3D als integraler Bestandteil eines Spiels wird der 3DS gut tun

Datum: Autor: Pacco Kategorie: Games, Nintendo DS, Spiele Neuheiten

Nintendo hat ein ordentliches Programm von 18 Spielen herausgebracht, die den Verkaufsstart der 3DS begleiten. Allerdings basieren fast alle davon auf bekannten Serien, wie zum Beispiel Nintendos “Pilotwings Resort”, ein simpler Flugsimulator, und “Nintendogs + Cats”, ein liebenswürdiges Tamagotchi-Spiel.

Der 3D-Effekt bereichert auf jeden Fall Sportspiele wie “Madden NFL Football” von EA Sports und “Ridge Racer 3D” von Namco Bandai. In Capcoms “Super Street Fighter IV 3D Edition” kann er auch einmal störend wahrgenommen werden, wenn der Blickwinkel im 3D-Modus die Sicht eher behindert. Das Spiel ist zweifellos gut und “SF-Fans” werden wahrscheinlich bei der 2D-Perspektive bleiben.

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“Lego Star Wars III: The Clone Wars” von LucasArts nutzt die 3D-Technologie für einige knallige Effekte: Feinde zerplatzen im Kampf in einzelne Lego-Steine, die fast so aussehen als schlagen sie gleich durch den Bildschirm. Größtenteils spielt sich das Spiel auch genauso gut in 2D.

Es ist recht leicht die zusätzliche Dimension einfach an- und auszuschalten und viele Spieler werden diese Möglichkeit sicher regelmäßig nutzen. Wenn man vom 3D-Bildschirm aufblickt, dauert es einen Moment bis die Augen sich wieder an die normale Sicht gewöhnen. Wichtiger noch zu erwähnen ist vielleicht, dass viele Spieler berichten, dass ihre Augen nach einigen Minuten 3D-Sicht ermüden und sie daher häufig in den 2D-Modus wechseln.

Das wirft die Frage auf, wie wertvoll die dritte Dimension ist, wenn die Spiele auch ohne sie funktionieren. Das aktuelle Spieleprogramm der 3DS beantwortet diese Frage nicht, aber einige Entwickler sind sicher schon dabei Software zu entwerfen, die die 3D-Fähigkeiten der Konsole zum integralen Bestandteil des Spielspaßes machen.

Die 3DS bietet über die 3D-Sicht hinaus auch neuartige drahtlose Dienste. Der Nutzer wird ermuntert das Gerät angeschaltet zu lassen, während er damit unterwegs ist. Der Service “SpotPass” erkennt Hotspots und läd automatisch Informationen und kostenlose Software. “StreetPass” erkennt andere 3DS-Geräte und tauscht automatisch Daten wie zum Beispiel Mii-Avatare aus. Ab Mai kann man dann über den Nintendo eShop neue Spiele kaufen und direkt herunterladen.

Nintendos Vorherrschaft im mobilen Spielen wird durch die sich ausbreitenden Smartphones, insbesondere dem Apple iPhone, bedroht. Es wird wahrscheinlich mehr als 3D-Technologie brauchen, um diesen Trend zu bremsen. Dazu könnten der eShop und die anderen drahtlosen Funktionen ein Schlüssel sein. Zumindest zeigt die 3DS, dass Nintendo den Markt des mobilen Spielens nicht ohne Kampf aufgeben wird.

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