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Jetpack Joyride: Die neue Droge aus dem Hause Halfbrick

Jetpack Joyride, das neue endlose Spiel von Halfbrick, ist das neuste in einer langen Reihe von günstigen iPhone-Spielen, die manchen erfolgreich von Konsolen- und Computer-Spielen fernhalten. Die Entwickler des App-Store-Hits “Fruit Ninja” haben eine ansprechende Welt in ein paar Megabytes gepackt.
Jetpack Joyride besteht aus dem folgenden Szenario: Der harte Kerl Barry Steakfries bricht durch eine Wand, schnallt sich ein experimentelles Jetpack um und fliegt durch ein Labor, das sich nach rechts auf immer verrücktere Art und Weise ausbreitet. Barry fliegt unausweichlich gegen ein Hindernis, stirbt und das Spiel beginnt von Neuem. Wie die besten endlosen Spiele auf dem iPhone – Canabalt, Bumpy Road, Hook Worlds, Doodle Jump, Mechanic Panic und Solipskier – ist es darauf ausgelegt mal eben zwischendurch zwischen zwei Aufgaben gespielt zu werden.
Barry versucht also den “Zappern”, die über den Bildschirm schweben, genauso auszuweichen wie den Lasern und Raketen. Der Spieler schickt ihn mit einer kurzen Berührung nach oben. Je weiter er kommt, desto schneller fliegt er und schließlich wird er einfach zu schnell, als dass man ihn noch retten kann. Eine leicht suboptimale Berührung und Barry ist Geschichte. Es geht also darum langsam genug zu bleiben, dass man schnell genug reagieren kann und schnell genug zu werden, dass die eigenen Reflexe herausgefordert werden.
Aber ein einfaches Ausweichspiel wäre nicht genug. Man kann riesige Gefährte bewegen, unter anderem ein Motorrad oder einen Teleporter, die einzigartige Eigenschaften haben. Zwischen den Zappern sammelt man Münzen, die man später dazu verwenden kann neue Klamotten, Jetpacks oder Upgrages für Barry zu kaufen.
Wie Fruit Ninja von Halfbrick, dieses bekloppte Spiel über das Zerstückeln von Früchten, ist dieshier gute Unterhaltung. Während die Minuten und Stunden des Spielens verstreichen, gaukelt Jetpack Joyride dem Spieler vor, viel größer zu sein, als es wirklich ist. Die Frage, wie unterhalte ich diejenigen, die eigentlich keine Zeit für Ablenkung haben, wurde hier exzellent beantwortet.

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“Shoot Many Robots” sieht nach Spaß aus

“Shoot Many Robots” ist ein vielversprechender Side-Scrolling-Shooter und ein Titel, der von manchen schon sehnsüchtig erwartet wird. Manchmal gibt es also ein Spiel das so getauft wurde, dass sein Name perfekt beschreibt, was man als Spieler tun wird. Dieser Action-Knaller lässt einen ganze Armeen an Robotern mit Hilfe verschiedener Waffen pulverisieren. Das Spiel soll auf der Xbox, der Playstation und dem PC als digitaler Download herauskommen. Außerdem wurde jetzt verkündet, dass Ubisoft den Shooter veröffentlichen wird.
Ubisoft hielt es anscheinend nicht für ausreichend das Spiel “Side-Scrolling” zu nennen. Eine Pressemitteilung, die heute ausgegeben wurde, enthält die Beschreibung, dass es ein “Vier-Spieler Coop Run-N-Gun Side-Scrolling RPG-Shooter” wäre. Neben dem traditionellen Side-Scrolling-Modus wird es auch einen “Survival-Modus” geben.
Falls das ein bisschen wie “Borderlands” klingt – schließlich haben wir hier auch Cartoon-artige Grafik und eine Menge Waffen – dann könnte das daran liegen, dass die Entwicklungsschmiede Demiurge Studios dabei geholfen hat den Arena-Modus des Spiels zu entwerfen. Sie haben auch an einer Reihe von anderen Titeln gearbeitet, seitdem sie sich 2002 gegründet haben. Sie haben Mass Effect auf den PC portiert, entwickelten die Pinnacle Station DLC und haben dabei geholfen die Eröffnungssequenz von BioShock zu entwerfen.
“Shoot Many Robots” nimmt sich selbst nicht zu ernst. Der erste Trailer lässt seinen Helden Pickles Walter Tugnut Geräusche einer qualvollen Verstopfung aus seinem Wohnwagen heraus abgeben. Auch sein Name würde sicher zur Sperrung seines Kontos auf Google+ führen. Pickles Walter Tugnut klingt wie irgendetwas zwischem einem Pseudonym, das sich jemand für einen Telefonstreich ausgedacht hat und einer unverschämten Grausamkeit, die Eltern verbrochen haben, die nicht sehr erfreut darüber waren Nachwuchs zu bekommen. Man braucht sich also keine Sorgen darüber machen, dass es sich hier um eine dialektische Erörterung einer möglichen Zukunft handelt, in der intelligente und philosophisch bewanderte Killer-Roboter versuchen die Menschheit auszurotten, um der Schöpfung einen gefallen zu tun. Nein, hier geht es einfach nur darum zu ballern was die Rohre hergeben.
Das Spiel wird irgendwann nächstes Jahr erscheinen. Einen ersten Einblick soll es schon dieses Wochenende auf der PAX Prime geben.

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iCade bringt Arcade-Feeling auf’s iPad

Vor ein paar Jahren hatte die Seite für allemöglichen Geek-Devotionalien ThinkGeek die Idee einen Arcade-Ständer für das iPad zu entwerfen. Es sollte ein Aprilscherz werden, aber der kam so gut an, dass Ion Audio sich entschied ein richtiges Produkt daraus zu machen.
Bevor man mit dem Spielen loslegen kann, muss man noch etwas ackern. Fast wie ein Regal von Ikea, muss man das iCade erst einmal zusammenbauen. Allerdings ist es auch nicht so schwer. Man steckt einfach die Teile zusammen. Es kann höchstens passieren, dass man Deckel und Boden vertauscht. Sobald alles zusammengesteckt ist, kommt der Einbau des iPad dran. Das iCade verbindet sich mit dem iPad über Bluetooth, wird also quasi als ein Bluetooth-Keyboard behandelt.
Wenn man dann das iCade mit dem iPad verbindet, muss man am iCade einen PIN eingeben, aber da es keine Nummerntasten gibt, müssen die verschiedenen Arcade-Kontrollelemente als numerische Werte hinhalten. Es kann also ein paar Versuche brauchen, bis man die richtige Kombination erwischt hat.
Im Moment funktioniert nur eine offizielle App mit dem iCade – Ataris “Greatest Hits for iPad”. Über diese App kann man dutzende Atari-Klassiker herunterladen und spielen. Aber nur ein Spiel gibt es kostenlos – Mission Command. Das komplette Set von 99 Spielen kann man über die In-App-Kauffunktion erwerben und verschiedene Vierer-Sets gibt es für weniger als einen Euro.
Sobald man alles richtig eingestellt hat, ist es Zeit zu spielen. Zum Test haben Mission Command und Pong hergehalten. An die Steuerung muss man sich erst gewöhnen: Sie fühlt sich etwas ungenau an, vorallem wenn man gewohnt ist Spiele auf dem iPad zu spielen.
Das iCade ist darauf ausgelegt das iPad hochkant zu verwenden. Das wirft einige Schwierigkeiten auf, wenn man ein Spiel, wie zum Beispiel Pong, im Querformat spielen will. Es geht zwar, aber man muss das iPad aus der iCade-Halterung nehmen.
Im Moment ist das iCade nicht viel mehr als eine neue Spielerei. Trotzdem ist es eine schöne Idee und wenn noch ein paar mehr Studios anfangen für das iCade zu entwickeln, kann es schon für den einen oder anderen echten Arcade-Fan interessant werden.

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Die Sieger der 2011 Pokémon World Championships stehen fest

Sollte irgendjemand behaupten Pokémon sei so 90er, werden die tausenden von überzeugten Fans aller Altersklassen, die sich dieses Wochenende in Massen wegen des 2011 Pokémon World Championship Turniers in San Diego versammelt hatten, lautstarkt widersprechen. Kids aus aller Welt sprechen über den frisch gekürten Pokémon Trading Card Game (TCG) World Champion David Cohen aus Seattle.
Der 16-jährige David war einer der 400 Pokémon-Spieler aus über 20 Ländern, die am 13. und 14. August beim 2011 Pokémon World Championships in San Diego gegeneinander antraten. Nach dem zweitägigen zehrenden Kräftemessen in Einzelvergleichen von TCG-Kämpfen, 10 Runden und 16 Stunden Spielzeit während des ganzen Turniers hatte David seinen letzten Gegner, den 22-jährigen Ross Cawthon, ebenfalls aus Seattle, geschlagen und wurde zum Master Division TCG World Champion gekürt.
Da das Pokémon TCG Worlds Turnier eine Einladungsveranstaltung ist, hatte David während der ganzen Saison 2011 Veranstaltungen des TCG Organized Play bestritten. Dieser Marathon bestand aus Ausscheidungen auf Stadt-Ebene, sowie regionaler und nationaler Ebene.
Die Gewinner der Endausscheidungen um die Weltmeistertitel in den verschiedenen Kategorien gewannen Medallien, Reisen, Pokémon-Devotionalien und insgesamt mehr als 100.000 US-Dollar an Preisgeldern. Die Veranstaltung warf ein Schlaglicht auf die herausragenden Stärken von Spielern des Pokémon Trading Card Game, die ähnlich derer von Videospielern gelagert sind: Strategie, Kreativität, Kamaradschaft und die Fähigkeit Spaß zu haben.
J.C. Smith, Direktor des Consumer Marketing der Pokémon Company International, drückte es so aus: “Die Pokémon World Championships sind mehr als einfach nur ein Turnier. Sie sind eine globale Veranstaltung, die unserer ganzen Community ermöglicht sich zu messen, Spaß zu haben und lebenslange Freundschaften aufzubauen. Es war ein unglaubliches Wochenende und wir könnten nicht glücklicher sein den diesjährigen World Champions zu ihrer Hingabe, ihrem ungaublichen Talent und ganz besonders ihrer Kamaradschaft während der ganzen Play! Pokémon Saison zu gratulieren.”
Pokémon feiert ein sehr erfolgreiches Jahr 2011 mit dem Start der Bestseller-Videospiele Pokémon Black Version und Pokémon White Version, einer brandneuen Erweiterung zum Trading Card Game, Pokémon TCG: Black & White, frischen Folgen der Animationsserie Pokémon: Black and White und dem Start des Blockbuster-Kinofilms, Pokémon – Zoroark: Master of Illusions.
Weitere Informationen zu den World-Championships gibt es unter www.pokemonworldchampionships.com.

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Google+ startet mit Social Games

Google+ hat angefangen seinem Dienst ein neues Tab für Spiele hinzuzufügen, das den Zugriff auf 16 verschiedene Spiele erlauben wird. In diesem Start-Paket sind alte Bekannte wie “Angry Birds” und “Bejeweled Blitz” von 10 Entwickler-Studios enthalten. Fünfzehn dieser Spiele wurden mit Flash entwickelt während eins auf HTML 5 basiert.
Einer der Entwickler, die dabei sind, ist Funzio. Der COO des Unternehmens Anil Dharni legt den Prozess Spiele auf Google+ anzupassen dar. Demnach dauerte es ungefähr einen Monat das beliebte Spiel “Crime City“ auf die neue Plattform zu portieren. Die Wahl fiel dabei auf Flash anstatt auf HTML 5, weil “HTML 5 für Spiele im Moment zu langsam ist”.
Mit einer geschätzten Nutzerzahl von 25 Millionen ist Google+ ein netter Vertriebskanal für Spieleentwickler. Allerdings bleibt Googles soziales Netzwerk damit bei nur 3 Prozent der Größe von Facebook.
Google bietet daher den Anreiz, dass die Entwickler nur 5 Prozent finanzieller Transaktionen wie dem Kauf von virtuellen Gegenständen im Spiel abgeben müssen. Facebook behält 30 Prozent solcher Umsätze. Google stellt aber auch gleich klar, dass es sich zunächst um Sonderkonditionen zur Markteinführung handelt und dass das Unternehmen sich noch entscheiden will wie die endgültigen Provisionen wohl aussehen werden. Google möchte die Spiele auf zurückhaltende Art und Weise einbinden. Ereignisse im Zusammenhang mit den Spielen werden nicht automatisch im Haupt-Stream veröffentlicht, sondern Interessierte können selbst das Spiele-Tab öffnen und nachschauen, was ihre Freunde hier gerade treiben. Google hat Donnerstag angefangen die Spiele freizuschalten und wird sie in den nächsten Tagen allen Nutzern zur Verfügung gestellt haben.
Facebook muss geahnt haben, dass bezüglich des Themas von Googles Seite etwas im Busche ist. In den letzten Tagen hat Facebook an seiner Benutzeroberfläche für Applikationen einige signifikante Änderungen vorgenommen. Jetzt werden Nutzer über eine neue Seite auf Einladungen zu Spielen informiert.
Zur Steigerung der Viralität wurde die Präsentation von “Achievements” und anderen Elementen zum Vergleich des Spielfortschritts überarbeitet.

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