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Google könnte Terminator-Brille veröffentlichen

Laut der Weibseite für Technologie-Neuigkeiten 9to5Google ist der Prototyp zu Googles “Head Up Display”-Brille (HUD-Brille) gesichtet worden. Und sie sollen der Thump-Brille von Oakley ähneln. Damit sieht sie auch wie etwas, das auch der Terminator gern in seiner Garderobe hätte.
Und dabei geht es nicht nur darum wie die Brille aussieht, sondern sie hat auch Funktionen, die aus der Terminator-Trilogie bekannt sind.
Im Dezember verbeitete sich das Gerücht, dass Google dabei sei einen Prototypen einer High-Tech-Brille fertigzustellen, die man unter dem Begriff “tragbares Head-Up-Display” (HUD) kennt. Die Brille könnte sich mit Googles cloud-basierten Ortungsdiensten verbinden und die Umgebung des Nutzers mit detailierten zusätzlichen Informationen anreichern. Die Daten würden auf der Brille visualisiert werden und sich quasi über die Umgebung legen. Dadurch entstünde eine sogenanntes “Augmented Reality Computer Display”.
Laut 9to5Google hat diese Brille sogar noch mehr drauf. Die Brille wird den Berichten zufolge eine extrem kleine Kamera mit Blitz haben, die nach vorne gerichtet ist, um Informationen sammeln und Fotos zu schießen. Weiterhin enthält das HUD ein Navigationssystem, das über Kopfbewegungen, die scrollen und klicken implementieren, gesteuert werden kann. Auch Ein- und Ausgabe-Möglichkeiten für Sprachsteuerung und Sprachausgabe sind integriert. Das alles soll mit Hardware funktionieren, die bezüglich ihrer Rechen- und Speicherkapazität derer von Android-Smartphones der letzten Generation ungefähr gleichkommt.
Frühere Spekulationen berichteten von Head Up Displays, die in den Gläsern beider Augen untergebracht sein sollten. Nun spricht 9to5Google allerdings davon, dass das Display nur für ein Auge und seitlich leicht versetzt angebracht sein soll. Außerdem hat bietet der Bildschirm auch keine 3D-Sicht wie vorher geglaubt wurde.
Technologie, die wie ein gewöhnliches Kleidungsstück getragen werden kann, ist im Kommen. Nicht nur Google, sondern auch Apple, Recon Instruments und Motorola arbeien an dieser Art von Produkten.
9to5Google schreibt weiterhin, dass die HUD-Brille von Google noch weit von der Fertigstellung entfernt sei, und dass unklar ist auf welchen Markt sie ausgerichtet sein wird, um sich gut zu verkaufen. Zum Glück für Nerds gibt es Gerüchte, dass Google darüber nachdenkt die Brille innerhalb eines Beta-Test-Programms außerhalb des Unternehmens zu verbreiten.

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Google erlaubt Löschung von Router-Daten

Google hat sich am Dienstag dazu bereit erklärt, weltweit die Möglichkeit anzubieten Name und Ort des eigenen Wlan-Routers aus der Datenbank des Unternehmens zu löschen, nachdem Datenschutzbeauftragte aus den Niederlanden dies verlangt hatten.
Google verwendet die Daten dazu, die Lokalisierung von Mobiltelefonen und anderen mobilen Geräten, die sich in der Reichweite der Router befinden, zu verbessern.
Die Vereinbarung, die von Google und der Niederländischen Datenschutzbehörde veröffentlicht wurde, beinhaltet, dass Besitzer von Wlan-Routern “_nomap” an den Namen ihres Routers hängen können, um Google mitzuteilen, dass die Informationen nicht in die Datenbank fließen sollen.
Falls sehr viele sich für die Löschung entscheiden, könnte Googles Fähigkeit genaue ortsabhängige Dienste anzubieten beeinträchtigt werden. Das Unternehmen müsste dann Mobilfunkmasten und GPS verwenden, um den Aufenthaltsort eines mobilen Gerätes zu bestimmen. Das könnte zu weniger genauen Angaben und höherer Batterienutzung führen.
Jacob Kohnstamm, der Vorsitzende der Niederländischen Datenschutzbehörde sagte: “Wir hoffen alle, dass größere Unternehmen angesichts solcher Zwangsmaßnahmen, dazu übergehen werden den Datenschutz von sich aus und von Anfang an zu berücksichtigen, sodass wir gar nicht erst aktiv werden müssen.”
Google sah sich für seine illegale Datensammlung schon einer Strafdrohung in Höhe von einer Million Euro durch die Niederländische Behörde gegenüber.
Kohnstamm sagte, dass “angenommen Google folgt der Vereinbarung, die Strafe nicht erhoben [werde].”
Die Niederlande setzen Datenschutzgesetze in Europa mit am aggressivsten durch, indem Sanktionen und gerichtliche Schritte angewandt werden, um Unternehmen, die ihre Geschäfte über das Internet abwickeln, bezüglich des Sammelns persönlicher Daten streng zu regulieren.
Google war in den Fokus von Datenschutzbeauftragten von Europa bis Hong Kong geraten, nachdem bekannt geworden war, dass seine “Street View”-Fahrzeuge persönliche Daten über Wlan-Router sammelten, während sie Umgebungskarten anfertigten. Dieser Vorgang beschränkte sich nicht nur auf die Namen und Standorte von Routern, sondern erstreckte sich auch auf Daten, die gerade über die jeweiligen Netzwerke verschickt wurden. Google schrieb diese widerrechtliche Datensammlung einem Programmierfehler zu und entschuldigte sich öffentlich.

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Headsets bringen keine zusätzliche Sicherheit beim Telefonieren am Steuer

Lasst Euch nicht von diesen Bluetooth-Headsets vorgaukeln, dass sie beim Autofahren ein sichereres Telefonieren ermöglichen.
Eine Automobilclub hat am Donnerstag davor gewarnt, dass jede Benutzung von Mobiltelefonen, egal ob mit oder ohne Headset, genug Ablenkung bedeuten kann, um einen Unfall zu verursachen.
Die amerikanische Governors Highway Safety Association hat sich durch ein Jahrzehnt von Statistiken und Forschungsberichten über die Ursachen von Autounfällen gewühlt und hat herausgefunden, dass Ablenkung, die mit Mobiltelefonen im Zusammenhang steht, für 15 bis 25 Prozent der Unfälle verantwortlich ist. Die Zahl ist in Wirklichkeit wahrscheinlich noch höher, da Ordnungshüter nicht unbedingt jeden Fahrer, der sein Mobiltelefon vor einem Unfall verwendet, erwischen.
Der Automobilclub schlägt für Fahranfänger ein komplettes Verbot von Mobiltelefonen vor, egal ob mit oder ohne Headset. Die Definition eines Fahranfängers ist nicht überall gleich, aber eine weit verbreitete Auffassung identifiziert Fahrer, die seit weniger als einem Jahr den Führerschein haben, als solche.
“Fahranfänger haben das höchste Unfallrisiko. Ihre Aufmerksamkeit sollte uneingeschränkt dem Fahren gelten und nicht einer Unterhaltung am Mobiltelefon oder ähnlichen Ablenkungen. Ein Verbot bekräftigt diese Auffassung und unterstützt andere Einschränkungen, denen Fahranfänger unterstellt werden könnten.” So schreiben die Autoren der Studie.
Allerdings räumt der Automobilclub ein, dass kein schlüssiger Beweis gefunden wurde, der die Therorie unterstützt, dass das Verbot der Benutzung von Mobiltelefonen, das mancherorts schon durchgeführt wird, jemals tatsächlich einen Autounfall vereitelt hätte. Letztes Jahr gab es laut der wichtigsten Versichungsanstalten keinen Rückgang von Autounfällen, nachdem in Kalifornien, Conneticut, New York und Washington, D.C., Mobiltelefone am Steuer verboten worden waren.
Es konnten lediglich ein Studie aus dem Jahr 1997 in Kanada und eine aus dem Jahr 2005 in Australien zitiert werden, die zu dem Schluss kamen, dass sich das Risiko eines Unfalls zwischen der Nutzung von Lösungen, die die Hände zur Steuerung des Fahrzeugs frei lassen und solchen, die Bedienung per Hand in irgendeiner Form erfordern, nicht verändert.

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Google und Apple geraten wegen heimlicher Sammlung ortsbezogener Daten unter Druck

Die Ortung von Smartphones ist in den letzten Tagen zu einer echten Schlagzeile geworden, nachdem letzte Woche ein Bericht aufgetaucht war, der behauptete, dass iPhones und iPads unbemerkt den Aufenthaltsort ihrer Nutzer aufzeichnen und die Informationen in unverschlüsselten Dateien ablegen. Später wurde klargestellt, dass Apple anstatt der genauen Position einfach nur nahegelegene Wlan-Hotspots und Mobilfunkmasten registriert und diese Daten auch anonymisiert.
Andere mobile Plattformen wie Googles Android greifen in ähnlicher Weise auf ortsbezogene Daten zurück. Während das allein nicht sehr neu sein mag, besonders wenn man sich schon dafür entschieden hat sogenannte “location-based Services” zu nutzen, hat die Erkenntnis, dass Unternehmen Informationen auf eine Art sammeln und speichern, die den Nutzern nicht immer ganz bewusst ist, verschiedene Behörden dazu veranlasst Fragen zu stellen.
Republikanische Politiker in den USA haben sechs Unternehmen Briefe geschickt, in denen sie danach fragen wie ihre Produkte Informationen über den Aufenthaltsort von Nutzern sammeln, speichern und weiterverteilen. Die Briefe enthielten Fragen dazu, ob die Unternehmen Daten an Dritte weiterleiten oder nicht, ob die Nutzer von der Abfrage der Daten in Kenntnis gesetzt werden und ob sie auch die Möglichkeit bekommen dieser Praxis die Erlaubnis zu entziehen.
Obwohl Google und Apple augrund der aktuellen Berichte besonders im Rampenlicht stehen, richtet sich die Anfrage des “U.S. House Energy and Commerce Committee” auch an Microsoft, Nokia, RIM und HP, da all diese Betriebssysteme für Smartphones vertreiben. Außerdem haben die Berichte schon Untersuchungen durch Behörden in Frankreich, Deutschland, Italien und Südkorea ausgelöst.
Mit einer Stellungnahme zum Thema weist der Suchmaschinenriese jedes Fehlverhalten weit von sich. Google informiere die Nutzer über das Sammeln, Teilen und die Nutzung von ortsbezogenen Daten und überlasse auch Kontrolle darüber. Dies geschehe, um über Android-Geräte einen besseren mobilen Dienst zu bieten. Weiterhin werden sämtliche ortsbezogenen Informationen, die zu Googles Servern gesandt werde, anonymisiert und seien daher nicht mehr mit dem Nutzer in Verbindung zu bringen.
Apple hat sich noch nicht in ähnlicher Weise geäußert, obwohl überraschend schnell schon einige Klagen gegen Apple eingereicht wurden. Die Kläger in einem Fall aus Florida beschuldigen Apple Gesetze der Privatsphäre gebrochen zu haben, indem das Unternehmen den Aufenthaltsort von Nutzern aufgezeichnet hat ohne die Möglichkeit zu geben diese Funktion abzuschalten. Das Ziel des Rechtsstreits ist es den Richter dazu zu bewegen die Datensammlung zu verbieten, Apple eine Strafe aufzuerlegen und zur Rückerstattung des Kaupreises der iOS-Geräte zu verdonnern.

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Kostenlose Navigation von o2

o2 bietet seinen Kunden die Navigationssoftware Telmap Navigation gratis zum Download an. Die Software wird für viele Handy-Modelle zur Verfügung stehen. Voraussetzung für die Nutzung ist selbstverständlich ein GPS-Empfänger. Auch Gebühren werden bie der Nutzung von Telmap Navigation fällig. Daher ist die Nutzung nur in Verbindung mit einer Datenflat von o2 zu empfehlen.

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