Sharp stellt das Aquos mini SHL24 und das Aquos Pad SHD22 vor

Datum: Autor: Julian Kategorie: SmartphonesTAGS:  , , , ,

Die wirklichen Premium-Smartphones der marktführenden Hersteller vereinen allesamt Displays, die mit jedem Nachfolgermodell größer wurden. Konsumenten, die ein kleines, kompaktes Smartphone bevorzugen, müssen auch mit weniger Performance in unterschiedlichen Bereichen auskommen. Nachdem Sony mit dem Xperia Z1 Compact erstmals ein kleineres Gerät mit Premium-Merkmalen vorgestellt hatte, folgt nun auch Sharp. Das Unternehmen stellt mit seiner Aquos Modellreihe ein Smartphone vor, das nicht nur klein, sondern auch technisch erstklassig ist. Ein dazu passendes Tablet ist ebenfalls im Programm. Für deutsche Smartphone-Nutzer ist es nur wahrscheinlich kein wirklicher Grund zur Freude.

Kompakt muss nicht mittelprächtig bedeuten

Smartphones, die nach Premium klingen, aber “compact” oder “mini” im Modellnamen führen, gibt es genug – und sie werden gekauft. Allerdings ist allen kleinen Ablegern von Flagschiffen gemeinsam, dass sie zwar den Modellnamen ihrer großen Premium-Brüder tragen, aber unter dem Gehäuse zumeist eine deutlich weniger spektakuläre Technik zu finden ist. Entgegen diesem Trend präsentierte der japanische Hersteller Sony dann das Xperia Z1 Compact, ein kleines Smartphone mit bester Performance-Technik. Denselben Weg geht nun auch der Hersteller Sharp mit seiner Aquos Reihe. Jedoch stehen die Chancen schlecht, dass die Geräte offiziell außerhalb des japanischen Marktes angeboten werden.

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Das Aquos mini SHL24 Smartphone

Die Bildschirmdiagonale vom Aquos mini beträgt 4,5 Zoll. Dabei handelt es sich um ein IGZO-Display (Indium-Gallium-Zink-Oxid) mit einer Full HD Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln, was eine Pixeldichte von satten 487 ppi bedeutet. IGZO-Display zeichnen sich vor allem durch eine schnelle Reaktionszeit aus. Als CPU ist ein Qualcomm Snapdragon 800 mit vier Kernen und einer Taktung von 2,2 GHz verbaut. Als GPU findet sich eine Adreno 330. Der Flashspeicher des Smartphones beträgt 16 GB, ist aber über den microSD-Slot um bis zu 64 GB erweiterbar. Den Arbeitsspeicher gibt Sharp mit 2 GB an.

Bunt, klein, leistungsfähig

Bei der rückseitigen Hauptkamera handelt es sich um eine Kamera mit 13 Megapixel mit LED-Fotolicht, die Frontkamera hat 1,2 MP. Zur Kommunikation stehen neben Quad-Band-GSM und UMTS auch LTE und WiFi in 802.11 a/b/g/n/ und der neue Standard ac zur Verfügung. Neben einem Infrarot-Sensor gibt es auch noch NFC und Bluetooth 4.0. Der Akku hat eine ausreichende Kapazität von 2.120 mAh. Die Abmessungen betragen 124 mal 63 mal 9,9 mm, das alles bei einem Gewicht von gerade einmal 115 g. Außerdem ist das Gehäuse nach den Industriestandards IPX5 und IPX7 bedingt wasser- und staubdicht. Das Betriebssystem ist Android 4.2 Jelly Bean. Es gibt das kleine Smartphone in Weiß, Pink, Gelbgrün und Blau.

Das Aquos Pad SHD22 Tablet

Von der Größe her macht das Aquos Pad ebenfalls auf klein und könnte daher auch als Phablet durchgehen. Der Bildschirm besitzt eine Diagonale von 7 Zoll. Es handelt sich ebenfalls um ein IGZO-Display, die Auflösung beträgt 1.920 x 1.200 Pixeln, was einer Pixeldichte von 323 ppi entspricht. Auch die Daten rund um Speicher und Prozessor lesen sich ähnlich wie beim Smartphone: eine Snapdragon 800 CPU, dieses Mal auf 2 GHz getaktet, 2 GB RAM könnten bei einem Tablet aber doch etwas mehr Arbeitsspeicher sein. Dazu kommt ebenfalls ein interner Flash von 16 GB, der ebenfalls erweiterbar ist.

UMTS und LTE, ein starker Akku

Die Hauptkamera hat nur 13,1 MP, allerdings kommt der Akku auf eine deutlich höhere Kapazität von 4.080 mAh. UMTS und LTE sind auch an Bord. Bei Abmessungen von 173 mal 104 mal 9,9 mm kommt das Aquos Pad auf ein Gewicht von 263 g. In der 7-Zoll-Klasse fällt natürlich sofort das Nexus 7 von Google ein. Das ist fast 30 g schwerer als das Sharp Tablet. Als Betriebssystem wird auch hier Android Jelly Bean 4.2 eingesetzt. Allerdings ist das Gerät wahrscheinlich nur in Weiß verfügbar.

Leider für den japanischen Markt bestimmt

Beide Geräte werden von dem japanischen Provider KDDI vertrieben. Der hat noch keine Preise gelistet. Doch wie bereits eingangs erwähnt, werden weder Smartphone noch Tablet in Deutschland angeboten werden. Was eigentlich schade ist, denn die Absatzzahlen für die technisch unterlegenen Kompakt-Ausführungen der Marktführer hierzulande zeigen eindeutig, dass ein Markt besteht. Bleibt also nur zu hoffen, dass sich der Trend zu kleinen High-Performance-Smartphones auch bei uns durchsetzen kann.

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