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Apple schlägt Android bei Smartphone-Aktivierungen über Weihnachten

Andy Rubin von Google sagt, dass die Aktivierungen von Android-Geräten über Weihnachten 3,7 Millionen erreicht haben, aber ein Vergleich der Zahlen zeigt, dass fast doppelt so viele Apple-Geräte aktiviert wurden.
Vor kurzem hat Google enthüllt, dass jeden Tag 700.000 Android-Geräte aktiviert werden. Und auch Weihnachten war in dieser Beziehung gut für Google. Andy Rubin, der Chef von Android, berichtete über Twitter, dass 3,7 Millionen Android-Geräte über den 24. und 25. Dezember hinweg aktiviert worden sind. Das heißt eine Menge Leute haben zu Weihnachten ein neues Smartphone bekommen.
Die Zahl der Aktivierungen von iOS-Geräten könnte, zumindest in den USA, sogar noch höher liegen. Entsprechend einer Veröffentlichung von Flurry, die 140.000 Apps verfolgen, die ihre Analyse-Dienste nutzen, wurden allein an Heilig Abend 6,8 Millionen neue iOS- und Android-Geräte aktiviert. Das heißt, außer beide Hersteller teilten unverhältnismäßig ungenaue und niedrige Zahlen mit, dass höchst wahrscheinlich viel mehr iOS- als Android-Geräte aktiviert wurden. Sogar wenn Google 80 Prozent seiner Aktivierungen über Weihnachten an Heilig Abend hatte, heißt das, dass nur 3 Millionen Android-Geräte aktiviert wurden, sodass 3,8 Millionen Aktivierungen auf iOS fallen würden. Allerdings muss man dazu sagen, dass die Datenbasis nicht zwangsläufig ausreichend ist. Die Zahl der aktivierten Geräte hat sich im Vergleich zu den ersten 20 Tagen im Dezember um 353 Prozent erhöht und im Vergleich zu Weihnachten 2010 immerhin noch um 140 Prozent.
Localytics berichten, dass das Wachstum der Aktivierungen von iPod, iPad und iPhone zusammen Android leicht übertrifft, obwohl ohne echte Verkaufszahlen schwer zu sagen ist, ob iOS Android wirklich bezüglich der Aktivierungen hinter sich gelassen hat. In anderen Regionen der Welt wie zum Beispiel Schweden und Süd Korea, dem Heimatland von Samsung, konnte Android bezüglich der Aktivierungen solide in Führung gehen.
Auf jeden Fall klingt es so, als ob beide Unternehmen sehr fröhliche Weihnachten hatten. Habt Ihr ein iPhone oder ein Android-Gerät zu Weihnachten bekommen? Wie sieht’s mit Euren Kumpels aus? Vielleicht lässt sich an Euren Kommentaren ein Trend ablesen, wo die Vorlieben unerer Leser liegen.

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Vorhersagen zu Smartphones und Tablets 2012

Genauso wie 2011 Android seine dominierende Position eingenommen und Apple Gerichtsverfahren gegen praktisch jedes Android-Gerät eröffnet hat, wird es 2012 ähnlich gravierende Veränderungen in der Mobilfunkindustrie geben. Wir wagen einige Vorhersagen wie sie aussehen werden:

Research in Motion wird aufgekauft
Fangen wir mit der mutigsten Vorhersage an. RIM hat einen Großteil seines Bärsenwerts verloren. Letzte Woche musste das Unternehmen zugeben, dass das die nächste Version seines Smartphones BlackBerry 10 nicht vor ende nächsten Jahres herauskommen wird.
Die Haie von der Wall Street kreisen schon um das Management von RIM. Die CEOs Jim Balsillie und Mike Lazaridis sind nicht leicht abzusetzen, weil sie auch die beiden größten Aktienpakete halten, aber schlussendlich wird ein Verkauf das einzige sein, das die Aktionäre besänftigen könnte.

Windows Phone schafft den Durchbruch
Es ist immer noch völlig unklar wie sich Windows Phone im Markt schlagen wird. Microsoft hatte ein schwieriges erstes Jahr und hofft, dass das zweite Jahr etwas besser läuft.
Dabei setzt Redmond auch auf die Unterstützung der Mobilfunkanbieter. Während die meisten Hersteller sich auf die Entwicklung von Android-Geräten konzentrieren, wird Nokia die alleinige Zuständigkeit zufallen das erste Flagschiff unter den Windows Phones zu entwerfen. Ein solches Gerät muss das Potential haben große Aufmerksamkeit bei den Kunden hervorzurufen, damit Windows Phone eine Chance hat.

Google schlägt zurück
Sobald Google die Übernahme von Motorola abgeschlossen hat, wird es einen Haufen Patente haben, mit denen eine volle Breitseite gegen Apple gestartet werden kann.
Google hat sich schon angriffslustige gezeigt, indem HTC mit Patenten zur Verteidigung gegen Apple versorgt wurde.

Andere Tablets neben dem iPad werden beliebter
Die meisten Android-Tablets, die dieses Jahr herausgekommen sind, taugen überhaupt nichts. Das erste Gerät, das mit Honeycomb lief, war das Motorola Mobility Xoom. Es war so enttäuschend, dass die Nachfolger in “Xyboard” umbenannt wurden.
Doch nicht alles war schlecht: Das 200$-Kindle Fire hat echte Begeisterung hervorgerufen. Diese Stimmung wird sich nächstes Jahr halten und auf andere Unternehmen übertragen, die gute und preiswerte Geräte herausbringen werden.

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Microsoft verschenkt Windows Phones zum Schutz gegen Android

Microsoft will von den kürzlich aufgetauchten Berichten über Schadsoftware im Android Market profitieren, indem sie Windows Phones an fünf Android-Nutzer verschenken, die ihre schlimmsten Horror-Stories im Zusammenhang mit Schadsoftware teilen. Ben Rudolph, der Zuständige für Windows Phone bei Microsoft, kündigte den Wettbewerb auf Twitter mit dem hashtag #droidrage an. Microsoft folgte Rudolph und veröffentlichte den Wettbewerb auf seinem offiziellen Twitter-Account.
Google hat kürzlich 22 schädliche Apps aus dem Android Market entfernt, die sich als Versionen beliebter Programme wie “Cut the Rope” und “Angry Birds” getarnt hatten. Die Apps enthielten Schadsoftware, die SMS an teure Telefonnummern sendet.
Der sogenannte RuFraud-Betrug zielte auf Europa ab und betraf keine Android-Smartphones in Nordamerika. Lookout Security, das Unternehmen, das Google als erstes auf den Betrug aufmerksam machte, sagt, dass es seitdem fünf weitere RuFraud-Apps im Android Market entdeckt hat. Damit liegt die Anzahl bisher gefundener schädlicher Apps bei 27.
Microsofts #droidrage-Kampagne hat schon eine Reihe von Antwort-Tweets von betroffenen Android-Nutzern motiviert. “Hatte Kosten für 100,00 auf meiner Telefonrechnung [...] eine App hatte teure SMS verschickt,” schreibt ein SMS-Nutzer.
“Hab meiner Mutter ein Droid als ihr erstes Smartphone geschenkt. Malware lässt ihr Handy die ganze Zeit abstürzen. Sie wünscht sich sie hätte es nie bekommen,” sagte ein anderer. Die Geschichten, die erzählt werden, um eins der Windows Phones zu ergattern, ähneln sich.
Microsoft versucht einen Zeitpunkt für sich zu nutzen, zu dem Googles Betriebssystem mit einem besonders schlechten Image zu ringen hat, da sich die Bedenken bezüglich der Schadprogramme auf Android häufen. Lookout Mobile Security berichtete kürzlich, dass ein Android-Nutzer in den USA eine Chance von 40 Prozent hat auf einen schädlichen Link zu klicken. Weltweit liegt die Wahrscheinlichkeit laut Lookout bei 36 Prozent.
Das Antivirus-Unternehmen McAfee berichtete im November, dass Schadprogramme auf Android im dritten Quartal 2011 im Vergleich zum vorhergehenden um 37 Prozent gestiegen sind. Im November kam auch ein reißerischer Bericht von Juniper Networks auf, der behauptete, dass Schadprogramme auf Android seit Juli um 472 Prozent gestiegen seien.

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Android bringt Marktanteile und iOS bringt Geld

Wenn man ein Entwickler ist, der mit seinen Smartphone- und Tablet-Apps einen möglichst großen Markt erreichen will, sollte man Software für Android-Geräte schreiben. Und wenn man Geld damit verdienen will, sollte man für das iPhone und das iPad entwickeln.
Das ist das Ergebnis von zwei kürzlich veröffentlichten Berichten. Die Studie “Mobile Mix” von Millennial Media bestätigt, was schon seit mehreren Monaten bekannt ist: Android betreibt weit mehr Smartphones und andere mobile Geräte, wie zum Beispiel Tablets, als iOS. Die Marktanteile belaufen sich auf 54 beziehungsweise 28 Prozent.
Allerdings bedeutet ein großer Anteil am Markt noch nicht unbedingt, dass große Profite für die Entwickler winken.
Eine andere Studie, die von Gene Munster, einem Chef-Analysten von Piper Jaffray, veröffentlicht wurde, behauptet, dass iOS-Entwickler bis September 2011 mehr als 3,4 Milliarden US-Dollar eingenommen haben, während sich die Einkünfte der Android-Entwickler nur auf 240 Millionen US-Dollar belaufen.
Wie die meisten Studien, ist auch diese mit Vorsicht zu genießen. Zum Einen stammen die Ergebnisse von Millennial Media aus einer Analyse des eigenen, wenn auch riesigen, Werbenetzwerks und die Statistiken von Munster haben eine noch dünnere Grundlage: Apples Veröffentlichungen zu dem Thema sowie Schätzungen seines eigenen Hauses und anderer externer Marktforscher.
Weiterhin muss man der Fairness wegen erwähnen, dass Apples iOS App Store schon seit Juli 2008 existiert und Googles Android Market erst seit Ende Februar 2009 kostenpflichtige Apps anbietet.
Noch ein Aspekt der Studie von Munster, der dazu beitragen soll das Ergebnis der Studie ins rechte Licht zu rücken, ist, dass nur 1,3 Prozent der Android-Apps im Vergleich zu 13,5 Prozent der iOS-Apps überhaupt etwas kosten.
Lässt man diese Anmerkungen bei Seite und nimmt an, dass die Zahlen auch nur annähernd stimmen, dann ist das Verhältnis der Umsätze von 14:1 ein riesiger Anreiz anstatt für Android lieber für iOS zu entwickeln. Zumindest, wenn man es schafft eine App zu ersinnen, die sich gegen die unglaubliche Konkurrenz von einer halben Million anderer Apps, die den Store verstopfen, durchsetzt.

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Welle von Schadprogrammen trifft Android

Android-Nutzer aufgepasst: Sicherheitsexperten haben seit dem Sommer einen unglaublichen Anstieg von Schadprogrammen, die sich gegen Android richten, von 472 Prozent festgestellt. Der kostenlose Android Market wurde seit Juli viel häufiger angegriffen als vorher, nachdem die Angreifer immer geschickter im Entwurf ihrer Programme werden, wie Juniper Networks berichet.
Im Oktober und November wurde über Stichproben der größte Zuwachs an Android-Schadprogrammen in der ganzen Zeit, seitdem Googles Betriebssystem gestartet ist, festgestellt. Im September stieg die Anzahl der sich im Umlauf befindlichen Programme um 28 Prozent, um dann im Oktober auf 110 Prozent beziehungsweise im November auf 111 Prozent zu explodieren. Die Zahlen werden dadurch, dass Juniper für den Zeitraum von 2009 bis zum Sommer 2010 einen Anstieg von 400 Prozent festgestellt hat, noch alarmierender.
Die Mehrheit dieser bösartigen Android-Apps (55 Prozent) hat es auf persönliche Informationen, die auf den Smartphones gespeichert sind, abgesehen, während 44 Prozent als SMS-Trojaner daherkommen, die im Hintergrund SMS an teure Nummern schicken, die dem Angreifer gehören. Juniper glaubt, dass die Leute hinter diesen schadhaften Applikationen dieselben sind, die bösartige Programme für ältere Versionen von Windows Mobile und Symbian geschrieben haben, sich nun aber auf Android konzentrieren, da dieses mobile Betriebssystem nun 43 Prozent des US-Markts beherrscht und die offene Struktur des Android Market ihnen viele Möglichkeiten bietet.
Außerdem spielen die Nutzer dem Problem weiter in die Hände. Laut einer Studie vom Sommer, sind Android-Nutzer die Gruppe mit dem niedrigsten Bewusstsein für Sicherheitsfragen und am wenigsten darauf vorbereitet ihr Smartphone vor Schadprogrammen zu schützen. 4 von 10 Nutzern tun überhaupt nichts, um ihr Handy zu sichern, und weniger als die Hälfte der Android-Nutzer sperrt das Gerät mit einem Passwort.
Die Debatte um Android-Schadprogramme wird unweigerlich zu einem Vergleich mit Apples stark kontrolliertem iOS führen, das selbst auch Sicherheitsschwächen hat. Jeder Entwickler mit bösen Absichten kann einfach 25 US-Dollar zahlen und Apps in den Android Market stellen, ohne dass diese jemals danach untersucht werden, ob sie überhaupt das tun, was sie behaupten.
Zusammengenommen mit der Achtlosigkeit der Nutzer, wächst Androids Problem mit den Schadprogrammen. Darum setzen einige der Hersteller von Android-Geräten, wie Amazon, Barnes & Noble und andere, auch ihre eigenen gepflegten Android-Märkte nach dem Vorbild des Apple App Store auf.

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