Kommt das Firefox Smartphone OS bereits 2013?

Datum: Autor: Beni Kategorie: SmartphonesTAGS:  , , , ,

Auch wenn sich hinter den Patentstreitigkeiten zwischen Apple und Samsung ebenso eine Stellvertreterschlacht um die Führung bei den Betriebssystemen für Smartphones und Tablet-PCs verbirgt, bedeutet das noch lange nicht, dass es nur noch darum geht, dass sich Google und Apple im Prinzip den Markt einteilen. Vielmehr wurde schon durch die zuvor bekannt gewordene Planung von Mozilla klar, dass der Markt für mobile Betriebssysteme immer noch in den Kinderschuhen steckt und durchaus auch Platz für andere Anbieter bereithält. Dabei scheint es, dass die Aussichten für den mobilen Firefox gar nicht so schlecht stehen, zieht man Vergleiche zum regulären Internet.

Firefox-OS Smartphone Anfang 2013

So hat der fünftgrößte Smartphone-Hersteller weltweit, ZTE, angekündigt, bereits Anfang 2013 ein erstes Smartphone mit dem Firefox-OS auf den Markt bringen zu wollen, einige Aussagen deuten sogar noch 2012 an. Bei den Mobilfunkprovidern erfährt das Projekt auch Unterstützung seitens der Deutschen Telekom und von Telefónica. Es ist sicherlich nicht abzustreiten, dass der scharfe Streit zwischen Apple und Samsung diesem Projekt ebenfalls einen gehörigen Anteil an Motivation einhaucht. Doch bestimmt spielt auch die Historie von Mozilla und Firefox als Webbrowser eine erhebliche Rolle für den schnell zustande gekommenen Support von Herstellern und Providern.

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Firefox ist eine echte Alternative zum konservativen iOS

Bereits der Aufstieg vom Firefox Browser war kometenhaft. Inzwischen hat er den größten Useranteil bei Desktop-Computern. Das liegt unter anderem daran, dass der Quellcode offen liegt und jeder Nutzer Add-ons gestalten kann. Das gilt zwar auch für Google, dennoch gibt es zwischen beiden Anbietern drastische Unterschiede. Hinter Firefox steckt die Mozilla-Stiftung, eine Non-Profit-Organisation und hinter Android mit Google eines der machtvollsten, auf Profit ausgerichteten Internet-Unternehmen. Es ist kein Geheimnis, dass Google über Android seine starke Position weiter ausbauen will und dass es letztendlich nur um das Sammeln von Daten zu Geschäftszwecken geht. Und hinter Mozillas Firefox steckt eben der echte freiheitliche Gedanke vom freien Internet. Insofern liegen hier Welten dazwischen.

Firefox vereint viele Vorzüge

Die User haben das längst erkannt und schon aufgrund seiner Beliebtheit als Browser kann Firefox punkten. Im Prinzip lässt sich sagen, Firefox-OS wird ein Produkt von den Nutzern für die Nutzer sein. Die Chancen, dass es das Feld also praktisch von hinten aufräumt, sind als groß anzurechnen. Dem gegenüber steht dann noch iOS von Apple. Hier beißt sich jedoch der freiheitliche Gedanke ebenfalls. Das, was Apple als nicht gut befindet, wird beispielsweise nicht als App aufgenommen. Das richtet sich nicht danach, ob es einem User schaden könnte. Vielmehr geht es darum, ob solche Anwendungen ins Weltbild von Apple passen. Das ist also eher Zensur von Meinungsfreiheit.

Smartphones könnten auch im Preis sinken

Kommt man nun auf die dafür gegebene Sicherheit zu sprechen – Android muss sich ja mit vielen Schad-Apps herumschlagen – genügt ebenfalls wieder ein Blick zum Firefox Browser. Die dortigen Add-ons werden von den Usern ehrlich bewertet und auch aussortiert. Nicht nach politischen oder anderweitigen Anschauungen, sondern rein nach der Gefahr von Schäden. Insofern könnte Firefox-OS zur echten Konkurrenz für Windows Phone 8, Android und iOS erwachsen. Und da es frei ist, würde es auch die Smartphone-Kosten um die dann entfallenden Lizenzkosten senken.

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