Nintendo DS

GDC: Das neue Super Mario für Nintendo 3DS

Die größte Neuigkeit, die die Game Developers Conference (GDC) in San Francisco bisher hervorgebracht hat, ist Nintendos Ankündigung eines neuen Super Mario-Spiels für die 3DS.

Neuer Super Mario 3DS-Titel-Bildschirm

Neuer Super Mario 3DS-Titel-Bildschirm

Die Präsentation enthüllte ein Titel-Logo und vier Screenshots des Spiels. Auf dieser Basis lässt sich natürlich noch nicht viel über das Spiel sagen, wir sind aber so kühn und tun es trotzdem. Nintendos Präsident Saturo Iwata bemühte sich auf die Umrisse von etwas am Ende des Super Mario-Logos hinzuweisen, das irgendwie wie der Schweif eines Waschbären aussah. Es ist ziemlich klar, was das bedeutet. Es sieht so aus, als bekäme Racoon Mario oder Tanooki Mario ein comback. Beide aufgepumpten Varianten des kleinen Klempners treten aus irgendeinem unerfindlichen Grund im Waschbären-Anzug auf.

Es würde uns auf jeden Fall sehr überraschen, wenn nicht wenigstens eins der beiden Power-Ups im 3DS Mario-Spiel auftauchten. Ersterer erlaubt dem Spieler zu fliegen, zu schweben oder einen Drehangriff zu starten, letzterer verleiht die Fähigkeit der Verwandlung in eine unverwundbare Statue.
Das Tier-Hinterteil kann natürlich auch auf viel mehr als nur eni Power-Up hinweisen. Das Spiel könnte uns beispielsweise in die Welt der Tanookis entführen – dieser waschbär-ähnlichen Geschöpfe, die wir von der Isle Delfino in Super Mario Sunshine kennen.

Screenshots des neuen Super Mario für die 3DS

Screenshots des neuen Super Mario für die 3DS

Wenn wir uns die Screenshot näher anschauen, sehen sie so aus, als handelte es sich bei dem Spiel um eine direkte Adaption von Super Mario Galaxy. Während wir uns sicher sind, dass wir es hier mit einem komplett neuen Mario-Titel zu tun bekommen, glauben wir schon, dass es eine tolle Idee ist, das neue Spiel in puncto Stil und Spielspaß an Super Mario Galaxy anzulehnen.
Der Grund für diese Einschätzung liegt vorallem darin, dass wir hier von der 3DS sprechen. Und welche Mario-Reihe könnte wohl besser dafür geeignet sein die 3D-Fähigkeiten der neuen Hardware voll auszunutzen als Galaxy? Die geniale Levelgestaltung der letzten beiden Spiele bringt den Spieler dazu seine Position in der Tiefe des Raumes wiederholt zu verändern und die Welten unter Ausnutzung aller räumlichen Freiheitsgrade zu durchwandern.

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Diese Spiele wird es zum Start für Nintentos 3DS geben

Nintendo hat am Dienstag mitgeteilt, dass seine mobile Spielkonsole Nintendo 3DS 18 Spiele unterstützen wird, wenn sie am 27. März veröffentlicht wird.
Spieler, die sich die Konsole für ca. 250 Euro kaufen, werden zwischen drei Nintendo-eigenen Spielen für 40 Euro wählen können: “Pilotwings Resort”, “Steel Diver” und “nintendogs + cats”.
“Pilotwings Resort” ist ein Flugabenteuer, in dem der Spieler in 3D über die tropische Insel Wuhu schwebt, Missionen erfüllt und Bilder knippst. “Steel Driver”, hingegen, ist ein Strategie- und Kampf-Spiel, das in einem U-Boot stattfindet. Nintendo sagt, dass die 3D-Technologie dem Spieler das Gefühl gibt, er schaue in ein kleines Aquarium während er das U-Boot steuert. Bei “nintendogs + cats” interagiert der Spieler mit realistisch wirkenden Welpen und Kätzchen. Es gibt drei Versionen, die alle mit einer anderen Rasse anfangen: Französische Bulldogge, Pudel oder Golden Retriever. Während des Spiels kann man dann über 20 Rassen freischalten.
Außerdem gibt es eine Reihe Spiele von Drittanbietern: “Super Street Fighter IV 3D Edition” von Capcom, “Die Sims 3″ von Electronic Arts, “Madden NFL Football” von EA Sports, Konami Digital Entertainment bringt “Pro Evolution Soccer 2011 3D” heraus, “Lego Star Wars III: The Clone Wars” von LucasArts, Namco Bandai hat “Ridge Racer 3D” auf Lager, Sega meldet sich mal wieder mit “Super Monkey Ball 3D”, “Bust-a-Move Universe” kommt von Square-Enix, “Samurai Warriors: Chronicles” von Tecmo Koei America und “Asphalt 3D,” “Combat of Giants: Dinosaurs 3D”, “Rayman 3D” und “Tom Clancy’s Ghost Recon Shadow Wars” werden alle von Ubisoft veröfffentlicht.
Der Präsident von Nintendo USA, Reggie Fils-Aime, hält die 3D-Sicht ohne eine Brille aufsetzen zu müssen nur für einen von vielen Aspekten der Nintendo 3DS. Er sagt, dass es für den Erfolg eines Spielsystems entscheidend ist, ob die Spiele und Anwendungen den Spieler wirklich fesseln und andauernd motiviert halten. Daher glaubt er auch, dass die 3DS “schon während des Startbildschirms und auch darüber hinaus diesen Ansprüchen genügt.”
Auf der 3DS werden schon ab Werk verschiedene Spiele, Anwendungen und Features installiert sein – einschließlich einer Software für die Kamera, mit der 2D- und 3D-Bilder aufgenommen werden können. Das eingebaute Spiel “Face Raiders” animiert Anwender dazu ihr eigenes Gesicht humoristisch zu verändern. Die Kamera kann auch dazu verwendet werden einen eigenen Mii-Avatar zu kreieren. Außerdem werden der 3DS sechs Augmented-Reality-Spielkarten beiliegen.
Irgendwann wird es alle Spiele des Vorgängers Nintendo DS auch für die 3DS geben – außer solche, die den zweiten Game Boy Advance Slot benötigen.

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Nintendo lässt 3DS-Hardwaredetails aus dem Sack

Nintendo hat die Öffentlichkeit endlich einen Blick auf die Hardware der 3DS werfen lassen. Einige Exemplare der Konsole in ihrer finalen Version wurden auf einer Presse-Veranstaltung in New York präsentiert und sie machten schon einiges her. Es gab auch keine Berichte von desorientierten Nutzern, die sich ob der rohen 3D-Gewalt vor Augenschmerz erbrechen.
Ein paar andere Spezifikationen, wie die Ladekapazität der Batterie oder die Auflösung der Kamera, schienen heikle Themen zu sein.
Auf der Veranstaltung schienen diesbezüglich keine neuen Informationen veröffentlicht zu werden. Stattdessen wurden nur Datenblätter rezitiert. Danach hält die Batterie bei 3DS-Spielen 3-5 Stunden, während Nintendo DS-Spiele ohne 3D 5-8 Stunden mit der Batterie auskommen. Einstellungen und konkrete Nutzung wirken sich auch auch die Ladekapazität aus. Weniger Bildschirmhelligkeit wirkt hier ebenso verlängernd, wie ein Spiel, das keine Verwendung von dem zweiten Bildschirm macht. Der Ladevorgang schenkt dem Nutzer genauso viel Zeit für die reale Welt, wie die Batterie zur Entladung benötigt: Ungefähr 3,5 Stunden.
Die Kameras der 3DS kommen nicht ganz an das heran, was aktuelle Handies bieten. Sie bringen eine Auflösung von 640 x 480 zustande. Und die rückwertigen Kameras können mit einer ganz anderen Fähigkeit begeistern. Sie können ein 3D-Bild aufnehmen, dass dann auf der 3DS angezeigt werden kann.
Das Betriebssystem erinnert etwas an das, was wir von der Wii gewohnt sind. Große, dicke, einfach zu treffende Knöpfe laden jeden Wurstfinger zum Bedienen ein.
Das Gyroskop kommt auch zu interessantem Einsatz. So kann die Umgebung, zum Beispiel, dadurch, dass man sich selbst im Raum umdreht, zu 360° begutachtet werden.
Die Berichte über die neue portable Konsole sind also weitgehend positiv. Der 3D-Effekt scheint gut zu funktionieren und das Eintauchen in die Spiele wirklich zu befördern. Außerdem ist es toll, dass man keine Brille braucht, um die 3D-Bilder zu sehen. Die Möglichkeit jederzeit direkt mit einem Slider von 3D auf 2D umschalten zu können wird auch begrüßt, da dadurch die Batterieladung geschont werden kann.
Wir sind gespannt darauf Nintendos 3DS für längere Tests in die Finger zu bekommen.

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CES 2011: Von der Spielebranche entdeckt

Die größten Konsolen-Hersteller wollten die Chance ihre Geräte einer Menge von Early-Adopters zu zeigen natürlich nicht verpassen.
Sony und Microsoft hatten ihre Spielsysteme an ihren jeweiligen Ständen auf der CES schon sehr prominent drapiert.
Sogar Nintendo, das sich normalerweise nicht auf der Consumer Electronics Show zeigt, hatte hohe Tiere für Interviews abgestellt und empfing Reporter, damit diese sich aus nächster Nähe ein Bild seiner Konsolen und Handheld-Spielsysteme machen konnten.
In früheren Jahren waren Spiele hauptsächlich dazu verwendet worden, um die Fähigkeiten neuer Bildschirme und Laptops herauszustellen. Die Spiele selbst waren nie im Fokus gewesen. Die ganz großen Ankündigungen hebt sich die Spiele-Industrie immernoch für die E3 in LA auf. Aber einige ordentliche Katzen wurden dieses Jahr auch auf der CES aus dem Sack gelassen.
Microsoft kündigte ein neues Feature für die Kinect an, das es dem Kamerasystem erlauben soll Gesichtsbewegungen aufzunehmen und sie in Echtzeit auf eine digitale Figur zu projizieren. Der Gag soll für Chats verwendet werden und nennt sich “Avatar Kinect”.
Microsoft glaubt mit Kinect, Menschen, die normalerweise nicht viel mit komplizierten Konsolenspielen anfangen können, zu erreichen, da kein Controller bedient werden muss. Ein Kamerasystem wird verwendet um die Körperbewegungen zu verfolgen, die das Geschehen auf dem Bildschirm steuern.
Der Erfolg scheint Microsoft Recht zu geben. Beflügelt vom Weihnachtsgeschäft wurden in den ersten zwei Monaten seit Markteintritt schon 8 Millionen Kinect verkauft.
Sony wollte da auf der CES natürlich in nichts nachstehen und hatte viele Playstation 3-Konsolen mitgebracht, die mit dem Move und entsprechenden Spielen ausgestattet waren.
Der Spieler kann Move, ähnlich einer Wiimote, dazu verwenden einen Golfschleger oder eine Faust zu schwingen. Sony hat von diesem Gerät immerhin auch schon knapp über 4 Millionen verkauft.
Konsolenhersteller wie Sony und Nintendo waren auch die einzigen, die immernoch voll auf die unmittelbare Ankunft von 3D-Technik im Heimkino setzen. Schließlich kann die Playstation 3D-Bu-rays abspielen und bei Sonys Ständen liefen entsprechende Inhalte rauf und runter.
Nintendo hat sogar seine portable Spielkonsole 3DS komplett um diese Technologie herum aufgebaut. Die 3DS kann 3D-Bilder generieren, ohne dass spezielle Brillen benötigt werden. Damit ist Nintendo als erstem und bisher einzigem Hersteller gelungen mit einem 3D-Produkt den Massenmarkt zu erreichen.

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Schädigt Nintendos 3DS Kinderaugen?

Kurz vor der Veröffentlichung seiner portablen Videospielkonsole 3DS in Japan hat der Hersteller Nintendo eine Warnung an Eltern von Kindern unter sechs Jahren ausgesprochen, ihren Kindern nicht zu erlauben die 3D-Funktionen des Geräts zu verwenden.
Bei Kindern unter 6 befinden sich die Augen noch in der Entwicklung und Nintendo befürchtet “einen potentiellen Einfluss auf das Wachstum von Kinderaugen”, wie Nintendo sich ausdrückt.
Auch älteren Spielern wird geraten alle 30 Minuten ein Pause einzulegen und das Spielen sofort zu unterlassen sobald beispielsweise Schwindelgefühle auftreten. Bei der älteren 2D-Version hatte Nintendo erst jede Stunde zu Pausen angehalten, aber die 3D-Software stehe im Verdacht die Augen schneller zu ermüden als bisher bekannte Software, so lässt das Unternehmen verlauten.
Der japanische Videospiel-Konzern scheint sich mit seinen Warnungen gegen etwaige Klagen von Eltern absichern wollen, die allzugern ihr eigenes erzieherisches Versagen auf die Hersteller der Technologie, die ihren Platz schon weitestgehend eingenommen hat, abwälzen wollen. Denn es ist klar, dass kein Kind sich von den Mahnungen seiner Eltern die 3D-Funktionen nicht zu nutzen davon abhalten lassen wird.
Die 3DS benötigt keine speziellen Brillen, damit der dreidimensionale Effekt der Bilder wahrgenommen wird. Das Gerät verwendet einen LCD-Bildschirm mit einer Abmessung von 3.5-Zoll und einer Auflösung von 800 x 240 Pixeln. Dabei sind jeweils 400 Pixel verschiedenen Augen zugeordnet, um die 3D-Sicht zu bewirken. Außerdem bietet die 3DS einen 3-Zoll-Touch-Screen mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln. Gleich drei Kameras sind in das System eingebaut. Eine ist nach innen auf den Nutzer gerichtet, während zwei nach außen zeigen. Neben den üblichen Knöpfen ist die 3DS mit einem Mikrofon, einem Touch-Pad und Sensoren für Bewegung sowie Orientierung ausgestattet.
Die Nintendo 3DS wird bei der Nintendo World 2011 vom 8. bis 10. Januar in Japan zum ersten Mal öffentlich zu bewundern sein. Entsprechenden Berichten nach wird Kindern unter sechs bei dieser Veranstaltung nicht erlaubt sein die 3D-Funktionen zu starten. Am 26. Februar wird die Konsole dann in Japan für umgerechnet ca. 230 Euro zu erstehen sein. Ein Datum für den Verkaufsstart in Europa wurde bisher genauso wenig bekannt gegeben wie der Preis, den europäische Käufer erwarten werden dürfen.

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