Spielekonsolen

Gewaltspiele machen doch bekloppt!

Vielleicht ist doch was dran an der oft hergestellten Verbindung zwischen gewalttätigen Videospielen und Aggression.
Jahrelang haben Forscher einen Schritt vor und zwei zurück gemacht, wenn es darum ging eine solche Verbindung zu belegen oder wiederlegen. Jetzt haben Wissenschaftler an der Indiana University School of Medicine in Indianapolis über funktionale Magnetresonanz-Tomographie (fMRI) Anzeichen gefunden, dass das Gehirn von gewalttägigen Spielen beeinflusst wird.
Im Rahmen der Studie, die diese Woche auf dem jährlichen Treffen der Radiological Society of North America in Chicago präsentiert wird, untersuchten die Wissenschaftler 22 gesunde Männer im Alter von 18 bis 29. Alle wurden mit fMRI gescannt und dann in zwei Gruppen von je 11 aufgeteilt: Eine Gruppe spielte eine Woche lang einen Ego-Shooter für Erwachsene über zehn Stunden hinweg und machte dann eine Woche Pause mit dem Spiel. Die andere Gruppe spielte während dieser Zeit gar keine Spiele.
Die Forscher scannten jede Gruppe nach einer und nach zwei Wochen erneut. Während des fMRI-Scans wurden den Testpersonen Aufgaben gestellt. Bei dem Test nach einer Woche zeigte die Gruppe, die gespielt hatte weniger Aktivität im linken unteren Stirnlappen während emotionaler Aufgaben und weniger Aktivität im anterioren cingulären Cortex während Zählaufgaben im Vergleich zu ihren eigenen vorhergehenden Ergebnissen und zu denen der Kontrollgruppe.
Beim Test nach zwei Wochen hatten sich diese Veränderungen in der spielenden Gruppe verringert. “Die Aktivität bewegte sich in Richtung des Standards zurück, normalisierte sich aber nicht komplett. Wir wissen nicht wie lang der Effekt bei denen anhält, die länger spielen,” sagte ein Co-Autor der Studie, Dr. Vincent Mathews. Die Ergebnisse stellen die erste Forschung mithilfe von fMRI bezüglich der Langzeiteffekte von gewalttätigen Videospielen dar, sagte einer der Autoren, Yang Wang, Assistant-Research-Professor im Fachbereich für Radiologie und Bildgebende Forschung. “Diese Forschungsergebnisse lassen vermuten, dass gewalttätige Videospiele langfristig Spuren im Gehirn hinterlassen,” sagte er.
Also bevor Ihr die nächste Runde Battlefield 3 zockt, macht schon einmal einen Termin beim Psychotherapeuten aus.

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Kommt bald der Kinect-Fernseher?

In letzter Zeit haben wir viel über einen potentiellen Apple-Fernseher gehört. Die neusten Gerüchte lassen vermuten, dass das Gerät nächstes Jahr oder Anfang 2013 erscheinen soll und es unter anderem Zugriff auf Apps und iCloud bieten könnte.
Aber was wäre, wenn nicht nur Apple darüber nachdenken würde ernsthaft darüber nachdenken würde in den Markt für Fernsehgeräte vorzustoßen? Was wäre, wenn Microsoft seinen Bewegungssensor Kinect als Waffe gegen Samsung und andere Hersteller von Fernsehern einsetzen würde?
Auch in dieser Richtung werden in letzter Zeit Gerüchte laut. Schließlich hat Microsoft mit der Xbox 360 großen Erfolg im Wohnzimmer.
Microsoft macht seine Absichten zumindest in einem Teilbereich schon sehr deutlich. Die Xbox 360 wird gerade sehr interessant für diejenigen, die Fernsehprogramme empfangen wollen. Wenn man die Kinect mit auf den Plan ruft, wird schnell klar, dass dieses Zusatzgerät nicht unbedingt auf die Anwendung im Zusammenhang mit Spielen beschränkt bleiben muss. Ganz im Gegenteil: Es ist höchst wahrscheinlich, dass Microsoft die Kinect von seinen Wurzeln im Spielebereich lösen will, um jede Form von Unterhaltung damit zu erreichen.
Gleichzeitig ist die Kinect nur der erste Schritt in Microsofts Plänen mit der Bewegungssteuerung. Im Moment ist es noch ein separates Gerät, das man an die Xbox 360 anschließen muss, damit es funktioniert. Aber was würde Microsoft daran hindern das Gerät im Zuge weiterer Verbesserung in andere Geräte wie die Xbox 720 oder ein Fernsehgerät zu integrieren?
Ein Microsoft-Fernseher könnte ein sehr interessantes Gerät sein. Nutzer könnten ihren Fernseher auf ganz neue Art und Weise steuern. Man könnte den Armt bewegen, um den Kanal zu wechseln, ein Signal geben, um die Lautstärke hoch zu regeln oder einfach “Ruhe” sagen, um den Ton abzuschalten.
Vor allem wäre es spannend beide Kontrahenten, Apple und Microsoft, mit innovativen Fernseher-Modellen zu sehen – Microsoft mit intuitiver Steuerung über Kinect und Apple mit Konzentration auf Siri und Apps.
Beide hätten gute Chancen andere TV-Geräte-Hersteller mit diesen Technologien auszustechen und bessere Video- und Audio-Qualität zu liefern. Die Zukunft dieses Marktes könnte für den Konsumenten also recht rosig aussehen.

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Cheater fliegen massenhaft aus “Call of Duty: Modern Warfare 3″

“Call of Duty: Modern Warfare 3” ist kein Spiel, das sich mit Cyber-Kriegsführung befasst, aber das “modern” im Titel könnte sich jetzt schon als veraltet erweisen. Die wahre Bedrohung moderner Kriegsführung sind Cyber-Angriffe, die es in der Realität wirklich stattfinden. Schließlich hat sich gezeigt, dass der wahre Krieg hinter den Kulissen von “Modern Warfare 3” (MW3) ausgetragen wird und es ein Kampf unter Einsatz von High-Tech zwischen den Infinity Ward, den Entwicklern des Spiels, und Hackern ist, die Schlupflöcher im Spiel ausnutzen, um sich unrechtmäßige Vorteile zu verschaffen – also zu “cheaten”.
Das Sprichwort sagt: “Ehrlich währt am längsten.” Auch wenn das nicht immer stimmt, wird es eine riesige Menge von Cheatern geben, die “Call of Duty: Modern Warfare 3” nie zuende spielen werden. Infinity Ward hat über 1.600 Spieler aus “Modern Warfare 3” verbannt, weil sie Schwächen in der Programmierung des neuen Spiels ausgenutzt haben, um zu cheaten.
Es wird erwartet, dass die Zahl der verbannten Spieler sich noch weiter erhöhen wird, da sicher noch mehr die entsprechenden Schlupflöcher ausnutzen.
Der Creative Strategist von Infinity Ward, Robert Bowling, erklärte auf Twitter: “Kein Versuch in #MW3 zu cheaten [...] wird toleriert werden. 1600+ wurden schon verbannt. Updates sind in Arbeit. Weitere Verstöße bitte melden.”
Später fügte er hoch hinzu: “Wir schmeißen auch auf dem PC massenhaft Leute hinaus, während wir an den Updates arbeiten.” Und weiter sagte er, dass Infinity Ward kontinuierlich daran arbeite die Schwachstellen aufzudecken und sie entsprechend über “hot fixes” zu beseitigen.
Vielleicht wird “Modern Warfare 4” ja komplett im Cyber-Space stattfinden – also eine Kreuzung aus “The Matrix” und “Call of Duty”.
Man kann das ganze natürlich auch positiv sehen. Die Hacker helfen Infinity Ward die eigenen Programmierfehler im Spiel zu finden.
Zum Glück für die Entwickler ist das Spiel zu einem großen Erfolg avanciert, der bis jetzt über 575 Millionen Euro Umsatz eingebracht hat.

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PlayStation im Bundle eine Woche früher zu bekommen

Könnt Ihr es auch nicht erwarten an eine PlayStation Vita zu kommen? Sony hat heute angekündigt, dass Käufer eines “Special Bundle” das Gerät eine Woche früher bekommen.
In den USA startet der Verkauf der PlayStation Vita am 22. Februar, aber die, die das Bundle für 349,99 US-Dollar kaufen, das auch die Vita mit 3G und Wifi enthält, bekommen eine Limited-Edition-Box ein paar Tage früher. Außerdem ist eine 4 GB PS Vita Speicherkarte und das Spiel “Little Deviants” dabei.
Das Bundle für Kanadier enthält eine Vita mit Wifi, die Box, die 4 GB Speicherkarte und “Little Deviants” für 299,99 US-Dollar.
In beiden Ländern dürfen die Käufer ihre Bundles am 15. Februar abholen. Man darf hoffen, dass ähnliche Angebote auch in Europa auf den Markt kommen werden.
Sony sagte auf seinem PlayStation-Blog, “Wir haben uns dafür entschieden unseren loyalsten Fans die Möglichkeit zu geben eine PS Vita vor allen anderen bekommen.”
“Little Deviants” ist “eine Serie von Abenteuern, die es einem erlauben die PS Vita mit Spaß kennen zu lernen und mit ihren Funktionen einschließlich des “Rear Touch”, des “Front Touch”, den Sechs-Achsen-Bewegungssensoren, den Front- und Rückkameras sowie dem Mikrofon zu experimentieren”, sagte Sony. “‘Little Deviants’ bietet außerdem Erfahrungen mit einem Augmented Reality Shooter, der dem Spieler erlaubt, sich in der Real World zu bewegen, Schüsse abzugeben und sich vor Feinden zu ducken.”
Sony hat die Vita, die vorher unter dem Namen PlayStaion Portable 2 bekannt gewesen war, dieses Jahr auf seiner Pressekonferenz zur E3 enthüllt. Das Gerät wird einen OLED Touch Screen, Dual Analog Sticks, Touch Panels auf der Rückseite, sowie Kameras auf der Vorder- und Rückseite haben. Außerdem wird es eine Reihe von nachträglich zum Download verfügbaren “Social Apps” bieten, die zum Beispiel Software für Facebook, Twitter, Foursquare und Skype umfassen. Über gewisse Mobilfunkanbieter werden in den USA Modelle mit 3G für 299,99 US-Dollar verfügbar sein. Ähnliches ist für Europa zu erwarten. Weiterhin wird es weniger teure Varianten geben, die nur ein Modul für Wifi-Zugänge bieten. In den USA soll diese Variante für 249,99 US-Dollar zu haben sein.
Als erstes wird die PlayStation Vita am 17. Dezember in Japan herauskommen.

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Neue Details zu “The Legend of Zelda: Skyward Sword”

Weitere Details zu “The Legend of Zelda: Skyward Sword” sind inzwischen veröffentlicht worden, um auf den Verkaufsstart des Spiels für die Wii nächsten Monat vorzubereiten. Die Presseerklärung beschreibt die Spielwelt näher und enthüllt ein paar bisher unveröffentlichte Aspekte zum Spielablauf. Diese Informationen kommen, nachdem es letzte Woche schon einige Einblicke in die Teilwelt Faron Woods gegeben hatte. Nun wird Lake Floria näher beschrieben, wohin es Link etwas später auf seiner Mission verschlägt.
Lake Floria befindet sich in einem bisher unentdeckten Bereich von Faron Woods und ist die Heimat des Tintenfisch-artigen Stamm der Parella, die hier zum ersten Mal innerhalb der Zelda-Reihe auftauchen. Nintendo betont, dass Spieler, selbst wenn sie in vorher bekannte Gefilde wie die Faron Woods kommen, “hier auf drastische Veränderungen in der Umgebung stoßen werden, die ihnen abverlangen auf ganz andere Art und Weise zu erforschen”. Die Wii MotionPlus bietet Spielern dabei “eine intuitive Möglichkeit Link zu steuern, wenn er an der Oberfläche des Sees schwimmt, oder in tiefem Gewässer taucht”.
Weiterhin wird Fun Fun Island beschrieben. Das ist eine der kleinen Inseln, die über den Wolken nahe der Heimatstadt Links schweben. Bevor Link die angeblichen Freuden der Insel genießen kann, muss er einen Weg finden der Bitte des einzigen Bewohners nachzukommen. Der Spieler kann in gewissen Gebieten zwischen der Oberfläche und dem Skylof offensichtlich auch Ungeziefer aufsammeln, die in Elixire vom Bazar auf Skyloft gemischt werden können, um mächtige neue Effekte zu erzielen. Der Spieler kann mit verschiedenen Elixiren und Insekten experimentieren, um die Ergebnisse zu erzielen, die beim Erreichen der eigenen Ziele helfen.
Schließlich gibt es mit der Peitsche noch ein weiteres Item. Link kann die Peitsche genauso verwenden, um Gegner und Objekte damit zu schädigen, oder um Gegenstände einzusammeln und sonst unerreichbare Kontrollmechanismen auszulösen. Der Gegenstand kann jetzt auch in Echtzeit ausgewählt werden, ohne dass das Spiel unterbrochen werden muss, solange Link sich auf dem Boden befindet. Das erleichtert es zwischen dem Schwert und anderen Gegenständen umzuschalten.
“The Legend of Zelda: Skyward Sword” kommt für die Wii in Europa am 18. November heraus – zwei Tage vor dem Verkaufsstart in Nordamerika am 20. November. Weitere Details und Screenshots gibt es auf der offiziellen europäischen Seite von Nintenendos “The Legend of Zelda: Skyward Sword”.

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