Google I/O: Streamingdienst macht Spotify Konkurrenz

Datum: Autor: Mirco Kategorie: InternetTAGS:  , ,

Google hat seinen eigenen Musik-Streaming-Dienst vorgestellt und macht mit diesem nunmehr dem bekannten Portal und Dienstleister Spotify Konkurrenz. Wie das größte IT-Unternehmen der Welt auf seiner Entwicklerkonferenz Google IO am 15.05.2013 mitteilte, möchte man mit dem neuen Dienst weitere Umsatzpotenziale nutzen und neue Kunden gewinnen. Der Streaming-Dienst von Google, der mit jenem von Spotify viele Gemeinsamkeiten hat, hört auf den Namen Play Music All Access. Er soll dabei besonders innovativ agieren und für den Nutzer einen echten Mehrwert darstellen. Die Entwickler waren jedenfalls bei der Konferenz sehr stolz darauf und zugleich aufgeregt, den neuen Dienst des Global Players vorzustellen.

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Wie funktioniert Play Music All Access

Google versucht mit allen Mitteln, seinen Nutzern, primär die Smartphonenutzer, die Möglichkeit zu geben, dass Universum von Google praktisch nicht mehr verlassen zu müssen und alles aus einer Hand zu erhalten. Auch Play Music All Access soll hierzu seinen Beitrag leistet. Der Dienst greift dabei auf die persönliche Musik-Bibliothek des Nutzers bei Google zurück und vermischt diese mit Millionen von Titeln, die in der eigenen Datenbank vorzufinden sind. Dabei soll der Dienst durch die Auswertung von Google-Algorithmen dem Nutzer entsprechende Vorschläge für das Abspielen passender Musik machen. Kompatibel ist Play Music All Access nach Entwicklerangaben sowohl für sämtliche Android-Systeme auf dem Smartphone und über den firmeneigenen Browser Chrome. Somit versucht Google wieder einmal, zwei Marketing- und Kundenbindungsinstrumente in einem Schritt umzusetzen. Schließlich soll auch Chrome weitere Marktanteile gewinnen.

Der Streaming-Start ist nicht überraschen

Schon seit längerer Zeit ist bekannt, dass Google einen Musik-Streaming-Dienst starten möchte, der innovativ ist und zudem mit Masse überzeugt. So hat Google bereits vor einiger Zeit einen Deal mit Sony Music abgeschlossen, um die Lizenzen des Unternehmens nutzen zu können. Diese Lizenzen kommen, so viel ist sicher, nun Play Music All Access und den Nutzern zugute. Auch die Universal Music Group gilt als Lizenzpartner von Google, allerdings in erster Linie für die Dienste Youtube und Google Play. Weshalb der Start von Play Music All Access ebenfalls wenig überraschend ist, verrät ein Blick zum Hauptkonkurrenten und rechtlichen Streitpartner Apple, der bereits seit geraumer Zeit versucht, ebenfalls einen eigenen Musik-Streaming-Dienst aufzubauen.

Was kann Spotify?

Das Start-up-Unternehmen von Spotify wurde im Jahre 2006 in Stockholm von zwei schwedischen Entwicklern gegründet. Dabei wird dem Nutzer, der heutzutage fast weltweit auf den Dienst zugreifen kann, die Möglichkeit geboten, DRM-geschützte Musik, die von vielen großen Plattenlabels stammen, abzuspielen. Zu den Hauptfunktionen von Spotify gehören die Playlists und der einfach zu verwaltende Musik-Katalog sowie die Integration des bekannten Radiosenders Last FM. Man kann die Musik, die der Radiosender abspielt, so streamen oder Jargon der Community von Spotify scrobbeln. Allerdings benötigt man einen Account bei Last FM, um diese Funktion nutzen zu können. Für die Bereitstellung der Funktionen nutzt Spotify die sogenannte Peer-to-Peer-Technologie.

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