Neues dünnstes Smartphone jetzt von Vivo

Datum: Autor: Julian Kategorie: SmartphonesTAGS:  , ,

Gerade eben hatte Oppo mit dem R5 das dünnste Smartphone präsentiert, da ist ihm dieser Ruf auch schon wieder abhandengekommen – und das sogar noch vor dem Verkaufsstart. Ausgerechnet ein anderer chinesischer Hersteller, Vivo, hat Oppo den Titel streitig gemacht. Dabei scheinen die Entwickler des Vivo X5 max auch noch einige Details besser gemacht zu haben.

Die technischen Details vom Vivo X5 max

Was sich wie eine SUV-Sonderserie mit einem Musiksender als Paten anhört, ist in Wirklichkeit ein neues Smartphone. Vivo ist ein chinesischer Hersteller, der immer wieder mit technischen Finessen überrascht, die später auch bei einem der markführenden Smartphone-Produzenten auftauschen. Das auffälligste Merkmal ist die Stärke des X5 max mit gerade einmal 4,75 mm. Damit wurde der Rekord für das dünnste Smartphone Oppo nach nur zwei Wochen schon wieder entrissen. Das R5 kam mit 4,85 mm.

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Display mit gerade einmal 1,36 mm

Der Super-AMOLED-Touchscreen vom X5 max kommt auf eine Diagonale von 5,5 Zoll – das bei einer Dicke von gerade einmal 1,36 mm. Das dann auch bei einer Full-HD-Auflösung (1.920 mal 1.080 Pixel bei einer Pixeldichte von 400 ppi). Herzstück ist ein 64-Bit-Prozessor – die Acht-Kern-CPU Snapdragon 615 von Qualcomm. Vier der Kerne (Cortex A53) sind auf 1 GHz getaktet, die anderen vier Rechenkerne auf 1,7 GHz. Der Arbeitsspeicher wird mit 2 MB RAM angegeben. Als GPU wird eine Adreno 405 genannt. An internen Flashspeicher bringt es das chinesische Gerät auf 16 GB, die allerdings über den microSD-Slot um bis zu 128 GB erweitert werden können.

SIM-Card-Slot und microSD-Slot in einem Slot vereint

Allerdings gibt es hierzu eine Besonderheit: eigentlich ist das Gerät auch noch mit zwei SIM-Card-Slots ausgestattet. Einmal für das Nano-SIM-Format und einmal für Micro-SIM-Format. Der Nano-Slot kann dabei optional als microSD-Slot verwendet werden. Trotz der schlanken Maße entsprechen auch die Kameras den aktuellen Trends. Rückseitig bietet das X5 max 13 Megapixel (Sensor Sony IMX 214), für die vorderseitige Selfie-Knipse stehen immerhin noch 5 MP zur Verfügung. Der Akku hat eine Kapazität von 2.000 mAh und ist fest verbaut. Außerdem ist noch ein dedizierter Yamaha-Audiochip (YSS-205X) an Bord, der ein gutes Klangbild gewährleisten soll.

Mit Klinkenstecker für das Headset

In diesem Zusammenhang erwähnenswert ist der Umstand, dass es Vivo geschafft hat, bei einer Stärke von 4,75 mm auch noch den passenden Klinkenstecker (3,5 mm) integrieren konnte. Oppo hat das beim 4,85 mm dünnen R5 nicht geschafft und musste darauf verzichten. Dafür sind die Informationen zur weiteren Ausstattung eher spärlich, deuten aber an, dass das Smartphone zumindest nicht offiziell nach Europa kommen wird. Neben nicht näher beschriebenem WLAN (Gigabit) sind auch UMTS und LTE verfügbar.

Noch vor Weihnachten erhältlich – bloß nicht in Deutschland

LTE allerdings im TDD-Standard (Time Division Duplexing). In Europa gilt FDD (Frequency Division Duplexing). Der verbaute Standard kommt hauptsächlich in Asien zum Einsatz. Dazu noch Bluetooth 4.0. Die Maße gibt der Hersteller mit 78,0 mal 153,9 mal 4,75 mm an. Als Betriebssystem kommt zunächst noch Android KitKat 4.4 mit eigener Fun Touch Oberfläche. Ab 12. Dezember soll das Smartphone für umgerechnet knapp 400 Euro zunächst auf dem chinesischen Markt angeboten werden.

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