DNS-Changer: Schutz vor dem Virus und dem Internet-Ausfall am Montag

Datum: Autor: Pacco Kategorie: InternetTAGS:  , ,

Jetzt könnte genau der richtige Zeitpunkt sein, um mal wieder die korrekte Funktion des eigenen Computers zu überprüfen. Das FBI warnt, dass am Montag hundertausende Menschen überall auf der Welt aufgrund eines Virus ihre Internetverbindung verlieren könnten.

DNS-Changer: Jeder kann betroffen sein

Auch Dein Computer könnte von Hackern infiziert worden sein, die einen Weg gefunden haben Deine üblichen Internetanfragen auf gefälschte Webseiten umzuleiten, um Profite zu machen.
“Wir nennen ihn DNS-Changer und er tut auch genau das, worauf der Name hindeutet – er verändert die DNS-Einstellungen. Er dringt also in ein System ein und rekonfiguriert es, so dass es den Nutzer irgendwohin schicken kann, wo er gar nicht hinsurfen wollte.” sagt Kevin Healey, Direktor von Norton Security Response.
Die Sicherheitsexperten bei Symantec, dem Entwickler von Norton Anti-Virus, sagen, dass infizierte Computer DNS-Changer wahrscheinlich über Email-Anhänge bekommen haben oder die Nutzer auf böswillige Links geklickt haben.
“Man weiß wahrscheinlich gar nicht, dass man infiziert ist,” sagt Healy. “Die gute Nachricht ist jetzt, dass das FBI die Hintermänner gefunden und festgesetzt hat, aber die schlechte Nachricht ist, dass die Computer-Konfiguration [der Nutzer] möglicherweise noch nicht wieder korrigiert wurde.”
Nächste Woche wird das FBI die Server der Hacker herunterfahren. Das bedeutet, falls Dein Computer infiziert ist und Du nichts unternimmst, um Dich zu schützen, könntest Du den Zugang zum Internet komplett verlieren. Das Phänomen betrifft PC- und Mac-Nutzer gleichermaßen.
“Das ist echt schrecklich, weil ich ein Internet-Business betreibe und das letzte, was ich möchte ist, dass es zusammenbricht,” sagt Martin Hohberg aus München.

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DNS-Changer: Die Überprüfung auf den Virus erfolgt über einen einzigen Klick

Experten sagen, dass es recht einfach ist einen Computer darauf zu überprüfen, ob er infiziert wurde. Man geht einfach auf www.dns-ok.de. Dort präsentiert einem der Service der Deutschen Telekom einen grün gehaltenen Bildschirm, wenn der verwendete Computer frei von DNS-Changer ist. Im Fall, dass man infiziert ist, bekommt man einen rot gehaltenen Bildschirm, der einen darüber aufklärt, wie man das Problem beheben kann.
Die Lösung liegt darin an den verschiedenen Stellen, an denen DNS-Adressen eingetragen sein können, die bösartigen herauszulöschen und die Einstellungen entweder auf den automatischen Bezug vom Provider oder die vorher eingestellten korrekten Adressen zurückzusetzen. Mögliche Eintragungsorte für DNS-Server befinden sich nicht nur in den “Netzwerkverbindungen” und den “Netzwerkeinstellungen” des Browsers auf dem eigenen System, sondern auch auf Routern, über die man ins Internet geht.

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