Spielekonsolen

Nintendo kündigt neues Netzwerk für Wii U an

Nintendo hat Details zu den Verbindungsmöglichkeiten der Wii U ausgespuckt. So soll sie in ein neues Netzwerk namens Nintendo Network eingebunden werden.
Der Chef des Unternehmen, Satoru Iwata, sagte, dass das Netzwerk Wettbewerbe und Kommunikation zwischen den Nutzern sowie Zugang zu digitalen Inhalten, Add-ons und komplett herunterladbaren Spielen ermöglichen wird. Ähnlich wie Sony mit PSN und Microsoft mit Xbox Live will Nintendo seine mobilen und stationären Plattformen zusammenbringen. Der neue Dienst soll auf dem Service aufbauen, der sich schon auf der Nintendo 3DS finden lässt.
Weiterhin soll die Wii U die Technologie zur “Near Field Communication” (NFC) enthalten.
“Indem wir diese Funktionalität integrieren, wird es möglich werden [...] neue Spielmechanismen in der Videospielwelt zu verbreiten.”
Das Nintendo Network soll unabhängig vom Start der Wii U irgendwann dieses Jahr online gehen. Zu Weihnachten kommt dann die Wii U in die Läden.
Weitere Details zu beiden Systemen wird es zur Electronic Entertainment Expo (E3) im Juni in Los Angeles geben.
Bisher ist bekannt, dass die Wii U einen großen Controller, ähnlich einer mobilen Konsole, mit einem Touch-Screen, Bewegungserkennung und Kamera haben wird. Der Bildschirm kann dazu verwendet werden den Fernseh-Bildschirm zu ergänzen oder teilweise komplett zu ersetzen.
Iwata verkündete die Neuigkeiten einen Tag, nachdem sein Unternehmen schlechte Ergebnisse für die letzten drei Quartale berichten musste. Die Verkaufsziele für die 3DS, die letztes Jahr startete, sowie für die Wii wurden heruntergesetzt. Damit muss das Unternehmen einen größeren finanziellen Verlust hinnehmen als bisher vorhergesagt wurde.
Allerdings scheint Nintendo bezüglich der 3DS, dem Nachfolger des Kassenschlagers DS, in letzter Zeit die richtigen Entscheidungen getroffen zu haben. Als die 3DS nach dem Start letztes Jahr strauchelte, reagierte das Unternehmen nach weniger als 6 Monaten seit der Markteinführung auf der ganzen Welt mit Preisnachlässen, die den Verkauf ordentlich ankurbelten, aber auch ihre Spuren in den Bilanzen hinterließen. Außerdem konnte Nintendo eine Menge neuer Titel nachschieben, die das ursprünglich magere Programm um wichtige Elemente erweiterten.

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“Max Payne 3″ auf Mai verschoben

Rockstar hat heute angekündigt, dass die Veröffentlichung von “Max Payne 3” in den USA für die Xbox 360 und die PlayStation 3 auf den 15. Mai und für den PC auf den 29. Mai 2012 verschoben werden wird. Ursprünglich war der Verkaufsstart des Spiels für März 2012 geplant.
Laut Computer and Video Games soll mit diesem Schritt “sichergestellt [werden], dass Max Payne 3 den höchsten Qualitäts-Standards entspricht.” Es ist nicht das erste mal, dass Rockstar einen Produktstart verschiebt. Die beiden letzten Titel “L.A. Noire” und “Red Dead Redemption” kamen auch verspätet raus. Allerdings ist das Unternehmen auch stolz darauf, Qualitätsprodukte zu veröffentlichen und diesem Anspruch wird es immer wieder gerecht.
Das Mutter-Unternehmen von Rockstar, Take-Two, gibt auch ein paar Erklärungen zu der Verzögerung ab. “Nachdem ‘Max Payne 3’ jetzt auf Mai verschoben wurde, ist unser solides Programm bevorstehender Veröffentlichungen für das Geschäftsjahr 2012 sogar noch stärker, inklusive BioShock Infinite, Borderlands 2, Spec Ops: The Line, XCOM, XCOM: Enemy Unknown und anderer Titel, deren Veröffentlichung für dieses Jahr noch angekündigt wird,” sagte Strauss Zelnick, der Vorsitzende und Chief Executive Officer von Take-Two. “Wir sind in einer guten Verfassung, um langfristig zu wachsen und profitabel zu sein.” Was sich für die Zukunft positiv anhört, hat natürlich für die Gegenwart negative Folgen. Die Schätzungen zu den Verkäufen von “May Payne 3″ waren schon in die Umsatz- und Gewinnprognosen des laufen Geschäftsjahrs eingeflossen. Hier müssen Rockstar und Take-Two nun hinter den Erwartungen zurückbleiben.
“Max Payne 3” kommt fast acht Jahre nach der Veröffentlichung von “May Payne 2: The Fall of Max Payne”. Die Handlung dreht sich um den getriebenen Helden Max Payne und seine Reise von den kalten Hinterhöfen New Yorks in die exotischen Straßen Sao Paulos. Es ist wieder ein Third-Person Action-Shooter, der nun auch einen Multiplayer-Modus bietet. Das ist neu für die “Max Payne”-Reihe, hatte Rockstar kürzlich aber auch schon in sein Western-Spiel “Red Dead Redemption” eingebaut.
Die beiden ersten Teile der Reihe waren in Deutschland indiziert. Es wäre fast schon eine Enttäuschung, wenn dies nicht auch auf den dritten Teil zutreffen würde.

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Ist es ratsam eine PS Vita aus Japan zu kaufen?

Die neuste mobile Spielekonsole von Sony, die PlayStation Vita, ist am 18. Dezember in Japan in den Verkauf gestartet.
Die Hardware sieht tatsächlich gut aus. Einige der Titel, die zum Start verfügbar sind, wie “Uncharted: Golden Abyss”, “Ultimate Marvel vs. Capcom” und “Touch My Katamari” sehen auf dem Bildschirm mit einer Auflösung von 960 x 544 Pixeln sehr ansprechend aus. Außerdem ist die Möglichkeit den Touch-Screen zur Navigation zu verwenden im Vergleich zu den Fähigkeiten des Vorgängers PlayStation Portable ein bedeutender Schritt.
Jetzt wollt Ihr vielleicht gleich alles daran setzen das Gerät aus Japan zu importieren, da es im Moment nunmal das einzige Land ist, in dem es die Vita zu kaufen gibt. Nach Europa kommt sie am 22. Februar.
Es könnte sinnvoll sein die japanische Version zu erwerben. Vita-Spiele sind nicht für gewisse Regionen gesperrt und Benutzerführung unterstützt Englisch. Allerdings gibt es auch ein paar Gründe gegen die Anschaffung.
Zum Einen sind die Spiele, die im Moment verfügbar sind auf japanisch, auch wenn die Konsole sich auf Englisch versteht. Außer man ist der Sprache mächtig, wird es wohl einiges Herumraten benötigen, um die Menüs zu navigieren und die Story zu verstehen.
Zum Anderen ist da die Sache mit der Garantie. Falls man ein Montagsgerät erwischt oder seine Konsole beschädigt, wird der lokale Händler, von dem man gekauft wahrscheinlich nicht helfen können. Der Laden könnte die Einheit zur Reparatur nach Japan zurückschicken, aber das ist wahrscheinlich ziemlich teuer und dauert lang.
Schließlich und endlich wird man gerade extrem inflationäre Preise für die Vita zahlen müssen. Die WiFi-Version hat einen Handelspreis von 24.980 Yen (245 Euro). In Singapur kostet sie mit 500 Euro schon doppelt so viel. Spiele sind mit 80 Singapur-Dollars (50 Euro) auch teuer.
Die Preise mögen zwischen verschiedenen Importeuren variieren, aber sie werden wohl kaum geringer sein als die Preise, die in Singapur zu finden sind. Das mag sich mit dem Start der Konsole in Taiwan und Hong Kong diese Woche etwas entspannen, aber solang man nicht in einem der Länder ist, wo die Vita offiziell in die Läden kommt, darf man sich darauf gefasst machen mehr als den empfohlenen Handelspreis zu zahlen.

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In Japan ist der Verkauf der PS Vita gestartet

Der Technologie-Gigant Sony hat am Samstag in Japan die Einführung seiner mobilen Spielkonsole der nächsten Generation PlayStation Vita gefeiert. Das Unternehmen zielt darauf ab dem wachsenden Markt der Smartphone-Spiele Konkurrenz zu machen.
Japanische Videospiel-Fans stürmten die Läden, um eines der Geräte zu ergattern, die zwischen 25.000 und 30.000 Yen kosten (etwa Eur 245 – Eur 295).
Es hat einen LED-Touch-Screen mit einem Durchmesser von 12 Zentimeter, zwei Kameras, einen GPS-Empfänger und ist als reines WiFi-Modell oder mit 3G erhältlich.
Hunderte stellten sich in Schlangen vor den Läden in Tokyos Akihabara-Viertel an, um die PS Vita zu kaufen.
In den USA und Europa wird das Gerät im Februar 2012 auf den Markt kommen.
Sony hat viel Energie in die Vermarktung gesteckt: Aufsteller präsentierten das Gerät überall in der Stadt und Laden-Einrichtungen sind in den verschiedenen hellen Farben der PS Vita getüncht.
“Einige der Geräte sind schon ausverkauft, weil die meisten Kunden sie schon im Vorfeld reserviert hatten,” sagte ein Verkäufer in Akihabara.
“Die ersten Kunden sind hauptsächlich Männer zwischen 20 und 30,” und er fügt hinzu, dass die zwanzig Spiele, die zum Start für die PS Vita verfügbar sind, sich auch an diese Zielgruppe richten.
Nintendos Game Boy, der 1989 veröffentlicht worden war, führte den Markt der mobilen Spielekonsolen bis Mitte der 2000er an, als Sonys PlayStation Portable große Marktanteile ergatterte.
Aber das Auftauchen der iPhone- und Android-Spiele bedroht die Existenz von mobilen Geräten, die sich auf Spiele spezialisiert haben.
Nintendo startete seine tragbare Spielkonsole 3DS vor etwa 10 Monaten und gewinnt inzwischen an Beliebtheit.
Allerdings kamen einige auch mit leeren Händen wieder aus dem Laden. “Ich wollte trotz des Preises eine kaufen, aber ich war zu spät dran und offensichtlich besteht heute keine Chance mehr,” sagte ein enttäuschter Kunde.
Sony zielt darauf ab mit dem Verkauf der PS Vita die 73 Millionen Geräte der PlayStation Portable, die seit 2004 weiltweit über den Ladentisch gingen, zu schlagen.
Die PS Vita ist zwischen 100 und 150 Euro teurer dals die 3DS. Ein Hauptunterschied ist die Kompatibiltät des Gerätes von Sony mit dem Mobilfunknetzen im 3G-Standard.

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Miyamoto dementiert Abschied von Nintendo

Videospieler auf der ganzen Welt atmen auf, nachdem Nintendo Berichte demtentiert hat, dass sein wichtigster Visionär der letzten 30 Jahre, Shigeru Miyamoto, das Unternehmen verlassen würde.
Miyamoto machte letzte Woche Schlagzeilen, als er in einem Interview mit Wired sagte, dass er kürzlich erörtert hätte seinen Posten als oberster Spiele-Entwickler zu verlassen und stattdessen neue Spiele in Eigenregie zu erschaffen.
Der 59-Jährige spielt bei Nintendo eine entscheidende Rolle. Nicht umsonst wird er oft auch “der Vater des Videospiels” genannt. Seitdem er 1979 Teil des Unternehmens wurde, hat Miyamoto große Erfolge gefeiert: Darunter befinden sich “Donkey Kong”, “Super Mario Bros.” und “The Legend of Zelda”.
In einem Interview mit dem San Francisco Chronicle sagte Miyamoto, dass die Bemerkungen zu seiner Zukunft missverstanden worden seien.
“Es hat sich nichts verändert und es wird sich in naher Zukunft auch nichts ändern was meine Rolle innerhalb des Unternehmens betrifft, “ ließ er mit Hilfe eines Übersetzters mitteilen.
Miyamoto sagte, dass er weiterhin die Entwicklung von Nintendo-Spielen begleiten werde, aber auch immer mehr Verantwortung an jüngere Entwickler innerhalb des Unternehmens abgeben werde. Er sagte jedoch auch, dass er an neuen Projekten arbeiten wolle und offen für ganz verschiedene Themen sei.
Miyamoto war in den USA, um Nintendos Titel für das Weihnachtsgeschäft zu bewerben. Dabei geht es in erster Linie um “The Legend of Zelda: Skyward Sword” für die Wii und “Super Mario 3D Land” für die 3DS.
Über 600.000 Spiele von “The Skyward Sword” wurden in der ersten Woche schon verkauft. Dieser Erfolg macht es zum erfolgreichsten portablen Nintendo-Spiel der Geschichte.
Nächsts Jahr soll die die Wii U auf den Markt kommen. Allerdings gibt es auch einige skeptische Stimmen dazu, ob eine ähnliche breite Nutzerbasis für die neue Konsole existiert wie für die Wii.
Viele jüngere Spieler haben zu Charakteren wie Mario oder Zelda keine emotionale Bindung mehr.
Nintendo will seine Titel bisher auch nicht für Smartphones und Tablet-Computer veröffentlichen, obwohl auf diesen Geräten immer mehr gespielt wird. Dieses Jahr werden die Verkäufe von Spielen für Plattformen wie iOS oder Android zum ersten Mal die der mobilen Konsolen übertreffen.

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