Mobile Gaming wird erwachsen

Datum: Autor: Pacco Kategorie: Games, iPad Spiele, iPhone Spiele

Die Technologie hinter Videospielen, die bezüglich der Grafik und der Physikengine sehr anspruchsvoll sind, kommt diese Woche auf iOS-Geräten an. Dies ist ein weiterer Beweis dafür, dass Mobile Gaming auf Apple-Plattformen sehr erfolgreich ist.

Epic Games plant am Donnerstag eine weiterentwickelte Version seines Unreal Development Kits zu veröffentlichen, das Werkzeuge zur Spieleentwicklung an die Hand gibt. Das Softwarepaket, das kostenlos zum Download zur Verfügung steht, enhält neue Werkzeuge, um qualitativ hochwertige Grafik und Animationen zu generieren. So wird der Entwicklungsprozess von Spielen vereinfacht und beschleunigt.
Solange Entwickler das Toolkit nur ausprobieren oder kostenlose Spiele programmieren, bleibt die Nutzung gebührenfrei. Erst wenn die App verkauft werden soll werden 99 Dollar, sowie ein Viertel der Verkäufe über 5.000 Dollar als Lizenzgebühren fällig.
In den letzten Jahren hat Apple seine mobilen Endgeräte sukzessive bezüglich der grafischen Fähigkeiten aufgerüstet. Außerdem wurden Spiele über Anzeigen und eine prominente Positionierung in den Apple Stores stark beworben. Weiterhin wurde letztes Jahr der bekannte Spielemacher Graeme Devine angeheuert, um die Beziehungen zu den großen Spielefirmen, wie zum Beispiel Epic, zu intensivieren.
Auch im Vergleich zu reinen Mobile-Gaming-Konsolen sprechen Apples Verkaufszahlen eine deutliche Sprache. Bei 125 Millionen fehlen nur noch 10 Millionen verkaufte Geräte, um zu Nintendos DS aufzuschließen und die Playstation Portable von Sony wird mit mehr als der doppelten Verkaufszahl sogar weit in den Schatten gestellt.
Ein Beispiel für ein graphisch anspruchsvolles Spiel für iOS ist “Infinity Blade” von Epic und das kann auf einen sehr erfolgreichen Verkaufsstart zurückblicken. Bei einem Verkaufspreis von unter 5 Euro wurden in den ersten Tagen schon mehr als 1 Million Euro umgesetzt.

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Bei diesem Erfolg von technisch aufwändigen Spielen in der Apple-Welt drängt sich die Frage auf, wie es damit im Moment bei Android aussieht. Und leider hat Googles Plattform hier wieder mit seiner heterogenen Gerätebasis zu kämpfen. Je komplizierter das Spiel, desto mehr fällt dieser Umstand ins Gewicht, weil sich auch der Aufwand der separaten Anpassungen erhöht. Spielbegeisterte Android-Nutzer dürfen sich aber damit trösten, dass Google bisher immernoch jede Herausforderung gemeistert hat und auch hier bald wieder eine Lösung aus dem Hut zaubern wird.

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