Sony Ericsson

Ist das Sony S1 ein ernsthafter iPad-Konkurrent?

Mit den Tablets S1 und S2 betritt Sony endlich den Tablet-Ring. Auch wenn das S2 interessant ist, ist das S1 der wahre und direkte iPad 2-Konkurrent. Es hat einiges in petto, um Apple das Leben schwer zu machen.
Bisher gab es Tablets in Größen von 7 Zoll, 8,9 Zoll, dem iPad 2 mit 9,7 Zoll und 10,1 Zoll. Einen 9,4-Zoll-Bildschirm gab es noch nicht. Damit sticht das S1 schon einmal aus der Masse und ist dadurch auch etwas kompakter als das iPad 2. Auch das Widescreen-Seitenverhältnis sollte dazu beitrage, dass das Gerät auch in kleinere Taschen passt.
Sonys Online-Dienste sind im Moment wenig vorteilhaft in den Schlagzeilen. Trotzdem wollen wir die Verbindung des S1 mit Qriocity nicht vernachlässigen. Schließlich ermöglicht es der Service Filme und Musik auf das Tablet zu streamen. Dabei hat Sony die Unterstützung der großen Filmstudios, was die Möglichkeit eröffnet mit Apples Angebot mithalten zu können oder es sogar zu übertreffen.
Beide Tablets, das S2 genauso wie das S1, tragen das PlayStation-Zertifikat. Das bedeutet, dass sie mit einer besondere Auswahl von “PlayStation One”- und speziellen “Xperia Play”-Spielen kompatibel sind. Das wird dem S1 helfen der hervorragenden Auswahl von Spielen, die dem iPad 2 zur Verfügung stehen, paroli bieten zu können. Diese Unterstützung haben andere Android-Tablets wie zum Beispiel das Motorola Xoom einfach nicht.
Sony nimmt seine Anstrengungen im Tablet-Markt sehr ernst, wie man schon daran beobachten kann, dass nirgendwo in der Produktbezeichnung ein “Ericsson” auftaucht. Sony Ericsson hat in letzter Zeit einige ordentliche Smartphones herausgebracht, bleibt aber ein separates Unternehmen, das nicht mit derselben Reputation wie die japanische Mutter wuchern kann. Dadurch, dass das S1 als reines Sony-Produkt vermarktet wird, befindet es sich in einer Liga mit den Premium-Laptops der Vaio-Reihe. Sony ist immerhin eine der wenige Marken, die es schafft in puncto Design und Stil seiner High-End-Produkte mit Apple auf Augenhöhe zu kommen.
Nachdem die Konkurrenz es immer noch nicht geschafft hat, dürfen wir beim S1 von Sony gespannt sein, ob es sich um den ersten ernsthaften iPad-Konkurrenten handelt.

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World Mobile Congress: Sony enthüllt seine Xperia-Linie

Auch Sony Ericssons neues PlayStation-Smartphone gehört zur Xperia-Reihe und wurde auf den Namen Xperia Play getauft. Die Geräte wurden am Sonntag auf dem World Mobile Congress in Barcelona vorgestellt. Sony Ericsson hofft vorallem wieder Gamer an die eigene weithin bekannte Marke zu binden.
Das Smartphone, das auf Android basiert, wird als erstes für Kunden in den USA verfügar sein und im März beim Mobilfunkanbieter Verizon erhältlich sein. Kurz darauf werden das Gerät weltweit auch andere Partner anbieten, sagte der Marketingchef von Sony, Steve Walker.
Das Xperia Play hat ein Game-Pad zum Herausschieben, das zwei analoge Touch-Pads, zwei seitliche Knöpfe und die vier üblichen Sony-Knöpfe bietet.
Sobald der Verkauf des Xperia Play losgeht, werden 50 Spieletitel erhältlich sein – unter anderem Guitar Hero, Assassins’s Creed, Dungeon Defenders: Second Wave and Dead Space.
Unter den Publishern, mit denen Sony Ericsson kooperiert, sind Electronic Arts, Gameloft, Digital Chocolate, Fishlabs und Activision. Electronic Arts wird FIFA für das Xperia Play portieren.
Sony Ericsson folgt den Fußstapfen von Apple und Google und macht seinen eigenen Game-Store namens PlayStation Network auf. Das wird ein Marktplatz für Spiele sein, die ausdrücklich von Sony zertifiziert sind und auf dem Android Betriebssystem laufen.
Schon im Januar hatte Sony Ericsson die PlayStation Suite angekündigt. Dabei handelt es sich um ein Framework zur leichteren Portierung alter Spiele auf Android.

Wahrscheinlich war das Xperia Play die größte Ankündigung bezüglich es Programms, das Sony Ericcson in Barcelona dabei hat. Und wir wollen die anderen drei Smartphones der Xperia-Reihe nicht verschweigen.
Alle drei, das Arc, das Neo und das Pro, laufen mit Android 2.3, Gingerbread. Entsprechend der Aussagen führender Sony-Manager strebt das Unternehmen die Führerschaft für Android-Geräte an.
Das Xperia Arc zaubert mit Unterstützung der Mobile Bravia Display-Technologie und Grafik-Engine Bilder auf seinen 4.2-Zoll-Bildschirm.
Das Xperia Neo hat eine 8-Megapixel-Kamera, nimmt HD-Video auf und hat einen HDMI-Ausgang.
Die Zielgruppe des Xperia Pro ist der Geschäftskunde. Seine Benutzeroberfläche für Email erlaubt es dem Nutzer auf der linken Seite die Vorschau einer Nachricht zu sehen. Zum leichteren Tippen längerer Texte hat das Pro eine QWERTY-Tastatur zum Herausschieben.

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Die Pläne von Sony Ericsson Post-Symbian

Nachdem Sony Ericsson seine Produktion von Smartphone mit dem Betriebssystem Symbian auslaufen lässt, sind wir gespannt, was das für die weitere Strategie von des japanisch-schwedischen Konzerns bedeutet. Es ist eine kleine Überraschung, dass Sony sich auch wieder mit Microsoft einlässt und unter anderem auf Windows Phone 7 setzt.

Das Xperia X7 wird die Reihe neuer Smartphones mit Windows Phone 7 anführen. Erste Gerüchte deuten an, dass es auch eins der ersten WP7-Gerät sein wird, die mit einem schnelleren Prozessor ausgestattet sein werden. Wenn da etwas dran ist, wird es von einem Qualcomm Snapdragon MSM8260, also einem Doppelkernprozessor mit 1.2 GHz, betrieben werden. Außerdem wird auch der Bildschirm etwas größer sein, als bei den bisherigen WP7-Phones üblig. Dieses Display soll 4,3 Zoll messen und eine Auflösung von 480×800 Pixeln haben. Als Flagschiff der neuen Serie wird es auch eine Kamera bekommen, die sich stolzer 8.1-Megapixel bedienen und HDMI-Video-Ausgabe ermöglichen wird.

Noch etwas ausgefallener hören sich die Attribute des Xperia X7 min an. Obwohl es etwas kleiner ausfällt, wird es sich auf einen einzelnen 1-GHz-Prozessorkern, den QSD8250, und einen 3,5-Zoll-Bildschirm verlassen dürfen. Der interssante Teil, der die niedrigere Leistung und den kleineren Bildschirm vergessen machen können, ist die 10,1-Megapixel-Kamera, die sogar einen dreifachen optischen Zoom zu bieten hat.

Inwischen wurden, wenn auch nur inoffiziell, ja auch schon Details zum Xperia X12 Anzu, dem X10 Mini und den Vivaz-Modellen, die mit Android laufen werden, bekannt. Hier ist noch etwas mehr darüber, was Sony Ericsson nächstes Jahr vor hat.

So soll das X12 nächstes Jahr im März herauskommen. Android 2.3 Gingerbread wird dann schon drauf sein. Es sieht so aus als wird das Xperia X12 circa 650 Euro kosten. Damit wäre es eines der teuersten Smartphones, die im Moment zu finden sind. Es drängt sich allerdings die Frage auf, ob das X12 mit diesem Preis im Markt bestehen könnte. Vor seiner Veröffentlichung werden schon sehr ähnliche Android Smartphones am Markt vertreten sein. Und wenn das X12 potentielle Kunden endliche erreicht, wird die Konkurrenz einige Flagschiffe fertig haben, die um einiges überlegen sind. Ein solches könnte zum Beispiel das Samsung Galaxy S 2 i9100 sein.

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N8 lebt – Symbian ist tot!

Das Nokia N8 ist da!

Das Nokia N8 ist da!

Nokia hat mit der Auslieferung seines Symbian-Smartphones N8 begonnen. Doch die bemerkenswerten Attribute des neuen Nokia-Flagschiffs können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Symbian durch seine Konkurrenten, allen voran Googles Android, überrollt werden wird.
Erst 2008 gründeten mehrere Elektronikhersteller, darunter Sony Ericsson, Nokia, Motorola und Samsung, die Non-Profit-Organisation Symbian Foundation um das Symbian Betriebssystem gemeinsam und open source weiterzuentwickeln.
Zunächst kündigte nun Sony Ericsson an die Entwicklung von Symbian-Smartphones und die aktive Weiterentwicklung des Symbian OS einzustellen. Stattdessen will Sony Ericsson sich auf Android konzentrieren. Auch wenn der schwedisch-japanische Konzern offiziell nicht aus der Symbian Foundation aussteigen will, kommt dies einem de facto Ausstieg gleich.
Noch schwammiger verfährt ein anderer Partner der Foundation. Einerseits kündigt Samsung Symbian sämtliche Unterstützung auf und schließt alle seine internen Symbian-Entwicklungsforen. Auf der anderen Seite sickerten Gerüchte durch, dass 2011 noch Symbian-Smartphones von Samsung erscheinen sollen. Die Koreaner verwenden derzeit auch Android, Windows Phone 7 und die Eigenentwicklung Bada. Daher ist es unwahrscheinlich, dass Samsung sich der unnötigen Belastung mit Symbian ein viertes Betriebssysteme in die eigenen Geräte zu integrieren viel länger aussetzen wird.
Das N8 verwendet das nagelneue Symbian 3, mit dem Symbian einigen Boden gegenüber den moderneren Konkurrenten Android und Apple OS X gut machen will. So lässt sich nun beispielsweise der Startbildschirm individuell konfigurieren und jetzt wird auch Multi-Touch unterstützt. Für Symbian finden sich zwar nicht ganz so viele Apps wie für das iPhone oder Android-Geräte, aber die Auswahl ist inzwischen doch ausreichend, sodass Nokias Ovi Store gute Wachstumsraten vermelden kann. So werden Apps zu den wichtigsten Social Networks geboten und Nokia hat dem N8 einen leistungsfähigen Webbrowser spendiert.
Auch Hardware-seitig war Nokia großzügig. Foto-Enthusiasten wird die 12-Megapixel-Kamera inklusive Xenon-Blitz freuen. Mit dieser Kamera kann das N8 auch Videos aufzeichnen. Bei der Wiedergabe von Videomaterial entpuppt sich Nokias Flagschiff als portables Kino. Der eigene Bildschirm erreicht 720p HD-Qualität. Über den HDMI-Anschluss lässt sich HD-Material mit Dolby Digital Plus Sound auch auf externe 16:9-Bildschirme zaubern.
Noch ist das Symbian Betriebssystem Marktführer bei Smartphones aber die Trends weisen auf einen Machtwechsel hin. Die neusten Verkaufszahlen aus den USA bescheinigen Android das größte Wachstum während Symbian-Verkäufe zurückgehen. Das N8 kann diesen Niedergang vielleicht nochmal etwas bremsen – aber wahrscheinlich nicht für sehr lang.

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Sony Ericsson Vivaz

Mit dem Sony Ericsson Vivaz HD schickt das schwedische Joint-Venture ein Touch-Smartphone mit einer 8,1 Megapixel-Kamera in den Mobilfunkmarkt. Damit sind Video-Aufnahmen it einer maximalen Auflösung von 1280 x 720 Pixel möglich. Solche Videos lassen sich dann auch noch anständig auf einem HD-Fernseher anschauen.
Wer auf eine so hohe Auflösung verzichten möchte und lieber eine vollständige QWERTZ-Tastatur bevorzugt, ist mit dem Schwestermodell Vivaz pro besser beraten.

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