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Die schöne neue Welt des mobilen Bezahlens

Betrachtet man all die Funktionen, die Smartphones schon übernehmen, ist es nicht etwas überraschend, dass wir immer noch keine weit verbreitete und leicht zugängliche Art und Weise haben damit zu bezahlen? Schließlich wird uns mobile Commerce schon lang versprochen und genauso lang schon weiter in die Zukunft verschoben.
Ich lehne mich hier weit aus dem Fenster und behaupte trotzdem, dass wir kurz vor der Erfüllung unserer Erwartungen stehen. Apple hat einige Ingenieure eingestellt, die Experten der Near-Field-Communication (NFC), der aussichtsreichsten Technologie in diesem Bereich, sind. Eric Schmidt von Google zeigte auf dem Web-2.0-Summit letzten Herbst die tap-and-pay-Fähigkeiten eines Android-Smartphones.
Wie wird diese Technologie unser Leben verändern, wenn wir mit unserem Mobiltelefon winken anstatt unsere Geldbörse oder Kreditkarte zu zücken? Wir haben hier einige Gedanken dazu gesammelt.

Einkaufen wird noch emotionaler werden

Social Shopping ist inzwischen schon etabliert und wird sein Wachstum noch einmal beschleunigen, sobald es mobile Geräte voll einbezieht. Groupons Chef für mobile Anwendungen Mihir Shah sagte Ende Januar, dass seit der Veröffentlichung 9 Monate vorher 5 Millionen von Groupons iPhone- und Android-Apps heruntergeladen worden sind. Und Coupons mobil zu empfangen, ist nur der Anfang einer großen Welle. Wie wäre es zum Beispiel, wenn eine gewisse Menge von Leuten, die sich gerade in der Nähe eines Ladens aufhalten, einen Schnäppchen-Verkauf auslösen könnten.
Solche Experimente werden schon durchgeführt. Foursquare bietet Programme und Belohnung für Kunden an, die einem Laden verbunden bleiben. So könnte ein Café einem Kunden, der beim Wettbewerber nebenan eincheckt, eine Vergünstigung im eigenen Laden anbieten.
Solche Angebote werden unweigerlich die Grenzen dessen erweitern, was wir von uns preisgeben wollen. Das kommt natürlich darauf an, was wir als Gegenleistung bekommen. Wenn es für uns lohnend ist, werden wir uns einestages vielleicht beschweren, dass ein Unternehmen nicht genug über uns weiß, weil uns dadurch ein attraktives Angebot durch die Lappen gegangen ist.

Das Mobiltelefon wir zu Identität

Bisher war ein Mobiltelefon ein Speicher für Privates, wie das Tagebuch sentimentaler SMS, Fotoalben, Emails, Musikbibliotheken und Highscore-Listen der Lieblingsspiele. Bald wird es auch die Geldbörse sein, die es erlaubt nicht nur online, sondern auch in der wirklichen Welt einzukaufen. Damit wird es auch eine Historie dieser Transaktionen vorhalten.
Bei all diesen sensiblen Daten wird die Mobilfunknummer zu einem Identifikationsmerkmal wie die Ausweis- oder Steuernummer. Diese Nummern, die uns von unserem Staat zugewiesen werden, mögen offiziellerer Natur sein, und die mobile Finanzidentität sagt sicherlich viel mehr darüber aus, wer ihr Besitzer ist.
Dementsprechend werden wir höhere Sicherheitsstandards bezüglich der gespeicherten Daten auf unseren Mobiltelefonen verlangen. Und auch hier ist der Stand der Technik schon weit genug. Die serienmäßige Verfügbarkeit von Retina- und Fingerabdruckscans, sowie Stimmerkennung zur Authentifizierung wird mit der Einführung der mobilen Zahlungsmöglichkeiten einhergehen.
Wir dürfen uns also zurücklehnen und den neuen Möglichkeiten entspennt entgegensehen.

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CES 2011: Epochenwechsel vom Fernsehen zum Mobile-Computing

Wir können jeden fragen worum es bei der CES 2011 ging und die Antwort wird garantiert “Tablets” sein. Alles drehte sich um die offizielle Enthüllung der Tablets, die von Android 3.0 “Honeycomb” betrieben werden, das Erscheinen von Handies mit Dual-Core-Prozessoren, wie zum Beispiel dem Motorola Atrix und dem LG Optimus 2X oder der Ankündigung von Microsoft Windows mit den mobilen ARM-Prozessoren kompatibel zu machen.
Gleichzeitig hatten die ehemaligen Giganten der Elektronikmesse nichts zu melden. 3D-Fernsehen konnte das Publikum wenigstens nicht vom Hocker holen. Hersteller wie Toshiba, Panasonic oder Sony hatten nichts mitgebracht, das für Aufruhr hätte sorgen können. Es gab zwar auch 3D-Displays auf der CES 2011, aber keine, die einen Durchbruck für die Technologie hätte bedeuten können. Sonys Technologie, die ohne 3D-Brille funktioniert ist eine Erwähnung wert, aber die vorgestellten Geräte sind nur Prototypen. Außerdem fehlt es immernoch an hochwertigen 3D-Inhalten, sodass beim Konsumenten kein Verlangen nach der Technologie entsteht .
Auch in allen anderen Bereichen hat das Fernsehen seine Dominanz bei der CES abgegeben. TV mit Internetkonnektivität gab es natürlich an jeder Ecke, aber die Idee ist zehn Jahre alt. Weder Google noch Microsoft haben es bisher geschafft diese Technologie im Massenmarkt zu verankern. Dann wird wohl erst einmal nichts daraus werden.
Einige Hersteller präsentierten Auflösungen von 4000 Pixeln, aber 1080p sind völlig ausreichend, außer man will eine ganze Wand zum Fernseher machen.
Den freien Raum füllte die Mobil-Industrie gerne aus. Motorola wurde durchgehend von Messebesuchern belagert, die das Xoom-Tablet und das Atrix-Handy, das zum Notebook umfunktioniert werden kann, ausprobieren wollten. HTC tapezierte ganze Gebäude mit Bildern seiner Smartphones und Samsung konnte mit seinem neuen Handy und einem kleinen Tablet mehr Aufmerksamkeit erheischen als mit dem ganzen Stall seiner extrem dünnen und brillianten Fernsehbildschirme.
Diese Veränderung der Machtverhältnisse zwischen Fernsehen und Mobile-Computing hängt freilich mit den entsprechenden Verschiebungen von einer verkabelten zu einer kabellos vernetzten Gesellschaft zusammen. Dieses Jahr wird sich diese Verschiebung noch beschleunigen. Der Kunde will auf alle Medien von unterwegs aus zugreifen. Fernsehen wird es zwar in Zukunft immernoch geben, aber es wird zum Teil von mobilen Geräten gesteuert werden und nur noch im Verbund mit Mobile-Computing vorkommen.
Solange die neuen Platzhirsche den Kundenwillen befriedigen, werden sie auch auf zukünftigen CES dominieren.

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RIM tritt mit dem Playbook gegen das iPad an

Der kanadische Blackberry-Hersteller RIM plant im 1. Quartal 2011 in den USA ein eigenes Tablet namens Playbook herauszubringen. Dies wurde auf der Developer-Konferenz Blackberry Devcon bekannt.
Der größte Unterschied zum iPad liegt darin, dass das Playbook nur bedingt autonom funktioniert und hauptsächlich zur Verwendung mit einem Blackberry konzipiert ist. Der Internet-Zugang kann ohne Hilfe eines Blackberry nur über WLAN erfolgen. Sonst verbindet sich das Playbook mit Hilfe eines über Bluetooth angeschlossenen Blackberry. Und die Vernetzung beider Geräte geht noch tiefer: Das Tablet zeigt Inhalte des Smartphone, wie beispielsweise Emails, auf dem eigenen Display an, ohne diese lokal zu speichern. Dadurch bleibt RIM seiner Sicherheitsmaxime treu, die Anmeldung nur eines einzigen Gerätes pro Blackberry-Account zuzulassen.
Auch eine wertvolle Kooperation kann RIM schon verkünden. Amazon will eine Kindle-App für das Playbook entwickeln. Damit bekommen Playbook-Nutzer Zugang zum reichhaltigen digitalen Book Store von Amazon.
Das Datenblatt des Playbook lässt RIM etwas großzügiger erscheinen als Apple. Während das Display mit 7 Zoll und einer Auflösung von 1024 x 600 Pixeln leicht hinter den 9,7 Zoll des iPad zurückbleibt, hat RIM bezüglich des Hauptspeichers die Spendierhosen an. Während Apple-User mit 256 MB zurechtkommen müssen, wird dem Playbook-Nutzer ein ganzes Gigabyte zur Verfügung gestellt. Dieser Umstand in Kombination mit den externen Schnittstellen microUSB und microHDMI lassen erkennen, dass sich das Playbook als vollwertiges Gerät zur Multimediawiedergabe positioniert. FullHD-Videomaterial soll genauso auf externe Bildschirme gebracht weden, wie das beliebte DivX-Format.
Bezüglich der Prozessordaten und des integrierten Massenspeichers hält sich RIM noch bedeckt. Bekannt ist lediglich, dass im Innern zwei Rechnerkerne mit einem Gigahertz laufen. Außerdem wurden Prototypen mit 16 beziehungsweise 32 GB gesichtet.
Ein weiterer Unterschied zwischen Apple und RIM liegt in der Unterstützung aktueller Internet-Technologien. Während Apple hier Quasi-Standards, wie Flash verschmäht, präsentiert RIM sich ohne politische Scheuklappen auf dem Stand der Technik.
Eine Gruppe von Nischenanwendern, die allerdings rasant wächst, wird sich über einen weiteren Ausstattungsunterschied zwischen iPad und Playbook ganz besonders freuen. RIM hat seinem Tablet zwei hochauflösende Kameras spendiert. Das gänzliche Fehlen von Kameras hatte die Gemeinde der Anwender von Augmented Reality Anwendungen beim Release des iPad maßlos enttäuscht.
Wem jetzt schon der Mund wässrig geworden ist und der jetzt nur noch den Preis erfahren will, um direkt vorzubestellen, muss sich noch ein Weilchen gedulden. RIM hat noch keinen Preisrahmen genannt. Zudem wird der Verkauf des Playbook außerhalb der USA frühestens im 2. Quartal 2011 starten.
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SD-Kartenleser für iPhone, iPod und Co

So toll und sexy das Apple iPhone auch sein mag. Viele Features die bei anderen Mobilfunkgeräten inzwischen längst schon Standard sind, muss man beim iPhone vermissen. Die Marke Apple kann es sich ganz offensichtlich erlauben. So wurde beim iPhone und iPod-Touch auch ein Slot für eine SDmicro-Card vergessen. Böse Zungen behaupten Apple würde dies absichtlich tun um Geräte mit mehr Speicher teuer zu verkaufen. Abhilfe schafft der Air Stash WiFi SD-Card Reader für iPod und iPhone.

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