LG G3: LG stellt sein neuestes Flagschiff in London vor

Datum: Autor: Julian Kategorie: SmartphonesTAGS:  , , ,

Große Überraschungen blieben bei der Präsentation des LG G2 Nachfolgers G3 aus. Viele Details wurden schon vorab im Internet bekannt. Dennoch hat das neue Flaggschiff des südkoreanischen Samsung Konkurrenten das Zeug, Smartphones wie das Galaxy S5 vom Thron zu stürzen. Das Telefon punktet vor allem mit einer praktischen Ausstattung.

Technisch nicht innovativ, aber ausgereift und hochwertig

Schon letztes Jahr hatten wir mehrfach darüber berichtet, dass technisch gesehen die Grenzen eng sein würden in der nächsten Zeit. Viele Technologien sind schon 2013 an die Grenzen gestoßen. So ist es nicht verwunderlich, dass nach Präsentationen wie dem iPhone 5S oder dem Samsung Galaxy S5 auch das jetzt in London präsentierte LG G3 nicht den großen Wurf mit innovativer Technik bringt. Dafür setzen die Südkoreaner auf ausgereifte Technik und sinnvolle Features. Damit bringt das G3 dann doch Eigenschaften mit, welche es zum aktuellen Top-Smartphone machen könnten.

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Die technischen Details vom LG G3

Am auffälligsten ist zunächst das Display. Das ist beim G3 auf 5,5 Zoll Diagonale angewachsen. Das Besondere ist jedoch die Auflösung. LG hat 2.560 mal 1.440 Pixel auf das Display gequetscht. Damit besitzt das G3 Quad-HD, die Pixeldichte beträgt satte 538 dpi. Unter der Haube findet sich der aktuell von vielen Smartphone-Herstellern verwendete Snapdragon 801 Prozessor von Qualcomm.

Der wird bei LG auf 2,5 GHz getaktet. Der Flashspeicher beträgt wahlweise 16 oder 32 GB. Theoretisch lässt er sich mittels dem microSD-Slot auf bis zu zwei TB erweitern, praktisch sind es immerhin ebenfalls großzügige 128 GB. Der interne Arbeitsspeicher richtet sich nach dem internen Flashspeicher: 2 GB RAM bei 16 GB Flash und 3 GB RAM bei 32 GB Flash.

Änderungen bei der Kamera

Die Kamera entspricht von der Auflösung her weitgehend der des Vorgängermodells G2 und besitzt 13 Megapixel Auflösung. Dafür ist die rückseitige Kamera mit einem Lasersensor ausgestattet, der Entfernungen schnell berechnet und damit den Autofocus effizienter machen soll. Der Doppel-LED-Blitz passt sich unterdessen den jeweiligen Lichtverhältnissen an – so wird die Farbe der LEDs dementsprechend wärmer oder kälter.

Für die Kommunikation unterstützt das LG G3 nicht nur UMTS und LTE, sofern Mobilfunkprovider sprachunterstütztes LTE (VoLTE) anbieten, wird auch das vom G3 unterstützt. Dazu kommt dann noch 801.11 ac-WLAN. NFC ist ebenfalls an Bord, beim Bluetooth überraschenderweise mit Bluetooth 4.0 noch nicht der neueste Standard. Auch miniUSB ist nur in 2.0, HDMI, was man schon in Bezug auf die QHD-Auflösung vermuten möchte, fehlt ebenfalls.

Aktuelles Android 4.4 als Betriebssystem

Bei der Software ist das LG G3 mit Android 4.4 KitKat absolut aktuell. Dazu kommt dann noch die eigene Oberfläche, die sehr dominant wirkt. Die Kamera kann mit Handgesten ausgelöst werden, die Freigabe mittels individueller Klopfzeichen auf das Display durchgeführt werden. Dazu kommt noch eine stylishe Hülle, die an die zahlreichen Assistenzfunktionen angepasst ist und auch mit Hülle kabelloses Laden ermöglicht. Beim Sound hat LG ebenfalls wieder etwas nachgelegt. Der 1-Watt-Lautsprecher wird beim Hinlegen des Smartphones nicht verdeckt, dank des starken Basses sollen Kopfhörer nicht mehr notwendig sein – sofern es dann wohl die Umwelt nicht stört.

Akku kann beim G3, das bei 550 Euro beginnen soll, getauscht werden

Das Gehäuse wirkt edel und aus gebürstetem Metall hergestellt, ist aber tatsächlich aus Kunststoff. Darüber hinaus lässt sich die rückseitige Abdeckung abnehmen, sodass der Akku mit einer Kapazität von 3.000 mAh ausgetauscht werden kann. Der Preis für das 16-GB-Gerät wird bei 550 Euro liegen, für die 32-GB-Variante bei 600 Euro. Wahrscheinlich soll das LG G3 im Juli in Deutschland im Handel erhältlich sein. Zunächst in den Farben Gold, Weiß und Schwarz.

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