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Galaxy Tab 10.1 in Deutschland weiterhin verboten

February 1, 2012 by pacco  
Kategorie: Apple, Samsung

Der Antrag von Samsung Electronics das Verkaufsverbot seines Galaxy Tab 10.1 in Deutschland aufzuheben, wurde abgelehnt. Damit hat Apple einen symbolischen Sieg bei seinen Anstrengungen die Führungsposition im Markt der Tablet-Computer zu behalten gewonnen.
Das zuständige Düsseldorfer Gericht sagte am Dienstag, dass Samsung die ältere Version seines Galaxy Tab in Europas größter Wirschaftsmacht nicht verkaufen darf.
Apple bekämpft weltweit verschiedene konkurrierende Hersteller von Smartphones und Tablet-PCs wegen Urheberrechtsverletzungen vor Gericht.
Der Kampf mit Samsung, dessen Tablets auf Googles Android-Software basieren, ist besonders erbittert, da die Galaxy-Geräte die größten Herausforderer von Apples mobilen Produkten.
Apple behauptet, dass die Galaxy-Serie von Mobiltelefonen und Tablets das iPhone und das iPad “unverschämt genau” kopierten. Daher verklagt Apple das koreanische Unternehmen in den Vereinigten Staaten von Amerika, Australien, Japan und Korea genau so wie in Europa.
Im September gewann Apple eine einstweilige Verfügung, die es Samsung Deutschland verbietet das Galaxy 10.1 Tablet im Großteil Europas zu verkaufen, da das Gericht das allgemeine Design des Tablets dem Apple iPad als zu ähnlich erachtete.
Seitdem haben verschiedene Länder, darunter die Niederlande, die USA und Australien beschlossen Samsung den Verkauf des Galaxy Tablet wieder zu erlauben.
Samsung, das sowohl Apples Zulieferer als auch Wettbewerber ist, hat versucht die deutsche Entscheidung zu revidieren, während auch andere Wege gesucht wurden, um Apple zu bekämpfen.
So wurde das Galaxy Tab 10.1 nur für den deutschen Markt überarbeitet und in Galaxy Tab 10.1N umbeannt, um das Verkaufsverbot zu umgehen.
Apple hat auch versucht die überarbeitete Version anzufechten, aber ein deutsches Gericht wies die Klage Apples in einer vorläufigen Einschätzung letzten Monat zurück. Eine endgültige Entscheidung in diesem Fall wird für den 9. Februar erwartet.
Samsung platzierte in Deutschlang auch Gegenklagen in Richtung Apple, die die Verletzung von Patenten zur mobilen Technologien betreffen. Ein Gericht in Mannheim hat in den Fällen über zwei der Patente gegen Samsung entschieden und soll am 2. März über ein drittes richten.

Sonys neuer HDR-Fotochip passt ideal zum nächsten iPhone

January 25, 2012 by pacco  
Kategorie: Apple, iPhone, iPhone 5

Es wird weithin angenommen, dass Apples nächstes iPhone dünner und leichter als sein Vorgänger, das 9,3 mm dicke iPhone 4S, sein wird. Allerdings schrumpfen die Kamera-Module für Smartphones nicht so schnell wie andere winzige Komponenten und dies wird mehr und mehr zum Flaschenhals bei der Entwicklung extrem dünner Geräte. Falls Apple sich dafür entscheidet ein dünneres iPhone zu entwickeln, wird das Unternehmen wahrscheinlich das Kamerasystem komplett überholen. Praktischerweise hat Sony nun einen nagelneuen CMOS-Bildsensor in Arbeit, der sehr gut zur nächsten iPhone-Generation passen könnte.
Der Chip, der am Montag präsentiert wurde, separiert den CMOS-Sensor von Schaltkreis zur Bildverarbeitung.
Es lässt sich nicht vorhersehen, ob Apple den neuen CMOS-Sensor in das nächste iPhone stecken wird. Sonys Chip profitiert auch von neuen Weißlicht-Sensoren (RGBW Coding), die klarere Bilder mit weniger Verzerrung bei schlechten Lichtverhältnissen und durch das größere Lichtspektrum auch schärfere Videos ermöglichen.
Weiterhin gibt es die Option auf HDR-Filme. So wird hier die aus der Fotografie bekannte HDR-Technologie auf Filme übertragen. Die Kamera kominiert zwei verschiedene Blenden, die während des Videodrehs simultan aufgenommen werden - eine für den Vordergrund und eine für den Hintergrund. In sehr hellen oder sehr dunklen Situationen bedeutet diese Technik einen enormen Unterschied.
Was hätte also Apple davon? Die Schaltkreise zur Bildverarbeitung sind von der restlichen Logik getrennt. Letztere kann also von Drittanbietern nach eigenen Vorstellungen entworfen werden. Daraus würden für Apple einige Vorteile erwachsen. Zum Einen erlauben das neue Design und der innovative Herstellungsprozess von Sonys Bildsensor den Entwurf eines dünneren iPhones. Zusätzlich ist der neue Herstelllungsprozess günstiger während die Bildqualität sogar besser ist. Beides sind wichtige Faktoren für Apple. Das Kameramodul soll schneller sein, weniger Energie benötigen und höhere Megapixelzahlen erreichen. Theoretisch ermöglicht die Trennung von Bildverarbeitung und Sensor Apple mehr Freiheiten bezüglich der genauen Gestaltung des Kamerasystems.
Sony hat mitgeteilt, dass die Verteilung der ersten Testversionen eines 8-Megapixel-Moduls im März beginnen, gefolgt von einer 13-Megapixel-Version im Juni. Die Massenproduktion soll im Herbst starten.

Erster Untethered Jailbreak für iPhone 4S und iPad 2 erschienen

Gute Nachrichten für freiheitsliebende Insassen des vergitterten iPhone-Verlies: “The Chronic Dev Team” und “pod2g” haben endlich den ersten “Untethered Jailbreak” für das iPhone 4S und das iPad 2 veröffentlicht.
Der eine oder andere mag vielleicht einwänden, dass für diese Geräte schon seit Monaten Jailbreaks verfügbar wären. Allerdings ist dem bei genauer Betrachtung nicht so. Es besteht ein Unterschied zwischen dem Jailbreak eines iPhone 4S und eines iPad 2 zu dem Jailbreak von iOS 5. Das liegt an dem neuen Dual-Core A5-Prozessor, der in diesen beiden Geräten arbeitet. Vor dem sogenannten “Absinthe A5”-Jailbreak gab es keinen Hack für das iPhone 4S und das iPad 2. Alle anderen Apple-Geräte, auf denen schon iOS 5 läuft, kamen seit Oktober in den Genuss eines “Tethered Jailbreak”. Das war nur eine Woche nach dem Start von iOS 5. Erst im Dezember kam dann der “Untethered Jailbreak”.
Posts des Chronic Dev Team deuten an, dass es kein leichtes Unterfangen war, die neusten Apple-Geräte zu knacken. Erst als die Hacker die Segnungen des Crowdsourcing für sich nutzten, machten sie Fortschritte. Sie verwendeten eine Software namens “CDevReporter”, um innerhalb weniger Tage Millionen von Absturzberichten von den Geräten ihrer Helfer zu sammeln. Aus dieser Datenmenge konnte das Team Schwachstellen in der Panzerung der A5-Geräte ablesen.
Was sind also die Vorteile des Jailbreak eines Apple-Produkts? Unauthorisierte Apps - insbesondere die App-Stores von Drittanbietern wie Cydia, die ansonsten unauffindbare Apps enthalten. Damit lässt sich das Gerät umfassender auf die eigenen Bedürfnisse zuschneiden, als Apple es je erlauben würde.
Gibt es auch Nachteile? Die Apple-Garantie verfällt. Außerdem ist man beim nächsten iOS-Update zum Warten verdammt, da zunächst unklar sein wird, ob der Jailbreak nach dem Update noch funktionieren wird. Diese Information oder entsprechende neue Jailbreaks lassen meistens unbestimmte Zeit auf sich warten.
Insofern Du die Vorteile gewissenhaft mit den potentiellen Risiken abgewogen hast, findest Du den neuen Unthethered Jailbreak, der bisher nur für den Mac verfügbar ist, auf greenpois0n.com.

Nikes FuelBand macht aus dem Alltag ein sportliches Spiel

Nike hat am Donnerstag das Nike+ FuelBand enthüllt. Das ist ein Bewegungsmesser, der die Aktivität seines Trägers protokolliert. Nike nennt diese Bewegungen im dreidimensionalen Raum „Fuel“. Seit gestern können US-Kunden das FuelBand für 150 US-Dollar im Nike Online-Store vorbestellen.
Mit dem Slogan „Life is a sport“ erweitert Nikes FuelBand das Konzept des Schrittmessers noch etwas. Das Unternehmen behauptet, dass das Armband von Breakdance bis Basketball alles außer Schwimmen messen kann. Jede Bewegung trägt zum täglichen Pensum des „Fuel“, das man verbraucht hat, bei. Diese Größe kann auf dem Armband oder auch auf dem PC oder einer angebundenen Smartphone-App verfolgt werden.
Das FuelBand scheint dem FitBit Ultra, das es für etwas günstigere 100 US-Dollar gibt, recht ähnlich zu sein. Das FuelBand kann auch als die nächste Generation des Nike+ SportBand, einem anderen Armband, das Nike 2009 eingeführt hat, erachtet werden.
Das Armband hat zwei Anzeigen aus mehreren LED-Lichtern. Eine horizontal angeordnete Linie zeigt den Fortschritt im Hinblick auf die Tagesziele an. Je mehr man sich bewegt, desto mehr Lichter leuchten und schalten von rot auf grün sobald ein Ziel erreicht ist. Einige weiße Lichter darüber dienen als ein einfaches Display zur Anzeige der Kategorien „steps“, „cals“ (für Kalorien) und „fuel“, die das FuelBand verfolgt.
Die Inbetriebnahme des FuelBand geht auf dem PC los. Dort wird das FuelBand geladen und zur Programmierung angeschlossen. Man kann sich für Tagesziele entscheiden, den eigenen Fortschritt verfolgen und in Diagrammen darstellen lassen sowie Erfolge teilen, für die Nike dann „rewards“ spendiert. Um den Fortschritt unterwegs zu überwachen kann man sein Smartphone mit der entsprechenden App ausstatten und beide Geräte über Bluetooth verbinden. Im Moment gibt es die App nur für iOS ab Version 4. Android-Versionen sollen bald folgen.
Das Armband gibt es in drei Größen und es wiegt in der größten Ausführung 32 Gramm. Das Gehäuse besteht aus einer Materialmischung aus thermoplastischem Gummi und Polypropylen.

Liquipel macht Smartphones wasserdicht

January 16, 2012 by pacco  
Kategorie: Handy, Lebensart, News

Elektronische Geräte und Wasser vertragen sich nicht besonders gut. Allerdings treffen beide in einer Welt, dessen Oberfläche zu 70 Prozent aus Wasser besteht, hin und wieder unvermeidlich aufeinander. Man kann sein Smartphone dadurch schützen, dass man es in eine wasserdichte Hülle steckt, aber das macht das Gerät weniger handlich und kann auch die Funktionalität beinträchtigen.
Das kalifornische Unternehmen Liquipel behauptet eine Nanoschicht entwickelt zu haben, die eintausend Mal dünner ist als ein menschliches Haar und ein Smartphone so überziehen kann, dass es vor Wasser komplett geschützt ist.
Die Nanoschicht von Liquipel wird in einer Vakkum-Kammer auf das mobile Geräte aufgetragen, sodass die Nanomoleküle es komplett durchdringen. Da die Beschichtung auf molekularer Ebene stattfindet, bleibt sie während der kompletten Lebensdauer des Geräts erhalten.
Das Unternehmen sagt, dass Liquipel für das bloße Auge unsichtbar ist und weder die Bedienung, noch die Leistung des Smartphones beeinflusst. Elektrische Ströme können ungehindert fließen. Man kann also weiterhin Kopfhörer verwenden, das Gerät aufladen und auf externe oder wechselbare Speichermedien zugreifen. Auch das Mikrofon wird genauso wenig beschädigt wie die Soundqualität der Lautsprecher negativ beeinflusst wird. Das Unternehmen behauptet sogar, dass die Schutzschicht verhindert, dass die Membranen von Lautsprechern durch Feuchtigkeit porös werden.
Wer Liquipel an seinem Smartphone testen will, darf es an das Unternehmen schicken und 59 US-Dollar für die Standard-Behandlung hinlegen, die einige Tage dauern soll. Für 69 US-Dollar geht es etwas schneller. Bein einem Einsatz von 79 US-Dollar bekommt man noch eine Schutzschicht dazu, die vor Kratzern schützen soll. Allerdings funktioniert der Liquipel-Prozess im Moment nur mit iPhones, dem Evo, Thunderbolt und MyTouch von HTC, dem Motorola Droid und dem Samsung Charge.
Liquipel betont, dass die Nanoschicht für den Schutz vor “unvorhergesehenem Wasserschaden” ausgelegt ist und man mit seinem Nanoschicht-Smartphone jetzt nicht unbedingt schwimmen gehen sollte. Allerdings gibt es ein Video, in dem ein iPhone komplett in Wasser eingelegt wird ohne Schaden zu nehmen.

CES: Die ersten interessanten Windows Phones

January 13, 2012 by pacco  
Kategorie: HTC, Handy, Microsoft, Nokia

Microsofts finale Präsentation auf der Consumer Electronics Show (CES) am Dienstag wurde dafür kritisiert, dass sie keine interessanten Neuigkeiten geliefert hat. Trotzdem könnte es sein, dass der Software-Riese der heimliche Favorit dieser CES ist. Neben großen Trends wie Smart TVs, neuen Bildschirm-Technologien, Apps und Ultrabooks beieindrucken Smartphones von HTC und Nokia, die mit Microsofts Windows Phone laufen die Massen auf der CES am meisten.
Das Titan II von HTC und Nokias Lumia 900 sind zwei der meistbesprochenen Mobiltelefone auf dem diesjährigen Stelldichein ein Gadget-Produzenten. Beide Geräte werden für ihre beeindruckenden Features und das Design der Hardware gepriesen.
Das Nokia Lumia 900 hat ein 4,3-Zoll-Bildschirm mit “AMOLED ClearBlack”-Technologie und einer Auflösung von 480 x 800 Pixel. Dazu kommt ein 1,4 GHz Single-Core-Prozessor aus der Snapdragon-Reihe, 14,5 GB eingebauter Speicher samt Zugriff auf SkyDrive, eine 8-Megapixel-Kamera mit Carl-Zeiss-Optik auf der Rückseite, vorne eine 1-Megapixel-Kamera und sämtliche aktuellen Funkverbindung inklusvie LTE.
HTC verpasst seinem Ttan II überall ein bisschen mehr als Nokia springen lässt: 0,4 Zoll mehr Display, einen um 0,1 GHz schnelleren Prozessor, 1,5 GB mehr Onboard-Speicher, 8-Megapixel mehr für die Kamera auf der Rückseite und 0,3 Megapixel mehr für die Frontkamera.
Wired lässt sich sogar schon zu der Behauptung hinreißen, dass Windows Phones die Smartphones wären, die auf der CES am meisten Begeisterung auslösten. Das HTC Titan II beeindruckt vorallem mit seiner 16-Megapixel-Kamera, obwohl das 4,7-Zoll-Display und der Snapdragon S2 mit 1,5 GHz auch nicht zu verachten sind. Andere Stimmen stoßen ins selbe Horn.
Morgan Stanley sagt voraus, dass Nokia 2012 37 Millionen Windows Phones verkaufen wird, um 2013 dann die 64 Millionen zu erreichen. Um das mal ins Verhältnis zu setzen: Apple hat 2010 46,6 Millionen iPhones verkauft und im selben Jahr wurden 67 Millionen Android-Geräte verkauft.
Im Moment bekommen Windows Phones von den Smartphone-Käufern nur wenig Aufmerksamkeit. Gartner berichtete im November, dass Windows Phones im dritten Quartal 2011 weniger als 2 Prozent des weltweiten Smartphone-Marktes ausmachten.
Könnten die zwei neuen Smartphones von HTC und Nokia 2012 zum Jahr der Windows Phones machen?

Apple schlägt Android bei Smartphone-Aktivierungen über Weihnachten

December 30, 2011 by pacco  
Kategorie: Android, Apple, Google, iPad, iPhone

Andy Rubin von Google sagt, dass die Aktivierungen von Android-Geräten über Weihnachten 3,7 Millionen erreicht haben, aber ein Vergleich der Zahlen zeigt, dass fast doppelt so viele Apple-Geräte aktiviert wurden.
Vor kurzem hat Google enthüllt, dass jeden Tag 700.000 Android-Geräte aktiviert werden. Und auch Weihnachten war in dieser Beziehung gut für Google. Andy Rubin, der Chef von Android, berichtete über Twitter, dass 3,7 Millionen Android-Geräte über den 24. und 25. Dezember hinweg aktiviert worden sind. Das heißt eine Menge Leute haben zu Weihnachten ein neues Smartphone bekommen.
Die Zahl der Aktivierungen von iOS-Geräten könnte, zumindest in den USA, sogar noch höher liegen. Entsprechend einer Veröffentlichung von Flurry, die 140.000 Apps verfolgen, die ihre Analyse-Dienste nutzen, wurden allein an Heilig Abend 6,8 Millionen neue iOS- und Android-Geräte aktiviert. Das heißt, außer beide Hersteller teilten unverhältnismäßig ungenaue und niedrige Zahlen mit, dass höchst wahrscheinlich viel mehr iOS- als Android-Geräte aktiviert wurden. Sogar wenn Google 80 Prozent seiner Aktivierungen über Weihnachten an Heilig Abend hatte, heißt das, dass nur 3 Millionen Android-Geräte aktiviert wurden, sodass 3,8 Millionen Aktivierungen auf iOS fallen würden. Allerdings muss man dazu sagen, dass die Datenbasis nicht zwangsläufig ausreichend ist. Die Zahl der aktivierten Geräte hat sich im Vergleich zu den ersten 20 Tagen im Dezember um 353 Prozent erhöht und im Vergleich zu Weihnachten 2010 immerhin noch um 140 Prozent.
Localytics berichten, dass das Wachstum der Aktivierungen von iPod, iPad und iPhone zusammen Android leicht übertrifft, obwohl ohne echte Verkaufszahlen schwer zu sagen ist, ob iOS Android wirklich bezüglich der Aktivierungen hinter sich gelassen hat. In anderen Regionen der Welt wie zum Beispiel Schweden und Süd Korea, dem Heimatland von Samsung, konnte Android bezüglich der Aktivierungen solide in Führung gehen.
Auf jeden Fall klingt es so, als ob beide Unternehmen sehr fröhliche Weihnachten hatten. Habt Ihr ein iPhone oder ein Android-Gerät zu Weihnachten bekommen? Wie sieht’s mit Euren Kumpels aus? Vielleicht lässt sich an Euren Kommentaren ein Trend ablesen, wo die Vorlieben unerer Leser liegen.

Die Top-Apps 2011

December 29, 2011 by pacco  
Kategorie: Android, Gratis Apps, iPhone Applikationen

Es war ein geschäftiges Jahr für Smartphones. Und egal, ob es sich um ein iPhone, ein Android-Gerät, ein BlackBerry oder ein Windows Phone 7 handelt, es geht immer um die Apps.
Hier ist eine Übersicht der acht erfolgreichsten Apps 2011. Die meisten gibt es für verschiedene Plattformen - eine sehr erfolgreiche haben wir mit dazugenommen, die es nur für iOS gibt.
Jeder hat die Facebook-App, so scheint es, und in Anbetracht der Allgegenwärtigkeit des sozialen Netzwerks, darf sie in dieser Liste nicht fehlen. Mit dieser App kann man seinen Status mitteilen, mit Freunden chatten, auf Mitteilungen antworten und im Allgemeinen mit Freunden, Kollegen und Kunden kommunizieren.
Für sämtliche Plattformen gibt es native Apps. Windows Phone 7 geht noch einen Schritt weiter und integriert Facebook in jede einzelne Funktion.
Ebenfalls im Bereich der Social Media, hat Twitter auch auf jeder erfolgreichen Smartphone-Plattform seinen Platz gefunden. Man kann über die offiziellen Twitter-Apps tweeten, retweeten, Hashtags verwenden und Fotos hinzufügen so viel man will.
Wenn man sich verlaufen hat und sich wieder zurechtfinden will, liefert Google Maps einem auf dem iPhone, Android, BlackBerry oder Windows Phone die Wegbeschreibung genauso wie auf dem Desktop-Computer. Wenn man es auf Android verwendet, bekommt man sogar Schritt-für-Schritt Stimmanweisungen wie bei einem vollwertigen GPS-Navigationssystem.
An der Spitze der Apps des Jahres auf iTunes steht Instagram, eine kostenlose App zum Teilen von Fotos für das iPhones, die es dem Nutzer erlaubt Filter über seine Bilder zu legen, bevor sie auf soziale Netzwerke wie Flickr, Facebook, Twitter oder Foursquare hochgeladen werden.
Skype hat schon Desktop-Nutzern durch VoIP- und Video-Telefonie seit einigen Jahren viel Geld gespart und jetzt läuft es auch auf Smartphones. Seine Bedeutung zeigt sich auch an dem fünften Platz, auf dem Skype bei den Top-Download-Charts 2011 auf iTunes steht.
Wenn man auf verschiedenen Geräten arbeitet, kann eine App wie Evernote ein echter Lebensretter sein. Die Software erlaubt es Webseiten und Informationen in allen möglichen anderen Formen von allen Geräten zu erreichen, indem sie in der Cloud gespeichert werden.
Und jetzt Ihr: Was sind Eure Apps des Jahres? Lasst es uns über die Kommentare wissen.

Apple wird das Samsung Galaxy 10.1N in Deutschland nicht stoppen können

December 23, 2011 by pacco  
Kategorie: Apple, Samsung, Tablet Computer

Eine Richterin des zuständigen Düsseldorfer Gerichts hat heute die Einschätzung geäußert, dass Apple höchst wahrscheinlich keinen Erfolg damit haben wird, das modifizierte Tablet Samsung Galaxy Tab 10.1N in Deutschland zu verbieten.
Richterin Johanna Brückner-Hofmann meint, dass Samsung das Galaxy Tab 10.1 mit der Versionsbezeichnung “N” wahrscheinlich so weit verändert habe, dass es keine Apple-Patente mehr verletzt.
“Die Endverbraucher sind sich sehr wohl bewusst, dass es das Original gibt und dass Wettbewerber versuchen ähnliche Designs zu verwenden. Käufer informieren sich sehr aufmerksam über interessante Produkte”, sagte Brückner-Hofmann. “Wir glauben nicht, dass jemand ein Samsung kauft, um seinem Tischnachbarn im Café weis zu machen, dass er ein iPad hätte.”
Ein Samsung-Sprecher sagte, dass sein Unternehmen nicht kommentieren wolle.
Apple und Samsung führen überall auf der Welt einen Patentkrieg gegeneinander seit Apple im April den Kampf eröffnet hat.
Im August verhinderte das Düsseldorfer Gericht den Verkauf des Galaxy Tab 10.1 überall in Europa außer in den Niederlanden. Aufgrund gewisser Unsicherheit, ob ein deutsches Gericht überhaupt einem koreanischen Unternehmen verbieten dürfe seine Waren außerhalb von Deutschland zu verkaufen, beschränkte das Gericht seinen Richterspruch später auf das Verbot des Verkaufs innerhalb Deutschlands.
Um dies zu umgehen, stellte Samsung ein verändertes Tablet vor, das nun Galaxy Tab 10.1N heißt. Es hat einnen Metallrahmen, der sich rings um die Kante des Tablets legt. Es ist unverändert dünner und leichter als das iPad 2 und Samsungs TouchWiz UX Benutzeroberfläche für Android 3.1 Honeycomb ist hell und einladend. Dadurch fühlt es sich an, als sei es anderen Android-Tablets gleich eine ganze Generation voraus, obwohl die grundlegende Technologie weitgehend dieselbe ist. Es kam in Deutschland in der Woche vom 21. November auf den Markt und, wenig überraschend, hat Apple gleich versucht das 10.1N in das Gerichtsverfahren ein zu beziehen.
Ein endgültiger Richterspruch wird für den 9. Februar erwartet.
Apple hatte auch in Australien Erfolg damit, den Verkaufsstart des Galaxy Tab 10.1 zu verzögern, aber inzwischen hat ein Gericht die Erlaubnis für den Verkauf des Geräts in Down-Under erteilt.

Vorhersagen zu Smartphones und Tablets 2012

December 22, 2011 by pacco  
Kategorie: Apple, Google, Handy

Genauso wie 2011 Android seine dominierende Position eingenommen und Apple Gerichtsverfahren gegen praktisch jedes Android-Gerät eröffnet hat, wird es 2012 ähnlich gravierende Veränderungen in der Mobilfunkindustrie geben. Wir wagen einige Vorhersagen wie sie aussehen werden:

Research in Motion wird aufgekauft
Fangen wir mit der mutigsten Vorhersage an. RIM hat einen Großteil seines Bärsenwerts verloren. Letzte Woche musste das Unternehmen zugeben, dass das die nächste Version seines Smartphones BlackBerry 10 nicht vor ende nächsten Jahres herauskommen wird.
Die Haie von der Wall Street kreisen schon um das Management von RIM. Die CEOs Jim Balsillie und Mike Lazaridis sind nicht leicht abzusetzen, weil sie auch die beiden größten Aktienpakete halten, aber schlussendlich wird ein Verkauf das einzige sein, das die Aktionäre besänftigen könnte.

Windows Phone schafft den Durchbruch
Es ist immer noch völlig unklar wie sich Windows Phone im Markt schlagen wird. Microsoft hatte ein schwieriges erstes Jahr und hofft, dass das zweite Jahr etwas besser läuft.
Dabei setzt Redmond auch auf die Unterstützung der Mobilfunkanbieter. Während die meisten Hersteller sich auf die Entwicklung von Android-Geräten konzentrieren, wird Nokia die alleinige Zuständigkeit zufallen das erste Flagschiff unter den Windows Phones zu entwerfen. Ein solches Gerät muss das Potential haben große Aufmerksamkeit bei den Kunden hervorzurufen, damit Windows Phone eine Chance hat.

Google schlägt zurück
Sobald Google die Übernahme von Motorola abgeschlossen hat, wird es einen Haufen Patente haben, mit denen eine volle Breitseite gegen Apple gestartet werden kann.
Google hat sich schon angriffslustige gezeigt, indem HTC mit Patenten zur Verteidigung gegen Apple versorgt wurde.

Andere Tablets neben dem iPad werden beliebter
Die meisten Android-Tablets, die dieses Jahr herausgekommen sind, taugen überhaupt nichts. Das erste Gerät, das mit Honeycomb lief, war das Motorola Mobility Xoom. Es war so enttäuschend, dass die Nachfolger in “Xyboard” umbenannt wurden.
Doch nicht alles war schlecht: Das 200$-Kindle Fire hat echte Begeisterung hervorgerufen. Diese Stimmung wird sich nächstes Jahr halten und auf andere Unternehmen übertragen, die gute und preiswerte Geräte herausbringen werden.

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