Internet

Anonymous spielt Robin Hood

Obwohl noch nicht ganz klar ist wer in das Netzwerk des Beratungsunternehmens Strafor eingebrochen ist oder was genau gestohlen wurde, sieht es so aus, als ob Mitglieder der losen Hacker-Gemeinschaft Anonymous die Lorbeeren dafür ernten wollen. Hilfsorganisationen wie CARE, Save the Children und die African Child Foundation haben Berichten zufolge Spenden erhalten, die von Kreditkarten kommen, deren Daten von Kunden des Unternehmens gestohlen wurden.
Die Hacker stahlen tausende Kreditkartennummern und andere persönlliche Daten, und sie behaupten auch, dass sie eine Liste mit geheimen Kunden des Unternehmens entwendet haben. Die Liste enthält Organisationen wie die amerikanische Luftwaffe und Polizei-Direktionen verschiedener amerikanischer Städte.
Stratfor teilte den Vorfall über seine Facebook-Seite und über Twitter mit, dementierte aber, dass die Liste geheimer Klienten kompromitiert worden sei.
Die Meinung der Mitglieder von Anonymous zu dem Hack ist offensichtlich geteilt.
Rob Enderle, Sicherheitsberater bei der Enderle Group, hält das für wenig verwunderlich und sagte der TechNewsWorld: “Anonymous ist in etwa wie die Occupy-Bewegung aufgebaut. Das ist ein Haufen von Leuten, die sich alle derselben Gruppe zuordnen, aber es gibt keine zentrale Führung.”
Stratfor teilte nur mit, dass unbekannte Täter persönliche Informationen und Kreditkartendaten einiger Kunden entwendet haben.
Diese Täter veröffentlichten auch eine Liste, die angeblich aus geheimen Kunden bestünde. Stratfor bestand darauf, dass die Liste in Wahrheit nur Abonnenten einiger Veröffentlichungen nenne.
Die veröffentlichten Daten identifizieren große Finanzdienstleister, Verteidigungs- und Technologie-Unternehmen, Medienfirmen, Regierungsagenturen und verschiedene Organisationen der vereinten Nationen als Klienten von Stratfor.
Die Hacker haben angekündigt, dass sie mit den Kreditkartendaten eine Million US-Dollar an verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen spenden wollen.
Anonymous zeichnete sich über einen Post auf Pastebin zunächst verantwortlich für den Hack, nur um kurz darauf auf demselben Forum eine Verwicklung zu dementieren.
Am Dienstag teilte der Sprecher von Anonymous, Barrett Brown mit, dass Stratfor gehackt wurde, um die 2,7 Milliionen Emails von deren Servern zu entwenden und nicht, um die Kreditkartendaten zu stehlen.
Der Hack sei Teil einer Untersuchung durch Anonymous von Verbindungen zwischen Staat und privatem Sektor, sagte Brown.

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Sportwetten für Deutschland im Internet

Was Sportwetten betrifft so gibt es in Deutschland seit einigen Jahren einen regelrechten Boom und der ausschlaggebende Punkt für die auch weiterhin steigende Nachfrage ist hierbei eindeutig das Sportwettenangebot im Internet. Die Möglichkeit Sportwetten klassisch in einem Wettbüro und beim Buchmacher des Vertrauens abzuschließen gibt es natürlich auch in Deutschland schon seit mehreren Jahrzehnten, doch Sportwetten im Internet sind einfach anders und so hat das Angebot zahlreicher Online-Wettanbieter für eine echte “Wett-Revolution” gesorgt.

Die technischen Möglichkeiten der Sportwetten für Deutschland im Internet sind einfach anders und so gibt es beispielsweise Live Wetten oder auch die Möglichkeit Sportereignisse per Video- oder Audiostream live von Zuhause aus mit zu verfolgen. Weiterhin stehen Sportwetten im Internet natürlich für eine enorm große Wettauswahl, denn auch Wetten für Randsportarten und eher unbekanntere Sportarten können in den zahlreichen Online-Wettbüros des Internets abgeschlossen werden. Daneben gibt es im Internet natürlich ein großes Wettangebot zu den “üblichen Verdächtigen” hierzu zählen bezogen auf den deutschen Markt beispielsweise Sportarten wie Fußball, Tennis, Basketball, Handball oder Eishockey. Ein weiterer Vorteil der Sportwetten im Internet sind die zahlreichen Bonusangebote, welche von den Wettanbietern des Internets in regelmäßigen Abständen angeboten werden. Man kann sich bei unterschiedlichen Online-Wettanbietern beispielsweise einen Willkommensbonus oder einen Einzahlungsbonus sichern, ebenfalls möglich ist die Inanspruchnahme von Freebets und Gratiswetten, welche ohne Risiko attraktive Gewinnmöglichkeiten bieten. Neben der reinen Auswahl an Wettanbietern ist das Internet für Sportwettenfans weiterhin natürlich auch noch eine Empfehlung, da es zahlreiche Wettportale und Blogs gibt. Auf derartigen Seiten können sich Sportwettenfans über die neuesten Bonusaktionen informieren und zum Teil gibt es auch interessante Tipps zu aktuellen Wetten. Das Internet bieten hinsichtlich Sportwetten letztendlich wirklich zahlreiche Vorteile, wobei der allgemeine Komfort natürlich sehr hoch ist und man Wetten bequem und einfach von Zuhause aus abschließen kann. Die Flexibilität ist sehr groß und da man sich im Internet stets den, der eigenen Ansicht nach, besten Wettanbieter auswählen kann, hat man natürlich die Möglichkeit nur auf Top-Quoten zu wetten und sich so auch wirklich die bestmöglichen Gewinnmöglichkeiten zu sichern. Wer bisher nur traditionell beim Buchmacher oder im Wettbüro um die Ecke Wetten abgeschlossen hat, der sollte sich das riesige und äußerst vielfältige Wettangebot des Internets unbedingt einmal genauer anschauen.

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Registrierung von .XXX-Domains öffentlich gestartet

Wer sich eine .XXX-Domain sichern will, hat jetzt die Chance dazu. Gestern um 17 Uhr hat die ICM Registry den öffentlichen Registrierungsprozess von .XXX-Domains gestartet.
Die neuen Toplevel-Domains sind über verschiedene Registrierungsstellen wie zum Beispiel United Domains zugänglich.
Eine Abfrage welche Domains noch frei sind, findet sich unter buy.xxx, einer Adresse, von der die ICM Registry sagt, dass sie schon ungefähr eine Million Besuche pro Tag bekommt.
Die jeweiligen Domains werden an diejenigen verteilt, die zuerst registrieren, und die Kosten bleiben zu großen Teilen den einzelnen Registrierungsstellen überlassen. United Domains verlangt bespielsweise 79 Euro für ein Jahr.
Die “Internet Corporation for Assigned Names and Numbers” (ICANN), die Verwaltungsorganisation für das Internet, hatte die Einführung der .XXX-Domains im März offiziell beschlossen und damit den Weg für einen virtuellen Rotlichtbezirk geebnet.
“Pornografische Unterhaltung gefällt zwar vielen Erwachsenen, ist aber nicht für jedes Publikum geeignet. Wir haben .XXX eingeführt, um die besonderen Bedürfnisse der Porno-Industrie zu befriedigen,” teilte Stuart Lawley, CEO der ICM Registry in einer Stellungnahme mit. “Die öffentliche Reaktion war überwältigend, da die Verbraucher und die Anbieter pornografischer Unterhaltung sich über die Vorteile und unendlichen Möglichkeiten von .XXX freuen.”
Die ICM sagte auch, dass McAffe alle .XXX-Domains täglich auf Schadprogramme untersuchen wird. Damit ist diese Gruppe von Toplevel-Domains die einzige, die diesen Service beinhaltet. Außerdem werden alle .XXX-Seiten das elektronische “Family Safety”-Label von MetaCert tragen, damit Internet-Nutzer ihre Browser-Einstellungen anpassen und pornografisches Material meiden können.
Anfang September hatte die ICM eine geschlossene Registrierungsphase eingeleitet, die Eigentümern von Marken erlaubt hat, gewisse Domains zu beanspruchen, bevor der .XXX-Registrierungsprozess für die Öffentlichkeit geöffnet wurde.
Diese Phase richtete sich an zwei Zielgruppen. Einerseits an Unternehmen innerhalb der Pornoindustrie und andererseits an Unternehmen, die nicht mit dieser Branche in Verbindung gebracht werden wollen und entsprechende Domains für die Nutzung blockieren konnten.
Am Ende dieser Einführungsphase standen laut ICM 80.000 Anträge auf neue Domain-Namen.

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Forscher entlarven nachträgliche Foto-Retouche der Stars

Bei Fergie von den Black-Eyed Peas wurde an pikanter Stelle Hand angelegt.

Bei Fergie von den Black-Eyed Peas wurde an pikanter Stelle Hand angelegt.

Forscher haben herausgefunden, wie festgestellt werden kann, ob Fotos von Prominenten oder Models nachträglich verändert wurden. Und sie hoffen, dass die Technologie dazu verwendet werden wird diese Bilder zu entlarven und dadurch zu einem gesünderen Schönheitsbegriff verhelfen.
Der Professor für Informatik Hany Farid und sein Doktorand Eric Kee vom Dartmouth College haben 468 Paare originaler und retouchierter Fotos von Modellen analysiert. Dann erdachten sie ein Computer-Programm, um diese Unterschiede zwischen einem natürlichen und einem veränderten Bild herauszustellen, indem sie eine mathematische Beschreibung dieser Verbesserungen fanden.
Jedes dieser veränderten Fotos wurde dann auf einer Skala von eins bis fünf bewertet, wobei fünf für starke Retouche steht. Farid und Kee baten dann 50 Probanden die Bilder selbst zu vergleichen und zu bewerten. Dabei kam heraus, dass Mensch und Maschine die Fotos ähnlich bewerteten.
“Wir haben jetzt eine mathematische Größe für Veränderungen an Fotos,” schrieb Professor Farid in einer Studie, die im Journal “Proceedings of the National Academy of Sciences” veröffentlicht wurde.
“Wir können vorhersagen wie ein durchschnittlicher Betrachter urteilen würde.” Farid sagte, er unternahm das Forschungsprojekt, um Konsumenten mehr Informationen über Bilder, die mit Photoshop bearbeitet wurden, zu liefern.
“Unmöglich dünne, große Models ohne Falten werden routine-mäßig auf Werbetafeln, Anzeigen und Magazin-Covern präsentiert,” schrieb Farid.
Weiterhin sagte er, dass diese höchst idealisierten Bilder mit Essstörungen und Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper in Verbindung gebracht werden.
Farid und Kee sagten, dass sie nach einem Weg suchen, der es den Werbetreibenden ermöglicht, das Ausmaß der Veränderungen an einem Bild zu charakterisieren, damit die Öffentlichkeit eine Grundlage für ihre Beurteilung hat.
Sie schlagen ein Bewertungssystem vor, das übliche Praktiken wie Verschlankng und Farbveränderungen berücksichtigt und gleichzeitig eine Einschätzung anderer Veränderungen liefert.
“So eine Bewertung könnte Verlagen und Models einen Anreiz bieten einige der extremsten Formen der digitalen Retouche, die heutzutage üblich sind, zu reduzieren,” schreiben die Forscher.
Allerdings lebt die Branche sehr gut von diesen Übertreibungen. Daher ist es wahrscheinlicher, dass die Technologie beim interessierten Konsumenten Anklang finden wird.
Noch mehr Vergleiche bearbeiteter Fotos finden sich hier.

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Welle von Schadprogrammen trifft Android

Android-Nutzer aufgepasst: Sicherheitsexperten haben seit dem Sommer einen unglaublichen Anstieg von Schadprogrammen, die sich gegen Android richten, von 472 Prozent festgestellt. Der kostenlose Android Market wurde seit Juli viel häufiger angegriffen als vorher, nachdem die Angreifer immer geschickter im Entwurf ihrer Programme werden, wie Juniper Networks berichet.
Im Oktober und November wurde über Stichproben der größte Zuwachs an Android-Schadprogrammen in der ganzen Zeit, seitdem Googles Betriebssystem gestartet ist, festgestellt. Im September stieg die Anzahl der sich im Umlauf befindlichen Programme um 28 Prozent, um dann im Oktober auf 110 Prozent beziehungsweise im November auf 111 Prozent zu explodieren. Die Zahlen werden dadurch, dass Juniper für den Zeitraum von 2009 bis zum Sommer 2010 einen Anstieg von 400 Prozent festgestellt hat, noch alarmierender.
Die Mehrheit dieser bösartigen Android-Apps (55 Prozent) hat es auf persönliche Informationen, die auf den Smartphones gespeichert sind, abgesehen, während 44 Prozent als SMS-Trojaner daherkommen, die im Hintergrund SMS an teure Nummern schicken, die dem Angreifer gehören. Juniper glaubt, dass die Leute hinter diesen schadhaften Applikationen dieselben sind, die bösartige Programme für ältere Versionen von Windows Mobile und Symbian geschrieben haben, sich nun aber auf Android konzentrieren, da dieses mobile Betriebssystem nun 43 Prozent des US-Markts beherrscht und die offene Struktur des Android Market ihnen viele Möglichkeiten bietet.
Außerdem spielen die Nutzer dem Problem weiter in die Hände. Laut einer Studie vom Sommer, sind Android-Nutzer die Gruppe mit dem niedrigsten Bewusstsein für Sicherheitsfragen und am wenigsten darauf vorbereitet ihr Smartphone vor Schadprogrammen zu schützen. 4 von 10 Nutzern tun überhaupt nichts, um ihr Handy zu sichern, und weniger als die Hälfte der Android-Nutzer sperrt das Gerät mit einem Passwort.
Die Debatte um Android-Schadprogramme wird unweigerlich zu einem Vergleich mit Apples stark kontrolliertem iOS führen, das selbst auch Sicherheitsschwächen hat. Jeder Entwickler mit bösen Absichten kann einfach 25 US-Dollar zahlen und Apps in den Android Market stellen, ohne dass diese jemals danach untersucht werden, ob sie überhaupt das tun, was sie behaupten.
Zusammengenommen mit der Achtlosigkeit der Nutzer, wächst Androids Problem mit den Schadprogrammen. Darum setzen einige der Hersteller von Android-Geräten, wie Amazon, Barnes & Noble und andere, auch ihre eigenen gepflegten Android-Märkte nach dem Vorbild des Apple App Store auf.

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