Die Nutzung privater Smartphones bei der Arbeit wirft neue Fragen auf

Datum: Autor: Pacco Kategorie: Apple, Games, Handy, iPhone Apps, iPhone Spiele

Mobile Spiele werden unter den Nutzern von Smartphones immer beliebter. Besonders auf iPhones werden Spiele doppelt so lange pro Tag gespielt wie auf anderen Smartphones. Das berichtet das Markforschungsunternehmen Nielsen.
Das wird Unternehmen, die ihren Mitarbeitern nur unwillig erlauben ihre iPhones oder Android-Geräte bei der Arbeit zu verwenden, nicht sonderlich erfreuen.
Spiele sind mit 64% die beliebteste Kategorie mobiler Applikationen, gefolgt von Wetter-Anwendungen (60%), Social Networking (56%) und Navigationsanwendungen (51%). Spiele waren schon bei Nielsens letzter Untersuchung im September 2010 die Nummer 1 gewesen, aber bei einem geringeren Prozenzsatz von 61%.
Nielsen fand außerdem heraus, dass iPhone-Nutzer fast doppelt so viel Zeit mit Spielen verbringen wie der durchschnittliche Smartphone-Spieler, nämlich insgesamt 14,7 Stunden pro Monat.
Smartphone-Spieler verbringen jetzt drei Stunden mehr pro Monat mit Spielen als vor einem Jahr. 93% der Spieler wären bereit für ein mobiles Spiel auf ihrem Smartphone zu zahlen. Die wachsende Popularität mobiler Spiele ist keine Überraschung und erinnert an den Erfolg der ersten Spiele auf Desktop-Computern. Damals wie heute reagierten Unternehmen mit Änderungen ihrer Richtlinien bezüglich des Spielens während der Arbeitszeit.
Seitdem Mitarbeiter private Smartphones mit zur Arbeit bringen, die bessere Spiele installiert haben, schärfere Displays bieten und schnelleren Netzwerkanschluss ermöglichen, fangen Unternehmen an die Nutzung von Smartphones bei der Arbeit zu regulieren.
Allerdings ist der freie Zugang zu App-Stores, der den Download beliebiger, potentiell für die Unternehmensdaten gefährlicher Anwendungen ermöglich, ein noch größeres Problem.
Einige Softwareschmieden und Hersteller von Smartphones und Tablet-Computern fangen damit an den Unternehmen zu helfen die Kontrolle über die App-Downloads zurückzuerlangen. Research in Motion, zum Beispiel, das Unternehmen hinter BlackBerry-Geräten bietet auf seinen Playbook-Tablets eine Software namens Balance an, die private Applikationen, wie zum Beispiel Spiele, von Unternehmensanwendungen trennt.
Unternehmen können also auch in einer Welt, in der die Mitarbeiter ihre privaten Smartphones zum Spielen und bei der Arbeit auf eine Art und Weise verwenden, die die Geschäftstätigkeit nicht negativ beeinflusst, effektiv funktionieren.

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