CPU und mehreren Kernen sein, die sich auf verschiedene Andwendungen, wie zum Beispiel HD-Grafik, spezialisieren. Voraussichtlich wird er der energie-effizienteste Chip im mobilen Sektor sein und dadurch die längste Nutzungsdauer ermöglichen.
Intel wird Android jetzt also so anpassen, dass das Betriebssystem die x86-Architektur möglichst vorteilhaft nutzt. Außerdem soll die Bedienoberfläche “verbessert” werden – was auch immer das heißt. Genaues werden wir dann wohl frühstens in der zweiten Jahreshälfte erfahren.

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Samsung zeigt neue Galaxy Tabs

Samsung hat ein neues, noch nicht funktionsfähiges 10,1-Zoll Galaxy Tab vorgeführt, dessen Gehäuse nur 8,6 mm dick ist. Damit ist es einen viertel Millimeter dünner als das iPad 2. Auch in puncto Gewicht kann es die Konkurrenz von Apple knapp unterbieten. Mit 595 Gramm ist es 5 Gramm leichter. Beim Mobile World Congress im Februar waren die Tablets von Samsung im Vergleich zum iPad noch als “unzureichend” bezeichnet worden.

Das neue 10,1-Zoll-Modell wird auch eine 8,9-Zoll-Version zur Seite gestellt bekommen. Samsung teilt mit, dass die größere Variante mit 16 GB 499 US-Dollar kosten wird und das 32 GB-Modell mit 599 US-Dollar zu Buche schlägt. Das kleinere Gerät wird es für 469 US-Dollar beziehungsweise 569 US-Dollar geben. Damit können die neuen Galaxy Tabs also auch preislich mit dem iPad 2 mithalten.

Wie das Motorola Xoom werden auch die neuen Geräte von Samsung mit Android 3.0 Honeycomb betrieben. Um sich trotzdem von Wettbewerbern wie Motorola und Toshiba zu differenzieren, wird Samsung seine eigene Software auf Googles Betriebssystem aufsetzen.
Trotzdem bleiben Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen Geräten. Samsung verwendet auch ein Bildschirmverhältnis von 16:9 und eine Auflösung von 1280 x 800. Damit zielen die Koreaner mehr auf das Abspielen von Filmen ab, als das iPad.

Weitere Unterschiede zu Apples iOS-Gerät sind ein eingebauter Slot für microSD-Karten und etwas leistungsfähigere Front- und Rückkameras inklusive LED-Blitz. Das neue Galaxy Tab hat 2-3 Megapixel für Fotos zur Verfügung.

Das sind also die Hardware-Fakten. Eine Frage bleibt dabei jedoch ungeklärt: Gibt es überhaupt schon einen Markt für Tablets außerhalb der iOS-Welt?
Schließlich begründet sich Apples Erfolg nicht nur in der Hardware. Viel mehr sind die Services, die über die Hardware zugänglich werden, der zentrale Punkt. Samsung hat keine eigenen Shops und entwickelt auch keine Online-Plattform für den Software-Verkauf, sondern überlässt diese Aufgabe komplett Google.
Weiterhin entwickelt Samsung auch keine eigenen Apps, wie Apple das beispielsweise mit Photo Booth, FaceTime, iMovie und GarageBand getan hat.
Im Moment gibt es optimiert für Android 3.0 nur wenige Apps und damit können sie auch keinen großen Mehrwert für Android-Tablets bieten. Das mag ein Grund dafür sein, warum die Verkäufe von Nicht-iPad-Tablets bisher hinter den Erwartungen zurückblieben. Dadurch haben Entwickler wenig Anreiz Apps für Android-Tablets zu entwickeln. Und schon ist ein Teufelskreis der gegenseitigen Lähmung entstanden, der erst einmal unterbrochen werden darf.
Samsung versucht das durch seinen “Social Hub”. Das ist eine Software-Umgebung, die Email, Instant-Messaging, Kontakte, Kalender und Soziale Netze so zusammenlegen soll, dass auf alle über eine Benutzerschnittstelle zugregriffen werden kann. Es bleibt abzuwarten, ob das Drittanbieter nun eher animiert oder davon abhält für Honeycomb und das Galaxy Tab zu entwickeln.

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Wird Amazon in den Tablet-Ring steigen?

Marktbeobachter glauben, dass es nicht unbedingt zu weit hergeholt ist, dass Amazon ein Kindle-Tablet herausbringen könnte, das auf Googles Betriebssystem Android basiert. Amazon verspürt bezüglich seines Geschäfts mit E-books Wettbewerb von Seiten Apples iBooks, von denen inzwischen schon mehr als 100 Millionen auf iPads und andere iOS-Geräte heruntergeladen wurden.
Das Motorola Xoom, das HP TouchPand und das RIM PlayBook können das iPad 2 nicht bedrohen, weil sie zu teuer sind und weil die dahinter stehenden Verkaufsplattformen für Software dem App Store nicht das Wasser reichen können.
Außerdem sind Apples Geräte direkt bei Apple online oder im Store zu bekommen. Kunden bevorzugen diese Möglichkeit des Kaufs gegenüber dem Modell subventionierte Geräte über den Mobilfunkanbieter beziehen zu müssen.
Amazon, hingegen, könnte ein Tablet herstellen, das auf Android oder Linux aufbaut, um Nutzer an seine Vertriebskanäle, wie den bevorstehenden Store für Android-Apps, zu binden.
Doch die Meinungen zu diesem Thema sind nicht einstimmig. So bleibt der Preis für ein Tablet von Amazon der Schlüssel zum Erfolg. Und Apple hat hier mir knapp 500 Euro die Latte sehr hoch gehängt.
Ein weiterer Aspekt, der für Amazon als möglichen erfolgreichen Wettbewerber spricht, ist, dass Apples Erfolg weniger auf der Hardware als auf den Diensten basiert, die angeboten werden. In diesem Punkt ist Amazon ein ebenbürtiger Gegner. Amazons Kerngeschäft sind Online-Dienste zum Kauf von Musik und anderen Medien, die dann alle über ein Kindle-Tablet zugänglich wären.
Natürlich gibt es auch Stimmen, die widersprechen und nicht glauben, dass Amazon überhaupt Interesse hat in den Tablet-Markt einzusteigen. Stattdessen ziele der Internet-Riese, der als Online-Buchhandel startete, immernoch auf den Markt der Leser ab, da sich so wiederum die Buchverkäufe ankurbeln lassen. So gibt es auch Stimmen, die es für vernünftig hielten, wenn Amazon seinen Premium-Abonnenten den Kindle kostenlos zur Verfügung stellen würde, um dann durch den Verkauf von Ebooks Geld zu verdienen anstatt ein komplettes Tablet auf den Markt zu bringen. Schließlich wäre Amazon zwar ein Gigant im Vertreiben von digitalen Medien, habe aber immerhin noch keinen beliebten App Store wie Apple ihn hat.
In jedem Fall bleibt es spannend zu verfolgen wie lang die Vorherrschaft von Apple im Tablet-Markt noch anhalten wird.

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