BYOD und mobile Sicherheit

Datum: Autor: Mirco Kategorie: SmartphonesTAGS:  , , ,

Die Nutzung privater Mobilgeräte wie Smartphones, Tablets oder BlackBerrys ist in vielen Unternehmen bereits zum Alltäglichen geworden, selbst hier in Deutschland. Diese Maßnahme läuft unter dem Titel BYOD, kurz für Bring your own device, also die Aufforderung dazu, sein eigenes Gerät mit in die Firma zu bringen und es in diesem Zuge für Unternehmenszwecke zu nutzen. Der Trend greift um sich und laut einer Studie von Intel wird dieser bereits von 82 Prozent der Unternehmen durchgeführt. Eine andere Studie des britischen Marktforschungsunternehmens Vanson Bourne zeigt zudem, dass rund 59 Prozent der Geschäftsführer sogar glauben, nicht mit BYOD zu arbeiten würde dem Unternehmen Wettbewerbsnachteile verschaffen.

Nichtsdestotrotz steht in diesem Aspekt die Sicherheit der Firmendaten mit an erster Stelle und ohne die richtigen Richtlinien und Sicherheitsmaßnahmen setzen viele Firmen ebendiese aufs Spiel. Was nötig ist, wenn die Mitarbeiter mit ihrem privaten Smartphone auch Unternehmensangelegenheiten regeln, ist ein genauer Plan, damit diese darüber Bescheid wissen, was sie tun dürfen und was nicht. Darum kümmert sich unter anderem der BlackBerry bring your own device Datenschutz. Und so genannte MDM Lösungen (Mobile Device Management) können dabei ebenfalls von großer Hilfe sein. Damit verwaltet man auf professionelle Art und Weise Implementierungen von Smartphones in Unternehmen. Die Geräte können zentral angemeldet und konfiguriert werden, so dass sie je nach Bedarf gelöscht oder gesperrt werden können, wenn es beispielsweise zu einem Verlust des Gerätes kommt.

Die unternehmenseigenen Sicherheitsrichtlinien können so auf praktische Art gewährleistet werden. Eine große Rolle spielt dabei aber auch, dass die privaten und gewerblichen Tätigkeiten auf dem Gerät strikt voneinander getrennt werden müssen. So kommen sich beide Bereiche nicht in die Quere und der Nutzer muss keine Einschränkungen hinnehmen, wenn er sich privat mit seinem BlackBerry oder anderem Smartphone beschäftigt. Was er damit in seiner Freizeit tut, geht das Unternehmen nur insofern etwas an, wenn es sich dabei um den geschäftlichen Bereich seines Geräts handelt. Dies kann ebenfalls mit der MDM Lösung kontrolliert werden. Wen er jedoch von dem privaten Bereich des Telefons oder Smartphones aus anruft oder was er damit macht, bleibt seine Sache. In dem Fall können wohl sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer mit der Situation zufrieden sein.

--Werbung--

Kommentar schreiben

Banner buchen

Wenn du einen Bannerplatz auf unserer Website buchen, einen Linktausch vorschlagen, oder Artikel schreiben möchtest, klicke hier.