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Ist es ratsam eine PS Vita aus Japan zu kaufen?

Die neuste mobile Spielekonsole von Sony, die PlayStation Vita, ist am 18. Dezember in Japan in den Verkauf gestartet.
Die Hardware sieht tatsächlich gut aus. Einige der Titel, die zum Start verfügbar sind, wie “Uncharted: Golden Abyss”, “Ultimate Marvel vs. Capcom” und “Touch My Katamari” sehen auf dem Bildschirm mit einer Auflösung von 960 x 544 Pixeln sehr ansprechend aus. Außerdem ist die Möglichkeit den Touch-Screen zur Navigation zu verwenden im Vergleich zu den Fähigkeiten des Vorgängers PlayStation Portable ein bedeutender Schritt.
Jetzt wollt Ihr vielleicht gleich alles daran setzen das Gerät aus Japan zu importieren, da es im Moment nunmal das einzige Land ist, in dem es die Vita zu kaufen gibt. Nach Europa kommt sie am 22. Februar.
Es könnte sinnvoll sein die japanische Version zu erwerben. Vita-Spiele sind nicht für gewisse Regionen gesperrt und Benutzerführung unterstützt Englisch. Allerdings gibt es auch ein paar Gründe gegen die Anschaffung.
Zum Einen sind die Spiele, die im Moment verfügbar sind auf japanisch, auch wenn die Konsole sich auf Englisch versteht. Außer man ist der Sprache mächtig, wird es wohl einiges Herumraten benötigen, um die Menüs zu navigieren und die Story zu verstehen.
Zum Anderen ist da die Sache mit der Garantie. Falls man ein Montagsgerät erwischt oder seine Konsole beschädigt, wird der lokale Händler, von dem man gekauft wahrscheinlich nicht helfen können. Der Laden könnte die Einheit zur Reparatur nach Japan zurückschicken, aber das ist wahrscheinlich ziemlich teuer und dauert lang.
Schließlich und endlich wird man gerade extrem inflationäre Preise für die Vita zahlen müssen. Die WiFi-Version hat einen Handelspreis von 24.980 Yen (245 Euro). In Singapur kostet sie mit 500 Euro schon doppelt so viel. Spiele sind mit 80 Singapur-Dollars (50 Euro) auch teuer.
Die Preise mögen zwischen verschiedenen Importeuren variieren, aber sie werden wohl kaum geringer sein als die Preise, die in Singapur zu finden sind. Das mag sich mit dem Start der Konsole in Taiwan und Hong Kong diese Woche etwas entspannen, aber solang man nicht in einem der Länder ist, wo die Vita offiziell in die Läden kommt, darf man sich darauf gefasst machen mehr als den empfohlenen Handelspreis zu zahlen.

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In Japan ist der Verkauf der PS Vita gestartet

Der Technologie-Gigant Sony hat am Samstag in Japan die Einführung seiner mobilen Spielkonsole der nächsten Generation PlayStation Vita gefeiert. Das Unternehmen zielt darauf ab dem wachsenden Markt der Smartphone-Spiele Konkurrenz zu machen.
Japanische Videospiel-Fans stürmten die Läden, um eines der Geräte zu ergattern, die zwischen 25.000 und 30.000 Yen kosten (etwa Eur 245 – Eur 295).
Es hat einen LED-Touch-Screen mit einem Durchmesser von 12 Zentimeter, zwei Kameras, einen GPS-Empfänger und ist als reines WiFi-Modell oder mit 3G erhältlich.
Hunderte stellten sich in Schlangen vor den Läden in Tokyos Akihabara-Viertel an, um die PS Vita zu kaufen.
In den USA und Europa wird das Gerät im Februar 2012 auf den Markt kommen.
Sony hat viel Energie in die Vermarktung gesteckt: Aufsteller präsentierten das Gerät überall in der Stadt und Laden-Einrichtungen sind in den verschiedenen hellen Farben der PS Vita getüncht.
“Einige der Geräte sind schon ausverkauft, weil die meisten Kunden sie schon im Vorfeld reserviert hatten,” sagte ein Verkäufer in Akihabara.
“Die ersten Kunden sind hauptsächlich Männer zwischen 20 und 30,” und er fügt hinzu, dass die zwanzig Spiele, die zum Start für die PS Vita verfügbar sind, sich auch an diese Zielgruppe richten.
Nintendos Game Boy, der 1989 veröffentlicht worden war, führte den Markt der mobilen Spielekonsolen bis Mitte der 2000er an, als Sonys PlayStation Portable große Marktanteile ergatterte.
Aber das Auftauchen der iPhone- und Android-Spiele bedroht die Existenz von mobilen Geräten, die sich auf Spiele spezialisiert haben.
Nintendo startete seine tragbare Spielkonsole 3DS vor etwa 10 Monaten und gewinnt inzwischen an Beliebtheit.
Allerdings kamen einige auch mit leeren Händen wieder aus dem Laden. “Ich wollte trotz des Preises eine kaufen, aber ich war zu spät dran und offensichtlich besteht heute keine Chance mehr,” sagte ein enttäuschter Kunde.
Sony zielt darauf ab mit dem Verkauf der PS Vita die 73 Millionen Geräte der PlayStation Portable, die seit 2004 weiltweit über den Ladentisch gingen, zu schlagen.
Die PS Vita ist zwischen 100 und 150 Euro teurer dals die 3DS. Ein Hauptunterschied ist die Kompatibiltät des Gerätes von Sony mit dem Mobilfunknetzen im 3G-Standard.

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Miyamoto dementiert Abschied von Nintendo

Videospieler auf der ganzen Welt atmen auf, nachdem Nintendo Berichte demtentiert hat, dass sein wichtigster Visionär der letzten 30 Jahre, Shigeru Miyamoto, das Unternehmen verlassen würde.
Miyamoto machte letzte Woche Schlagzeilen, als er in einem Interview mit Wired sagte, dass er kürzlich erörtert hätte seinen Posten als oberster Spiele-Entwickler zu verlassen und stattdessen neue Spiele in Eigenregie zu erschaffen.
Der 59-Jährige spielt bei Nintendo eine entscheidende Rolle. Nicht umsonst wird er oft auch “der Vater des Videospiels” genannt. Seitdem er 1979 Teil des Unternehmens wurde, hat Miyamoto große Erfolge gefeiert: Darunter befinden sich “Donkey Kong”, “Super Mario Bros.” und “The Legend of Zelda”.
In einem Interview mit dem San Francisco Chronicle sagte Miyamoto, dass die Bemerkungen zu seiner Zukunft missverstanden worden seien.
“Es hat sich nichts verändert und es wird sich in naher Zukunft auch nichts ändern was meine Rolle innerhalb des Unternehmens betrifft, “ ließ er mit Hilfe eines Übersetzters mitteilen.
Miyamoto sagte, dass er weiterhin die Entwicklung von Nintendo-Spielen begleiten werde, aber auch immer mehr Verantwortung an jüngere Entwickler innerhalb des Unternehmens abgeben werde. Er sagte jedoch auch, dass er an neuen Projekten arbeiten wolle und offen für ganz verschiedene Themen sei.
Miyamoto war in den USA, um Nintendos Titel für das Weihnachtsgeschäft zu bewerben. Dabei geht es in erster Linie um “The Legend of Zelda: Skyward Sword” für die Wii und “Super Mario 3D Land” für die 3DS.
Über 600.000 Spiele von “The Skyward Sword” wurden in der ersten Woche schon verkauft. Dieser Erfolg macht es zum erfolgreichsten portablen Nintendo-Spiel der Geschichte.
Nächsts Jahr soll die die Wii U auf den Markt kommen. Allerdings gibt es auch einige skeptische Stimmen dazu, ob eine ähnliche breite Nutzerbasis für die neue Konsole existiert wie für die Wii.
Viele jüngere Spieler haben zu Charakteren wie Mario oder Zelda keine emotionale Bindung mehr.
Nintendo will seine Titel bisher auch nicht für Smartphones und Tablet-Computer veröffentlichen, obwohl auf diesen Geräten immer mehr gespielt wird. Dieses Jahr werden die Verkäufe von Spielen für Plattformen wie iOS oder Android zum ersten Mal die der mobilen Konsolen übertreffen.

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Minecraft-Entwickler wendet sich neuem Projekt zu

Der Vater von “Minecraft” Markus “Notch” Persson enthüllte gestern, dass er von seiner Rolle als Chef-Entwickler des Independent-Games zurücktreten wird. Seine Position wird sein Partner Jens Bergensten einnehmen.
Das Spiel, das mehr als zwei Jahre Entwicklungszeit benötigte, ist letztes Jahr veröffentlicht worden. Persson wird sich innerhalb seines Mojang Entwicklungsstudios mit einem neuen Projekt befassen und überlässt daher Bergensten die Führung von “Minecraft”.
“[Es ist ein] angsteinflößender Schritt, aber ich fühle mich komischerweise sehr wohl damit,” sagte Persson. “I glaube wir haben lange genug eng genug zusammengearbeitet, dass ich mich wohl dabei fühle.”
“Er ist genau das, was im Moment ‘Minecraft’ braucht. Er ist mods gegenüber etwas freundlicher gesonnen als ich und wir müssen mods miteinbeziehen.”
Persoon gab zu, dass es keine leichte Entscheidung war, die Kontrolle über das Spiel abzugeben. “Ja, es war [schwer]… nicht es ihm zu übergeben – er ist genau der richtige dafür – aber einfach zu dieser Entscheidung zu kommen. Es ist immernoch mein Baby!”
Laut Bergensten war über diesen Schritt schon lange nachgedacht worden.
“Ich bin mir nicht sicher, wann die Idee zum ersten Mal aufkam, aber es ist inzwischen schon ein paar Monate her,” sagte er. “Wir wussten alle, dass Notch nach der Veröffentlichung an anderen Sachen arbeiten wollte, also erschien es mir nur natürlich, dass ich übernehme.”
Bergenstens nächster Schritt besteht darin an der API für mods von “Minecraft” zu arbeiten. Das ist ein Feature, auf das die Spieler schon lange warten.
“Bis Januar werde ich der einzige Entwickler sein, der an Minecraft arbeitet, also wird es zunächst etwas langsamer vorangehen. Aber meine absolute Hauptpriorität ist der Aufbau einer mod-API, weil es verdammt noch mal nicht möglich ist, dass ich so viel Inhalt hinzufügen kann, wie das dem ganzen Internet möglich ist,” lachte er.
“Das Spiel braucht eine API, damit die Spieler ohne Schwierigkeiten an die mods kommen… Ich werde das aber nicht alles alleine tun. Wir haben einen neuen Programmierer, der im Januar anfängt und wir reden mit den bestehenden Mod-API-Teams, wie Bukkit, Minecraft Forge und Minecraft Coder Pack.”
Die API wird es wohl nicht vor März 2012 geben.
Perssons neues Projekt wird wohl schon bald das Licht der Öffentlichkeit erblicken. Sobald er “einen Prototypen erstellt hat, der nach Spaß aussieht,” will er ihn auch schon präsentieren.

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Gewaltspiele machen doch bekloppt!

Vielleicht ist doch was dran an der oft hergestellten Verbindung zwischen gewalttätigen Videospielen und Aggression.
Jahrelang haben Forscher einen Schritt vor und zwei zurück gemacht, wenn es darum ging eine solche Verbindung zu belegen oder wiederlegen. Jetzt haben Wissenschaftler an der Indiana University School of Medicine in Indianapolis über funktionale Magnetresonanz-Tomographie (fMRI) Anzeichen gefunden, dass das Gehirn von gewalttägigen Spielen beeinflusst wird.
Im Rahmen der Studie, die diese Woche auf dem jährlichen Treffen der Radiological Society of North America in Chicago präsentiert wird, untersuchten die Wissenschaftler 22 gesunde Männer im Alter von 18 bis 29. Alle wurden mit fMRI gescannt und dann in zwei Gruppen von je 11 aufgeteilt: Eine Gruppe spielte eine Woche lang einen Ego-Shooter für Erwachsene über zehn Stunden hinweg und machte dann eine Woche Pause mit dem Spiel. Die andere Gruppe spielte während dieser Zeit gar keine Spiele.
Die Forscher scannten jede Gruppe nach einer und nach zwei Wochen erneut. Während des fMRI-Scans wurden den Testpersonen Aufgaben gestellt. Bei dem Test nach einer Woche zeigte die Gruppe, die gespielt hatte weniger Aktivität im linken unteren Stirnlappen während emotionaler Aufgaben und weniger Aktivität im anterioren cingulären Cortex während Zählaufgaben im Vergleich zu ihren eigenen vorhergehenden Ergebnissen und zu denen der Kontrollgruppe.
Beim Test nach zwei Wochen hatten sich diese Veränderungen in der spielenden Gruppe verringert. “Die Aktivität bewegte sich in Richtung des Standards zurück, normalisierte sich aber nicht komplett. Wir wissen nicht wie lang der Effekt bei denen anhält, die länger spielen,” sagte ein Co-Autor der Studie, Dr. Vincent Mathews. Die Ergebnisse stellen die erste Forschung mithilfe von fMRI bezüglich der Langzeiteffekte von gewalttätigen Videospielen dar, sagte einer der Autoren, Yang Wang, Assistant-Research-Professor im Fachbereich für Radiologie und Bildgebende Forschung. “Diese Forschungsergebnisse lassen vermuten, dass gewalttätige Videospiele langfristig Spuren im Gehirn hinterlassen,” sagte er.
Also bevor Ihr die nächste Runde Battlefield 3 zockt, macht schon einmal einen Termin beim Psychotherapeuten aus.

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