Handys mit Navigationssoftware

Datum: Autor: Mirco Kategorie: Handy

Immer mehr Autofahrer greifen zur Orientierung auf Navigationssysteme in unterschiedlichster Form zurück. Immer beliebter wird dabei die Idee, das ohnehin ständig mitgeführte Handy als praktische Navigationshilfe im Straßenverkehr zu nutzen. Was also gibt es für Möglichkeiten, sein Mobiltelefon so zu nutzen?
Zu unterscheiden sind zwei verschiedene Arten von Handys: zum einen die Geräte mit bereits integrierter Navigationsfunktion, zum anderen die Telefone, bei denen es der Nachrüstung bedarf, um sie als Leitsystem zu nutzen.

Die Anzahl der Telefone, die “ab Werk” bereits über die Navigationstechnik verfügen wächst stetig. Häufig gehören diese dabei zu einem besonderen Typ Handy: den Smartphones. Diese werden meist als Businesstelefone genutzt, und sind mittlerweile immer häufiger mit integrierten GPS-Empfängern ausgestattet, mittels derer der aktuelle Standort ermittelt und somit auch zuverlässig navigiert werden kann. Was jedoch dringendst zu beachten ist: allein die Hardware ist nicht ausreichend. Notwendig ist gleichzeitig eine Navigationssoftware, die auf das Gerät aufgespielt wird (wie TomTom oder Route66 beispielsweise). Regelfall ist dabei, dass diese nachträglich gekauft werden muss.
Aktuelle Handys mit integriertem GPS-Empfänger sind beispielsweise das neue Nokia N95, das Nokia E90 (Communicator-Nachfolger), das BenQ-Siemens SXG 75, HP iPAQ 6815 oder das etwas ältere Motorola A1000.

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Dem gegenüber stehen die Mobiltelefone ohne integrierten GPS-Empfänger, die sich aber nachträglich zu Navigationssystemen aufrüsten lassen. Notwendig sind hier zum einen die Navigationssoftware und zum anderen handelsübliche GPS-Empfänger. Diese lassen sich dabei in der Regel über den Mini-USB-Port an das Handy anschließen oder bauen mittels Bluetooth eine stabile Verbindung zu jenem auf. Bei aufgespielter Software kann das Telefon nun ohne weiteres als Navi genutzt werden.
Aktuell bieten mehrere Telefone die Möglichkeit, sie nachträglich zu Navigationssystemen aufzurüsten. Bekannteste Vertreter sind beispielswiese das Nokia N70, das N73, das Sony Ericsson M600 oder aber auch das Samsung P310.

Für alle Telefone gilt dabei: die Displaygröße ist von zentraler Bedeutung. Denn Handys, die zwar die Navi-Funktionalität aufweisen, aber ein zu kleines Display haben, nutzen wenig, wenn man darauf nichts erkennt.
Ebenfalls von Bedeutung (besonders bei Smartphones): Prozessortakt und Arbeitsspeicher. Bei zu schwacher Ausstattung kann es nämlich schnell vorkommen, dass das Telefon die Navigations-Anwendung nicht bewältigen kann. Als Folge kann es dabei zu langsamen Reaktionen des Geräts oder stellenweise sogar zu Abstürzen kommen.

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