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CES 2011: Die stärksten Trends

Die Consumer Electronics Show, kurz CES, die heute in Las Vegas begonnen hat, hat eine mehr als 40 Jahre währende glorreiche Vergangenheit, wenn es darum geht der Öffentlichkeit neue Produkte zu präsentieren. Und dieses Jahr wird das nicht anders sein.
Auf der CES debütierte 1970 der Videorekorder und 1981 die CD, genauso wie 1996 die DVD und 1998 High-Definition-Fernsehbilder.
Die diesjährige Ausgabe der CES verspricht eine der umtriebigsten der letzten 10 Jahre zu werden. Einige der vorraussichtlichen Trends geifen wir hier auf:

Tablets
Diesen, möglicherweise mächtigsten, CES-Trend haben wir auf c-kn.de schon erwähnt. Es ist fast wie bei Harry Potter. “Du weißt schon wer”, der, über den alle reden, ist nicht da. Apple lässt sich wie üblich nicht in die Niederungen der Massenelektronik herab und bleibt der CES fern. Jobs erfolgreiches iPad bekommt Anfang dieses Jahres einen Nachfolger und die ambitionierten Konkurrenten, wie RIM, HP und Microsoft versuchen Boden gut zu machen. Diese und diverse andere werden ihre neuen Tablets präsentieren. Es bleibt abzuwarten welche Größen- und Preisvarianten eine Chance gegen Apple haben. Die Spiele sind eröffnet!

3D-Heimkino
Traditionell war und ist die CES eine Messe, bei der es sich um das Fernsehen dreht. Letztes Jahr wurde in diesem Bereich das 3D-Heimkino gehypet, aber irgendwie ist die Öffentlichkeit seitdem nicht richtig darauf angesprungen. Das liegt wohl hauptsächlich daran, dass das 3D-Erlebnis sich nicht so leicht von der Kinoleinwand auf der Fernseher zuhause übertragen lässt. Die meisten Systeme brauchen ungeliebte und teure Extra-Brillen und es gibt auch nicht genügend Inhalte. Bis auf einige kleine Systeme mit passiven Brillen, haben die meisten Hersteller von Bildschirmtechnologie aufgehört 3D zu vermarkten.

Interkonnektivität des Fernsehens
Da 3D bis auf weiteres erstmal tot ist, konzentrieren die Hersteller sich auf das, was die Zuschauer wirklich wollen. Und das sind mehr und bessere Inhalte. Dazu wird der Fernseher im Wohnzimmer mit dem Internet verbunden, wo eine Fülle an Videomaterial verfügbar ist. Fast jedes präsentierte Gerät bietet Internetkonnektivität. Das ermöglicht Zugang zu den Video-Anbietern wie Netflix und Amazon oder auch Social-Media wie Twitter und Facebook. Hier haben wir mit Sicherheit einen weiteren starken Trend für das Jahr 2011.

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Hat die CIA Humor?

Die CIA hat ein Sonderkommando eingesetzt, um die Auswirkungen der Veröffentlichung tausender diplomatischer Unterlagen des US-Außenministeriums durch WikiLeads zu untersuchen.
Offiziell heißt die Ermittlergruppe WikiLeaks Task Force. Allerdings wird dieser Name innerhalb der CIA gerne zu WTF abgekürzt. Wer sich etwas mit amerikanischen Abkürzungen auskennt, wird wissen, dass WTF auch ein beliebtes Akronym für “What the Fuck” ist. Diese Respektlosigkeit ist unter dem Gesichtspunkt, dass die CIA von den Enthüllungen durch WikiLeaks bisher vergleichsweise wenig betroffen ist, vielleicht verständlicher. Nur ein paar CIA-Dokumente sind auf der WikiLeaks-Webseite aufgetaucht und auch Aufzeichungen anderer Institutionen, die online veröffentlicht wurden, enthalten bemerkenswert wenig Informationen über CIA-Angestellte oder Operationen, die sie durchführen.
Trotzdem haben CIA-Beamte verlauten lassen, dass die Behörde eine ausgedehnte Überprüfung der geheimen Informationen durchführt, die routine-mäßig auf verschiedenen CIA-internen Netzwerken verteilt liegen.
Und die Spezialermittler konzentrieren sich auf die unmittelbaren Auswirkungen der kürzlich veröffentlichten Dateien. Konkret wird untersucht, ob durch das gesunkene Vertrauen in die US-Regierung bezüglich ihrer Fähigkeit Geheimnisse zu bewahren die Praxis der Behörde Informanten anzuwerben beschädigt worden sein könnte.
Manche CIA-Veteranen sehen die bisherige Abneigung der Behörde Geheimnisse mit anderen Regierungsinstitutionen zu teilen bestätigt. Diese Arbeitsweise wurde oft kritisiert seitdem bekannt wurde, dass sie zum Versagen die Angriffe vom 11. September 2001 zu verhindern beigetragen hatte.

Vor zwei Jahren hat die CIA noch abgelehnt mehr Informationen zu seinen Erkenntnissen auf SIPRNET, einem verschlüsselten weltweiten Netz des Pentagon, verfügbar zu machen.
Einer der Analysten, die nun Regierungsinterna an WikiLeaks weitergegeben haben, hatte auch Zugang zu SIPRNET.

Allerdings hatte die CIA auch ihre eigenen Skandale bezüglich der Sicherheit seiner internen Informationen. So wurden zum Beispiel einem CIA-Direktor in den 90ern die Zugriffsrechte aberkannt, nachdem bekannt geworden war, dass er geheime Informationen zuhause auf seinem Rechner gespeichert hatte.
Außerdem hatte die Behörde immerwieder Schwierigkeiten Laptops, die an ausländische Niederlassungen geschickt worden waren, sicher ans Ziel zu bekommen.
Auch technologisch versucht die CIA den Diebstahl von Daten zu verhindern. So werden Warnungen generiert, wenn große Datenmengen heruntergeladen werden und an CIA-Rechner können keine Wechseldatenträger angeschlossen werden.
Zumindest bist zum nächsten Leak scheint die CIA sich also sicher zu fühlen.

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Evernote ist das ultimative Werkzeug zur schnellen Speicherung unsortierter Information

Evernote ist ein Dienst, der Notizen in der “Cloud” speichert. Der Begriff Notiz ist hier sehr weit gefasst. Dabei kann es sich um Fotos, Webseiten, Sprachaufzeichung oder grundsätzlich jedes beliebige Dokument handeln. Richtig angewendet ist Evernote ein mächtiges Werkzeug, um wichtige Informationen zu organisieren. Hier sind einige Ideen, wie das konkret funktionieren kann:

  • Wie gesagt lassen sich beliebige Dokumente speichern. Das heißt sie können in jedem erdenklichen Format vorliegen. Es spielt keine Rolle, ob es um Word, PowerPoint, Exel oder ein PDF geht. Solche Dokumente können auch über eine spezielle Email-Adresse direkt an Evernote geschickt werden.
  • Da der Service schon das Wort ‘note’ im Namen trägt, kann erwartet werden, dass das Aufzeichnen von kurzen Notizen besonders gut unterstützt wird. Und tatsächlich ist die zentrale, überall zugängliche Speicherung die einzig wahre Art mit Notizen umzugehen. Schließlich fallen sie immer und überall an und wollen auch genau so wieder abgefragt werden.
  • Auf dieselbe Art und Weise profitiert der Umgang mit Bildern von Evernote. Jedes Smartphone, auf dem Evernote läuft, hat auch eine Kamera. Damit muss also oft garkein Text mehr als Notiz eingegeben werden, da ein Foto des zu erinnernden Umstands viel schneller gemacht und gespeichert ist.
  • Eine ganz besonders praktische Anwendung von Foto-Notizen ist das Archivieren von Visitenkarten. Wer hat nach einer Konferenz oder einer Messe noch nicht unzählige Kärtchen in der Jacket-Tasche gefunden, während die des wirklich wichtigen Kontakts fehlte? Jetzt lassen sich die wichtigen Kontaktdaten im Handumdrehen archivieren und verschlagworten.
  • Vor Evernote waren Browserfenster mit Unmengen offener Tabs, die noch gelesen werden sollten, keine Seltenheit. Evernote räumt damit jetzt auf. Eine Webseite, die später noch interessant werden könnte, wird über Browser-Plugins, die für sämtliche gängigen Browser verfügbar sind, einfach an Evernote geschickt. Diese Vorgehensweise ist auch robuster, als die Seite nur den Bookmarks hinzuzufügen, da URLs sich ändern können.

Das waren jetzt nur fünf Beispiele für die multiplen Nutzungsmöglichkeiten von Evernote. Zusätzlich können auch Tweets und Sprachaufzeichnungen mühelos eingebunden werden. Es bleibt der organisatorischen Kreativität des Nutzers überlassen all diese Grundfunktionen mit weiteren Medien- und Dokumententypen frei zu kombinieren.

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Wie sieht die Zukunft des Verlagswesens aus?

Die Frage ist immernoch nicht abschließend beantwortet: Werden auf Papier gedruckte Bücher irgendwann komplett von elektronischen abgelöst werden?
Nicholas Negroponte hat schon vor über einem Jahrzent angemerkt, dass sich die Verlage endlich entscheiden dürfen, ob sie nun Informationen bereitstellen oder nur Bücher produzieren. Damals schloss er, dass es wirklich schwierig wäre gegenüber den Vorteilen eines gedruckten Buches zu bestehen, aber sagte auch voraus, dass sich das schnell ändern werde.
Inzwischen gibt es erste Hinweise, wie aus dem Liefern von Information Profit geschlagen werden könnte, aber selbst die Visionen großer Verlagshäuser scheinen noch recht unscharf zu sein.
Vordenker des elektronischen Verlagswesens, wie zum Beispiel Nick Bilton von der New York Times, erklären ihre Visionen anhand des Gedankens, dass es beim Mitteilen von Informationen auch um das erzählen von Geschichten geht – egal, ob das Medium gedruckt oder digital ist. Und von letzterem Fall mag das Erzählen von Geschichten viel mehr profitieren, als wir es heute schon abschätzen können.
Dieser Gedanke scheint inzwischen auch schon weitere Kreise zu ziehen. So ruft der australische Minister für Innovation, Industrie, Forschung und Wissenschaft sein Volk dazu auf Vorschläge und Meinungen zu äußern, wie die Zukunft des Verlagswesens wohl aussehen wird.
Wir leben nicht nur in einer Zeit, in der jeder die Möglichkeiten hat etwas zu veröffentlichen, sondern immermehr Leute können Technologie auch dazu nutzen ihren Standpunkt klar zu machen, eine Geschichte zu erzählen oder eine Community Gleichgesinnter zu beeinflussen.
Im Moment werden ebooks zu Ungunsten von gedruckten Büchern immer populärer. Dabei geht es nicht nur um den Preis. Jeder, der mehrere hundert Euro für einen eReader ausgibt, macht das nicht in erster Linie um Geld zu sparen.
Da ist zum Beispiel der Aspekt, dass ein gekauftes Ebook sofort verfügbar ist. Durch drahtlose Vernetzung lässt sich ein Buch mit dem iPhone um drei Uhr nachts auf Reisen kaufen und sofort anlesen. Zuhause angekommen kann ich dann auf meinem iPad oder Kindle an der Stelle weiterlesen, wo ich aufgehört hatte.
Natürlich gibt es auch noch Menschen, die einfach den Geruch oder das haptische Gefühl beim Lesen eines Buchs mögen. Und auch diese werden zumindest anfangen diese verschiedenen Möglichkeiten des Leseerlebnisses zu kombinieren. Sie kaufen einfach gedruckte und elektronische Bücher.

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Google präsentiert die ersten Content Provider für Google TV

Mit Google TV will der Internetriese die totale Vernetzung auch auf den bisher immernoch beliebtesten Bildschirm der Welt, den Fernsehbildschirm, bringen. Denn tatsächlich gibt es einige proprietäre Lösungen für Set-Top-Boxen, die begrenzten Zugang zum Internet erlauben, aber bisher war der Fernseher noch weit davon entfernt wirklich Internet-fähig zu sein. Dazu will Google mit Google TV nun die Android-basierte Open Source Software liefern, die die Entwicklung in diese Richtung beschleunigt.
Langsam aber sicher sammelt Google auch potente Partner für seinen Service ein. Inzwischen können Partnerschaften mit verschiedenen Fernsehsendern und Internet-Plattformen verkündet werden. Mit HBO, Netflix und Amazon Video on Demand sind drei große kostenpflichtige Anbieter von Filmen und qualitativ hochwertigen Serien an Bord. Als Anbieter werbefinanzierter Programme konnte bisher zwar nur Turner Broadcasting und NBC gewonnen werden, aber Google ist laut des Google TV Blog zuversichtlich, dass alle anderen bald folgen werden. Damit sind die Sender TBS, TNT, CNN, Cartoon Network und Adult Swim sowie CNBC Real-Time für Börsennachrichten über Google TV zu erreichen.
Die NBA stellt mit NBA Game Time eine App bereit, die Daten und Highlight-Videos in HD zum Lieblings-Team liefert.
News und Musik werden ebenfalls über Google TV erreichbar sein. Dazu bestehen schon Kooperationen mit The New York Times und USA Today beziehungsweise Pandora und Napster.
Allerdings sind gerade die Fernsehsender nicht nur begeistert von den neuen Möglichkeiten. Erst in den letzten Jahren haben sie sich dazu durchgerungen ihre Inhalte auf eigenen Internet-Portalen auch online bereitzustellen. Nun fürchten Sie, dass ihnen die mühsam wiedererlangte Kontrolle durch Google TV wieder entgleiten könnte und Google ihnen die Werbeeinnahmen abgräbt.
Google TV braucht allerdings auch Hardware-Partner, die den neuen Service auf Set-Top-Boxen, Fernsehern und Video-Playern unterstützen. Bisher kann Google hier nur Logitech und Sony präsentieren. Auf Grund der freien Verfügbarkeit der Software für Entwickler dürften hier die Hürden jedoch relativ gering sein.
Google TV soll im Herbst in den USA starten. Ein Datum für die Verfügbarkeit in Europa ist nicht bekannt. Weitere Informationen und Einführungsvideos finden sich auf www.google.com/tv.
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