Playstation 3

Sony PlayStation Network immer noch down

Ein verlängertes Feiertagswochenende ohne sich mit der Familie in Mortal Kombat oder Portal 2 zu messen? Füng lange Tage totaler ununterbrochener Leere? Ja. Sony’s Playstation Network war am Montag immer noch nicht verfügbar.
Und es gibt praktisch keine Neuigkeiten darüber was überhaupt passiert ist. Sony behauptet, dass der Ausfall insofern auf die Kappe des Unternehmens geht, als dass es das PlayStation Network vorsorglich heruntergefahren hatte, nachdem Hacker eingedrungen waren. Das impliziert, dass das PSN andernfalls auch hätte weiterlaufen können. Sony fuhr freiwillig alles herunter, um sicherzustellen, dass auch in Zukunft alles funktioniert.
Das sind schon dramatische Ereignisse. Damit gibt Sony zu, dass das PlayStation Network eklatante Sicherheitsmängel hatte. Was sonst könnte den fünftgrößten Medienkonzern der Welt dazu bewegen das Netzwerk für 70 Millionen PSN-Kunden ohne Vorwarnung lahmzulegen und es mehrere Tage offline zu lassen?
Sonys letzte Mitteilung zu dem Thema ist vom Samstag und wiederholt nur, dass der Betrieb beider Netzwerke, des PlayStation Network und Qriocity (Sonys Dienst für das Streaming verschiedenster Medien) “ausgesetzt” wurde. Die Nachricht geht weiter:
“Unsere Anstrengungen diese Angelegenheit zu lösen beinhalten den Umbau unseres Systems, um unsere Netzwerkinfrastruktur weiter zu stärken. Obwohl dies eine zeitraubende Aufgabe ist, haben wir uns dafür entschieden, da wir glauben, dass es den Zeitaufwand wert ist das System sicherer zu machen.”
Sony wusste wahrscheinlich schon vor dem Ausfall, dass das PlayStation Network gewisse signifikante Schwachstellen hat. Kürzlich war das Netzwerk durch die hackenden Aktivisten von “Anonymous” belastet worden. Zweifellos quollen die Tische von Sonys Netzwerk- und System-Administratoren in letzter Zeit über vor Router- und Server-Logs, um Schlupflöcher zu identifizieren, schnelle Abhilfe zu erarbeiten und langfristige Lösungen zu entwickeln. Diese Lösungen beinhalteten höchstwahrscheinlich einen Umbau der Architektur des Systems, um seine Abwehrmechanismen zu verstärken. Während “Anonymous” behauptet mit dem neuerlichen Vorfall nichts zu tun zu haben, diente er Sony einfach als eine “Chance” diese Änderungen umzusetzen.
So oder so konnte man den Ausfall des Netzwerks schon am ersten Tag getrost als Katastrophe bezeichnen. Nach vier Tagen, während derer sich nichts getan hat, sind die Superlative zur Beschreibung der Situation ausgegangen.

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Wird “Rocksmith” wirklich den Markt der Musikspiele revolutionieren?

Die spannendste Neuigkeit war am Donnerstag, dass Ubisoft darauf erpicht ist mit seinem Titel “Rocksmith”, dessen Veröffentlichung bevorsteht, zu beweisen, dass das Genre der Musikspiele noch lange nicht tot ist. “Rocksmith” von Ubisoft, das noch dieses Jahr für die Xbox 360, die PlayStation 3 und den PC auf den Markt kommt, verspricht nicht weniger als das Genre des Musikspiels zu revolutionieren. Offenbar soll dies dadurch erreicht werden, dass jede echte E-Gitarre angeschlossen werden kann. Der Spieler schließt die Gitarre dann über einen normalen Audio-Stecker an die Konsole an, anstatt spezielle Hardware, die extra für das Spiel hergestellt wird, zu verwenden.
Weitere Features des neuen Titels sind unter anderem ein veränderlicher Schwierigkeitsgrad, der sich automatisch an die Fähigkeiten des Spielers anpasst, und eine visuelle Aufbereitung, die “spaßig und intuitiv” sein soll.
Bisher wurden keine Screenshots von dem Spiel veröffentlicht, aber diese Aussage deutet vielleicht darauf hin, dass wir etwas ganz anderes als die endlosen Notenstrecken à la “Guitar Hero” oder “Rock Band” erwarten dürfen. Vielleicht kommt die neue Darstellung der traditionellen Gitarren-Tabulatur nahe?
Das Spiel bietet eine Musikbibliothek ordentlicher Größe mit so verschiedenen Künstlern wie David Bowie, The Animals, The Black Keys, Interpol, The Rolling Stones und Nirvana. Wahrscheinlich dürfen wir annehmen, dass für das Spiel auch eine beachtliche Bibliothek DLC verfügbar sein wird.
Geoffroy Sardin, der Marketing- und Vertriebs-Chef von Ubisoft EMEA, ließ sich damit zitieren, dass “Rocksmith” das authentischste und suchtauslösendste Musikspiel aller Zeiten sei. Egal ob Anfänger oder erfahrener Gitarrist, der Spieler könne sich in seinem höchsteigenen Tempo verbessern und nach dem Spiel Lieder auswendig spielen. “‘Rocksmith’ ist das einzige Videospiel, das Spieler bühnenreif macht.”, so Sardin.
Das ist doch mal eine mutige Behauptung – zudem eine, die einige Spieler auch schon über den Pro Mode von “Rock Band 3” gemacht haben. Wird “Rocksmith” im Vergleich zu den etablierten Titeln im stark schrumpfenden Markt der Musikspiele wirklich ein anderes Spielerlebnis liefern?
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Killzone 3 angespielt

Armes Killzone. Die First-Person-Shooter-Serie, die es schon mit zwei Folgen für die PlayStation gibt, wird immer mit anderen erfolgreichen Spielserien verglichen. Das erste wurde hinter vorgehaltener Hand als der “Halo-Killer” gehandelt, konnte die hochgesteckten Erwartungen gegen den übermächtigen Gegner aber nicht erfüllen. Killzone 2 war Sonys Hoffnungsträger während des Übergangs zur nächsten Generation von PlayStation-Konsolen.
Mitleid erregend ist, dass Killzone nie die Chance bekam für sich selbst zu sprechen und nie außerhalb von Vergleichen mit starken Gegnern bewertet wurde. Es ist ziemlich bekannt, welche Ziele Guerilla Games, die Entwickler von Killzone, ins Auge gefasst hatten: Sie wollten einen erstklassigen First-Person-Shooter für die Playstation entwerfen, Schurken schaffen, die in Erinnerung bleiben, und das Gefühl eines Höllenritts vermitteln, der dem eines typischen Hollywood-Films gleich kommt. All das haben sie bisher bei jeder Folge der Serie erreicht. Das Problem ist, dass diese Ziele in sich nicht unbedingt erstrebenswert sind.
Killzone 3 will einiges anders machen. Der Spieler findet sich immer noch mitten in einem Krieg zwischen randalierenden Weltraum-Faschisten, den Helghast, und menschlichen Paramilitärs, der Interplanetary Strategic Alliance (ISA). Aber die ISA-Soldaten sind keine starke Einfalltruppe wie im letzten Spiel. Nach der Ermordung des Führers der Helghast, Scolar Visari, bei Killzone 2, hat sich der Waffenhersteller Stahl einen Teil der Macht geschnappt. Er hat es geschafft eine Waffe zu erschaffen, die die Kriegsführung revolutionieren könnte und er will sie an den Menschen testen, die gerade versuchen Helghan zu evakuieren.
Killzone 3 flechtet einige interessante Wendungen ein. Die menschlichen ISA-Truppen kämpfen verzweifelt und hängen auf Helghan fest. Das erlaubt dem Entwickler-Team Guerilla Games die Möglichkeit, die Menschen verbissen über ihre Situation reflektieren und hoffnungslos emotionale Dialoge führen zu lassen .

Der Spieler kann den neuen Move-Controller von Sony in dem Spiel auf zwei Arten verwenden. Entweder hält man ihn einfach in der Hand oder er wird in Sonys gewehrförmiges Zunbehör Sharp Shooter eingebaut.
Wenn man einen HDTV mit stereoskopischem Bildschirm sein Eigen nennt, kann man Killzone 3 sogar in 3D spielen. Das funktioniert hier auch wirklich gut und gibt dem Spiel nicht nur im Raum eine zusätzliche Dimension.
Killzone 3 ist schon eine würdige Fortsetzung der Reihe. Es gibt zwar keine großen Überraschungen, aber alle Mindestanforderungen, die wir an das Spiel hatten, werden auch erfüllt. Dem Anspruch Holloywood-Feeling aufkommen zu lassen wird es gerecht: orchestrale Musik, filmreife Kameraführung und eine Entwicklung der Charaktere, die durch wiederholte quälende Prüfung erreicht wird.

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CES 2011: Von der Spielebranche entdeckt

Die größten Konsolen-Hersteller wollten die Chance ihre Geräte einer Menge von Early-Adopters zu zeigen natürlich nicht verpassen.
Sony und Microsoft hatten ihre Spielsysteme an ihren jeweiligen Ständen auf der CES schon sehr prominent drapiert.
Sogar Nintendo, das sich normalerweise nicht auf der Consumer Electronics Show zeigt, hatte hohe Tiere für Interviews abgestellt und empfing Reporter, damit diese sich aus nächster Nähe ein Bild seiner Konsolen und Handheld-Spielsysteme machen konnten.
In früheren Jahren waren Spiele hauptsächlich dazu verwendet worden, um die Fähigkeiten neuer Bildschirme und Laptops herauszustellen. Die Spiele selbst waren nie im Fokus gewesen. Die ganz großen Ankündigungen hebt sich die Spiele-Industrie immernoch für die E3 in LA auf. Aber einige ordentliche Katzen wurden dieses Jahr auch auf der CES aus dem Sack gelassen.
Microsoft kündigte ein neues Feature für die Kinect an, das es dem Kamerasystem erlauben soll Gesichtsbewegungen aufzunehmen und sie in Echtzeit auf eine digitale Figur zu projizieren. Der Gag soll für Chats verwendet werden und nennt sich “Avatar Kinect”.
Microsoft glaubt mit Kinect, Menschen, die normalerweise nicht viel mit komplizierten Konsolenspielen anfangen können, zu erreichen, da kein Controller bedient werden muss. Ein Kamerasystem wird verwendet um die Körperbewegungen zu verfolgen, die das Geschehen auf dem Bildschirm steuern.
Der Erfolg scheint Microsoft Recht zu geben. Beflügelt vom Weihnachtsgeschäft wurden in den ersten zwei Monaten seit Markteintritt schon 8 Millionen Kinect verkauft.
Sony wollte da auf der CES natürlich in nichts nachstehen und hatte viele Playstation 3-Konsolen mitgebracht, die mit dem Move und entsprechenden Spielen ausgestattet waren.
Der Spieler kann Move, ähnlich einer Wiimote, dazu verwenden einen Golfschleger oder eine Faust zu schwingen. Sony hat von diesem Gerät immerhin auch schon knapp über 4 Millionen verkauft.
Konsolenhersteller wie Sony und Nintendo waren auch die einzigen, die immernoch voll auf die unmittelbare Ankunft von 3D-Technik im Heimkino setzen. Schließlich kann die Playstation 3D-Bu-rays abspielen und bei Sonys Ständen liefen entsprechende Inhalte rauf und runter.
Nintendo hat sogar seine portable Spielkonsole 3DS komplett um diese Technologie herum aufgebaut. Die 3DS kann 3D-Bilder generieren, ohne dass spezielle Brillen benötigt werden. Damit ist Nintendo als erstem und bisher einzigem Hersteller gelungen mit einem 3D-Produkt den Massenmarkt zu erreichen.

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Einige der am heißesten erwarteten Spiele-Knaller 2011

Von “Batman” bis “Legend of Zelda” wird es 2011 einige Knaller geben, auf die sich Videospiel-Enthusiasten freuen dürfen. Wir machen hier schon einmal den Mund wässrig auf einige der am heißesten erwarteten Titel.

Warner Bros. kommt mit “Batman: Arkham City” für die Xbox und die PS3 raus. Im noch böseren und dunkleren Sequel zu “Batman: Arkham Asylum”, das letztes Jahr schon Auszeichnungen einheimsen durfte, werden die Kriminellen und Verrückten mitten in die Stadt verfrachtet. Wenn das mal keine Probleme gibt! Wen dieses drohende Unheil noch nicht überzeugt sich das näher anzuschaun, der lässt sich vielleicht von weiblichen Reizen verleiten: Catwoman ist diesmal auch wieder mit dabei!

Auch wenn Warren Spector jetzt nicht mehr hinter den Kulissen die Fäden zieht, weil er damit beschäftigt war Mickey Mouse neues Leben einzuhauchen, ist ein Sequel zu “Deus Ex” immernoch Grund zur Vorfreude. Dieses Jahr ist es “Deus Ex: Human Revolution”, das die Spannung steigen lässt. Die Story findet 25 Jahre vor den Ereignissen des Begründers der Reihe statt, der ja die nanotechnische Leistungssteigerung zum zentralen Thema hatte. Entsprechend dem jüngeren Stand der Forschung steht damit auch die biomechanische Manipulation des menschlichen Körpers im Vordergrund. Wie im Original ist der Verlauf der Handlung wieder von den Entscheidungen des Spielers abhängig, die dieses Mal vor dem Hintergrund von Cyberpunk und undurchsichtigen Verschwörungsszenarien stattfindet. “Deus Ex: Human Revolution” wird nach der Veröffentlichung durch Square Enix auf der Xbox, der PS3 und dem PC zu spielen sein.

In der Liste der heiß erwarteten Releases von 2011 darf “Duke Nukem Forever” natürlich nicht fehlen. Diese Erwartung wird zwar im Moment nur durch alten Ruhm gespeist, aber es besteht schon begründete Hoffnung, dass auch das “Duke Nukem Forever” von 2011 ein Knaller wird, der zumindest viel Spaß macht. Alle sind bereit Alien-Köpfe abzureißen und “ihnen in den Hals zu scheißen”, um mit dem Duke zu sprechen. Es sind solche bon mots und die Cartoon-Gewalt, die diesem lang erwarteten Klassiker ein gelungenes Comeback bescheren könnten. Neben dem für den Duke alt bekannten PC, darf er sich bald auch auf den für ihn neuen Konsolen Xbox und PS3 austoben.

Ruhiger wird es bei “Legend of Zelda: Skyward Sword” zugehen. In dem ersehnten Prequel zu “Ocarina of Time”, lebt Link noch in den Wolken von Skyloft bevor er vom titelgebenden Skyward Sword zu seinen Abenteuern auf festem Boden verleitet wird. Das Wii-Spiel verwendet den MotionPlus-Controller zu noch präziseren Angriffen gegen Links Gegner und erlaubt ihm komplexe Interaktionen mit Objekten und Charakteren in den Rätseln, die er wie immer meisterlich zu bestehen hat.

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