Google

Google veröffentlicht Änderungen an seinem Suchalgorithmus

Google hat kürzlich zehn Änderungen an seinem Suchalgorithmus bekannt gegeben, die Suchergebnisse verschiedener Art von solchen, die sich auf ein bestimmtes Datum beziehen, bis hin zu anderen, die in Hindi verfasst sind.
Google nimmt jedes Jahr mehrere hundert Veränderungen an seinem Suchalgorithmus vor. Die meisten sind marginal und manche, wie zum Beispiel die kürzliche Einführung von Echtzeitergebnissen – betreffen einen großen Teil der Suchanfragen.
Aber Google veröffentlicht die Änderungen am Algorithmus selten. Ein Grund dafür ist, dass das Unternehmen es Webseiten, die versuchen den Algorithmus auszutricksen, um höhere Platzierungen in Suchergebnissen zu ergattern, nicht zu leicht machen will. Matt Cutts, ein Entwickler, der bei Google für die Suche zuständig ist, schreibt in einem Blog-Eintrag, dass sich das Unternehmen dazu entschieden die aktuellen Änderungen zu veröffentlichen, weil sie weniger anfällig für diesen Missbrauch sind.
Ein anderer Grund für die neuerliche Offenheit ist, dass Google sich unter Beschuss von Regierungsvertretern befindet, die wegen Verletzung von Kartellgesetzen ermitteln. Die größten Bedenken befassen sich damit, wie wenig Google sich bezüglich seiner Suchalgorthmen in die Karten schauen lässt, obwohl Änderungen sich dramatisch auf andere Internet-Unternehmen auswirken können.
Eine der Änderungen bezieht sich auf Suchanfragen, die vom Nutzer wortwörtlich gemeint sind. Google hatte kürzlich die Verwendung des ‘+’ zu diesem Zweck aufgehoben und erlaubt stattdessen nun die Suche nach Unternehmensseiten auf Google+ mit diesem Zeichen. In den Einstellungen lässt sich nun die wortwörtliche Suche mit der Option ‘verbatim’ einschalten.
Eine andere Änderung betrifft Suchanfragen in Sprachen, in denen das Web wenig Inhalte bereit hält, wie zum Beispiel Afrikaans, Hindi und Isländisch. Google übersetzt nun relevante Webseiten, die auf Englisch verfasst sind und zeigt diese Ergebnisse zusätzlich.
Google wird auch in den sogenannten Snippets nützlichere Informationen anzeigen. In manchen Suchanfragen, wie der nach einem Restaurant, zeigt Google jetzt mehr als nur den Link zur Homepage. Es werden auch Teilinformationen, wie die Öffnungszeiten und die Speisekarte angezeigt, sodass der Nutzer direkt zu diesen Daten findet.

zum Artikel

Google erlaubt Löschung von Router-Daten

Google hat sich am Dienstag dazu bereit erklärt, weltweit die Möglichkeit anzubieten Name und Ort des eigenen Wlan-Routers aus der Datenbank des Unternehmens zu löschen, nachdem Datenschutzbeauftragte aus den Niederlanden dies verlangt hatten.
Google verwendet die Daten dazu, die Lokalisierung von Mobiltelefonen und anderen mobilen Geräten, die sich in der Reichweite der Router befinden, zu verbessern.
Die Vereinbarung, die von Google und der Niederländischen Datenschutzbehörde veröffentlicht wurde, beinhaltet, dass Besitzer von Wlan-Routern “_nomap” an den Namen ihres Routers hängen können, um Google mitzuteilen, dass die Informationen nicht in die Datenbank fließen sollen.
Falls sehr viele sich für die Löschung entscheiden, könnte Googles Fähigkeit genaue ortsabhängige Dienste anzubieten beeinträchtigt werden. Das Unternehmen müsste dann Mobilfunkmasten und GPS verwenden, um den Aufenthaltsort eines mobilen Gerätes zu bestimmen. Das könnte zu weniger genauen Angaben und höherer Batterienutzung führen.
Jacob Kohnstamm, der Vorsitzende der Niederländischen Datenschutzbehörde sagte: “Wir hoffen alle, dass größere Unternehmen angesichts solcher Zwangsmaßnahmen, dazu übergehen werden den Datenschutz von sich aus und von Anfang an zu berücksichtigen, sodass wir gar nicht erst aktiv werden müssen.”
Google sah sich für seine illegale Datensammlung schon einer Strafdrohung in Höhe von einer Million Euro durch die Niederländische Behörde gegenüber.
Kohnstamm sagte, dass “angenommen Google folgt der Vereinbarung, die Strafe nicht erhoben [werde].”
Die Niederlande setzen Datenschutzgesetze in Europa mit am aggressivsten durch, indem Sanktionen und gerichtliche Schritte angewandt werden, um Unternehmen, die ihre Geschäfte über das Internet abwickeln, bezüglich des Sammelns persönlicher Daten streng zu regulieren.
Google war in den Fokus von Datenschutzbeauftragten von Europa bis Hong Kong geraten, nachdem bekannt geworden war, dass seine “Street View”-Fahrzeuge persönliche Daten über Wlan-Router sammelten, während sie Umgebungskarten anfertigten. Dieser Vorgang beschränkte sich nicht nur auf die Namen und Standorte von Routern, sondern erstreckte sich auch auf Daten, die gerade über die jeweiligen Netzwerke verschickt wurden. Google schrieb diese widerrechtliche Datensammlung einem Programmierfehler zu und entschuldigte sich öffentlich.

zum Artikel

Native Gmail-App für iOS

Es hat schon länger Gerüchte gegeben, dass es eine offizielle Gmail-App direkt aus dem Hause Google geben sollte. Heute hat Apple diese Gmail-App also für das iPhone und das iPad durchgewunken. Die App bietet dem iOS-Nutzer ein ähnliches Bedienungsgefühl wie Android-Nutzer es schon seit einer ganzen Weile haben.
Laut des offiziellen Gmail-Blog ist die Gmail-App ein Wunschkind der mobilen Gmail-Seite und des werksseitig vorinstallierten Email-Client auf iOS-Geräten. Die Gmail-App sieht der mobilen Seite daher auch sehr ähnlich, bietet aber ein flüssigeres Bediengefühl. So wie das native Apps so an sich haben.
Ich habe die App heruntergeladen und sie ausprobiert. Die App ist ziemlich schnell. Man kann die Hauptansicht zur Seite “swipen”, um Zugriff auf die Lables, Ordner und andere Gmail-Inhalte wie die Priority Inbox zu bekommen. Das Durchstöbern der eigenen Inbox läuft flüssig. Man kann Nachrichten sehr schnell mit Labels ausstatten, archivieren oder löschen, indem man die Checkboxen neben der jeweiligen Email markiert. Es ist leicht auf eine Email zu antworten, egal ob man noch zusätzliche Dateien anhängen will oder den Entwurf erst einmal zwischenspeichert.
Ein Wermutstropfen ist das Fehlen der Möglichkeit mehrere Gmail-Accounts über die App verwalten zu können.
Insgesamt werden diejenigen, die schon die Chance hatten, sich Gmail auf einem Android-Gerät anzuschauen, bestätigen, dass die Gmail-App für iOS sich in der Bedienung doch recht ähnlich anfühlt.
So, und normalerweise würde ich nun empfehlen die App doch einmal selbst auszuprobieren und darum bitten doch den einen oder anderen Kommentar dazu zu hinterlassen. Nun hat Google, während ich diese kleine Übersicht verfasste, die App allerdings wieder aus dem App Store zurückgezogen, da sie einen Bug enthielt. Ich hatte die Fehlernachricht ignoriert und war direkt dazu übergegangen die App auszuprobieren.
Es wird Euch also nicht anderes übrig bleiben als regelmäßig im App Store nachzuschauen, ob die Gmail-App inzwischen wieder aufgetaucht ist. Sobald es soweit ist, ladet sie doch herunter und gebt Eure Meinung dazu in den Kommentaren kund.

zum Artikel

Google und Samsung präsentieren Galaxy Nexus mit Ice Cream Sandwich

Die Smartphone-Entwickler von Google haben Samsungs Galaxy Nexus, das mit Android 4.0 Ice Cream Sandwich läuft, präsentiert.
Nachdem Google und Samsung die Präsentation für das Galaxy Nexus, von dem im Vorfeld erwartet worden war, dass es Nexus Prime heißen wird, schon einmal verschoben hatten, enthüllte das Konsortium nun das Android-Gerät der Extraklasse, das einen ganzen Haufen neuer Features bietet.
Googles Veranstaltung drehte sich mehr um Android 4.0 als das dazu passende Mobiltelefon.. Schließlich gibt es eine Menge Android-Geräte, die mit Apples 4S mithalten können. Und Google hat es geschafft die entsprechende Software zu liefern. Das Unternehmen präsentierte Features wie Gesichtserkennung zum Entsperren des Smartphones, die Fähigkeit der Datenübermittlung durch Near-Field-Communication (NFC), besseres Multitasking und engere Integration mit Google+ und Hangout. Eins fehlte jedoch: Die Erwähnung eines verbesserten Spracherkennungssystems, das sich mit Siri messen könnte.
Samsungs Galaxy Nexus wird nicht das einzige Smartphone sein, das mit Android 4.0 läuft. Google teilt mit, dass das Nexus S auch ein Update bekommen wird. Ältere Geräte werden unter Umständen auf Drittanbieter von Android-Distributionen warten müssen, bis sie Android 4.0 ausprobieren können.
Da Google bestätigt hat, dass Ice Cream Sandwich sowohl auf Smartphones als auch Tablets laufen wird, war es keine Überraschung zu hören, dass das Unternehmen das Betriebssystem bezüglich High-Definition-Bildschirmen optimiert hat. „Wir haben eine neue Schriftart kreiert, die für HD-Displays optimiert ist und wir haben alle Hardware-Knöpfe zu Gunsten anpassbarer Software-Knöpfe abgeschafft. Weiterhin haben wir die Tastatur dramatisch verbessert.“ Außerdem soll der Web-Browser „eindeutig schneller“ sein.
Das Galaxy Nexus soll ab November praktisch überall verfügbar sein. Es blieb allerdings unbekannt zu welchem Preis das Gerät zu haben sei. Das Galaxy Nexus könnte das letzte Android-Gerät sein, an dem Samsung und Google zusammen arbeiten, falls der Kauf von Motorola wie geplant über die Bühne geht.
Mit obigen Features ist das neue Android 4.0 Ice Cream Sandwich trotz des bescheuerten Namens eindeutig fähige Konkurrenz zu Apples neustem Betriebssystem iOS 5. Android liefert sogar um einiges mehr Features. Einzig Siri auf dem iPhone 4S lässt Apple im Moment noch besser aussehen – vorausgesetzt es bewährt sich in der Praxis.

zum Artikel

Sicherheitsmängel: Browser-Hersteller sperren alle niederländischen Zertifikate

Der Netzwerk-Einbruch in die Institution zur Ausstellung von Internet-Sicherheitszertifikaten in den Niederlanden, DigiNotar, betrifft neben einer nahezu perfekten Fälschung der Zertifikate von Google.com mehr als 200 weitere SSL-Schlüssel von mehr als 20 verschiedenen Domains, so teilte ein hoher Manager der Mozilla Foundation, die den Firefox-Browser herausgibt, mit.
Als direkte Verurteilung der unzureichenden Sicherheitsstandards von DigiNotar zählte der Director of Engineering, Johnathan Nightingale, eine Reihe von Fehlern auf, die große Gruppen innerhalb des Internets Risiken aussetzt. Schlimm genug, dass die Institution ihre Zertifikate, die sie herausgibt, nicht im Griff hat. Diese Fehler werden noch weiter aggraviert, indem DigiNotar sechs Wochen gebraucht hat, um Mozilla über die gefälschen Zertifikate, von denen die Institution schon Mitte Juli gewusst hatte, in Kenntnis zu setzen.
Nightingale schrieb in einer Verwarnung an DigiNotar, dass “Zwischenfälle wie dieser den Bedarf aktiver, unmittelbarer und umfassender Kommunikation zwischen den Ausstellern der Zertifikate und den Software-Herstellern demonstrieren, damit alle unsere Nutzer online sicher bleiben.”
Nightingale bestätigte weiterhin, was schon vorher berichtet worden war: Mozilla stattet seine Software mit Updates aus, die zwei Zertifikaten von DigiNotar ab sofort sämtliches Vertrauen absprechen. Zuvor hatten Mozilla, Google und Microsoft Zertifikate akzeptiert, nachdem die niederländischen Vertreter glaubhaft versichert hatten, dass sie nicht von der Verletzung der Sicherheits-Perimeter, die am 19. Juli entdeckt worden war, in Mitleidenschaft gezogen worden wären.
“Die niederländische Regierung hat DigiNotar seitdem erneut überprüft und der bisherigen Einschätzung widersprochen,” schrieb Nightingale. “Wir entfernen nun die Ausnahmeregelung für diese Zertifikate, was bedeutet, dass alle DigiNotar-Zertifikate von Mozilla-Produkten als nicht vertrauenswürdig eingestuft werden. Wir wissen, dass andere Browser-Hersteller ähnliche Anpassungen vornehmen.”
Ungefähr um dieselbe Zeit herum, zu der Nightingale seine Mitteilung machte, brachte Google eine neue Version seines Browsers Chrome heraus, der ebenfalls allen Zertifikaten von DigiNotar das Vertrauen entzieht.
Währenddessen berichteten niederländische Nachrichtenkanäle, dass der niederländische Innenminister Piet Hein Donner am frühen Samstagmorgen eine Pressekonferenz gegeben hatte, in der er Pläne ankündigte “die Kontrolle der Intenet-Sicherheit einer anderen Firma zu übergeben.”

zum Artikel

Banner buchen

Wenn du einen Bannerplatz auf unserer Website buchen, einen Linktausch vorschlagen, oder Artikel schreiben möchtest, klicke hier.