Spiele Neuheiten

Die Sieger der 2011 Pokémon World Championships stehen fest

Sollte irgendjemand behaupten Pokémon sei so 90er, werden die tausenden von überzeugten Fans aller Altersklassen, die sich dieses Wochenende in Massen wegen des 2011 Pokémon World Championship Turniers in San Diego versammelt hatten, lautstarkt widersprechen. Kids aus aller Welt sprechen über den frisch gekürten Pokémon Trading Card Game (TCG) World Champion David Cohen aus Seattle.
Der 16-jährige David war einer der 400 Pokémon-Spieler aus über 20 Ländern, die am 13. und 14. August beim 2011 Pokémon World Championships in San Diego gegeneinander antraten. Nach dem zweitägigen zehrenden Kräftemessen in Einzelvergleichen von TCG-Kämpfen, 10 Runden und 16 Stunden Spielzeit während des ganzen Turniers hatte David seinen letzten Gegner, den 22-jährigen Ross Cawthon, ebenfalls aus Seattle, geschlagen und wurde zum Master Division TCG World Champion gekürt.
Da das Pokémon TCG Worlds Turnier eine Einladungsveranstaltung ist, hatte David während der ganzen Saison 2011 Veranstaltungen des TCG Organized Play bestritten. Dieser Marathon bestand aus Ausscheidungen auf Stadt-Ebene, sowie regionaler und nationaler Ebene.
Die Gewinner der Endausscheidungen um die Weltmeistertitel in den verschiedenen Kategorien gewannen Medallien, Reisen, Pokémon-Devotionalien und insgesamt mehr als 100.000 US-Dollar an Preisgeldern. Die Veranstaltung warf ein Schlaglicht auf die herausragenden Stärken von Spielern des Pokémon Trading Card Game, die ähnlich derer von Videospielern gelagert sind: Strategie, Kreativität, Kamaradschaft und die Fähigkeit Spaß zu haben.
J.C. Smith, Direktor des Consumer Marketing der Pokémon Company International, drückte es so aus: “Die Pokémon World Championships sind mehr als einfach nur ein Turnier. Sie sind eine globale Veranstaltung, die unserer ganzen Community ermöglicht sich zu messen, Spaß zu haben und lebenslange Freundschaften aufzubauen. Es war ein unglaubliches Wochenende und wir könnten nicht glücklicher sein den diesjährigen World Champions zu ihrer Hingabe, ihrem ungaublichen Talent und ganz besonders ihrer Kamaradschaft während der ganzen Play! Pokémon Saison zu gratulieren.”
Pokémon feiert ein sehr erfolgreiches Jahr 2011 mit dem Start der Bestseller-Videospiele Pokémon Black Version und Pokémon White Version, einer brandneuen Erweiterung zum Trading Card Game, Pokémon TCG: Black & White, frischen Folgen der Animationsserie Pokémon: Black and White und dem Start des Blockbuster-Kinofilms, Pokémon – Zoroark: Master of Illusions.
Weitere Informationen zu den World-Championships gibt es unter www.pokemonworldchampionships.com.

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Google+ startet mit Social Games

Google+ hat angefangen seinem Dienst ein neues Tab für Spiele hinzuzufügen, das den Zugriff auf 16 verschiedene Spiele erlauben wird. In diesem Start-Paket sind alte Bekannte wie “Angry Birds” und “Bejeweled Blitz” von 10 Entwickler-Studios enthalten. Fünfzehn dieser Spiele wurden mit Flash entwickelt während eins auf HTML 5 basiert.
Einer der Entwickler, die dabei sind, ist Funzio. Der COO des Unternehmens Anil Dharni legt den Prozess Spiele auf Google+ anzupassen dar. Demnach dauerte es ungefähr einen Monat das beliebte Spiel “Crime City“ auf die neue Plattform zu portieren. Die Wahl fiel dabei auf Flash anstatt auf HTML 5, weil “HTML 5 für Spiele im Moment zu langsam ist”.
Mit einer geschätzten Nutzerzahl von 25 Millionen ist Google+ ein netter Vertriebskanal für Spieleentwickler. Allerdings bleibt Googles soziales Netzwerk damit bei nur 3 Prozent der Größe von Facebook.
Google bietet daher den Anreiz, dass die Entwickler nur 5 Prozent finanzieller Transaktionen wie dem Kauf von virtuellen Gegenständen im Spiel abgeben müssen. Facebook behält 30 Prozent solcher Umsätze. Google stellt aber auch gleich klar, dass es sich zunächst um Sonderkonditionen zur Markteinführung handelt und dass das Unternehmen sich noch entscheiden will wie die endgültigen Provisionen wohl aussehen werden. Google möchte die Spiele auf zurückhaltende Art und Weise einbinden. Ereignisse im Zusammenhang mit den Spielen werden nicht automatisch im Haupt-Stream veröffentlicht, sondern Interessierte können selbst das Spiele-Tab öffnen und nachschauen, was ihre Freunde hier gerade treiben. Google hat Donnerstag angefangen die Spiele freizuschalten und wird sie in den nächsten Tagen allen Nutzern zur Verfügung gestellt haben.
Facebook muss geahnt haben, dass bezüglich des Themas von Googles Seite etwas im Busche ist. In den letzten Tagen hat Facebook an seiner Benutzeroberfläche für Applikationen einige signifikante Änderungen vorgenommen. Jetzt werden Nutzer über eine neue Seite auf Einladungen zu Spielen informiert.
Zur Steigerung der Viralität wurde die Präsentation von “Achievements” und anderen Elementen zum Vergleich des Spielfortschritts überarbeitet.

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Neues zu “Need for Speed: The Run” und “NBA 2k12″

Die Welt der Computerspiele ist kompliziert geworden, oder? Ich entschuldige mich schon jetzt für meine nostalgischen Andwandlungen, aber vor langer, langer Zeit gab es Dinge wie Gigabytes und Tegra-Prozessoren noch nicht und nur Autos hatten Engines – Grafiken noch nicht. Heute gibt es mindestens drei verschiedene Konsolen, portable 3D-Konsolen, Laptops, Desktops und Tablet-Computer. Es wird immer schwerer sich über die Spiele-Industrie auf dem Laufenden zu halten.
Wir versuchen hier mal wieder etwas Licht zumindest in einen Teil des Dunkel zu werfen.

Rennspiele

In “Need for Speed” von Electronic Arts geht es um die großen Effekte. Und für ein Genre, das sich seit einiger Zeit nicht neu erfunden hat, ist das auch gut so. Kein simples Abfahren von endlos aufeinanderfolgenden Rennstrecken, keine emotionslosen Rennen gegen geistlose Computergegner. In diesem Spiel geht es um die großen Geschichten im Leben.

Tatsächlich: ein Rennspiel mit Story. “The Run” macht einen zum Protagonisten und lässt diesen an verschiedenen Punkten das Autos auch verlassen, während man an einem Rennen quer durch die Vereinigten Staaten von Amerika teilnimmt.

Als wir von den Szenen außerhalb des Autos im Rahmen der E3 gehört hatten, waren wir schon ganz aufgeregt. Jetzt hat sich herausgestellt, dass das nun doch keine so große Sache ist. Die Momente außerhalb des Wagens machen ersten Berichten zu Folge nur 10 Prozent des Spiels aus. Zum größten Teil bereiten sie nur das nächste Rennen vor.

Das heißt aber nicht, dass die Story komplett hinfällig wäre. Das Entwickler-Studio Black Box hat viel Kreativität in das Produkt gesteckt und schafft es den Rennfahrer wie nie zuvor in das Geschehen mit einzubeziehen.

Sportspiele

Letztes Jahr hat 2K Sports Michael Jordan auf das Cover ihres “NBA 2k11” gepackt und mit “NBA 2k12” soll noch eins oben drauf gesetzt werden, indem drei verschiedene Cover mit den drei NBA-Legenden Jordan, Magic Johnson und Larry Bird veröffentlicht werden.

Heißt das, das Unternehmen vernachlässigt die Kobe Bryants und LeBrons dieser Welt? Nicht ganz, sagt der 2K-Manager Jason Argent: “Wir hatten unglaublichen Erfolg mit Michael letztes Jahr. Wir haben auch Verträge mit einigen aktuellen Spielern.”

Die aktuelle Ausrichtung hat Sinn, da dadurch von der aktuellen Nostalgie bezüglich der alten Stars profitiert werden kann. Die Fans werden sich an ihren Helden auf dem Cover auf jeden Fall nicht stören.

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Capcom will den Markt für gebrauchte Videospiele austrocknen

Vielen Menschen gefällt es einfach ein gutes Videospiel zu genießen, nachdem sie einen anstrengenden Arbeitstag hinter sich gebracht haben oder sich von Schule oder Studium erholen. Dieses Medium, das ein Tor zu einer virtuellen Realität öffnet, erlaubt jedem in eine neue Rolle zu schlüpfen. Man kann zum Beispiel ein Geheimagent, ein Superheld, ein süßes knuddeliges Tier oder irgendetwas anderes, das der Phantasie einfällt, sein.

Menschen, die ein knappes Budget haben, decken sich gern mit gebrauchten Spielen aus dem Second-Hand-Laden ein.
Aber Capcom, das Spieleentwickler-Studio, das man vorallem durch seine Spielereihe Street Fighter kennt, versucht gerade den Kauf von gebrauchten Spielen abzuschaffen, indem auf einer seiner neuen Veröffentlichungen nur ein einziger Durchlauf gespielt werden darf. Mit anderen Worten: Die gespeicherten Zwischenstände können nicht gelöscht werden, um das Spiel von Neuem zu spielen.
Das Spiel, um das es sich hier dreht, ist der Titel für die Nintendo 3DS “Resident Evil: Mercenaries 3”. Die Spielanleitung drückt es, frei übersetzt aus dem Englischen, so aus: “Von dieser Software gespeicherte Daten können nicht gelöscht werden.”
Spiele mit dieser Funktion werden das Spiel uninteressant für jeden machen, der es gebraucht kaufen will, weil das Spiel schon durchgespielt wurde und die entsprechenden Zwischenstände noch alle vorhanden sind.
Es ist also die pure Gier, die Capcom zu diesem Schritt treibt. Indem Capcom die Option die Spielstände zu löschen abschafft, eliminiert es praktisch auch den Wiederverkauf des Spiels auf dem Gebrauchtwarenmarkt. Also werden mehr fabrikneue Spiele von Capcom gekauft. Zumindest ist das theoretisch so.
Der Versuch scheitert aber aus mehreren Gründen. Weil Spieler immer schon ihre Lieblingsspiele mehrfach gespielt haben, um die Abenteuer erneut zu erleben, wird die Reglementierung durch Capcom nur zu weniger Verkäufen und erbosten Kunden führen.
Falls Capcom diese Vorgehensweise wirklich auf alle seine zukünftigen Spiele überträgt, wird es eine Lawine von Raubkopien und Hardware geben, die es ermöglicht die Beschränkung zu umgehen. Capcom würde eindeutig ein Eigentor schießen.
Die Videospiel-Industrie macht enorme Profite durch den Verkauf von Spielen. Der Markt gebrauchter Spiele ist eine Alternative zur Raubkopie, auch wenn die Entwicklerstudios daran kein Geld verdienen. Jeder Kauf eines gebrauchten Spiels bedeutet eine Raubkopie weniger, die weiterverbreitet wird.
Falls es jemals einen echten Grund für den Kauf von Raubkopien gab, dann ist es ein Spiel, das nicht zurückgesetzt werden kann. Capcom wird gut daran tun sich diesen Schritt noch einmal zu überlegen.

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Die Trends abseits des Hardcore-Gaming

Für die, die sich in der manchmal etwas geheimnisvollen Welt der Videospiele nicht so auskennen: Die E3 ist die Electronic Entertainment Expo, eine jährliche Messe, die sich mit allen Arten der interaktiven Unterhaltung befasst – also, fast allen Arten. Sogenannte Social und Casual Games genießen hier wenig Beachtung. Auch die Idee der Gamification wird von den Vielspielern, um die die Messe sich hauptsächlich dreht, eher gering geschätzt. Es gab jedoch ein paar wertvolle Lektionen, die man mitnehmen konnte, wenn man sich für letzteres interessiert.
Die Leute lechzen nach spielerischen Erlebnissen
Trotz des Mangels an Respekt gegenüber Spielen von Unternehmen wie Zynga, war Empires & Allies, das neuste Produkt der Facebook-Spieleschmiede, eines der heißesten Themen während der E3. Ganz anders als viele andere Social Games bietet E&A eine Menge echtes Spielerlebnis, indem das Sammeln von Ressourcen und der Städtebau mit altmodischen rundenbasierten Kämpfen kombiniert wird. Im Bereich der Konsolenspiele wäre das ein alter Hut. Für das Facebook-Publikum ist das nur ein Vorbote zukünftiger Entwicklungen.
Es gibt kaum neue Ideen
Wer gute neue Ideen hat, sollte jetzt damit herauskommen. Es gab kaum einen Aussteller auf der E3, der nicht einfach nur eine Fortsetzung eines Spielerfolgs präsentieren würde. So konnte man mehr als ein Dutzend große “Teil 3”-Spiele finden – unter anderem “Gears of War 3”, “Uncharted 3” und “Battlefield 3”.
Die Konsolen-Industrie weiß immer noch nicht wie sie Wenigspieler anlocken soll
Ein Grundsatz der Gamification lautet Spielmechanik in Bereiche zu übertragen, die vorher nichts mit Spiel zu tun hatten. Microsoft, Sony und Nintendo sind immer noch dabei diesen Ansatz zu perfektionieren. Nintendo Präsident Satoru Iwata sagte Reportern, dass er kein Interesse an kostenlosen oder Social Games habe. Sony hat sehr viel in sein kompliziertes mobiles Spielsystem PlayStation Vita investiert und zielt auch damit auf Vielspieler ab. Microsoft überschüttet seine alternde Xbox360 weiterhin mit Extra-Zubehör wie zum Beispiel Stimmeneingabe und TV-Streaming.
Langsam fühlt man sich sogar dazu verleitet die überaus erfolgreiche Wii als einen zufälligen Glücksgriff anzusehen. Die mobile 3DS kommt nicht im Massenmarkt an und die neue “Wii U”-Konsole verkompliziert das Spielsystem völlig unnötig, sodass auch hier der Massenmarkt, der die ursprüngliche Wii zum Erfolg gemacht hat, eher verschreckt wird.

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