Xbox 360

“Max Payne 3″ auf Mai verschoben

Rockstar hat heute angekündigt, dass die Veröffentlichung von “Max Payne 3” in den USA für die Xbox 360 und die PlayStation 3 auf den 15. Mai und für den PC auf den 29. Mai 2012 verschoben werden wird. Ursprünglich war der Verkaufsstart des Spiels für März 2012 geplant.
Laut Computer and Video Games soll mit diesem Schritt “sichergestellt [werden], dass Max Payne 3 den höchsten Qualitäts-Standards entspricht.” Es ist nicht das erste mal, dass Rockstar einen Produktstart verschiebt. Die beiden letzten Titel “L.A. Noire” und “Red Dead Redemption” kamen auch verspätet raus. Allerdings ist das Unternehmen auch stolz darauf, Qualitätsprodukte zu veröffentlichen und diesem Anspruch wird es immer wieder gerecht.
Das Mutter-Unternehmen von Rockstar, Take-Two, gibt auch ein paar Erklärungen zu der Verzögerung ab. “Nachdem ‘Max Payne 3’ jetzt auf Mai verschoben wurde, ist unser solides Programm bevorstehender Veröffentlichungen für das Geschäftsjahr 2012 sogar noch stärker, inklusive BioShock Infinite, Borderlands 2, Spec Ops: The Line, XCOM, XCOM: Enemy Unknown und anderer Titel, deren Veröffentlichung für dieses Jahr noch angekündigt wird,” sagte Strauss Zelnick, der Vorsitzende und Chief Executive Officer von Take-Two. “Wir sind in einer guten Verfassung, um langfristig zu wachsen und profitabel zu sein.” Was sich für die Zukunft positiv anhört, hat natürlich für die Gegenwart negative Folgen. Die Schätzungen zu den Verkäufen von “May Payne 3″ waren schon in die Umsatz- und Gewinnprognosen des laufen Geschäftsjahrs eingeflossen. Hier müssen Rockstar und Take-Two nun hinter den Erwartungen zurückbleiben.
“Max Payne 3” kommt fast acht Jahre nach der Veröffentlichung von “May Payne 2: The Fall of Max Payne”. Die Handlung dreht sich um den getriebenen Helden Max Payne und seine Reise von den kalten Hinterhöfen New Yorks in die exotischen Straßen Sao Paulos. Es ist wieder ein Third-Person Action-Shooter, der nun auch einen Multiplayer-Modus bietet. Das ist neu für die “Max Payne”-Reihe, hatte Rockstar kürzlich aber auch schon in sein Western-Spiel “Red Dead Redemption” eingebaut.
Die beiden ersten Teile der Reihe waren in Deutschland indiziert. Es wäre fast schon eine Enttäuschung, wenn dies nicht auch auf den dritten Teil zutreffen würde.

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Kommt bald der Kinect-Fernseher?

In letzter Zeit haben wir viel über einen potentiellen Apple-Fernseher gehört. Die neusten Gerüchte lassen vermuten, dass das Gerät nächstes Jahr oder Anfang 2013 erscheinen soll und es unter anderem Zugriff auf Apps und iCloud bieten könnte.
Aber was wäre, wenn nicht nur Apple darüber nachdenken würde ernsthaft darüber nachdenken würde in den Markt für Fernsehgeräte vorzustoßen? Was wäre, wenn Microsoft seinen Bewegungssensor Kinect als Waffe gegen Samsung und andere Hersteller von Fernsehern einsetzen würde?
Auch in dieser Richtung werden in letzter Zeit Gerüchte laut. Schließlich hat Microsoft mit der Xbox 360 großen Erfolg im Wohnzimmer.
Microsoft macht seine Absichten zumindest in einem Teilbereich schon sehr deutlich. Die Xbox 360 wird gerade sehr interessant für diejenigen, die Fernsehprogramme empfangen wollen. Wenn man die Kinect mit auf den Plan ruft, wird schnell klar, dass dieses Zusatzgerät nicht unbedingt auf die Anwendung im Zusammenhang mit Spielen beschränkt bleiben muss. Ganz im Gegenteil: Es ist höchst wahrscheinlich, dass Microsoft die Kinect von seinen Wurzeln im Spielebereich lösen will, um jede Form von Unterhaltung damit zu erreichen.
Gleichzeitig ist die Kinect nur der erste Schritt in Microsofts Plänen mit der Bewegungssteuerung. Im Moment ist es noch ein separates Gerät, das man an die Xbox 360 anschließen muss, damit es funktioniert. Aber was würde Microsoft daran hindern das Gerät im Zuge weiterer Verbesserung in andere Geräte wie die Xbox 720 oder ein Fernsehgerät zu integrieren?
Ein Microsoft-Fernseher könnte ein sehr interessantes Gerät sein. Nutzer könnten ihren Fernseher auf ganz neue Art und Weise steuern. Man könnte den Armt bewegen, um den Kanal zu wechseln, ein Signal geben, um die Lautstärke hoch zu regeln oder einfach “Ruhe” sagen, um den Ton abzuschalten.
Vor allem wäre es spannend beide Kontrahenten, Apple und Microsoft, mit innovativen Fernseher-Modellen zu sehen – Microsoft mit intuitiver Steuerung über Kinect und Apple mit Konzentration auf Siri und Apps.
Beide hätten gute Chancen andere TV-Geräte-Hersteller mit diesen Technologien auszustechen und bessere Video- und Audio-Qualität zu liefern. Die Zukunft dieses Marktes könnte für den Konsumenten also recht rosig aussehen.

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“Shoot Many Robots” sieht nach Spaß aus

“Shoot Many Robots” ist ein vielversprechender Side-Scrolling-Shooter und ein Titel, der von manchen schon sehnsüchtig erwartet wird. Manchmal gibt es also ein Spiel das so getauft wurde, dass sein Name perfekt beschreibt, was man als Spieler tun wird. Dieser Action-Knaller lässt einen ganze Armeen an Robotern mit Hilfe verschiedener Waffen pulverisieren. Das Spiel soll auf der Xbox, der Playstation und dem PC als digitaler Download herauskommen. Außerdem wurde jetzt verkündet, dass Ubisoft den Shooter veröffentlichen wird.
Ubisoft hielt es anscheinend nicht für ausreichend das Spiel “Side-Scrolling” zu nennen. Eine Pressemitteilung, die heute ausgegeben wurde, enthält die Beschreibung, dass es ein “Vier-Spieler Coop Run-N-Gun Side-Scrolling RPG-Shooter” wäre. Neben dem traditionellen Side-Scrolling-Modus wird es auch einen “Survival-Modus” geben.
Falls das ein bisschen wie “Borderlands” klingt – schließlich haben wir hier auch Cartoon-artige Grafik und eine Menge Waffen – dann könnte das daran liegen, dass die Entwicklungsschmiede Demiurge Studios dabei geholfen hat den Arena-Modus des Spiels zu entwerfen. Sie haben auch an einer Reihe von anderen Titeln gearbeitet, seitdem sie sich 2002 gegründet haben. Sie haben Mass Effect auf den PC portiert, entwickelten die Pinnacle Station DLC und haben dabei geholfen die Eröffnungssequenz von BioShock zu entwerfen.
“Shoot Many Robots” nimmt sich selbst nicht zu ernst. Der erste Trailer lässt seinen Helden Pickles Walter Tugnut Geräusche einer qualvollen Verstopfung aus seinem Wohnwagen heraus abgeben. Auch sein Name würde sicher zur Sperrung seines Kontos auf Google+ führen. Pickles Walter Tugnut klingt wie irgendetwas zwischem einem Pseudonym, das sich jemand für einen Telefonstreich ausgedacht hat und einer unverschämten Grausamkeit, die Eltern verbrochen haben, die nicht sehr erfreut darüber waren Nachwuchs zu bekommen. Man braucht sich also keine Sorgen darüber machen, dass es sich hier um eine dialektische Erörterung einer möglichen Zukunft handelt, in der intelligente und philosophisch bewanderte Killer-Roboter versuchen die Menschheit auszurotten, um der Schöpfung einen gefallen zu tun. Nein, hier geht es einfach nur darum zu ballern was die Rohre hergeben.
Das Spiel wird irgendwann nächstes Jahr erscheinen. Einen ersten Einblick soll es schon dieses Wochenende auf der PAX Prime geben.

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Indische Meditation mit der Kinect

Videospiele wurden schon über viele bekannte Persönlichkeiten gemacht. Zu Sportlern wie Tiger Woods, Schauspielern wie Bruce Willis und sogar über die Black Eyed Peas wurden Videospiele produziert, die sich damit befassen wer diese Menschen sind und was sie tun.
Und nun beteiligt sich Deepak Chopra, der in den USA als umstrittener Esoteriker, alternativer Mediziner und Selbsthilfe-Autor bekannt ist, an der Herstellung eines Videospiels.
Chopra hat sich mit dem Spiele-Studio THQ zusammengetan, um das Spiel namens “Leela” zu kreieren. Das Wort steht im Sanskrit für “spielen”. Das Werk soll in den USA am 8. November für die Xbox 360 und die Wii erscheinen. Das Spiel wird den Xbox 360 Kinect Bewebungssensor beziehungsweise die Wii Remote einbeziehen.
Entsprechend der Einschätzung von Associated Press, die schon vor der Veröffentlichung einen Blick auf “Leela” werfen durften, handelt es sich dabei “weniger um ein Spiel als um ein Erlebnis.”
Das Spiel bietet sieben verschiedene interaktive Übungen, die auf den sieben “Chakras” basieren, den Punkten entlang des Körpers, die entsprechend indischer Überlieferung als Energie-Zentren fungieren. Der Spieler bewegt seinen Körper, um Grafiken auf dem Bildschirm zu kontrollieren während entspannende Musik läuft. Die kleinen Spiele werden immer schwieriger und der Fokus von “Leela” liegt nicht darauf Punkte zu sammeln oder die Übungen auch nur abzuschließen.
Bleibt nur eine Frage: Warum sollte ein Autor von Büchern wie “Die Sieben spirituellen Gesetze des Erfolgs: Eine Anleitung zur Erfüllung Deiner Träume” ein Videospiel machen wollen?
Chopra selbst begründet das gegenüber Associated Press so: “I persönlich glaube, dass man die neuronale Entwicklung und biologische Evolution durch Videospiele beschleunigen kann. Leider tun wir das heute noch nicht. Stattdessen schaffen wir Abhängigkeit von Gewalt, Adrenaline und Gedankenlosigkeit anstatt unseren Geist dabei zu unterstützen wacher zu werden. Darin lag meine persönliche Motivation mich mit diesem Medium zu beschäftigen.”
Spiele wie Flower, flOw, PixelJunk Eden und viele andere, die nichts mit Gewalt und Adrenaline zu tun haben, werden in dieser Aussage, vielleicht aus Gründen des Marketings, übergangen. Wir sind jedenfalls auf die Veröffentlichung gespannt, um zu erfahren, ob Jahrtausende alte indische Spiritualität wirklich in einem modernen Videospiel funktioniert.

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Ubisoft sabotiert jetzt auch den Markt gebrauchter Spiele

Ubisoft, das Entwickler-Studio der extrem erfolgreichen “Assasin’s Creed”-Serie, hat seinen “Uplay Passport” präsentiert, der noch dieses Jahr zusammen mit neuen Spielen herauskommen wird. Uplay Passport ist ein Online-Pass für gebrauchte Spiele, der knapp 10 Euro für das “full package”, also inklusive Online-Multiplayer plus extra Boni, kostet.
Nach dieser Präsentation ist Ubisoft der neuste große Spieleentwickler, der mit auf das 10-Dollar-Project aufgesprungen ist, das von Electronic Arts eingeführt wurde. THX Inc., Sony, Rockstar Games, Codemaster und Warner Brothers sind auch schon mit dabei.
Das 10-Dollar-Project hat ein umstrittenes System in die Welt der Videospiele eingeführt, indem EA sich dafür entschieden hat einen Aufschlag von 10 Dollar zu verlangen, wenn man ein gebrauchtes Spiel online spielen oder zusätzlichen Content bekommen will.
Viele Spieler und Kenner der Industrie halten von solchen Systemen nicht viel, da der Markt für gebrauchte Spiele jetzt so groß ist, dass Widerstand gegen sinkende Preise gebrauchter Spiele schlussendlich in niedrigeren zukünftigen Verkäufen resultieren wird. Außerdem beschuldigen die Spieler die beteiligten Unternehmen der Gier, weil sie häufig zwei ganz andere Gründe als die Behinderung des Marktes für gebrauchte Spiele für die Einführung des Online-Pass-Systems angeben: 1.) Das Pass-System schützt gegen Piraterie. 2.) Wegen der hohen Server-Kosten wird das zusätzliche Geld einfach gebraucht.
Viele wenden ein, dass die Server hauptsächlich von Microsoft oder EA betrieben werden und nicht von jedem einzelnen Entwickler-Studio, was bedeutet, dass diese zusätzlichen Server-Kosten überhaupt nicht anfallen können.
Andere führen an, dass die Unternehmen sich gegen den bestehenden Markt wenden, indem Geldströme zulasten der Einzelhändler und zugunsten des direkten Downloads umgeleitet werden.
Ein weiteres Argument gegen das Pass-System ist, dass es sogar noch mehr Piraterie zur Folge habe, da nur noch die Optionen blieben die Vollversion legal zu kaufen oder sie eben zu kopieren. Durch den Pass trifft letzeres Szenario nicht mehr die Spiele-Studios, sondern nur noch den Einzelhandel, da die Kompensation direkt an die Entwickler fließt.
Für den Endkunden könnte diese Entwicklung sogar irgendwann positiv enden. Wenn der Handel komplett ausgeschaltet ist, kann die hinzugewonnene Marge durch Preissenkungen an die Endkunden, die Spieler, weitergegeben werden.

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