Waze – Kauft Google nun auch diese Navi-App?

Datum: Autor: Julian Kategorie: SmartphonesTAGS:  , , , ,

Waze ist eine App, die eine Echtzeit-Navigation für den Straßenverkehr bietet. Dazu senden die Millionen Mitglieder Daten mittels ihrem Smartphone permanent an die Zentrale, dort werden sie aufbereitet und können von anderen Mitgliedern genutzt werden. Nun hatte das Unternehmen, das vor vier Jahren in Israel gegründet wurde, inzwischen aber seinen Hauptsitz in die USA verlegt hat, bekannt gegeben, dass man sich mit dem Gedanken trage, Waze zu verkaufen. Dabei sollte mindestens eine Milliarde Dollar erzielt werden. Zunächst gab es großes Interesse von Facebook, doch inzwischen hat auch Google zu verstehen gegeben, die Navi-App kaufen zu wollen. Das dürfte den Preis erheblich nach oben treiben. Daneben hat der Suchmaschinenkonzern eben eine Erweiterung von Google Maps für Deutschland bekannt gegeben. Nun kann der Kartendienst auch für Fahrradtouren genutzt werden.

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Waze wäre eine taktisch wertvolle Erweiterung sowohl für Facebook als auch Google

Die Navigations-App Waze steht zum Verkauf. Der Mindestpreis, der erzielt werden soll, liegt bei einer Milliarde Dollar. Laut Bloomberg hat Facebook sehr schnell Interesse daran bekundet, doch nun ist auch Google an einem Kauf interessiert. Für beide Unternehmen würde die App eine massive Erweiterung seiner Kundennutzung bedeuten. Google hatte nach dem Debakel von Apple Maps enttäuschten iPhone Besitzern sogar empfohlen, alternativ Waze zur Navigation zu nutzen. Bloomberg berichtet außerdem darüber, dass Apple seinerseits anscheinend kein Interesse an der App zu haben scheint. Allerdings behält sich Waze vor, unter Umständen doch nicht zu verkaufen und eigenständig zu bleiben. Ob und wie eine Integration von Waze bei Google oder Facebook aussehen könnte, ist unterdessen nicht bekannt.

Google Maps für das Fahrrad

Dafür hat Google seine Maps um wichtige Funktionen erweitert. Nachdem die Fahrradkarten bereits in anderen Ländern auf großen Zuspruch trafen, gibt es sie nun auch in Deutschland. Dabei werden die typischen Fahrrad-Parameter wie Höhensteigungen, Fahrradgeschwindigkeit usw. genutzt, um Routen zu berechnen. Außerdem werden nicht die schnellsten Wegverbindungen angezeigt, dafür aber die schöneren. Um das tatsächlich gewährleisten zu können, verwendet Google Maps dafür Daten des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs, kurz ADFC. Dabei berücksichtigt die Fahrradtourenplanung Wege entlang viel befahrener Straßen ebenso wie unbefestigte Wege. Nicht erfasste Routen können manuell eingefügt werden, für bestehende Wege können Verbesserungsvorschläge an Google übermittelt werden.

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