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Neue Musik-Dienste von Google und RIM

Heute dreht sich alles um Musik, da im Technologie-Land heute verschiedene Neuigkeiten, die mit Musik zusammenhängen, aufgetaucht sind.
Da ist zum Beispiel Magnifier, ein Musik-Blog von Google. Mit Magnifier will Google vorallem seinen Dienst “Musik Beta”, der sich, nomen est omen, noch im Beta-Stadium befindet, bekannt machen. Und der Blog wird von jemandem betrieben, der wirklich Ahnung haben sollte. Es ist der ehemalige Vizepräsident des amerikanischen Musik-Service Rhapsody, Tim Quirk.
Magnifier verschenkt jeden Tag Musik an die Beta-Tester. Auch wenn man eigentlich nur über eine Einladung Mitglied werden kann, gibt es einen Link auf Magnifier, der zum Signup führt. Regelmäßige Magnifier-Leser haben also auch eine Chance auf einen Zugang. Sobald man es geschafft hat sich einzuloggen, klickt man einfach auf “Add Free Music” unter den Songs, für die man sich interessiert und schon sind sie im eigenen “Music Beta”-Konto in der “Free Songs”-Abteilung. Auf kompiziertes Herunterladen und Warten kann man also verzichten, um die Musik einfach direkt abzuspielen.
Im Moment ist Music Beta kostenlos, genauso wie die Musik selbst. Klingt nach einem guten Deal!
Die zweite musikbezogene Aktivität findet auch im Hause Google statt. YouTube hat seine Musik-Abteilung überarbeitet. Man merkt das an der lila Gitarre, die jetzt auf der Seite prangt. So wurden einige neue Features hinzugefügt, wie zum Beispiel Empfehlungen, die darauf basieren, was man in letzter Zeit aufgerufen hat. Außerdem gibt es Playlists, die von Musikgrößen gepflegt werden. Man findet schon “The Chili Peppers Guide to Rock”. In Zukunft sollen noch Guides von anderen aktuellen Stars wie Lady Gaga dazukommen.

Weiter geht’s dann mit einem Gerücht. Angeblich arbeitet RIM an einem Blackberry Music Service. Laut des Wall Street Journal soll der Dienst BBM Music heißen und könnte schon nächste Woche starten. Nutzer sollen gleichzeitig Zugriff auf 50 Songs haben und der Dienst soll um Einiges günstiger sein als ähnliche bestehende Services.
Es gibt zwar schon eine Menge dieser Streaming-Angebote, aber es scheint so, als ob die Blackberry-Plattform nicht so oft unterstützt wird.

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Photovine veröffentlicht App zum Foto-Austausch

Anfang des Sommers erschien eine von Google finanzierte Webseite zum Austausch von Fotos namens Photovine online auf, aber nähere Details waren kaum zu erfahren. Ein Foto pflanzen und ihm beim Wachsen zusehen? Worum soll es dabei gehn?
Jetzt haben wir ein paar Antworten, da die Photovine-App heute im App Store erschienen ist. Die erlaubt einem quasi Konversationen mit einem Foto zu starten oder zu einer laufenden beizutragen. Man postet, zum Beispiel, ein Foto von dem, was man gerade isst, schreibt als Bildunterschrift “Frühstück für Gewinner” und wartet darauf, dass andere Nutzer Fotos ihrer eigenen bemerkenswerten Mahlzeiten hinzufügen.
Photovine wurde von Slide entwickelt, das 2010 von Google gekauft worden ist. Das Unternehmen beschreibt einen “vine” als “einen Satz von Fotos, der durch eine einzige Bildunterschrift miteinander verbunden ist und Sie, Ihre Freunde und Menschen von überall aus der ganzen Welt dazu beitragen.”
Die kostenlose App erfragt zur Anmeldung die Email-Adresse, einen Nutzernamen und ein Passwort. Außerdem gibt es die Möglichkeit den eigenen Aufenthaltsort und die eigene Telefonnummer für SMS-Einladungen mitzuteilen. Sobald man angemeldet ist, klickt man auf den “Vines”-Link am Fuß des Bildschirms und erkundet die hochgeladenen Fotos. Man kann neue, populäre oder Lieblings-Vines durchstöbern oder die Aktivität auf den eigenen Vines oder denen der Freunde über eine Art Newsfeed verfolgen.
Man kann die Fotos in einem einzelnen Vine durchblättern oder in eine gekachelte Ansicht springen. Eine Suchmaske hilft bei der Suche nach Vines zu einem bestimmten Thema. Wenn man es nicht findet, startet man es halt selbst.
Um mit Bekannten zu interagieren, lassen sich die Freunde auf Facebook, Twitter oder im Telefonbuch von der App durchchecken. Oder man lädt spezifische Leute per Email oder SMS ein. Im Moment wird man kaum jemanden auf Photovine kennen. Die Anonymität kann aber auch ganz angenehm sein. Nicht, dass man unbedingt etwas Skandalöses gepostet hätte, aber Bilder betrunkener Freunde und ihrer Babies (nicht notwendigerweise in einem Bild) kann man zu Genüge auf Facebook sehen. Die Fotos, die auf Photovine gepostet werden sind schon jetzt recht interessant. Und da es sich um ein Google-Unternehmen handelt, wird man nicht lange auf die Integration mit Google+, Gmail oder Google Search und die Schwärme von Bekannten, die diese Dienste anziehen, warten müssen.

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Google startet neue Dienste “Catalogs” und “Related”

Google hat am Dienstag seinen neuen Service “Google Catalogs” gestartet. Dabei handelt es sich um eine Tablet-App, die es dem Nutzer ermöglicht verschiedene Multimedia-Kataloge unterschiedlicher Marken zu durchstöbern.
Google Catalogs liefert zum Start schon Einblick in einige US-amerikanische Marken wie Anthropologie, L.L. Bean, Macy’s, Urban Outfitters und vielen weiteren.
Im Moment gibt es die App nur für das iPad von Apple. Google verspricht aber bald eine Android-Version nachzuliefern. Die App bietet den direkten Kauf online und liefert auch die Wegbeschreibung zum nächsten Shop für den Fall, dass der Nutzer den Kauf vor Ort tätigen will oder das Objekt der Begierde online nicht verfügbar ist.
Kinnari Jhaveri, zuständig für das Management strategischer Partner, ist überzeugt, dass “mobile Technologien den Katalog-Einkauf spannender, sozialer und kreativer gestalten können.”
Google Catalogs ermöglicht dem Nutzer mit den Produktbildern zu interagieren, Kandidaten für den Kauf in einer Collage zu sammeln, die einzelnen Produkte oder ganze Collagen mit Freunden zu teilen, Updates zu bekommen sobald neue Kataloge verfügbar sind und über mehrere Kataloge hinweg zu suchen.
Google verbessert auch die Suche nach Inhalten im Web. Das Unternehmen hat ein Werkzeug veröffentlicht, das sich “Google Related” nennt. Der Dienst ist als Chrome-Extension und als eingebautes Feature in den neusten Google Toolbar verfügbar.
Google Related versucht Information, die mit der Webseite, die man gerade betrachtet, in Verbindung steht, zu präsentieren. Zum Beispiel könnte der Besuch einer Restaurant-Webseite Erfahrungsberichte und andere gastronomische Betriebe in der Nähe zu Tage fördern. Google Related zeigt die Ergebnisse in einer Menü-Zeile, die am Fuß des Browser-Bildschirms auftaucht und sich erst bei Benutzung aufklappt. Der Google +1-Button für soziale Empfehlungen ist direkt eingebaut.
Ran Ben-Yair, Produkt-Manager im Team von Google Related, merkt an, dass Google Related Informationen über die Seite, die der Nutzer betrachtet, an Google zurücksenden muss, um funktionieren zu können. Wer sich deshalb sorgen macht, sollte Googles Datenschutzrichtlinien zu der Chrome-Extension oder zum Google Toolbar konsultieren.

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Google+ startet mit Social Games

Google+ hat angefangen seinem Dienst ein neues Tab für Spiele hinzuzufügen, das den Zugriff auf 16 verschiedene Spiele erlauben wird. In diesem Start-Paket sind alte Bekannte wie “Angry Birds” und “Bejeweled Blitz” von 10 Entwickler-Studios enthalten. Fünfzehn dieser Spiele wurden mit Flash entwickelt während eins auf HTML 5 basiert.
Einer der Entwickler, die dabei sind, ist Funzio. Der COO des Unternehmens Anil Dharni legt den Prozess Spiele auf Google+ anzupassen dar. Demnach dauerte es ungefähr einen Monat das beliebte Spiel “Crime City“ auf die neue Plattform zu portieren. Die Wahl fiel dabei auf Flash anstatt auf HTML 5, weil “HTML 5 für Spiele im Moment zu langsam ist”.
Mit einer geschätzten Nutzerzahl von 25 Millionen ist Google+ ein netter Vertriebskanal für Spieleentwickler. Allerdings bleibt Googles soziales Netzwerk damit bei nur 3 Prozent der Größe von Facebook.
Google bietet daher den Anreiz, dass die Entwickler nur 5 Prozent finanzieller Transaktionen wie dem Kauf von virtuellen Gegenständen im Spiel abgeben müssen. Facebook behält 30 Prozent solcher Umsätze. Google stellt aber auch gleich klar, dass es sich zunächst um Sonderkonditionen zur Markteinführung handelt und dass das Unternehmen sich noch entscheiden will wie die endgültigen Provisionen wohl aussehen werden. Google möchte die Spiele auf zurückhaltende Art und Weise einbinden. Ereignisse im Zusammenhang mit den Spielen werden nicht automatisch im Haupt-Stream veröffentlicht, sondern Interessierte können selbst das Spiele-Tab öffnen und nachschauen, was ihre Freunde hier gerade treiben. Google hat Donnerstag angefangen die Spiele freizuschalten und wird sie in den nächsten Tagen allen Nutzern zur Verfügung gestellt haben.
Facebook muss geahnt haben, dass bezüglich des Themas von Googles Seite etwas im Busche ist. In den letzten Tagen hat Facebook an seiner Benutzeroberfläche für Applikationen einige signifikante Änderungen vorgenommen. Jetzt werden Nutzer über eine neue Seite auf Einladungen zu Spielen informiert.
Zur Steigerung der Viralität wurde die Präsentation von “Achievements” und anderen Elementen zum Vergleich des Spielfortschritts überarbeitet.

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Der Android Market erstrahlt in neuem Glanz

Google hat am Dienstag eine komplett neue Benutzeroberfläche auf seiner mobilen Verkaufsplattform gestartet, die das Layout des Portals für den Download von Apps völlig verändert.
Der Android-Entwickler Eric Chu schrieb in einem Blog, dass “der neue Market-Client darauf ausgelegt ist Top-Apps und Spiele besser zu präsentieren, die Nutzer durch eine verbesserte Bedienoberfläche enger einzubinden und die Wege zum Download und zum Kauf von Produkten zu verkürzen.”
Zwischen den verschiedenen App-Kategorien navigiert man durch Wischen nach links oder rechts hin und her. Name und Preis einer Applikation, die man ausgewählt hat, sind nun oben in der Anzeige zu finden. Neben Apps und Spielen kann man jetzt auch Filme und Bücher durchstöbern und über den Market kaufen.
Kritik am Aufbau des Android Market gibt es schon lange, da sowohl Benutzer als auch Entwickler Schwierigkeiten hatten die Programme, die sie unter den über 200.000 Apps suchten, auch zu finden. Apple, hingegen, stellt in seinem auf iTunes aufsetzenden App Store schon lange ausgewählte und beliebte Apps in den Vordergrund. Jetzt versucht Google die Beschwerden zu erhören: Auf seiner I/O Entwickler-Konferenz im Mai hübschte Google den Look auf, um bestimmte Apps prominenter zu platzieren. Dabei wurden verschiedene Top-Kategorien zum Beispiel bezüglich der Verkaufszahlen oder des Verkaufsanstiegs von Apps eingeführt.
Google beansprucht, dass die neusten Änderungen auch die Einkünfte der Entwickler erhöhen würden. Das neue Layout erlaubt den Kauf einer App mit zwei Klicks, indem so viel hinderliche und überflüssige Komponenten wie möglich eliminiert wurden, damit der Kunde die Apps schneller und leichter kaufen kann.
Bisher haben Entwickler ihre Apps typischerweise zuerst für iOS entwickelt, um sie dort zu perfektionieren, bevor sie dann auch in der Android-Umgebung veröffentlicht werden. Rich Miner, Mitgründer von Android, behauptet, dass sich das bald ändern werde.
Insgesamt wächst die Smartphone-Industrie rasant. 55 Prozent der mobilen Geräte in den USA, die in den letzten drei Monaten gekauft wurden, sind Smartphones. Android ist im Moment die meistverwendete Smartphone-Plattform in den USA mit einem Marktanteil von 38 Prozent. Das sind 15 Prozent mehr im Vergleich zum Februar. Mit 26,6 Prozent hat Apple Research in Motion und BlackBerry auf den dritten Platz verdrängt. Letztere halten noch einen Marktanteil von 24,7 Prozent.

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