BioShock
Seit Freitag ist es nun da: “BioShock”. Ist es wirklich ein Must-Have, ein System-Seller für die Xbox360? Oder wird es seinen Vorschußlorbeeren doch nicht ganz gerecht? Dieser Eintrag gibt darüber Aufschluss.
Gleich vorweg: “BioShock” ist tatsächlich so gut geworden, wie es Previews, Berichte und die Demo vermuten ließen. Man könnte sogar soweit gehen, zu sagen, dass es eines der größten Spiele dieser Konsolengeneration sein wird, denn was hier an Technikfeuerwerk, Action und Atmosphäre abgeht, sucht absolut seinesgleichen.
Atmosphäre ist auch gleich der markanteste Punkt des Spiels: Selten fühlte man sich so in eine Welt hineingezogen, sah ein Spieleuniversum so stimmig aus, und noch seltener gab es das in Kombination mit einer wirklich faszinierenden Story, die alleine für sich schon Grund genug zum Weiterspielen wäre. Vorbei die Zeiten des simplen Prinzessinenrettens — hier wird es einem wieder überdeutlich bewusst.
Die Geschichte entfaltet sich langsam, aber unaufhaltsam, und bietet zahlreiche Wendungen und überraschende Momente. Unterstützt wird das durch die hervorragenden Sprecher, die im Englischen sowieso perfekt klingen, diesmal aber sogar auf Deutsch wirklich akzeptabel sind — das hat man selten, es lohnt sich jedoch ganz offensichtlich, wenn mal nicht der Pförtner und die Putzfrau ins Tonstudio gepflanzt werden…
Die Grafik sucht ihresgleichen, sowohl was Texturen und Umgebungen, aber auch, was Figuren und Gegner angeht. Oft steht man einfach staunend in der Gegend herum und bewundert Rapture, die Unterwasserstation, auf der die Handlung stattfindet. Bei solch einer Optik sammelt man auch gerne Erfahrungspunkte, die man wiederum in Fähigkeiten, aber auch Waffen investieren kann. Genaugenommen sammelt man weniger Punkte als vielmehr die rätselhafte Substanz “Adam”, die man aus den kleinen Mädchen, den “Little Sisters”, zieht, wenn man sich ihrer entledigt hat. Dazu muss man aber erst an den “Big Daddys” vorbei, die in ihren altertümlichen montrösen Taucheranzügen über alle Maßen angsteinflößend sind.
Die Steuerung funktioniert prima und geht deutlich flinker von der Hand als zum Beispiel beim etwas trägen “The Darkness”. Gefechte sowie normales Erforschen sind flüssig und jederzeit motivierend.
Fast unheimlicher als das gesamte Spiel ist die Tatsache, dass es eigentlich keinen richtigen Kritikpunkt gibt. Das Teil ist quasi perfekt, und wenn es einen nicht-indizierten Grund gibt, sich eine Xbox360 zu kaufen, dann diesen. Wobei die PS3-Version immer wahrscheinlich scheint — aber wer weiss, wann diese aufschlägt, und sie muss auch nicht unbedingt besser werden, die beinahe alle Umsetzungen der letzten Zeit leider zeigen.
Wie dem auch sei; egal, ob eine Xbox360 bereits im Hause ist oder erst akquiriert werden muss, für “BioShock” besteht ganz klarer Kaufbefehl!
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Kommentare (1)
BioShock 2 in 2009 » Computer Kommunikation Netzwerk
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[...] erste Teil war einer der atmosphärischten Shooter überhaupt und verdiente dieses Etikett dabei nur bedingt, [...]
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