Playstation 3

Die Ehrenmedaille kann nicht mehr gegen die Taliban gewonnen werden

Electronic Arts geben dem öffentlichen Druck nach und nehmen die Taliban aus Medal of Honor. Zunächst hatten die Spielentwickler “nur” den britischen Verteidigungsminister, Liam Fox, gegen sich. Zu Yahoo sagte er “Die Taliban sind dafür verantwortlich, dass Kinder ihre Väter und Frauen ihre Ehemänner verloren haben.” Da er es für verwerflich hielte, dass Spieler die Taliban verkörpern könnten, rief er den Einzelhandel dazu auf sich das Spiel nicht in die Regale zu stellen.
Auch ähnliche Äußerungen des Bundeswehrverband brachte Electronic Arts nicht aus der Ruhe. Das Unternehmen begründete seine Haltung mit dem Anspruch seine Spiele so realistisch wie möglich zu gestalten.
Nun werden, ganz wie von Fox beabsichtigt, wohl die kommerziellen Einflußmöglichkeiten der Gegner den Ausschlag für den Sinneswandel gegeben haben. Denn auch die US-Armee hält nichts von Realismus, wenn das bedeutet, dass ihr Erzfeind ihr auch in die virtuelle Freizeit folgt. Anders als der britischen Verteidigungsminister kontrolliert die Army allerdings starke Vertriebskanäle direkt. In Armee-eigenen Läden und Online-Shops werden die Soldaten mit allen Arten von Unterhaltungselektronik versorgt. EA wurde es nun wohl angesichts des drohenden Verlusts dieser Absatzmöglichkeit zu heikel und ist kleinlaut zurückgerudert. Wie aus anderen Kriegsspielen bekannt, werden nun unspezifische “Opposing Forces” anstatt der Taliban kämpfen.

Auch an einem anderen aktuellen Beispiel wird deutlich wie schnell man sich beim Umgang mit dem Thema Gewalt schnell die Finger verbrennen kann, wenn die Öffentlichkeit, ob berechtigt oder nicht, daran Anstoß nimmt. So hat die HfG Karlsruhe die Veröffentlichung des Mauerschützenspiels 1378(km) diesen Sonntag zum Tag der Deutschen Einheit abgesagt. Wie gestern berichtet, gerieten die Hochschule und der Student, der das Spiel entwickelt hat, unter Beschuss durch Politiker und Verbände der Maueropfer, die das Projekt für gewaltverherrlichend halten.
Während Electronic Arts wohl trotzdem sein Ziel erreicht hat, nämlich Publicity für Medal of Honor und ein Rauschen im Blätterwald für das Unternehmen zu erzeugen, hat es den jungen Entwickler der HfG Karlsruhe härter getroffen. Der totale Stopp der Veröffentlichung seines Spiels ist sicher eine herbe Enttäuschung. Entwickler von Spielen, in denen Gewalt ein Thema ist, sind sicher gut beraten in Zukunft noch umsichtiger zu handeln und mögliche Reaktionen der Öffentlichkeit einzukalkulieren.

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God of War 3

Als wir Kratos das letzte Mal am Ende von “God of War 2″ sahen, war dieser mehr denn je auf Streit in der griechischen Götterfamilie aus. Der interessante Cliffhanger zeigte den glatzköpfigen Choleriker zusammen mit einer stattlichen Anzahl von Titanen, die sich anschickten den Olymp zu stürmen. Drei Jahre mussten Fans des Franchises warten, bis sie endlich erfahren durften, wer aus dieser Schlacht als Sieger hervor gehen würde.

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God of War 2

“God of War 2″ ist das große Abschiedsspektakel für die Playstation 2. Die Fortsetzung des Originals aus dem Jahr 2005 erzählt die gewalttätige Geschichte des wohl ärgerlichsten Mannes der Spielgeschichte, Kratos, welcher seinen Rachefeldzug quer durch die Welt der griechischen Mythologie fortführt. Vieles von dem, was uns im Verlauf des Spiels an Spielmechaniken präsentiert wird, ist vertraut. Das soll aber nicht heissen, dass das Spiel nicht insgesamt besser als Teil 1 ist. “God of War 2″ ist ein brillant präsentierter Actionreisser, der sich genauso gut spielt, wie er präsentiert wird und all das beeinhaltet, was man von einer “God of War” Fortsetzung erwarten würde.

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Playstation EyePet

Sie suchen ein Haustier? Am besten eines das man auch einmal vergessen kann, wenn man gerade keine Lust oder Zeit hat sich damit zu beschäftigen. Dann ist das Playstation EyePet garantiert das Richtige für Sie. Ob für Kinder oder Erwachsene, das EyePet bietet jede Menge Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie.

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