Sony PSP

E3: Sony präsentiert diverse Spieleneuheiten und die PS Vita

Sony hat auf seiner Präsentation zur E3 in der Los Angeles Sports Arena einen konstanten Strom von Ausblicken auf bevorstehende Spiele, samt Einblicken in Erweiterungen beliebter Serien wie Bioshock, Uncharted und Resistance, generiert.
Außerdem wird Sony für weniger als 500 US-Dollar ein Paket liefern, das sein 24-Zoll-Display mit 3D-Sicht, die entsprechende 3D-Brille, ein langes HDMI-Kabel und das Spiel “Resistance 3” enthält.
Das Unternehmen will 3D-Produkte damit erschwinglich machen und der Technologie zum Durchbruch verhelfen.
Das PlayStation Network wird durch zusätzliche Video-Dienste aufgewertet. CinemaNow liefert den Stream verschiedener Filme und Fernsehsendungen und erweitert dadurch das Angebot, das durch Netflix schon besteht. Letztere machen mit Streams über die PS3 immerhin ein Drittel ihres kompletten Umsatzes.
Weiterhin hat Sony eine Vorschau auf seine zukünftigen großen Spiele gegeben. Dazu zählen “Sly Cooper: Thieves in Time”, das 2012 erscheinen soll, “Uncharted 3: Drake’s Deception”, das in 3D herauskommt, “Resistance 3”, das schon recht spezifisch für den 6. September 2011 geplant ist, “Cool McGrath’s Return”, das schon diesen Dienstag in die Läden kommt, Starhawk, für das man sich auch noch bis nächstes Jahr gedulden darf und schließlich “Dust 514”, das exklusiv für die PlayStation erscheint.
Mit von der Partie bei Sonys Veranstaltung war auch der Basketball-Star der Los Angeles Lakers Kobe Bryant, der das neue “NBA 2K12” anspielen durfte. Das Spiel baut stark auf den “PlayStation Move”-Controller. Sony tut im Moment alles, um Entwickler dazu zu bewegen den Controller in immer mehr Spiele zu integrieren. Ganz unerwartet trifft das auch auf “Bioshock” zu: Der Kreativ-Chef von Irrational Games, dem Entwickler-Studio von “Bioshock”, Ken Levine, verteidigte das, indem er sich dazu bekannte nun an Motion-Control-Spiele zu glauben, obwohl er früher einmal skeptisch gegenüber dieser Technologie gewesen sei.
Schließlich und endlich lüftete Sony noch den Vorhang zur PlayStation Vita. So heißt nun offiziell die nächste Generation der PlayStation Portable, die bisher unter dem Code-Namen NGP firmierte.
Sony ist für drahtlose Datenverbindungen in den USA mit AT&T eine Partnerschaft eingegangen. Dort wird die PS Vita ohne 3G-Modul für 249,99 US-Dollar und inklusive 3G für 299,99 US-Dollar über den Ladentisch gehen.

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E3: Trommelwirbel für die größte Videospielmesse

Die Electronic Entertainment Expo 2011, kurz E3, öffnet seine Pforten für uns erst heute Nacht, wenn es in L.A. Mittag ist, aber das Getöse geht schon vorher los, wenn die großen Namen der Branche ihre Pressekonferenzen abhalten.
Sony, Microsoft, Electronic Arts und Ubisoft empfangen am Tag vor der E3 Journalisten und Nintendo hält seine eigene Großveranstaltung kurz bevor die Messe losgeht ab.
Microsoft war bisher sehr zurückhaltend, was seinen Beitrag zur E3 angeht. Das könnte ein Hinweis auf die Enthüllung neuer Hardware oder möglicherweise eine überraschende Ankündigung von “Halo 4” sein.
Die Pressekonferenz von EA wird die bevorstehenden und unausweichlichen Blockbuster der dritten Auflage “Battlefield 3” und “Mass Effect 3” beleuchten. Andere erwähnenswerte Titel, die auf der Agenda der Präsentation stehen, sind “Star Wars: The Old Republic”, das schon früher gezeigt wurde und eine Entwicklung von Bioware, desselben Teams wie von “Mass Effect 3”, ist; weiterhin “Need for Speed: The Run”, “Kingdoms of Amalur: The Reckoning” und “SSX”. Dabei deckt das Unternehmen das ganze Spektrum der Genres vom MMO bis zum Snowboard-Spiel ab.
Neue Spiele werden auch bei Ubisoft angekündigt, während die alten Helden wohl noch die Hauptrolle spielen. “Assassin’s Creed: Revelations” wird deshalb im Zentrum der Konferenz stehen. Außerdem wird es einen Ausblick auf “Assassin’s Creed 3” geben, deren Meuchelmörder des 11. und 15. Jahrhunderts durch andere ersetzt werden, um die Serie voranzubringen. Obwohl der Held von “Splinter Cell”, Sam Fisher, kein Attentäter ist, kann er es doch mit Alteir und Ezio aufnehmen, wenn es um’s Meucheln geht. Daher wird er wahrscheinlich auch ein bisschen Aufmerksamkeit genießen dürfen. Und vielleicht wird es den einen oder anderen Hinweis auf eine neue Episode von “Splinter Cell” geben.
Sony wird dann ein wahres Feuerwerk abbrennen. Alles wird sich um die “Next-Generation Portable” (NGP) drehen. Neben weiteren Produktdetails können wir auf die Erwähnung des Preisrahmens und ein Datum für die Veröffentlichung hoffen.
Die dicksten Nachrichten kommen dann am Dienstag von Nintendo, wenn die Japaner Details zu ihrer bisher namenlosen neuen Konsole aus dem Sack lassen. Neben dem neuen System dürfen wir zu “The Legend of Zelda: Skyward Sword” und natürlich zu einem Haufen von Nintendo 3DS-Inhalten einiges erwarten. In perfektem Timing geht gleichzeitig der 3DS eShop online.
Freut Euch also auf diesen Vorlauf zur E3 und das anschließende Spektakel der Videospiele-Welt selbst.

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Minecraft kommt exklusiv für Sonys Xperia Play

Falls es bisher keinen Grund gab sich ein Xperia Play zu kaufen, dann gibt es spätestens jetzt einen: Minecraft kommt nicht einfach nur endlich für Android heraus, sondern es wird exklusiv für Sonys “PlayStation-Handy” erscheinen.
Das heißt das Spiel wird für eine gewisse Zeit exklusiv bleiben und schlussendlich wie erwartet auch auf anderen Plattformen wie zum Beispiel dem iPhone landen. Aber trotzdem ist das ein Erfolg für Sony. Minecraft ist eins der besten Denkspiele, die seit Jahren auf dem PC erschienen sind, auch wenn die Schöpfer auf Drogen gewesen sein müssen.
Ein paar kurze Erklärungen zum dem Spiel für diejenigen, die es noch nicht kennen. In dem Java-Spiel geht es darum alles Mögliche zu bauen. Die Welt besteht aus gigantischen dreidimensionalen Würfeln, die aus der Zeit des Atari 2600 zu stammen scheinen. Man baut entweder einfach nur des Bauens wegen oder um sich gegen Wölfe, “Spider Jockeys” und andere komische Viecher zu verteidigen, die nichts anderes im Sinn haben als das eigene hart erarbeitete Bauwerk nachts dem Erdboden gleich zu machen. Man kann dabei Frank Lloyd Wrights Fallingwater zusammschrauben oder einen mehr oder weniger funktionsfähig wirkenden 16-bit-Prozessor zusammenfriemeln. Falls man bei dieser Beschreibung nicht ohnehin schon schnell versucht hat dieses verrückte Spiel irgendwo mal auszuprobieren, sollte man das schleunigst tun. Zum Beispiel geht das über die offizielle Webseite, wo eine kostenlose Version verfügbar ist. Wenn man etwas damit herumspielt, bleiben die ‘Ahhs’ und ‘Ohhs’ nicht lange aus. Das Spiel erfüllt sämtliche Erwartungen voll und ganz.
Die Version für das Xperia Play soll die speziellen Eingabemöglichkeiten des Spielphones nutzen. Die PlayStation-ähnlichen Knöpfe und das Touch-Pad sollen also voll zur Geltung kommen. Mojang, die Entwickler von Minecraft, arbeiten auch daran das Spiel an den kleineren Bildschirm anzupassen und es klarer auf den typischen mobilen Spieler auszulegen, der sich üblicherweise nur auf kurze Phasen der Konzentration einlässt.

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Sony zeigt vielversprechenden AR-Prototypen

Sony hat neue Augmented-Reality-Technologie präsentiert, die in Zukunft mit großer Wirkung in Videospielen verwendet werden könnte.
Sony hat schon früher AR in Spielen wie EyePet und dem Kampfspiel The Eye of Judgement, das auf Spielkarten basiert, eingesetzt. Dabei kam alles vom niedlichen Welpen bis zum fiesen Monster vor, die irgendwo im eigenen Wohnzimmer rumrennen. Auch Nintendo räumt AR-Technologie mit seinen AR Cards und dazugehörigen Spielen auf der 3DS wieder mehr Bedeutung ein. Die Notwendigkeit spezielle Karten oder andere Markierungen in der realen Welt zu verwenden, könnte aber bald der Vergangenheit angehören.
Sony verkündet, dass seine neue ‘Smart AR’-Technologie “den markerlosen Ansatz verfolgt, wodurch keine speziellen Marker wie 2D-Barcodes mehr benötigt werden.” Außerdem können Objekte, die sich sehr schnell bewegen, getrackt werden, was das Zittern verhindert, das manchmal bei beweglichen AR-Objekten auftritt.
Sony erklärt, dass SmartAR allgemeine Objekterkennung zur identifikation unspezifischer Objekte wie Fotos und Postern mit Sonys eigener ‘3D space recognition’-Technologie kombiniere. Letztere sei im Zusammenhang mit der Entwicklung von Robotern wie AIBO und QRIO entstanden.
Das System merkt sich also die Lage der realen Objekte im Raum und die räumlichen Verhältnisse zwischen verschiedenen Objekten. Dadurch können einzelne Objekte auch einmal aus dem Sichtfeld der Kamera verschwinden, ohne dass die korrekte Verortung des virtuellen Objekts zusammenbricht. Das ist bei 3DS zum Beispiel anders. Damit das virtuelle Objekt korrekt eingeblendet wird, muss die AR Card ständig im Bild sein.
Sony präsentiert die Technologie anhand eines Sony Ericsson Smartphones, aber die Pressemitteilung erwähnt mehrfach die Eignung der Technologie für Videospiele. Es könnte also sein, dass wir die Technologie bald auf der NGP sehen.
Im unten verlinkten Video wirkt das Tracking tatsächlich sehr robust. Sobald das System die verschiedenen Objekte und Hindernisse im Raum erkannt hat, scheint es unerheblich zu sein, ob das virtuelle Objekt oder irgendeines der realen aus dem Kamerasichtfeld verschwindet. Das virtuelle Objekt flackert nicht und findet sich nachdem die Kamera es wieder fokussiert an derselben Stelle, wo es aus dem Kamerabild verschwunden ist. Auch mehrere virtuelle Objekte interagieren korrekt mit der realen Umgebung. Die Video-Demo des vielversprechenden Prototyps gibt es auf youtube.

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Ist das Sony S1 ein ernsthafter iPad-Konkurrent?

Mit den Tablets S1 und S2 betritt Sony endlich den Tablet-Ring. Auch wenn das S2 interessant ist, ist das S1 der wahre und direkte iPad 2-Konkurrent. Es hat einiges in petto, um Apple das Leben schwer zu machen.
Bisher gab es Tablets in Größen von 7 Zoll, 8,9 Zoll, dem iPad 2 mit 9,7 Zoll und 10,1 Zoll. Einen 9,4-Zoll-Bildschirm gab es noch nicht. Damit sticht das S1 schon einmal aus der Masse und ist dadurch auch etwas kompakter als das iPad 2. Auch das Widescreen-Seitenverhältnis sollte dazu beitrage, dass das Gerät auch in kleinere Taschen passt.
Sonys Online-Dienste sind im Moment wenig vorteilhaft in den Schlagzeilen. Trotzdem wollen wir die Verbindung des S1 mit Qriocity nicht vernachlässigen. Schließlich ermöglicht es der Service Filme und Musik auf das Tablet zu streamen. Dabei hat Sony die Unterstützung der großen Filmstudios, was die Möglichkeit eröffnet mit Apples Angebot mithalten zu können oder es sogar zu übertreffen.
Beide Tablets, das S2 genauso wie das S1, tragen das PlayStation-Zertifikat. Das bedeutet, dass sie mit einer besondere Auswahl von “PlayStation One”- und speziellen “Xperia Play”-Spielen kompatibel sind. Das wird dem S1 helfen der hervorragenden Auswahl von Spielen, die dem iPad 2 zur Verfügung stehen, paroli bieten zu können. Diese Unterstützung haben andere Android-Tablets wie zum Beispiel das Motorola Xoom einfach nicht.
Sony nimmt seine Anstrengungen im Tablet-Markt sehr ernst, wie man schon daran beobachten kann, dass nirgendwo in der Produktbezeichnung ein “Ericsson” auftaucht. Sony Ericsson hat in letzter Zeit einige ordentliche Smartphones herausgebracht, bleibt aber ein separates Unternehmen, das nicht mit derselben Reputation wie die japanische Mutter wuchern kann. Dadurch, dass das S1 als reines Sony-Produkt vermarktet wird, befindet es sich in einer Liga mit den Premium-Laptops der Vaio-Reihe. Sony ist immerhin eine der wenige Marken, die es schafft in puncto Design und Stil seiner High-End-Produkte mit Apple auf Augenhöhe zu kommen.
Nachdem die Konkurrenz es immer noch nicht geschafft hat, dürfen wir beim S1 von Sony gespannt sein, ob es sich um den ersten ernsthaften iPad-Konkurrenten handelt.

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